News Wegen US-Regierung: Apple fertigt Mac mini jetzt teilweise in den USA

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DennisK.

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Foxconn wird noch dieses Jahr für Apple erste Mac minis in den USA herstellen. Der Schritt ist ein Teil der Strategie, 600 Milliarden US-Dollar bis ins Jahr 2029 in die amerikanische Wirtschaft zu investieren. Gleichzeitig kann Apple damit seinen „Deal“ mit der Trump-Regierung weiter einhalten.

Zur News: Wegen US-Regierung: Apple fertigt Mac mini jetzt teilweise in den USA
 
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Na bitte, geht doch. Ist eh zum Groszteil automatisiert. So wie z.b. manche der neuen Chip Fabriken in der EU.
 
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Steckt denn in dem MacMini auch die Apple ARM CPUs drin und werden diese dann auch dort gefertigt oder ist das "nur" das drumherum mit Bestückung der Platine und Zusammenbau?
Hatte Foxconn bereits eine Fabrik in den USA stehen, oder jetzt neu errichtet?
 
Unverständlich, wieso bei so einem Thema die Beiträge freigeschaltet werden müssen...

Die Fertigung in den USA ist lediglich eine symbolische Geste. Nicht vergessen, das Tim Cook regelmäßig beim Allvater zu Besuch ist und für die Hofierung des US-Präsidenten in der Apple Fanbase auch ordentlich kritik kassiert hat.
 
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Man kann über Trump sagen was man will, aber er hat es wirklich geschafft, dass viele große Firmen in kürzester Zeit zumindest einen Teil der Produktion in die USA verlegt haben.

Das hätte ich gerne auch für die EU. Aber bitte ohne orangene Demenz.
 
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Ich dachte Apple hätte längst schon wieder mehrere Produkte, auch iPhones in den USA gefertigt.
Scheine mich geirrt zuhaben.

Unabhängig von der aktuellen US-Administration finde ich das für die Arbeitsplätze allerdings genauso gut, wie wenn EU-Produkte auch in hiesigen Ländern produziert und werden, bzw. im Fall von Software, diese unabhängig vor Ort gehosted werden kann.
 
Interessant ist eher wie gross die Wertschoepfungskette in Amerika sein wird. Wenn alle Bauteile aus dem Ausland kommen und nur die Endmontage in Houston stattfindet dann wird es eher eine symbolische PR-Aktion sein da die importierten Bauteile u.U. weiterhin Zoellen unterliegen (je nachdem ob sich Trumpoleon an die Weisungen des Supreme Court halten wird oder mit dem Tarifpoker wie bisher weitermacht).
Wuerde mich auch nicht wundern wenn die Produktion nach einem Machtwechsel wieder recht schnell ins Ausland geht. Ein Commitment anderer Groessenordnung waere es einen Teil der iPhone oder iPad Produktion nach Amerika zu verlagern.
 
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1776 schrieb:
Na bitte, geht doch. Ist eh zum Groszteil automatisiert.
Die zusätzlichen Investitionen für zusätzliche Kapazität, die eigentlich nicht gebraucht wird, wird aber auch jemand zahlen müssen.
Auf der anderen Seite ist es aus strategischen Gründen nachvollziehbar, Kern-Branchen innerhalb des eigenen Wirtschaftsraums haben zu wollen.
Mutmaßlich gibt es ein zu viel und ein zu wenig an wirtschaftlicher Abhängigkeit.
 
Geht doch? Schauen wir mal ob der Mac mini dann in der USA Edition gleich teuer bleibt oder einen Preis gemäß der Lohnkosten bekommt.
 
SavageSkull schrieb:
Steckt denn in dem MacMini auch die Apple ARM CPUs drin und werden diese dann auch dort gefertigt oder ist das "nur" das drumherum mit Bestückung der Platine und Zusammenbau?
Da ist einmal die Fab zu sehen und später noch die leere Halle für die Mac Minis.


Edit
@schneup

Interessant ist eher wie gross die Wertschoepfungskette in Amerika sein wird
Lt dem Video kommt ein Teil der Wafer und auch das Silizium aus den Staaten.
 
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Ferax schrieb:
oder einen Preis gemäß der Lohnkosten bekommt.
Selbst wenn er teurer waere, kann der Kunde entscheiden. (Oder Trump mit Zoellen, geaendert auf taeglicher Basis)
Mein EV kommt auch aus einem Werk in Deutschland. Auch wenn es andere Autos mit besserem P/L Verhaeltnis gegeben haette. Und die Herkunft war durchaus ein Teil meiner Kaufentscheidung.
 
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LikeHike schrieb:
Sollte Trumps Politik am Ende dann doch in diesem Bereich erfolgreich sein?
Frage ist bei so etwas doch immer, was ist denn schützenswert bzw. wünschenswert in einem Land zu besitzen? Bricht die Supply Chain zusammen, hilft das "assembled in the USA" auch nicht weiter. Liebe Grüße gehen da raus an die Kurzarbeit bei den Fahrzeugherstellern aufgrund von Lieferproblemen mit Kabelbäumen und Steuergeräten.

Ich hätte eher mehr als Land bedenken, wenn insbesondere die Entwicklung und damit richtiges Know How stark ins Ausland verlagert wird. Das ist ja bei vielen Firmen auch in Europa der Fall. Schönes Beispiel z.B. Mercedes, wo vieles von der IT im Ausland ist. VW Gruppe und auch Airbus haben ebenfalls Entwicklungszentren dort.
 
LikeHike schrieb:
Sollte Trumps Politik am Ende dann doch in diesem Bereich erfolgreich sein? Auf jedenfall wird gerade in den USA massiv in verschiedene, technologisch sehr relevante Teile investiert. Fähigkeiten die bei den unverhohlen imperalistischen Ansprüchen Chinas noch sehr relevant werden könnten.
Wenn es ein Erfolg ist, dass KEINE Mitarbeiter beschäftigt werden, da eh automatisiert: Dann ja... ;)

Ansonsten werden die Kosten für den Kram auf die Verbraucher gewälzt, dH der Amerikaner verliert eher als das er gewinnt... Aber das ist Trump ja eh egal, ER will gewinnen.
 
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PR Show - ich würde gerne wissen wie hoch der Anteil an der Gesamtproduktion ist. Ich glaube kaum dass sie genug Arbeitskräfte finden, um das Produktionsniveau vom Ausland zu erreichen.
 
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Krik schrieb:
Man kann über Trump sagen was man will, aber er hat es wirklich geschafft, dass viele große Firmen in kürzester Zeit zumindest einen Teil der Produktion in die USA verlegt haben

Naja nen Tropfen auf den heißen Stein nur vorgeschoben .... Für kurze Zeit arbeiten an den Werken viele Menschen stehen diese sind die Arbeiter alle weg ein paar bleiben um den Betrieb aufrecht zu erhalten

Wenn wir ehrlich sind ist das nur ein plazebo um King Trump Honig ums Maul zu schmieren

Es würde sich keiner im eigenen Land mehr die Technik leisten können wenn ein Großteil in den USA gefertigt werden würde
 
Krik schrieb:
Man kann über Trump sagen was man will, aber er hat es wirklich geschafft, dass viele große Firmen in kürzester Zeit zumindest einen Teil der Produktion in die USA verlegt haben.

Das hätte ich gerne auch für die EU. Aber bitte ohne orangene Demenz.
Die Frage ist dann: Um wieviel steigt der Preis des Mac Mini "Assembled in the USA - for the USA"?
Der typische Trump-Wähler dürfte keine Preiserhöhungen um 50 % tolerieren. Auf der anderen Seite: Der typische Trump-Wähler nutzt auch nicht zwingend Apple-Computer der ja eher von Kreativen genutzt wird. ;)
 
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LikeHike schrieb:
Sollte Trumps Politik am Ende dann doch in diesem Bereich erfolgreich sein? Auf jedenfall wird gerade in den USA massiv in verschiedene, technologisch sehr relevante Teile investiert.
Worin investiert wird sind Haloprojekte bzw. der letzte, wert steigernde Handgriff. Grundlegend Lieferketten werden nicht verlagert. Das Fertigen von essentiellen, aber wenig margenträchtigen Dingen wie Keramikkondensatoren, 0815 Schrauben, div. Halbzeuge etc. pp. wird in den USA weiterhin nicht stattfinden. Durch die ungeschickte Handelspolitik der aktuellen US-Regierung wäre ein Aufbau einer solchen Fertigung auch kaum möglich. Die Preise für Stahl ist zum Beispiel explodiert, alle darauf aufbauenden weiteren Maschinen/Produkte entsprechend auch. Der Import von Maschinen ist extrem teuer geworden. Die Hürde zur Investition ist entsprechend hoch, was den Aufbau von margenschwacher Produktion noch unattraktiver macht.

Für die selbe Investition verspricht der Aktienmarkt gerade mehr, wenn man auf den AI-Gaul wettet.

Krik schrieb:
Man kann über Trump sagen was man will, aber er hat es wirklich geschafft, dass viele große Firmen in kürzester Zeit zumindest einen Teil der Produktion in die USA verlegt haben.

Das hätte ich gerne auch für die EU. Aber bitte ohne orangene Demenz.
Du kannst ein haufen Zeug "Made in EU" kaufen, wo billigst im nicht EU-Ausland Teile gekauft wurden, der letzte Handgriff aber in der EU stattfand.
Für Souveränität braucht es so unsexy Dinge wie Stahlvergütung von billo Baustahl bis hin zur fertigen Maschine aus Edelzauberstahl mit Feinpositionierung im sub nm-Bereich

schneup schrieb:
Interessant ist eher wie gross die Wertschoepfungskette in Amerika sein wird. Wenn alle Bauteile aus dem Ausland kommen und nur die Endmontage in Houston stattfindet dann wird es eher eine symbolische PR-Aktion sein da die importierten Bauteile u.U. weiterhin Zoellen unterliegen (je nachdem ob sich Trumpoleon an die Weisungen des Supreme Court halten wird oder mit dem Tarifpoker wie bisher weitermacht).
Die Rohstoff- und Halbzeugpreise ist durch die Zölle derart explodiert, dass der Aufbau von Lieferketten nicht lohnt. Was sich lohnt ist Bauteile zu importieren, die in Summe günstiger sind und mit etwas Glück[1] anderen Zolltarifen unterliegen. Fertiger "PC" kostet 200€ beim Import mit sagen wir 50% Zoll. Macht also 300€ bis das Ding im Land ist. Bauteile kosten 180€ unterliegen 25% Zoll. Die Bauteile kommen also für 225€ ins Land und im Vergleich zum Direktimport gibt es 75€ Differenzbetrag. Den kann man für den Zusammenbau nutzen und/oder für Marge, wenn der Wettbewerb die teuren Tarife zahlt und damit am Markt für fertige PCs gegenüber den Kunden höhere Preise etabliert

[1] Sprechen wie mit ihren Anwälten und Lobbyvertretern für optimale Ergebnisse.


Cr4y schrieb:
Die zusätzlichen Investitionen für zusätzliche Kapazität, die eigentlich nicht gebraucht wird, wird aber auch jemand zahlen müssen.
Ja, Foxconn. Die je nach Verhandlungsgeschick nur einen Teil ihres Risikos von Apple abgesichert bekommen.

Ferax schrieb:
Geht doch? Schauen wir mal ob der Mac mini dann in der USA Edition gleich teuer bleibt oder einen Preis gemäß der Lohnkosten bekommt.
Die Lohnkosten sind in vielen Ecken der USA nicht all zu hoch, als dass da massiv Kosten auflaufen sollten. Zudem beim finalem Zusammensetzen eines solchen Produktes wirklich nur Minuten Personalzeit auf jedes einzelne Produkt entfallen sollten. Ansonsten hätte die Fertigungsplanung wirklich Mist gebaut.

Preise anheben ist dennoch angebracht. Der Wettbewerb wird die Zölle auf die Endpreise umlegen, da darf man im Gedanke an die eigenen Aktionäre nicht einfach Marge liegen lassen.

Weyoun schrieb:
Der typische Trump-Wähler dürfte keine Preiserhöhungen um 50 % tolerieren. Auf der anderen Seite: Der typische Trump-Wähler nutzt auch nicht zwingend Apple-Computer der ja eher von Kreativen genutzt wird. ;)
Du verallgemeinerst glaube zu sehr. Trumpwähler wie auch Wähler rechter Partei in anderen Ländern sind mittlerweile so zahlreich, dass solche Verallgemeinerungen nicht zutreffend sind, es ist gesellschaftlich dann doch zu etabliert.
Zudem, es stiegen bereits alle Preise und es werden perspektivisch die Preise auch noch deutlich stärker steigen als die typischerweise anvisierten 2% Inflation. Damit verschiebt sich das Preisgefüge also nicht zu Ungunsten Apples.
 
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Wie viele schon schrieben: Die Frage ist, was beim Preis passieren wird... ich, für meinen Teil, bin ÜBERZEUGT, dass dadurch der Preis steigen wird...
 
Für Apple vermutlich ein recht einfaches Goodie, dass sie dann aber umso besser verkaufen können (Das Argument, nicht das Produkt)

Dadurch, dass der MacMini ja eh sein eigenes Produktsegment darstellt wird's für die US Amerikaner dann halt einfach teurer und mehr passiert nicht. Der Rest der Welt wird ja weiterhin anders bedient
 
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