Welche Cpu und Mainboard?

Was denkt Ihr?


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Hi,
derzeit spiele ich mit dem Gedanken um ca. Weihnachten meinen Pc ein Upgrade zu verpassen.
Derzeit habe ich den Intel 6700k und eine GTX 980ti, ich zocke viel und gerne (auch weil ich einen kleinen YouTube Kanal habe) und da die Renderzeiten (Premier Pro) mit tierisch auf den Nerf gehen, würde ich meine Cpu Upgraden. Wie schon gesagt: Derzeit besitze ich den 6700k @ 4.60Ghz dauerhaft stabil ohne extra manuell eingestellte Stromzufuhr übertaktet.
Würde gerne bei ca. 400€ bleiben (insgesamt Cpu und Mainboard), wenn es nötig wird würde ich auch noch bis zu meiner MAXIMALEN Schmerzgrenze von 550€ bereit sein dies zu Zahlen.
Da Mainboard ja vorhanden ist, könnte man dann bei Intel, das gesamte Geld in eine Cpu stecken... Richtig?
Laut meinen Recherchen ist für mich wohl der Ryzen 7 1800x (229€) mit Mainboard (80-150€ (B450)) am besten,
seht Ihr das auch so? Oder sollte man eventuell noch weiter auf weitere Neuerungen warten?

Und allgemein habe ich auch noch ein paar Fragen:
- Wie sieht es mit der Leistung in Videospielen aus, die etwas älter sind (2-3 Jahre) beispiel: The Division? (Da die Taktrate ja schon deutlich geringer ist, also von 4.6 auf 3.5 und ich nicht weiß wie/ob "ältere" spiele mit mehreren als 4 Kernen arbeiten)
-Was ist mit Strategie-Spielen wie HoI4 oder Europa Universalis IV? (Bei mir laufen sie eigentlich nur auf 2 Cores und ich weiß nicht wieso, wahrscheinlich an den Entwicklern bzw. der Software verschuldet, da wär die Taktrate dann Ausschlag gebend, da ich jetzt schon Leitungsprobleme habe) Daher nächste Frage:
- Ist es möglich die Kerne individuell hochzutakten? (bsp: 1-4 auf 4-5Ghz und 5-8 auf 1-2Hhz)
- Wie sieht das Übertaktungspotential ohne manuell eingestellte Stromzufuhr aus? (Traue mich da nicht ran..., also an die Manuelle Stromzufuhr)
- Kann es andere Leistungsschwachstellen Softwareseitig geben? (da einige Videospiele ja Software seitens besser mit Intel zusammen arbeiten)
- Lohnt sich Hyperthreading (oder wie auch immer das äquivalent von AMD heißt)? Habe irgendwo mal gelesen das es eine Leistungssteigerung von 30-50% ausmacht. Stimmt das?


Hoffe Euch schrecken die vielen Frage nicht ab, der Name ist Programm.
Vielen Dank für eure Antworten :)

Ps: Ein bisschen kenn ich mich ja aus, nur bin ich auf den Stand von 1-2 Jahren und habe die meisten Neuerungen nur am Rande mitbekommen und da frag ich lieber welche die sich damit auskennen...
 
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Vielleicht eher mehr RAM aufrüsten oder SSD einbauen
 
TechnikNeuling schrieb:
Da Mainboard ja vorhanden ist, könnte man dann bei Intel, das gesamte Geld in eine Cpu stecken... Richtig?

Nur, wenn ein Mainboard mit 300er-Chipsatz vorhanden ist. Sonst funktionieren die CPUs der Baureihen 8000 und 9000 damit nicht.
Ergänzung ()

TechnikNeuling schrieb:
Lohnt sich Hyperthreading (oder wie auch immer das äquivalent von AMD heißt)? Habe irgendwo mal gelesen das es eine Leistungssteigerung von 30-50% ausmacht. Stimmt das?

Nein, das stimmt so pauschal nicht. In Spielen bringt HT sehr oft gar nichts, es gibt aber positive Ausnahmen. Außerdem kann man das HT von Intel bei Anwendungen eher mit 25% Zuwachs bewerten ("pro vier Kerne kommt einer dazu").
Ergänzung ()

Zur Umfrage:
  • Wenn es aktuell was Neues sein soll, dann würde ich persönlich den Ryzen 2700X empfehlen. Das Budget lässt es zu, denn man käme da schon mit wenig über 400€ ans Ziel.
  • Intel-Prozessoren ergeben vom Preis-/Leistungsverhältnis im direkten Vergleich nicht den geringsten Sinn. Der 8700K kostet so viel, dass man bei AMD das Board schon inklusive hat. Und der 9900K sprengt schlicht und ergreifend das Budget völlig.
  • In Spielen bekommt man den mit schnellem RAM nah an den 8700K ran, beim Videoschnitt ist er genau so gut bis besser.
  • Übertakten kann man sich bei dem komplett schenken, eher die Anstrengungen in die Optimierungs des RAMs stecken.
  • Das Ganze gibt es dann zu 310€ für die CPU und vielleicht etwa 120€ für Board, also 430€ insgesamt. Da käme dann natürlich ggf. noch DDR4-RAM obendrauf, wenn das fehlen sollte.
Wenn es hingegen nicht dringend ist, dann kann man auch warten. Im nächsten Jahr kommen irgendwann die Ryzen 3000. Ich würde mich da nicht auf einen Termin bis April verlassen, das könnte mit etwas Pech doch erst im Sommer so weit sein. Diese werden aber ziemlich sicher zum 9900K aufschließen oder dran vorbeiziehen, und das bei klar niedrigeren Preispunkten, die dann wieder in das genannte Budget passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich geh mal nur auf deinen Einwand zum Rendern von Premiere ein ( Da uns zwar die CPU bekannt ist, der Rest aber einer NDA unterliegt ).
Was braucht man - CPU mit hohem Takt, schnellen + viel RAM + schnellen Datenträger
Und eine Grafikkarte mit Cuda-Cores, je mehr, desto besser. Als Gamer entfallen die Quadros, ergo gibts für dich nur als Alternative, mindestens eine 1080 oder Folgemodelle ins Auge zu fassen.
Hier mal auf die Schnelle ein Vergleich: https://www.pugetsystems.com/labs/articles/GTX-1070-and-GTX-1080-Premiere-Pro-Performance-810/
 
TechnikNeuling schrieb:

Ist für absolut alles noch schnell genug. Natürlich wird ein 8th oder 9th Gen Intel nochmal einige Frames drauflegen, aber mit dem 6700K sind wir schon jenseits von 100 FPS je nach Spiel, das heißt so oder so flüssig. Und im Bereich WQHD und 4K wird die CPU immer egaler. Und wenn die 980 TI limitiert, dann tut sie das auch mit einer neuen CPU.

Es gibt natürlich Ausnahmen wie AC:Odyssey, aber ob es das Wert ist diese dreisten Mehrpreise von Intel zu bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum 1800x: Selbst ein Ryzen 2700 non -X ist einem 1800x vorzuziehen. Der ist deutlich sparsamer als alle alten und neuen R7 -X-Modelle. Auch weil die 2000er sich besser selbst übertakten können -> gute Kühlung -> höherer Takt.

Die einzelnen Taktraten pro Kern lassen sich weder bei AMD noch bei Intel einstellen.
Je nach Mainboard kann man bei AMD über den Basis-Takt übertakten, sprich die CPU takten auch wieder ohne Last runter, oder man fährt sie dauerhaft auf Maximaltakt. Bei den X-Modellen ist ein manuelle Übertakten kaum förderlich.

Zum Vorhaben, ich würde einen so hoch getakten i7 aktuell nicht tauschen, du wirst mit jedem Ryzen keine Verdoppelung der PErformance in den Anwendungen haben, da selbst ein 2700x Allcore 400-600 MHz (je nach Kühlung langsamer läuft). Sprich im idealfall wirst du je nach Anwendung zwischen -30 (<=8 Threads) und +50 % (16 Threads) Leistungzuwachs/-minderung liegen.
 
Ich würde sagen mach dir dann zu Weihnachten einen Kopf wenn es soweit ist.
Prinzipiell würde ich sagen reicht deine CPU, für Rendern kann ich natürlich verstehen dass es da besseres gibt. Aber es ist einfach zu früh sich 2 Monate vorher festlegen zu wollen.
 
Auf ZEN2 warten. Bis dahin macht deine CPU locker noch alles mit.
 
Nixdorf schrieb:
Nur, wenn ein Mainboard mit 300er-Chipsatz vorhanden ist. Sonst funktionieren die CPUs der Baureihen 8000 und 9000 damit nicht.
Ergänzung ()

Ok, dachte da es den selben Sockel unterstützt, bei mir vorhanden ist der Intel® Z170 Express Chipsatz und damit wär auch ein neues Mainboard nötig.

Nixdorf schrieb:
  • Übertakten kann man sich bei dem komplett schenken, eher die Anstrengungen in die Optimierungs des RAMs stecken.
  • Das Ganze gibt es dann zu 310€ für die CPU und vielleicht etwa 120€ für Board, also 430€ insgesamt. Da käme dann natürlich ggf. noch DDR4-RAM obendrauf, wenn das fehlen sollte.
DDR4-RAM ist vorhanden, allerdings ist es leider der "langsame" mit 2133Mhz, es sind insgesamt 16Gb und solang ich nicht Zocke und GLEICHZEITIG Rendern will reicht die Kapazität eigentlich aus.
Lohnt sich denn ein Upgrade mit schnelleren Ram?
Habe da schon seit längeren auch den 16Gb G.Skill Aegis im Auge (2*8gb) und würdest du dann den Ram erweitern (sprich der Ram ist an der langsamen Geschwindigkeit limitiert, aber es wären 32Gb) oder austauschen dann sind es immernoch "nur" 16Gb, aber mit einer höheren Taktrate. Oder riecht meiner? Premier Pro geht immer an die 3-5Gb im Ram ran, wahrscheinlich da ich kein 4K/144Hz o.Ä. habe sondern nur 1080p/60Hz.


Nixdorf schrieb:
Wenn es hingegen nicht dringend ist, dann kann man auch warten. Im nächsten Jahr kommen irgendwann die Ryzen 3000. Ich würde mich da nicht auf einen Termin bis April verlassen, das könnte mit etwas Pech doch erst im Sommer so weit sein. Diese werden aber ziemlich sicher zum 9900K aufschließen oder dran vorbeiziehen, und das bei klar niedrigeren Preispunkten, die dann wieder in das genannte Budget passen.

Ok, die neuen Ryzen wären natürlich auch eine Option, mal gucken momentan ist es nicht so dringend es ist nur etwas nerfig wenn mein Pc nach langen Aufnahme Sessions (15Std. oder so) dann beim Render bei ca 1 tag liegt.

octo124 schrieb:
Ich geh mal nur auf deinen Einwand zum Rendern von Premiere ein ( Da uns zwar die CPU bekannt ist, der Rest aber einer NDA unterliegt ).
Was braucht man - CPU mit hohem Takt, schnellen + viel RAM + schnellen Datenträger
Und eine Grafikkarte mit Cuda-Cores, je mehr, desto besser. Als Gamer entfallen die Quadros, ergo gibts für dich nur als Alternative, mindestens eine 1080 oder Folgemodelle ins Auge zu fassen.
Hier mal auf die Schnelle ein Vergleich: https://www.pugetsystems.com/labs/articles/GTX-1070-and-GTX-1080-Premiere-Pro-Performance-810/
Beim Rendern in Premiere Pro ist liegt die 100% Auslastung immer bei der Cpu und nie bei der GPU, wahrscheinlich, da ich nicht sonderlich viele Effekte verwende und somit die Hauptaufgabe von Rohvideo in h.264 "konvertieren" ist... Die GPU ist meistens so bei 1-5% und wenn ich mal etwas Zensiert habe o.Ä. dann sind es vielleicht auch mal 20% allerdings nichts wo ich sagen würde, dass meine Gpu damit überfordert ist. Allerdings habe ich mir auch vor im neuen Jahr eine neue GPU zu kaufen, nur warte ich (wahrscheinlich) erstmal auf die nächste Nvidia Generation die dann auch (hoffentlich) günstiger ist.
Und zum Thema schnellen Datenträger, ist das wirklich so wichtig? Schneide derzeit (also Rohvideos sind auf dieser vorhanden) auf meiner 2Tb HDD und Premiere Pro legt ja automatisch die Media Cache Files an (auf meiner kleinen SSD). Ist dies nicht schon schnell genug? Oder habe ich den Sinn der Media Cache Files falsch verstanden? Sonst RAM siehe Oben.

conf_t schrieb:
Zum Vorhaben, ich würde einen so hoch getakten i7 aktuell nicht tauschen, du wirst mit jedem Ryzen keine Verdoppelung der PErformance in den Anwendungen haben, da selbst ein 2700x Allcore 400-600 MHz (je nach Kühlung langsamer läuft). Sprich im idealfall wirst du je nach Anwendung zwischen -30 (<=8 Threads) und +50 % (16 Threads) Leistungzuwachs/-minderung liegen.

-30- +50% klingt nicht so vielversprechend. Vielleicht sollte ich wie oben erwähnt auf die nächste Ryzen Cpu Generation warten...

Jedenfalls vielen Dank für die vielen Antworten ich hoffe Ihr könnt mir noch ein bisschen weiter helfen...
 
Bei dem Budget bleibt eigentlich nur der Ryzen7 2700(X) übrig, der ist in vielen Games vermutlich langsamer als ein 4,6GHz Intel, rendert aber deutlich schneller. Beim Board sollte hierbei ein Mittelklassemodell wie das MSI X-470 Gaming Plus reichen, beim Speicher gibts hier im Forum derzeit zwei Favoriten: den günstigen 3000er Aegis oder den schnelleren 3200CL14 Flare/TridentZ.

Für einen echten Leistungsgewinn wirst Du mehr Geld investieren müssen. Der brandneue i9-9900K hat genau wie der R7 8/16 Kerne taktet aber mit bis zu 5GHz deutlich höher. Mit Board, Speicher und Kühler wird der Preis aber vermutlich über 1000€ liegen, falls das Ding ab nächster Woche überhaupt lieferbar ist. Auch fehlen noch Praxistests bei dem Prozessor, bisher gibt es nur die offiziellen Angaben von Intel's Marketingabteilung. Die Hitzeentwicklung bei 8x5GHz wird aber gewaltig sein fürchte ich.
 
https://www.mindfactory.de/shopping...221a2f4d94df2bb83299ab6ff2d55c5faba5419b4a863

Video zum Mainboard breakdown verlinke ich gleich. 2600x weil du dir um den Single Core turbo keine Sorgen machen musst und der RAM sollte bei ryzen nicht lahm sein. Intel ist mit dem Budget derzeit nicht machbar.


Der 2700 ist auch ne gute Sache. Die Frage ist wie lange Ryzen 3000 auf sich warten lässt und ob du solange warten kannst. Die CPUs werden höchstwahrscheinlich noch um einiges stärker sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
TechnikNeuling schrieb:
Beim Rendern in Premiere Pro ist liegt die 100% Auslastung immer bei der Cpu und nie bei der GPU, wahrscheinlich, da ich nicht sonderlich viele Effekte verwende und somit die Hauptaufgabe von Rohvideo in h.264 "konvertieren" ist...

Stört Dich denn tatsächlich die Renderzeit an sich, oder eher dass der Rechner während des Rendervorgangs so lange "belegt" ist?

Ich könnte mir vorstellen, dass Dir ein Zweitsystem zum Rendern mehr bringen könnte als ein Upgrade Deines Rechners. Meine naive Vorstellung wäre, dass Du die Edits weiterhin auf dem normalen Rechner machst, anschließend aber das Projekt auf dem "Renderserver" öffnest und rendern lässt. Ob sich das mit Premiere Projekten tatsächlich realisieren lässt, wäre natürlich eine weitere Frage, aber würde Dir das Auslagern insgesamt irgendwas bringen?
 
Ja, je nach Häufigkeit und Umfang, ist es durchaus sinnvoll dedizierte Hardware für Aufgaben wie rendern, transcoding oder ähnliches hinzustellen. Habe das letztlich auch so, da braucht man auch keine x (AMD) oder k (intel) Modelle, denn von einem Kern mehr profitiert man dann eher als von 300 MHz mehr.

Ich nutze häufig meinen TV-Server (Skylake i7) zum codieren, damals als ich den aufgebaut habe, gab es eben noch keinen Ryzen. Heute würde ich wohl einen 2700 ohne x und günstigen B450 oder Ax20 Board nehmen und den schnellsten RAM, der noch mit 1,2 V läuft. Noch lieber wäre mir dafür eine 8 Kern APU, leider nicht im Angebeot von AMD :(, so muss man dann noch eine sparsame 1030 oder 550 einbauen, alle anderen ziehen im Idle zuviel Saft.
 
Genau so ähnlich dachte ich mir das. Man könnte dann auf niedrig taktende Multicores setzen, und eine Grafikkarte mit brauchbarere Compute-Leistung aber wenig Stromverbrauch - wenn überhaupt eine Dedizierte notwendig ist.
 
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