Welchen Fernseher für Fußball? Hertzzahl

Würde aus 50i Videomaterial 25p erstellt werden, gäbe das ausgefranste Bilder.
Das hat man sogar quasi(!) als Frames (siehe Post 17) und das sieht man auch, wenn man ohne Nachbearbeitung abspielen würde.
Das kann man mit entsprechender Software und bewußt falsch gewähltem Interlacing provozieren
Da muss man nichtmal das Interlacing bewusst falsch machen, sondern ohne Deinterlacing abspielen (irgendwie haut das Deinterlacing beim MPC nicht hin, aber bei VLC kann man einfach die Modi umschalten).
Den Umgang mit 24p und Pal Speed up hatte ich eine Stunde vor deinem Posting erwähnt, das bedurfte keiner Wiederholung und auch das Editieren fand eine Stunde vor deinem Posting statt, von daher weiß ich nicht, worauf du hinaus willst
Weil ich in der Zwischenzeit was Anderes machte und vor dem Posten nicht auf F5 gedrückt hatte. Darum hatte ich noch die ursprüngliche Version des Posts.

Das ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass Interlaced-Material mit 25 Frames vorliegt (und im Wiedergabegerät korrekt nachbehandelt werden muss, ist aber nicht Bestandteil meiner Aussage, Die Du als falsch angesehen hast).
 
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http://www.paradiso-design.net/videostandards.html

Beim Deinterlacing werden zwei Fields wieder zu einem Frame zusammengesetzt. Bei Progressive-Geräten wie PC-Monitoren werden zwei Fields zuerst wieder zu einem Frame umgewandelt und dann werden alle Zeilen des Frames (1, 2, 3, 4, usw.) nacheinander geschrieben. So werden bei PAL aus 50 fields/s (interlaced) 25 fps (progressive). Durch spezielles Deinterlacing können auch aus 50 fields/s 50 fps erstellt werden, indem bei jedem Field die fehlenden Zeilen interpoliert werden.

Auf verschiedene Deinterlacing-Methoden wie Blend, Weave, Discard, Motion Blur, Bob, Progressive Scan oder Motion Compensation wird hier aber nicht weiter eingegangen.


http://de.cinedat.org/glossar/d/deinterlacing/index.asp

Bei Interlaced-Signalen muss zwischen zwei Arten von Quellen unterschieden werden: zum einen Film- und zum anderen Video-Aufnahmen. Bei der Produktion von Filmen werden Filmkameras eingesetzt, die Vollbilder aufzeichnen (i.d.R. 24 Hz). Diese Aufnahmen sind in erster Linie fürs Kino bestimmt, wo ebenfalls Vollbilder dargestellt werden. Für die TV-Übertragung müssen solche Filmaufnahmen nachträglich in Halbbilder zerlegt werden, um das notwendige Interlaced-Signal zu erzeugen. Je zwei aufeinanderfolgende Halbbilder gehen hier auf ein und dasselbe Vollbild zurück bzw. haben den gleichen Zeitindex. Ein solches Signal wird auch als progressive with segmented frames (psF) bezeichnet. Ganz anders sieht das bei Video-Aufnahmen aus, die mit TV-Kameras für das Fernsehen produziert wurden. TV-Kameras arbeiten nach dem Zeilensprungverfahren und zeichnen Halbbilder auf. Sie erzeugen also direkt ein Interlaced-Signal. Da zuerst das eine Halbbild und erst danach das andere Halbbild aufgezeichnet wird, haben hier zwei aufeinander folgende Halbbilder unterschiedliche Zeitindizes. Bei PAL ergibt sich zwischen zwei Halbbilder somit ein zeitlicher Verzug von 0,02 Sekunden. (Siehe auch: Bewegte Bilder)

Adaptive
Adaptives Deinterlacing ist die am weitesten entwickelte und aufwendigste Methode. Der Unterschied zu den zuvor beschriebenen Deinterlacing-Methoden besteht darin, dass bei diesem Verfahren für die Verarbeitung eines bestimmten Halbbildes auch die vorangegangenen und die nachfolgenden Halbbilder mit einbezogen werden. Zu aller erst wird dabei eine detailierte Bewegungsanalyse durchgeführt. Teile des Halbbildes, bei denen keine oder nur vernachlässigbare Bewegungen festgestellt wurden, können anschließend mit einem einfachen Weaving ergänzt werden, ohne dass dabei Kammartefakte zu befürchten sind. Dadurch können die Nachteile des Bobbings (Zittern) oder des Blendings (Unschärfe) vermieden werden. Für bewegte Bildteile dagegen muss eine andere Methode gewählt werden. Der Deinterlacer wird hier versuchen bewegte Bild-Elemente zu erkennen und diese aus anderen Halbbildern möglichst verlustfrei zu rekonstruieren. Je mehr vorangegangene bzw. nachfolgende Halbbilder bei diesem Vorgang mit einbezogen werden, desto besser ist das zu erwartende Ergebnis. Natürlich steigt damit auch der Rechenaufwand an. Außerdem verzögert sich mit jedem nachfolgenden Halbbild, dass bei der Verarbeitung des aktuellen berrücksichtigt wird, die Bildausgabe um 0,02 Sekunden (bei PAL), denn schließlich müssen diese Bilder ja erst einmal "abgewartet" werden. Wird der Ton nicht ebenfalls entsprechend verzögert, laufen Bild und Ton unsynchron, was aber im üblichen Rahmen nicht weiter auffällt. Ausschließlich bewegte Bild-Elemente, die nicht rekonstruiert werden konnten, muss der Deinterlacer interpolieren. Hierfür können wiederum unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass adaptives Deinterlacing im Idealfall das beste Ergebnis liefert:Man erhält Vollbilder in sehr guter Bildqualität und dass bei voller Bildwiederholrate.
 
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