welche platte für auslagerungsdateien?

flooo

Lt. Commander
Registriert
Jan. 2006
Beiträge
2.007
hi all

zuerst mal zu meinem system:

1 platte fürs system
1 platte für daten
1 raid 0 mit 2 platten für games / daten etc.

was wird geschwindigkeitsmässig besser sein (z.b. beim laden von maps in bf2142 oder auch in win)?
  • game auf den raidverbund + auslagerungsdateien auf datenplatte?
  • game auf datenplatte + auslagerungsdateien auf raidverbund?

auslagerungsdateien also auf den raid oder auf die datenplatte?
 
Meine Logik sagt mir das die erst Variante sinnvoller ist. Und zwar weil die Spieldateien sicher mehr Platz einnehmen als die Auslagerungsdatei, aber so oder so dürfte der unterschied nicht zu merken sein.
 
Grundsätzlich gilt immer folgende Regel:

Die Auslagerungsdatei sollte auf alle physikalischen Platten aufgeteilt werden und immer nur auf die erste Partition gelegt werden. Niemals sollten mehrere Auslagerungsdateien auf eine Platte gelegt werden.

Wenn du also drei physikalische Platten hast, dann lege einfach auf jede eine 512 MB Auslagerungsdatei an und fertig ist die Kiste.


Der Vorteil ist, dass wenn du Daten von Platte 1 auslagern musst die Daten auf Platte 2 ausgelagert werden umgekehrt natürlich genauso. So muss der Schreib/Lese Kopf nicht immer zwischen Lese und Schreibposition hin und herspringen. Von der einen Platte wird nur gelesen und auf die Andere wird nur geschrieben.

Windows ist so intelligent und erkennt immer die Platte, die im moment am wenigsten ausgelastet wird und verwendet diese zum Auslagern.
 
windows ist echt so intelligent? na dann werde ich wohl auf jede physikalische platte 1gb legen. dann wird auch genügend da sein :D

thx für den tipp
 
ah ok. das relativiert die intelligenz des programms doch wieder sehr stark ;)
 
Mit dem Diskmon kannst Du es verifizieren ;)
 
liefert das tool auch spezifischere einstellungsmöglichkeiten oder dient es nur der "kontrolle"?
 
Es werden Disk, Sektor, Operation und Uhrzeit registriert, mit dem Filemon kann man auch die Datei monitoren und Filter setzen.
 
Die erste Variante scheint die bessere zu sein. Zurzeit habe ich die Auslagerungsdatei auch auf einer Platte die weder vom System, noch von Spielen genutzt wird. Alles andere ist mir egal.

@noxon
Auslagerungsdateien auf mehreren Platten anzulegen habe ich mir auch schon überlegt. Ich dachte aber bis jetzt auch nicht das Windows so intelligent ist, automatisch die die beste Performance aus so einer Konfiguration rauszuholen.

Wie funktioniert das dann? Lagert Windows dann die Systemdateien auf der Spiele Partition ab und umgekehrt? Wahrscheinlich nimmt es dann erst hauptsächlich die 3.Platte (wenn vorhanden) die am wenigsten genutzt wird.

Liegt die erste Partition der Anfang oder am Ende der Platte? Der Lese/Schreibarm soll nämlich nur einen kurzen Weg von der Ruhelage zur Auslagerungsdatei haben.

Gibt es eine Möglichkeit die Performance der unterschiedlichen Varianten zu testen?
Ich bilde mir ein das ich mit meiner Konfiguration die beste Performance habe.
 
$corpion schrieb:
Wie funktioniert das dann? Lagert Windows dann die Systemdateien auf der Spiele Partition ab und umgekehrt?
Genau so ist es.

Liegt die erste Partition der Anfang oder am Ende der Platte?
Die erste Partition liegt immer ganz außen auf der Platte, wo die Zugriffszeiten am kürzesten und die Transferrate am höchsten ist.

Gibt es eine Möglichkeit die Performance der unterschiedlichen Varianten zu testen?
Ich bilde mir ein das ich mit meiner Konfiguration die beste Performance habe.
Ich glaube nicht, da du nie die gleiche Situation reproduzieren kannst und nicht von Hand festlegen kannst, wann und was ausgelagert werden soll. Jedenfalls nicht so ohne Weiteres.

Da muss man wohl MS vertrauen und glauben, was die sagen, auch wenn's schwer fällt. ;)
 
Waum sollen denn in den äußeren Spuren die Zugriffszeiten kürzer sein, Track to Track ist jedenfalls überall auf dem Surface identisch und andere Zugrisszeiten hängen von der aktuellen Position ab.
 
Genau kann ich es dir auch nicht sagen, aber du kannst es ja nachmessen.

Der Arm bewegt sich ja auch in einem Bogen über die Oberfläche und nicht einfach nur quer darüber. Ich kann mir schon vorstellen, dass das den Unterschied ausmacht.

Um am äußeren Rand von Track zu Track zu springen braucht man nur eine kurze Strecke zurückzulegen. Innen, wo sich der Kopf nicht mehr nur orthogonal bewegt, sondern auch etwas gegen die Laufrichtung der Platte muss sich der Arm schon weiter bewegen.
Vielleicht ist die Positionierung dort auch schwieriger und er braucht länger, bis er die Spur gefunden hat.

So könnte ich mir jedenfalls Unterschiede in der Track 2 Track Zugriffszeit vorstellen.

Wenn es um die Block 2 Block Zugriffszeit geht sollte klar sein, dass auf einer äußeren Spur die Wahrscheinlichieit größer ist, dass sich zwei zufällige Blöcke auf der gleichen Spur befinden und die Spur gar nicht erst gewechselt werden muss, was die mittlere Zugriffszeit natürlich deutlich drücken kann.

Genau weiß ich es aber auch nicht. Benchmarks zeigen aber, dass die zugriffszeiten am Anfang der Platte erheblich kürzer sind, als am Ende.
 
Hmm, Du meinst den Effekt, dass durch die unterschiedlich langen Wege zwischen Track 2 Track auf der Kreisbahn des Kopfes zwischen äußeren und inneren Spuren ein garvierender Unterschied zu messen ist? Hier werden eher die mittleren Spuren als Optimum eingestellt und sowohl nach innen wie auch nach außen hin 'veschlechtert' sich dieses Verhalten. Ich müßte jetzt viel zu weit ausholen um das alles zu erklären, wie und was da 'eingestellt' bzw. wie justiert wird, aber soviel dazu, früher (oh gott was für ein blödes Wort ;) und das ist noch garnicht so lange her) mußten Festplatten in dieser Hinsicht justiert werden (Kopfjustierung mit spec. Spacer - Headpositioningtools - hab ich sogar noch auf dem Boden:D ).
Die Accesstime variiert also tatsächlich über die gesamte Oberfläche aber von den mittleren Spuren aus und zwar in geringen Grenzen aber selbst über eine Serie (Fujitsu MAU3xxx):
Track to Track : 0,2 - 0,4 ms
Average : 3,3 - 3,8 ms
Fullstroke : 8 - 9 ms
Es werden in den detaillierten Produktmhandbüchern jedenfalls keine Angaben über die Zugriffszeiten bei verschiedenen Tracks gemacht, was sicher auch keinen Sinn macht. Ich muß allerdings zugeben, dass ich bei aktuellen Drives keine exakten Angaben außer den Manuals habe, aber es macht einfach keinen Sinn eine Disk für die ganz äußeren Spuren zu optimieren (und das gilt ja auch für den Winkel, mit dem der Kopf auf den einzelnen Spuren liest) um es nach hinten immer schlechter werden zu lassen. Worst Case Betrachtungen werden ja ebenso fast immer mit Ausschläger in jede Richtung gemacht, bis auf jene Fälle wo ab einem Wert nichts mehr funktioniert (wie z.B. bei einem Antennenpegel, der unter einem bestimmten Wert einfach kein Empfang mehr möglich ist - wobei bei einem zu hohen Pegel schon wieder eine Übersteuerung stattfindet, die dann auch wieder ein akzeptables Bild ausschließt).
 
Du hast wahrcheinlich recht. So langsam glaube ich auch, dass sich die Zugriffszeiten nicht groß verändern und das Optimum wohl eher in der Mitte liegt.

Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht mehr genau, woher ich die Info habe, dass die Zugriffszeit außen geringer wäre.


Ich glaube der h2benchw Benchmark hat mich durcheinander gebracht:

Zugriffszeit Lesen: Mittel 8.39, Min 2.28, Max 21.89 [ms]
Zugriffszeit Lesen (<504 MByte): Mittel 4.38, Min 0.04, Max 12.70 [ms]


Es ist natürlich klar, dass zufällige Zugriffe, die nur innerhalb von ein paar Spuren stattfinden schneller sind, als Zugriffe, die über die gesamte Platte verteilt sind. Das Ergebnis hat nichts mit der Position der Spur zu tun.
 
Zurück
Oben