Daaron schrieb:
Wenn nicht, dann könnte der VPN-Betreiber schon längst all eure Geheimnisse kennen, und eins könnt ihr wissen: ein privater Betreiber eines "kostenlosen" VPN irgendwo in Mexiko macht da garantiert üblere Dinge mit euren Daten, als es die NSA jemals könnte.
Also per se zu unterstellen, dass alle kostenfreien VPNs dubios und unseriös sind ist doch quatsch! Das die alle das Ziel haben Einnahmen zu generieren ist doch klar, wie das jedoch passiert ist doch auf tausend verschiedene Arten möglich. Mal abgesehen davon, frage ich mich, was dich bei Bezahlanbietern so sicher macht, dass deine Daten unangetastet bleiben? Wo ist denn zum Beispiel der Unterschied zwischen einem kostenlosen und einem Bezahlanbieter aus Mexiko (wenn man diese Vorurteile unbedingt bemühen will)?
Wer gibt dir denn die Sicherheit, dass die nicht auf zwei Seiten die Hand aufhalten?
Bei dem Beispiel was wir hatten (Zenmate) ist der Firmensitz eben in Deutschland, was ich wie erwähnt eher als vertrauenserweckend empfinde als umgekehrt.. Schließlich geht es hier ruck zuck vor den Richter, wenn nicht geleistet wird, was man anpreist. Und es ist hier eben durchaus möglich einen solchen Service kostenfrei anzubieten, da man mit ziemlicher Sicherheit Investoren und ein entsprechendes Geschäftsmodell in der Hinterhand hat. Glaubst du denn ernsthaft die ziehen ein fuck up Plugin hoch, was auf der facebook seite mit chip.de, pc-welt und t3n wirbt?
Das ganze ist für Privatanwender kostenlos und für Geschäftskunden kostenpflichtig, was ich in dem Bereich so bisher noch nirgends gesehen hab.. Da erklärt sich eben die Finanzierung zT schon von selbst.. Das scheint mir - bei allem Respekt - weitaus seriöser als Anbieter von einer Liste auf einer Torrent(!!!)-Seite, wo von 20 genannten nur 3(!) ihre Firmensitz preis geben und der Rest in Malta, Kanada und den USA sitzt. Weil vor der Haustür der NSA ist man ja viel sicherer..
Hinzu kommen so lustige Sätze in den Terms of Service wie zB. "You agree that your use of the Proxy.sh website shall be at your sole risk.". Mensch, da fühle ich mich gleich wahnsinnig sicher.. please take my money!
Mal davon abgesehen, dass du mit deiner Einstellung Idealismus, "Pionierarbeit" und Start Ups von vornherein ausschließen würdest und somit Neuentwicklungen quasi nie eine Chance gibst.. ist sie einfach nicht schlüssig, wenn man den Sicherheitsaspekt angeblich so ernst nimmt. Ich frag mich wie du erklärst, dass da das "solide" deutsche Startup, was nur für den Browser leistet und ein geschäftskundenbasiertes Finanzierungsmodell hat, schlechter sein soll als eine Briefkastenfirma in Malta (oder eben sonstwo). Das würde mich wirklich mal interessieren..