welchen vdsl 100 anbieter für niedrigsten ping

jakel

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hi,

laut verfügbarkeitstests sind bei mir folgende anbieter möglich: 1und1/1und1 business, telekom, vodafone und easybell
preislich sind alle relativ gleich, wobei es bei easybell keinen rabatt im ersten jahr gibt (dafür monatl. kündbar)
deswegen möchte ich es vom ping abhängig machen
für den bestmöglichen ping sollte vectoring + g.inp (im up und down) aktiviert sein, so wie ich das verstande habe zumindest? korrigiert mich, wenn ich da falsch liege
wenn dem aber so ist, bei welchem anbieter bekomme ich das am ehesten?
habe einige screenshots gesehen, wo leute interleave auf beiden pfaden hatten oder g.inp im down und interleave im up
bei welchem anbieter könnte ich "fastpath" bzw. g.inp nachträglich über die hotline aktivieren lassen? telekom und vodafone ändern, soweit ich das recherchieren konnte, nichts an den profilen...handhabt das easybell/1und1 genauso?

bin für tipps, erklärungen und erfahrungen dankbar
danke schon mal im voraus!
 
mit 1&1 haben viele Probleme (man findet mittels google viele Beschwerden). Zudem ist 1&1 nur ein Reseller, sprich nutzt die Leitungen anderer. Es werden große Leitungen verkauft, aber ankommen tut meist weniger oder die Leitung ist instabil. Gleiches gilt für Vodafone in vielen Fällen.

Sicher wirst du mit der telekom auf der sichersten Seite sein, aber sie ist auch teurer. Im Endeffekt gibt es aber keinen "besten" Provider. Mit jedem gibt es irgendwie immer Probleme. Zumal die meisten Provider im endeffekt telekomleitungen nutzen und diese sozusagen dort anmieten.

Um herauszufinden ob ein provider deine Wünsche erfülllt, kannst du ansich im besten Falle dort erfragen. Entweder über eine Hotline oder im jeweiligen Nutzerforum des jeweiligen providers. ;)

Der Ping ist zudem davon abhängig wie sehr die Leitung belegt ist (nutzer) und wie wiet du vom Verteiler weg bist (soweit ich das beurteilen kann).
 
Ich kann nur von meinem Anschluß bei 1und1 berichten. Bei mir ist G.INP von anfang an aktiviert.
Wovon das abhängt und wie es andere Anbieter handhaben weiss ich nicht.
 

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Seit der neuen Laborfirmware von AVM, hab ich einen sehr schlechten Upload, aber ansonsten konnte ich mich bei 1&1 noch nie beklagen.

Lt dem damaligen Techniker von der Telekom bzw. dessen Subunternehmen wird bei uns hier VDSL nur geschalten wenn der Bruttowert der Downstreams ~5-10% über Wunschtarif ist.
Da ich am Ortsrand wohne bin ich hier der letzte in der Strasse mit VDSL100/40 (Uploadoption ist seit neustem kostenlos), der Rest hat VDSL25/50


mit 1&1 haben viele Probleme (man findet mittels google viele Beschwerden). Zudem ist 1&1 nur ein Reseller, sprich nutzt die Leitungen anderer. Es werden große Leitungen verkauft, aber ankommen tut meist weniger oder die Leitung ist instabil. Gleiches gilt für Vodafone in vielen Fällen.
Was völliger quatsch ist und hat nichts mit 1&1 ADSL/VDSL Überlastung zu tun.
1&1 ist nur nicht ganz so konservativ wie die T-Com, da kann man auch nen höheren Tarif buchen obwohl unter Umständen die Geschwindigkeit nicht ankommt.
Sprich es ist einem möglich den 16.000 DSL Vertrag zu buchen auch wenn nur 9k ankommen, die -Com sagt da vorneweg schon ne du bekommst 8k.
So auch damals bei an meinem alten Wohnort, da wurde ich aber informiert dass es so kommen wird.
 

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Egal welcher Anbieter, du wirst im Internet negative Rückmeldung finden.

Ich betreue viele 1und1 Anschlüsse und die haben alle gute Pings und bringen mehr Speed als zugesichert.

Kosten allerdings die Hälfte des Telekom Anschlusses.

Ich persönlich hatte mit Unitymedia, Telekom, Vodafone und 1und1 zu tuen.

Unitymedia waren fürchterlich inkompetent (das sind aber alle) und hatten ständig Probleme und nahezu nie die versprochene Geschwindigkeit.

Vodafone war das schlimmste was ich je erlebt habe und das in 2 unabhängigen Fällen. Monate lang Ausfälle und ewige Streitereien, weil natürlich dennoch abgebucht wurden.


Telekom und 1und1 sind in Ordnung und bei den meisten Dingen tuen sich alle nicht viel.

Aber nur die Telekom hält Jahrelang an ewig alten Verträgen fest und zog meiner Großmutter bis zum bitteren Ende das Geld aus der Tasche.
 
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Key³ schrieb:
1&1 ist nur nicht ganz so konservativ wie die T-Com, da kann man auch nen höheren Tarif buchen obwohl unter Umständen die Geschwindigkeit nicht ankommt.
Sprich es ist einem möglich den 16.000 DSL Vertrag zu buchen auch wenn nur 9k ankommen, die -Com sagt da vorneweg schon ne du bekommst 8k.
So auch damals bei an meinem alten Wohnort, da wurde ich aber informiert dass es so kommen wird.

Aus diesem Grund, hab ich damals bei der Telekom gekündigt. Die wollten mir unter keinen Umständen mehr als DSL6000 schalten, obwohl bei 1und1 und Vodafone in Ihrem Verfügbarkeitscheck bis zu DSL16000 angegeben waren. Bei 1und1 hab ich dann DSL16000 gebucht, telefonisch wurde mir schon vorab mitgeteilt das es keine 16mbit werden sondern eher um die 11mbit. Letztendlich hab ich dann stabile 12mbit bekommen und war zufrieden.
 
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@Xhybrid:
Mann muss aber auch sagen, dass wenn man das letzte aus der Leitung quetscht, es nicht wie bei uns beiden immer gut gehen muss.
Es kann dann auch Technik bedingt zu Problemen kommen (das typische: die 1&1 Leitung ist schei***).


@Topic: VDSL ist da wieder anderst als ADSL, das geht oder geht nicht, abfälle und Pingprobleme liegen da weniger an der Leitung.
 
Man kann hier keine pauschale Antwort geben, was den Ping betrifft.
Der größte Faktor in meinen Augen ist hier das Peering zwischen Source und Destination.

Jeder Provider im BGP peert anders zu anderen Providern.
Man kann hier nicht einfach so sagen, dass und das wäre besser.

Geh zur Telekom, da haste deine Ruhe.
"Größter. Ältester? Provider, hat afaik den größten Backbone.
Zahlst du zwar etwas mehr als bei anderen, dafür hast du mMn Ruhe mit der Leitung, meine läuft auch bisher ohne Probleme.

die ganzen kleineren Läden sind alles Reseller und zu guter Letzt ist dann eh die Telekom die letzte Meile.
 
auf keinen fall 1und1, das ist nen drecksladen geworden, was den ping angeht, weil die zwar telekom leitungen nutzen jedoch neuerdings diese über ihr eigenes versatel backbone netz anbinden, welches der letzte dreck ist.

nach computerbase.de bspw. hab ich nen ping von 34ms, dieser setzt sich zusammen aus 14ms vdsl interleaving, 16ms(!) versatel 1und1 backbone verzögerung und 4ms zum computerbase.de server.

d.h. also mit 1und1 hat man generell einen 16ms höheren ping als mit jedem anderen dsl anbieter, weil die einen mit ihrem (absichtlich schlechtem?) routing regelrecht verarschen.

Man kann hier nicht einfach so sagen, dass und das wäre besser.

doch kann man, 1und1 ist abfall, finger weg

Ich betreue viele 1und1 Anschlüsse und die haben alle gute Pings und bringen mehr Speed als zugesichert.

wenn man nen 16ms höheren ping verglichen mit telekom als "gut" bezeichnet, bestimmt.
 
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Olaf384 schrieb:
auf keinen fall 1und1, das ist nen drecksladen geworden, was den ping angeht, weil die zwar telekom leitungen nutzen jedoch neuerdings diese über ihr eigenes versatel backbone netz anbinden, welches der letzte dreck ist.

nach computerbase.de bspw. hab ich nen ping von 34ms, dieser setzt sich zusammen aus 14ms vdsl interleaving, 16ms(!) versatel 1und1 backbone verzögerung und 4ms zum computerbase.de server.

d.h. also mit 1und1 hat man generell einen 16ms höheren ping als mit jedem anderen dsl anbieter, weil die einen mit ihrem (absichtlich schlechtem?) routing regelrecht verarschen.



doch kann man, 1und1 ist abfall, finger weg



wenn man nen 16ms höheren ping verglichen mit telekom als "gut" bezeichnet, bestimmt.



So ist das im Providergeschäfft. Obenrum Bandbreite, hintenrum keine Kapazitäten im Backbone + Peering, nur dass sieht ein Kunde nicht.
Es gab doch mal so eine schöne Seite, wo man die BGP AS Nummern eintragen konnte und dann wurde gezeigt wieviel Gbps ein Provider zum anderen Provider hat und wo......
 
Olaf384 schrieb:
nach computerbase.de bspw. hab ich nen ping von 34ms, dieser setzt sich zusammen aus 14ms vdsl interleaving, 16ms(!) versatel 1und1 backbone verzögerung und 4ms zum computerbase.de server.

d.h. also mit 1und1 hat man generell einen 16ms höheren ping als mit jedem anderen dsl anbieter, weil die einen mit ihrem (absichtlich schlechtem?) routing regelrecht verarschen.

doch kann man, 1und1 ist abfall, finger weg

Is das so ja? Oder Verallgemeinerst Du generell?

Ich hab nen Ping von 13ms (Mittelwert) zu Computerbase mit 1und1.
 

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Der größte Faktor für den Ping ist nicht nur das Peering, sondern die wirkliche Entfernung und die genutzte Technologie um dahin zu kommen. Im geswitchten MPLS Backbone ist die Verarbeitungszeit zu vernachlässigen.

Wenn ich immer zu einem Server in China pinge ist es egal, welchen Provider ist nehme.

Und wieviel Peering und von welchen Providern der Traffic durchqueren muss kann man von Außen nicht sagen. Selbst ein Traveroute zeigt dazu nicht immer alles an.

16 ms das ist im MPLS einmal quer durch die Republik. Ist halt die Frage, wo 1&1 in dem Fall das Peering hat und wo Kunde und Server sind. Im ungünstigsten Fall geht der Traffic sozusagen erst durch Auge in die Brust. Das kann aber bei jedem Provider passieren. Wobei es bei der Telekom vermutlich seltener vorkommt. Manche Provider haben zu anderen Provider auch nur ein indirektes Peering. Müssen also 2-3 andere Provider nutzen um zum Server zu kommen.

Somit ist die Frage des Threaderstellera unmöglich für Endkunden zu beantworten. Insbesondere da ein Ping nichts Pauschales ist. Er misst immer nur die Latenz der konkreten P2p Verbindung. Ein anderer Server und schon kann es ganz anders sein.
 
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@Olaf384 Nutze 1und1 50 Mbit Vectoring und habe 17 ms Ping zu computerbase.de.
 
So und ich bin bei der Telekom und habe 21 ms. Gleich meldet sich einer, der bei der Telekom weniger hat. Was lernt man daraus?
Nochmal: Ein ping misst nur die Latenz einer individuellen P2P Verbindung. Bei dem Vergleich hier ist zwar der Zielsever (computerbase.de) gleich, aber jeder wohnt woanders und hat noch einen anderen Provider mit anderem Peering und andere Zugangstechnologie, mal ADSL, mal VDSL, mal FTTH/B mal 3G oder 4G und ggf, zu Hause noch WLAN was weiß ich noch alles. Somit vergleicht ihr hier Äpfel mit Birnen.

Computerbase.de wird scheinbar irgendwo bei München bei Plusserver gehostet. Die Telekom hat scheinbar ein direktes Peering mit Plusserver, da mein letzter Telekom Hop zur Region München gehört und sich danach die Latenz nicht mehr verändert.

Für den Poster über mir, der in München wohnt kommt es jetzt darauf an, ob der Bärenanteil seiner Latenz durch den DSL Anschluss kommt und dann nur noch 2-3 MS vom POS zum computerbase Server braucht, oder der 1&1 Traffic muss in dem Fall erst mal weiter Weg geroutet werden wo dann ein Peering stattfindet um dann wieder zurück zu kommen.

So ist es eben und kann jeden bei jedem Provider treffen. Kommt auch Source und Destination an.
 
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Old Knitterhemd schrieb:
Kosten allerdings die Hälfte des Telekom Anschlusses.

Vermittelst du die für den Preis? Für die Hälfte des Telekomanschlusses wäre das vielleicht eine Überlegung. Im Netz sind die aber nicht so billig zu finden. Hast du mal einen Link? VDSL 100MBit/s für ~ 22,50€? (nach den ersten 12 Monaten), das wäre schon eine Ansage.
 
Fakt ist, es nutzt dir der niedrigste Ping nichts im Providernetz, wenn das Routing dahinter beschissen ist. Manchmal hängen/ändern Provider Routings (um) und dann ist plötzlich der Lieblingsserver in einem Netz, wo man Highping hat.

Anstelle von Penisvergleich (niedriger Ping) würde ich mal eher auf Routingtabellen schauen.

EDIT:

22,50€ für vDSL 100? Ist sicher so ein "in den ersten 12 Monaten" Augenwischer.

Billiger als in den web.de Aktionen bekommt man die Leitungen bei 1&1 nicht:

https://dsl.web.de/

Ich habe für 21,99€ die 50er vDSL Leitung daheim als Backup für meine 120er Unitymedia Leitung.
 
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Deswegen frag ich ja nach;)
 
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