Welcher Uhren-Hersteller?

Tja, mechanische Uhren haben eben das kleine etwas, schwer zu beschreiben. Das Ticken, der Sekundenzeiger, die Technik die dahinter steckt. Wie schon Mr. Freeze gesagt hat eben emotionale Vorteile keine rationelle.


Edit: zur Präzisierung, Chronograph einfach, weil mir diese Bauart besonders gut gefällt, dieser Anschein (und scheinbar steckt dabei ja auch was dahinter, die "Mechanik") von Komplexität macht solcherart Uhren für mich viel interessanter als die einfache, langweilige "Ziffernblatt plus zwei Zeiger"-Bauweise

Alleine aus diesem Grund müsstest Du ja mechanische Uhren bevorzugen. Es ist viel einfacher etliche Funktionen in eine elektronische Uhr zu verwirklichen als in eine mechanische.

Wenn es um die Genauigkeit geht, dann gibt es nur eines, eine Funkuhr!
 
Ein Uhrkasten? Wirklich notwendig ist der aber nicht.
Eine ordentliche Uhr bleibt ja nicht nach 5 Minuten stehen und auch die Bewegung im Schlaf reicht vollkommen aus.

Und @Mr.Freeze: Ich habe jetzt nicht nach den Preisen für die aktuellen IWC-Modelle gesehen.
Aber bei einem ordentlichen Uhrmacher kann man auch eine gebrauchte Uhr kaufen.
Gewartet werden müssen die Uhren sowieso, ob sie jetzt nun frisch aus der Fabrik gefallen sind oder schon 20 Jahre alt.
Das gilt jetzt nicht nur für IWC, auch für die anderen "üblichen Verdächtigen".
Welche Uhren man gut gebraucht kaufen kann und welche nicht, dass sollte einem wiederum der Uhrmacher sagen können.
(Wobei ich für eine Uhr, von der man gebraucht besser die Finger lässt, auch nicht mehr als 100€ ausgeben würde.)

Wenn es dem TE aber rein um die Optik geht, dann kann man u.U. auch zu viel günstigeren Modellen greifen.
Fossil und Konsorten bauen auch Uhren, natürlich dann mit Quarz, die man gut zu einem Anzug tragen kann.
Da fehlt dann der Emotions-Faktor fast vollständig, aber ein ansprechendes/edles Design (!!!) gibt es auch bei günstigen Modellen.
 
Auch wenn wir Off Topc rutschen.
Ich trag meine Uhr doch nicht beim pennen.. und am Wochenende mal gar nicht.. und wenn ich sie Montag dann nicht anlege.. gute Nacht Gangreserve.
Und wenn man mehr als eine hat, ist sowieso Ende im Gelände.


@Papierstärke So wie ich das verstehe, ist er an der "oberflächlichen" Komplexität interessiert.. also im Prinzip nur, dass die Uhr mehr anzeigt als Stunden, Minuten und Sekunden.. Nicht die Mechanik in der Uhr.
 
Schau dir im Geschäft mal die Uhren von Ebel an, entsprechen eigentlich genau dem was du suchst, auch wenn du den Preisrahmen dann wahrscheinlich ausreizen wirst. ;)
 
Wie sieht's mit Glashütte aus?
Sind verdammt hochwertige Uhren und haben kennt auch nicht jeder? Man muss nur was finden, was dem eigenem Budget entspricht ...
 
Ich käme selber auch nicht auf die Idee mir eine Quartzuhr von Omega, Breitling oder den anderen üblichen Verdächtigen zu kaufen.

Mein Vater hat mal sehr günstig eine Breitling Quartzuhr bekommen, die er als Arbeitsuhr auf dem Containerschiff benutzt (ist Ingenieur). Da kann er aufgrund der Magnetfelder keine mechanische nutzen kann und die IWC Ingenieur sind dafuer wirklich zu schade sind.
Immerhin ist es aber die einzige Uhr die seit Jahren hält. andere Quartzuhren haben alle nach wenigen Einsätzen die segel gestrichen oder waren komplett zermackelt.

Aber abgesehen vom Saphirglas und dem natuerlich hochwertigen Gehäuse bleibt da nichts. Wenn man sich dann überlegt was diese Uhr dann regulär kosten soll ist das schon sehr fragwürdig. Das wird man eventuell auch ohne Premiumzuschlag von einer anderen Marke billiger bekommen.

Glashütte ist eine sehr edle und exklusive Sache, aber da kannst du dir wohl abschminken für 2000 Euro was finden zu wollen. Soweit ich mich erinner fangen die Glashütte Originaluhren bei 7000 Euro an. Da reden wir von den Einstiegsmodellen.

Glashütte ist neben Rolex ansich nur noch der einzige Hersteller der seine Uhrwerke komplett selber fertigt. Die anderen Hersteller (Omega, Breitling und IWC glaub ich auch) kaufen bei ETA Uhrwerke der hohen qualitätsstufen ein und verdeln entsprechend weiter oder ergänzen mit einzelnen innovationen. Das geht teilweise noch etwas durcheinander, weil einige Uhrwerke noch innerhalb der swatchgruppe gefertigt werden, fuer die auch ETA teile liefert. Eigene Werke sind auch das nicht. Wobei Glashütte auch zu Swatch gehört^^.

Das sollte man also bedenken: Eine mechanische Uhr fuer <1000Euro und eine fuer 5000 Euro haben plattgesagt dann gerne mal das gleiche Uhrwerk von ETA drin. Wobei es ganz so dann auch nicht ist.
ETA bietet Uhrwerke des gleichen Typs in verschiedenen Qualitätsstufen an, die sich in Ganggenauigkeit und Komponentenqualität unterscheiden. So ist dann in einer teuren Uhr schon die hochwertigere Variante des Uhrwerktyps drin, die ggf. noch weiter veredelt wurde. Aber trotzallem ist da vieles identisch.
Das muss nichts negatives sein, in der Automobilbranche ist es ja ähnlich (soweit ich weiss ist ja z.B. im Audi R8 auch so manches an elektronik drin was man auch im Audi A4 findet.), aber es sollte mal erwähnt sein.
 
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Wenn jemand bereit ist bis zu 2.000€ für eine Uhr auszugeben, der wird wahrscheinlich auch Qualität bekommen.
Die Uhr wird dann auch bzw. soll über viele Jahre halten.
Ich habe meine Tissot jetzt auch schon gut 6 Jahre und trage sie täglich.
Geschmack ist halt Geschmack. Jeder hat einen anderen. So wie jeder seine Prioritäten an eine Uhr stellt.

Wenn ich mir das Bild aus dem 1.Beitrag genau ansehe, wird eine Fliegeruhr gesucht.
Da passt doch Junkers ganz gut. ;)
 
Nur um das klarzustellen: Rolex habe ich im Eingangspost ausgeschlossen, weil sie in meinen Augen das gleiche Image wie die Corvette bei den Autos hat...Zuhälter-Auto, Zuhälter-Uhr. Ist mein subjektives Empfinden, ich bevorzuge dezentes Understatement - ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen als "Unu? Das ist doch der Typ der 'ne Rolex hat."

Ebenso finde ich 2.000€ für eine Uhr in diesem Segment nicht viel Geld - wie schon gesagt, es ist Schmuck und der behält seinen Wert für gewöhnlich für sehr lange Zeit. Würde es mir darum gehen, eine möglichst präzise Zeitangabe zu haben, ja, dann wäre eine Funk-Digitaluhr für 20€ vom Grabbeltisch bestimmt technisch das Beste, was aktuell zu haben ist, wenn es rein um chronometrische Präzision geht.

Im Prinzip geht es mir um eine Uhr als Bestandteil des Investment-Portfolios - und natürlich auch darum, dass sie gleichzeitig ein elegantes Alltags-Accessoire darstellt (für meinen Alltag). Ich bin keineswegs "Marken-geil", aber die "Mainstream-Marken" orientieren sich doch immer sehr stark am modischen Zeitgeschehen, eine Uhr von Fossil, Diesel etc. entspricht in 10 Jahren wohl kaum mehr dem jeweils aktuellen Geschmack. Die exklusiveren Marken sind da einfach zeitlos(er). Wichtig ist weniger die Technik, als dass die Uhr in 10, 20, 30 Jahren immer noch einen gewissen Wert hat, dann natürlich nicht nur den monetären, sondern bis dahin gewiss auch einen emotionalen.

Kurzum: ja, es geht vor allem um Emotionen, Belanglosigkeiten wie "gelegentlich aufziehen" spielen dabei eher keine Rolle ;).
 
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Dann hast du jetzt ja ein paar Marken die du durchblättern kannst und danach kann man auch in den diversen Geschäften mal stöbern.

Nur war ich mir anhand deiner Ergänzungen nicht so ganz sicher, ob du denn die 2000€ ausgeben 'kannst', oder ob du damit auch etwas verbindest.
Denn häufig sind die 'paar Tausend Euro' für eine teure Uhr eben nicht rational zu rechtfertigen.
Gerade wenn man 'nur' Edelstahl, Titan oder edles Leder als Materialien wählt.
(Meine IWC Ocean ist zwar auch aus Titan, aber das Titan hätte man auch mit einem dreistelligen Preisschild bezahlen können.)

Und meine Fossil für "die etwas härteren Tage" sieht rein optisch auch sehr gut aus.
Bei der wurde ich, im Gegensatz zur Ocean, sogar schon auf die edle Optik angesprochen.
Poliertes Edelstahl für Gehäuse und Armband, ein simples Ziffernblatt und keine zusätzlichen Spielereien, fertig ist eine ordentliche Uhr.
In knapp 10 Jahren gabs nur ein paar neue Batterien und ein neues Glas nachdem ich beim Skifahren neben den Pisten sehr heftig mit dem Glas auf einen Stein geschlagen bin.
-> P/L-Sieger ist bei mir auf jeden Fall die Fossil.

Und die intensiveren Erinnerungen habe ich auch mit der Fossil gesammelt.
Deshalb würde ich mittlerweile auch 1000€ ausgeben um die wieder zu reparieren, statt das gleiche Modell nochmal zu kaufen.
Trotzdem ist die Ocean für den Alltag eine schöne Uhr und durch das leichte Titan extrem komfortabel.
Eintauschen würde ich sie beide nicht.
 
Marken Uhren aus der exUdSSR sind ev noch preiswert und "genügen höchsten Ansprüchen".
 
Du bist doch der, der immer die hirnlosen Benis Witze postet richtig?...

Zum Thema: Longines, Tissot, Maurice Lacroix

Wobei ich Longines richtig nice finde :).

Ich war auch davor mir eine Uhr für 2000 Euro zu holen, hab aber GottseiDank dann eine Casio Edifice Uhr gekauft für 100 Euro (die super aussieht und funktioniert) und das restliche Geld in etwas anderes investiert.
 
exUdSSR kommt mir nicht in's Haus ;).




Ja, haha benis, ich bin der gelegentlichen Trollierung nicht abgeneigt :D. Longines gefällt mir auch sehr gut, guter Tipp!
 
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Meine Tipps:

Nomos Tangente, eine wunderschöne Dress-Watch, ca. 1050,- Euro

Omega Seamaster Pro - sportlich und elegant, ca 2000,-

Omega Speedmaster Pro - teurer, aber vtl gebraucht zu bekommen, die bekannteste und meistverkaufte Uhr der Welt.

Den Tip mit der Tag Heuer Carrera finde ich auch gut, dann kann man noch nach Longines schauen, oder auch die schlichten Cartier, sehr schöne elegante Männeruhren.

BTW: mechanische Uhren sind der schönste und beste Schmuck, den sich Männer antun können :)

Warum werden hier eigentlich wieder Uhren empfohlen, die 2-5x über dem angefragten Budget liegen?


Mein Tipp: lass dir mit der Uhr Zeit, schaue dich gut um, studiere Ebay Angebote (auch dort gibt es seriöse Händler) schaue in Schaufenster von Juwelieren - wo wohnst du? In HH gibt es Wempe und CO, die haben traumhafte Auslagen - und suche dir dein Modell aus. Ich habe für meine Omega Seamaster Pro GMT 1 Jahr gebraucht, bis ich mich entschieden habe. Und noch mal 2 Jahre für meine Omega Speedmaster Pro.
 
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Richtig schlecht ist wohl kein vernünftiger Hersteller, wenn er seine Uhrwerke bei ETA kauft.
Wobei.. was ist schon richtig schlecht? Auch japanische und sogar russische und chinesische Uhrwerke sind soweit ok, dass die Uhr die richtige Zeit anzeigt. Was will man prinzipiell mehr?

Die Frage ist die Verarbeitung des Rests.. zudem geht es hier definitv auch um Prestige und da kommt man eben prinzipiell nicht an den Schweizern oder mit Abstrichen deutschen Firmen vorbei.
 
Das ETA schlecht ist wollte ich damit nicht sagen. Erfahrungsgemäss denken aber die meisten Leute, dass jeder Premiumhersteller seine Kaliber komplett selber baut.

Auch wenn Rolex seine Werke exklusiv baut ist das nicht weniger ein Massenprodukt.
 
Das wollte ich dir auch nicht unterstellen.
Wollte enifach nur zum Ausdruck bringen, dass gute mechanische Uhren pure Leidenschaft sind.
Wer diese Leidenschaft nicht verspürt, für den macht es keinerlei Sinn soviel Geld dafür rauszuhauen, da man eine Uhr mit gleicher Verarbeitungsqualität, Design und Funktionen auch viel günstiger kriegt.. die zudem sogar genauer läuft.. z.B. Funk.

Es sei denn es geht um das Prestige.. etwas das, soweit ich das verstanden hab, dem TE wieder wichtig ist. Dann sollte man aber nur die klassischen Marken vorschlagen und definitiv nichts russisches. o_O
 
Zeitlose elegante Uhren findet man, wie schon erwähnt, z.B. bei Tissot oder eben aus Glashütte. Wobei Glashütte nicht gleich Glashütte ist, authentisch sind die von Mühle Glashütte.
Ich habe hier noch eine Glashütte von 1973, ist im Design sehr zeitlos, hat richtig eingestellt als mechanische Automatik eine Abweichung von etwa 1s/Tag (in 4 Tagen waren es 3s). Wartungskosten halten sich in Grenzen, wenn ein guter Uhrmacher zur Verfügung steht, ich habe letztes Jahr für eine Komplettüberholung (neues Glas, neue Krone, neues hochwertiges Lederarmband, Reinigung, Justage, war die erste Wartung überhaupt im Leben dieser Uhr) 160€ bezahlt. Die Teile sind extrem langlebig.
Allerdings würde ich an Stelle des TE auch mal in einem Fachforum nachfragen.
 
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