welche Ram-Speicher nur zum Zocken?

Kregol

Cadet 1st Year
Registriert
Juni 2018
Beiträge
11
Hallo Leute

Ich stelle mir gerade einen neuen PC zusammen und bin bei Ram-Speicher unschlüssig und brauche da etwas Hilfe.

Es wird wohl ein Mainboard mit dem Chipsatz b360, da ich sowieso nie übertakte, sollte dieser ausreichen. Nach meinem Wissen gehen die Ram-Speicher bei b360 bis 2600 Mhz.

2 Fragen:

Wie wichtig wären z.B. 4000 Mhz statt 2400 Mhz im Ram wenn ich mit dem PC nur Spiele.

Kann ich da an no-Name Hersteller Geld sparen? Oder sollte ich da lieber auf Markenhersteller achten, wegen weniger Stromverbrauch, bessere Kühlung und längere Lebensdauer und was sonnst noch alles? Jedenfalls sieht die Billigvariante für mich teilweise echt SEHR billig aus und haben ja auch teilweise nichtmal Kühlung drauf. Was meint ihr?

Nochmal wegen Mhz und wegen CL.
Welche der folgenden beiden wären (nur zum Zocken) besser ?

https://www.alternat...ct/0/46/1238777
oder
https://www.alternat...ct/0/46/1216653
 
Mein System läuft ohne erkennbare Engpässe bei der Grafikleistung mit DDR3 1600 Mushkin Value.

Soll heißen, die Vorteile von einem schnelleren RAM sind in der Regel bei Spielen kaum messbar und fallen unter die Toleranz.
 
Du kannst bei einem B360 Board sowieso keinen RAM über 2666 MHz takten. Nur ein Z-Board kann bei Intel RAM höher Takten. Der Unterschied ist dabei allerdings von Spiel und Anwendungen abhängig. Also 2133er würde ich so oder so nicht kaufen.

@ Vorredner. Das hat sich im Vergleich zu den alten Chipsätzen schon geändert. Der Unterschied ist mittlerweile höher und auch mess- bzw. sichtbar. Allerdings immernoch in einem Bereich, wo man sich überlegen sollte, ob sich der Aufpreis lohnt.
 
B360 kann eh kein Memory-OC, musst dich also nicht damit beschäftigen wie maxx schon sagte.
Die Aussage von @Candy_Cloud halte ich aber für pauschalisiert und damit falsch.

Ansonsten interessiert höchstens Taktraten und Timing bzw die verbauten Chips nicht die Kühlung oder sonstwas.
 
Bei brauchbaren Auflösungen war in allen Tests die ich gelesen habe hauptsächlich die GPU der eigentliche Flaschenhals und die Unterschiede zwischen den Speichermodulen im Bereich von 1-3%.
Die Kühlkörper auf den RAM-Riegeln sind meiner Erfahrung nach meistens Blendwerk und erhöhen im schlimmsten Fall die Temperaturen.
Würde mir wegen leistungsfähiger RAM-Riegel jedenfalls kein teureres Board kaufen und zu 2666er Values von einem Hersteller meiner Wahl greifen, wenn möglich welche die auf der Compatibility List von CPU bzw. Mainboard stehen, dann sollte es keine bösen Überraschungen geben.

Edit: Hier findest du z.B. einen Test von CB: https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/core-i-ryzen-ddr4-ram-benchmark.60158/
 
Zuletzt bearbeitet: (Link zum CB-Test hinzugefügt)
Also ich habe mich bei dem Board noch nicht endgültig festgelegt, entscheidend wären für mich dabei die Taktraten in Ram d.h....
Wenn die Taktraten nicht so wichtig sind zum zocken bzw. wenn zwischen 2400 bzw. 2666 und 4000 kaum einen unterschied gibt dann spare ich Geld und bleibe bei b360
Wenn aber die 4000 der Aupreis wert is dann kaufe ich den Z Board was eig. interessant für übertakter ist und Ignorier halt das übertakten.
 
Wichtig ist übrigens an erster Stelle die Menge.
Und wenn Du 10Ghz-Speicher hast. Sobald es zu wenig ist, ist es fürn Arsch.

Und ich halte 16GB inzwischen für nicht mehr ausreichend für "nur Spieler" :-)
 
Also Coffee Lake hat verglichen mit Skylake und Kaby Lake weniger Vorteile durch schnelleren Speicher. woran das liegt bin ich mir nicht sicher, aber wo Skylke und Kabylake teilweise noch 20% rausgeholt haben ist bei Cofffee zwischen 2400 und 3200 der Unterschied verschwindend gering und im einstelligen Bereich.

16GB Ram mittlerweile als "zu wenig für Spieler" zu bezeichnen halte ich für gewagt.
Bisher hat kein Spiel welches kein Memory Leak hatte meinen Ram ausgelastet.
Allerdings versteh ich auch die Leute nicht die noch 8GB empfehlen, da fangen nämlich wirklich viele Spiele an nachzuladen.
 
Zuletzt bearbeitet:
TrueAzrael schrieb:
Bei brauchbaren Auflösungen war in allen Tests die ich gelesen habe hauptsächlich die GPU der eigentliche Flaschenhals und die Unterschiede zwischen den Speichermodulen im Bereich von 1-3%.
Die Kühlkörper auf den RAM-Riegeln sind meiner Erfahrung nach meistens Blendwerk und erhöhen im schlimmsten Fall die Temperaturen.
Würde mir wegen leistungsfähiger RAM-Riegel jedenfalls kein teureres Board kaufen und zu 2666er Values von einem Hersteller meiner Wahl greifen, wenn möglich welche die auf der Compatibility List von CPU bzw. Mainboard stehen, dann sollte es keine bösen Überraschungen geben.

Edit: Hier findest du z.B. einen Test von CB: https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/core-i-ryzen-ddr4-ram-benchmark.60158/


Nur Testen die die falschen Spiele, klar das in GPU Limits sowas rauskommt aber teste mal Rundenzeiten bei Rundenstrategiespiele Civilation oder Spiele wie Stellaris, Europa Universalis, Dwarf Fortress oder beliebige 4x Titel. Also am Ende kommt es eben wie immer drauf an und Pauschalaussagen sind Blödsinn.
 
@HisN:
ist halt die frage wie man ausreichend definiert. in der schule ist ausreichend gerade eben nicht mangelhaft.

ich würde eher sagen dass 16GB durchaus noch ausreichend, aber nicht mehr üppig sind. 32GB zu kaufen ist bei den aktuellen preisen leider kein vergnügen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HisN
Chillaholic schrieb:
Bisher hat kein Spiel welches kein Memory Leak hatte meinen Ram ausgelastet.

Die Sache ist halt die, Du kannst nix gegen Memory-Leaks machen, außer die Games nicht zocken.
Wenn Du es aber zocken willst, dann passiert Dir halt sowas:

https://www.computerbase.de/forum/threads/ark-massive-ram-probleme.1677870/

Wenn genug RAM im Rechner ist, dann merkt man sehr schnell wie viel Speicher die Games tatsächlich belegen, wenn sie denn können. Und ich frag mich halt immer .... was bringen mir die Mehr-FPS durch Superhyperschnellen RAM, wenn ich zwischendurch Swap-Ruckler habe, die ich mit mehr Speicher nicht mehr sehen würde.
 
@HisN

ARK war schon immer ein Problem für sich.

Und nur weil einige wenige Spiele über Jahre hinweg in ihrer Early-Access Phase immer mal wieder Memory-Leaks haben welche einfach dazu führen, dass über kurz oder lang jeder Ram voll ist, sehe ich immer noch keine Notwendigkeit für 32GB Ram im Mainstream. Bei ARK musste man halt alle 2 Std mal den Client neu starten, das lag aber nicht daran, dass das Spiel 32GB Ram benötigt, sondern weil es in seinen unfertigen Early-Access Phase so manches Speicherleck hatte. Mit der doppelten Anzahl konnte man lediglich diesen Zeitpunkt herausschieben, irgendwann waren aber auch 32GB voll.

Das trifft auf ARK, Rust und noch so einige andere Open World Survival Kandidaten zu.
Mir ist jedenfalls kein Spiel im Release-Stadium bekannt welches über 16GB Ram benötigt um ruckelfrei zu laufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: R00tMaster
ffxv_s_2018_03_08_21_tbs4l.jpg
Da kommt die Garbage-Kollection bei 32GB (Standbild mehrere Sekunden). Wo passiert es bei Dir? *g*
 
Ich spiel weder FF 15, noch auf UHD.
Mag sein, dass es ein Sonderfall ist genau wie deine UHD GTA5 Screenshots welche hier mittlerweile wohl jeder kennt. Aber ich denke mal an deinem System ist eh nichts Mainstream, weshalb man hier auch nicht von normalen Umständen ausgehen muss. 5960X & Titan X sagt ja alles.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: R00tMaster
Haha, wie gesagt ... 16GB sind heute eher Minimum (ich hoffe da sind wir uns einig, 8GB geht ja gar nicht mehr).
Und wenn sie Minimum sind ... was ist dann das Optimum?
 
Nein du sagtest es wäre nicht ausreichend. Sonst hätte ich dir nicht widersprochen. ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HisN
Vielen dank für eure schnelle Antworten, jetzt kann ich mit meiner zusammenstellung weitermachen :rolleyes:
 
Knuddelbearli schrieb:
Nur Testen die die falschen Spiele, klar das in GPU Limits sowas rauskommt aber teste mal Rundenzeiten bei Rundenstrategiespiele Civilation oder Spiele wie Stellaris, Europa Universalis, Dwarf Fortress oder beliebige 4x Titel. Also am Ende kommt es eben wie immer drauf an und Pauschalaussagen sind Blödsinn.

Das mag schon stimmen, aber selbst mit niedrigen Auflösungen sind die Steigerungen meiner Meinung nach selten teureren RAM und ein teureres Board wert. Daher ja Pauschalaussage das ich es nicht für sinnvoll halte. Vor allem, da beim eigenen System (andere Hardware und Softwarekombination wie in den Tests) die Ergebnisse völlig anders aussehen könnten. Da hilft dann nur Massen an Hardware kaufen und die Kombinationen durchtesten bis man die beste für den eigenen Zweck hat, das macht aber wohl kaum jemand.
 
Zurück
Oben