Welche Widerstände für Lüfter & Co.

PC FREAKY

Commander
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Hallo,

Ich hoffe das gehört hier rein, aber ich weiß nicht sicher wo so was hingehört, da es ja eher allgemeine Elektronik ist...

Also, ich bastle ziemlich viel mit z.B. Lüftern rum, d.h. 12 V. Doch dafür brauche ich hin und wieder widerstände. Doch sind diese Widerstände etwas für mich? Oder sind die nur für Sachen die mehr Energie benötigen.

http://www.amazon.de/SLY-Widerstands-Sortiment-E12-Reihe-610-Stk/dp/B001VCOWYQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1279625963&sr=8-1

Ich hoffe es kann mich hier jemand beraten, momentan suche ich einfach mal allgemein ein Widerstandsset.

Und dann noch ne Frage zu Widerständen: Darf ich einen Widerstand in einem Schrumpfschlauch verpacken oder muss der immer frei liegen???

PC FREAKY
 
das weiß ich schon, aber ist diese Packung als "Startpackung" geeignet?

Oder gibts da was besseres mit den passenden Widerständen.
 
Allerdings solltest du die Widerstände nicht direkt verlöten, sondern einen Transistor zusätzlich nutzen, denn um deutlich runterzuregeln, muss der R dann schon ne Menge Energie verheizen und wird dabei auch sehr heiß!
 
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Die E12 Reihe kannst du nehmen, da sind die gängigsten Werte drin, mit 5% Toleranz sind die auch nicht schlecht und völlig ausreichend, allerdings würde ich evtl. eher zu 0,5W Widerständen raten. Du möchtest sie ja als Vorwiderstand nutzen, das heist die Leistung die du dem Lüfter "wegnehmen" willst muss an den Wiederständen in Wärme umgesetzt werden. Da könnten 0,25W zwar ausreichen, aber 0,5W bzw. 1W würden dies besser verkraften und nicht so warm werden. Alternativ könnte man natürlich auch mehrere 0,25W Widerstände parallel schalten, sodass diese dann ebenfalls 0,50 W; 0,75 W oder 1 W aushalten. Denke aber daran das ist einer Parallelschaltung der Gesamtwiderstand geringer ist, als der kleinste Teilwiderstand. :)

Die Widerstände kannst du bei derart niedrigen Leistungen ohne Probleme mit in den Schrumpfschlauch verpacken, das stellt überhaupt kein Problem dar.
 
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Du kannst den Wiederstand mit Schrumpfschlauch isolieren. Das funzt.
http://www.aquatuning.de/product_info.php/info/p4477_Adapter-3Pin--12V--auf-3Pin-Molex--9V-.html

Wenn Du deine Lüfter über Wiederstände betreiben willst musst Du auf die Leistung (W) deiner Lüfter achten, sonst brennen deine Wiederstände durch. Das gleiche gilt für Potis. Einige halten gerade mal einen Lüfter aus. Andere sind für drei Lüfter ausgelegt.

Ich hole mir die Spannungen für meine Lüfter aus dem molex Stecker. Da bibt es 12V, 7V,5V und ich muss mir keine Gedanken um die Leistung machen.
 
ok, danke für den Tipp mit dem Molex

Hat jemand zufällig ne Zeichnung was was ist?

Aber eignen sich die Widerstände ansonsten als "Anfang"

Denn man braucht immer irgndwo irgendwelche Widerstände wenn man bastelt...
 
Gelb: +12V
Schwarz: Masse / 0V
Rot: +5V

Für:
12V: Gelb+, Schwarz -
7V: Gelb+, Rot-
5V: Rot+, Schwarz-

Geht eben über Potentialdifferenz, bei 12 & 5V wohl auch ohne logisch, bei 7V=12V-5V
Im übrigen würde ich zum Lüfterregeln Potis/Potentiometer nutzen, sprich einstellbare Widerstände.
Da musst du natürlich genauso auf die zugelassene maximale Leistung / Ptot achten, damit dir der Poti nicht durchbrennt.
Meistens reichen den Leuten aber auch 12, 7 & 5V.
Logischerweise gibts noch andere Möglichkeiten, aber bei dem Kenntnisstand wäre das wohl oversized.

Zum Abschätzen welche Potis/Widerstände du benötigst, einfach den gewollten Spannungsabfall am Poti ausrechnen über bspw:
6,5V Spannungsfall (=> 12V-6,5V=5,5V am Lüfter) am Poti.
Widerstand vom Lüfter eruieren, sprich R-lüfter=U/I oder R-lü=P/U² beispielsweise R-lü=12V/0,2A=60 Ohm
Dann Spannungsteiler (der Einfachheit halber schon mal komplett umgestellt):

R-lüfter
----------------=R-poti
12V
---------- - 1
U-R-poti

U-R-poti ist die am Poti abfallende Spannung, sprich U-Lüfter ist immer = 12V-U-R-poti
Die ---------- langen Striche sind natürlich Bruchstriche, machts einfacher.

Sprich für den 60 Ohm-Lüfter wäre es folgende Rechnung:

Du willst haben: 5,5V am Lüfter, => U-R-poti=12V-5,5V=6,5V

60Ohm
----------------=R-poti=71 Ohm
12V
---------- - 1
6,5V

Brauchst es mit nem Poti eh nur ungefähr ausrechnen, da du ja einen bestimten Einstellungsbereich haben willst dann damit, den Rest dreht man eh am Knopf.
Wichtig ist aber nach wie vor die Ptot, also maximale Verlustleistung am Poti. Weil sonst wird das Ding sehr heiss (sofern nicht dafür ausgelegt) oder schmort dir durch.
 
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