NoPCFreak schrieb:
Fragt sich nur woher man den Gebrauchtwagen nehmen soll, wenn viele oder alle so denken

.
Wurde ja hier bereits mehrfach erwähnt. Den haupten Anteil bilden inzwischen doch Unternehmen bei den Neuwagenzulassungen und ich kann das auch verstehen. Nirgendwo kann man mehr Geld versenken als beim Neuwagenkauf. Ich kann den Reiz eines neuen Autos zwar nachvollziehen, aber sind wir mal ehrlich aktuell ist es einfach so, dass selbst viele PKW die schon fast 10 Jahre auf dem Buckel haben, guten Komfort bieten, über ESP, Xenon, Komfortsitze, sämtlicher Elektronikschiss, Tempomat, Navi etc. verfügen.
Auch beim Spritverbrauch ist das alles eher Pseudo. Durch Downsizing verbrauchen die Motoren zwar weniger, aber sind eben auch kleiner, werdenn mittels Turboaufladung gepusht und ob so ein Motor dann robuster ist und länger hält als ein normaler Sauger ist da doch wirklich fraglich. Zumal im Verbrauch sich da auch nichts weltbewegendes tut. Man dümpelt doch seit fast 30 Jahren bei den Ottomotoren ziemlich auf der Stelle. Klar gibts jetzt mal Direkteinspritzer die nochmals weniger benötigen, aber das sind alles keine weltbewegenden Veränderungen die eine Neuanschaffung rechtfertigen.
Im Gegenteil wenn du beim Kauf schon mehrere Tausend Euro sparst, dann wirst du diese nie wieder rauskriegen durch einen Neuwagenkauf. Da verbrennt man einfach Geld. Das ist nunmal so. Bereits ein 3 Jahre alter PKW hat meistens auch keine Mängel und kostet oft die Hälfte des Neuwagens. Wo ist da eine Verhältnismäßigkeit gegeben?
Onkelhitman sagts eigentlich schön man muss eben auch wissen was ein Auto für einen ist. Hier sehe ich ein Problem im Ego von vielen die es als Statussymbol sehen, sich hoffnungslos überschulden um ne neue Karre aufm Hof stehen zu haben. Da kann ich nur drüber schmunzeln. Ich kenne hier einen der is Anfang 20, hat sich einen neuen A6 gekauft und hat 2 Jobs um die Raten zu bezahlen, kann sich sonst nichts leisten, sowas ist absolut krank und hirnverbrannt. Bis der den Klumpen abbezahlt hat ist es Altmetall.
Wir hatten letztens einen Kunden zur Schuldenberatung, der hatte das Haus noch auf Pump laufen, hatte 2 Kredite über 20.000 € und einen für 40.000 € noch zusätzlich laufen. Tja die 40k € waren sein Neuwagen und die 2 für jeweils 20k die für die beiden Kinder... So Leute haben wir öfters, sind dann oft Ende 40 und bis die in Rente sind hoch verschuldet.
Was anderes ist es dagegen wenn ich Berufspendler bin und das Auto quasi der Ort ist wo ich die meiste Zeit verbringe. Hier würde ich auch Wert auf einen Neuwagen legen wegen der Garantie und auf möglichst viel Komfort. Nur sind wir mal ehrlich die meisten fahren maximal 20-30km auf die Arbeit und sonst fährt die Frau vielleicht mal die Kinder weg oder einkaufen. Dafür sich ne 40k € Karre aufn Hof stellen ist purer Luxus und wenn sich das einer leisten mag nur zu. Aber im Grunde tuts auch ein Auto für 5000-6000 € und das man damit ständig in der Werkstatt ist, halte ich auch für überzogen. Wichtig ist nur wie wurde mit dem Wagen umgegangen, sind alle Reperaturen durchgeführt worden und dank google kriegt man ja auch vor dem Kauf von jedem Auto die Schwachstellen irgendwo aufgelistet.