Hmm, Du meinst den Effekt, dass durch die unterschiedlich langen Wege zwischen Track 2 Track auf der Kreisbahn des Kopfes zwischen äußeren und inneren Spuren ein garvierender Unterschied zu messen ist? Hier werden eher die mittleren Spuren als Optimum eingestellt und sowohl nach innen wie auch nach außen hin 'veschlechtert' sich dieses Verhalten. Ich müßte jetzt viel zu weit ausholen um das alles zu erklären, wie und was da 'eingestellt' bzw. wie justiert wird, aber soviel dazu, früher (oh gott was für ein blödes Wort

und das ist noch garnicht so lange her) mußten Festplatten in dieser Hinsicht justiert werden (Kopfjustierung mit spec. Spacer - Headpositioningtools - hab ich sogar noch auf dem Boden

).
Die Accesstime variiert also tatsächlich über die gesamte Oberfläche aber von den mittleren Spuren aus und zwar in geringen Grenzen aber selbst über eine Serie (Fujitsu MAU3xxx):
Track to Track : 0,2 - 0,4 ms
Average : 3,3 - 3,8 ms
Fullstroke : 8 - 9 ms
Es werden in den detaillierten Produktmhandbüchern jedenfalls keine Angaben über die Zugriffszeiten bei verschiedenen Tracks gemacht, was sicher auch keinen Sinn macht. Ich muß allerdings zugeben, dass ich bei aktuellen Drives keine exakten Angaben außer den Manuals habe, aber es macht einfach keinen Sinn eine Disk für die ganz äußeren Spuren zu optimieren (und das gilt ja auch für den Winkel, mit dem der Kopf auf den einzelnen Spuren liest) um es nach hinten immer schlechter werden zu lassen. Worst Case Betrachtungen werden ja ebenso fast immer mit Ausschläger in jede Richtung gemacht, bis auf jene Fälle wo ab einem Wert nichts mehr funktioniert (wie z.B. bei einem Antennenpegel, der unter einem bestimmten Wert einfach kein Empfang mehr möglich ist - wobei bei einem zu hohen Pegel schon wieder eine Übersteuerung stattfindet, die dann auch wieder ein akzeptables Bild ausschließt).