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Welches externe 12V Rundstecker-Netzteil für diese 300 Watt SFX Mini PSU Platine?

DJMadMax

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Heyho liebe Forengemeinde,

ich habe dieses Mini-Platinennetzteil in meine Finger bekommen:
https://www.amazon.de/dp/B0CM2KQMX4
1780470748497.png


photo_5836746193629810212_y.jpg photo_5836746193629810213_y.jpg photo_5836746193629810214_y.jpg photo_5836746193629810215_y.jpg photo_5836746193629810216_y.jpg photo_5836746193629810217_y.jpg

Es handelt sich dabei um eine ATX-kompatible Verteilerplatine mit gängigem 24-Pin-Stecker plus zusätzlicher 2x4 Pin CPU-Power, 5,25" + 3,5" Molex und SATA.

Geplant ist, damit ein möglichst kompaktes, portables Retro-System in einer Art Schatzkiste oder vergleichbaren kleinen Transportbox aufzubauen, bei dem sich das sonst große, klobige ATX- bzw. SFX-Netzteil eingespart werden soll.

Problem hierbei ist jedoch, dass der Strom extern via Rundstecker von einem 12V-Netzteil zugeführt werden muss. Der Rundstecker hat einen Innendurchmesser von 5,5 Millimeter, der Positiv-Pol hat irgendwas zwischen 2,1 und 2,5 Millimeter Durchmesser - leider schwer messbar mit meiner Schiebelehre, da der Pin ja nach hinten versetzt innen liegt. EDIT: Es sins 2,5mm - nachgemessen mit einem vorhandenen, passenden Stecker.

Die Frage ist nun: welches Netzteil soll ich denn für die externe Stromversorgung heranziehen? Ein Labornetzteil wäre natürlich Quatsch, weil es größentechnisch genau das Gegenteil von dem darstellt, was ich ja erzielen möchte. Ein klassisches Steckernetzteil hätte viel zu wenig Leistung, diese gehen ja nur äußerst selten über 2-3 Ampere hinaus.

Was also gesucht wird, ist ein passendes 12V-Netzteil mit - sagen wir mal - 150 bis 200 Watt (also im Bereich 12-18 Ampere). Auf Amazon und Co. sind diese aber gar nicht so einfach zu finden, wie ich feststellen musste, da die meisten sich eher im Bereich 19-20 Volt abspielen (klassische, heutige Laptop-Netzteile).

Daher meine Frage an euch: habt ihr irgend eine Idee? Oder evtl. doch eine Alternative zum hier verfolgten Ziel?

Insoweit schonmal vielen Dank im Voraus.
 
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DJMadMax schrieb:
Problem hierbei ist jedoch, dass der Strom extern via Rundstecker von einem 12V-Netzteil zugeführt werden muss. Der Rundstecker hat einen Innendurchmesser von 5,5 Millimeter, der Positiv-Pol hat irgendwas zwischen 2,1 und 2,5 Millimeter Durchmesser - leider schwer messbar mit meiner Schiebelehre, da der Pin ja nach hinten versetzt innen liegt.
Hast du zufällig so ein Universalnetzteil, wo du einfach mal probieren könntest welche 5,5mm Stecker passen, also welcher Innendurchmesser maximal rein passt?
Oder vielleicht gibt es eine Bedienungsanleitung mit Info, was für ein Stecker das ist?
 
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@shadowrid0r
Tatsächlich wäre das zu berücksichtigen. Die gewählte Materialstärke an der Buchse sowie auch an den dahinter abgehenden Leitungen ist jedoch recht ordentlich und übertrifft definitiv bei weitem die "Klingeldrähtchen", die man sonst so von klassischen Rundsteckernetzteilen kennt.

Von daher wäre ich hier erst einmal entspannt, was das anbelangt.

@Rickmer
Guter Einwand, ich schau gerade mal in meiner Netzteil-Wühlkiste.
EDIT: Nachgemessen, es sind 2,5mm - danke! Hab's oben auch mal editiert.

@Warhead
Das sieht schonmal sehr gut aus - und WOW, was für'n Preis (autsch!)... da kann ich mir auch direkt das Projekt überdenken und evtl. doch auf ein möglichst platzsparendes Netzteil MIT integriertem 230V-> 12V-Stepdown (eben typisch PC-Netzteil) überlegen... hmpf!
 
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@VDC
https://www.computerbase.de/news/ne...revolutioniert-das-kleinformat-mit-gan.80640/

Oh, geil! Da gabs ja sogar vor Jahren mal nen Bericht hier auf CB, kann mich da noch ganz dunkel dran erinnern.

Wirklich käuflich erwerben kann man das aber scheinbar nicht - bis auf eine dubiose Anzeige zum 200 Watt-Netzteil auf Ebay (für knappe 200 Euro) habe ich da auf die Schnelle nichts finden können. Ich schaue mich mal im TFX-Format um - wobei das eigentlich schon wieder zu groß wirkt :(
 
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Im Zweifelsfall würde ich davon ausgehen, dass die Netzteile von Honeywell was taugen.
https://www.ebay.de/itm/394444713965

Da braucht es allerdings noch einen Rundstecker-Adapter.

Oder falls du einen Lötkolben hast - ich würde den Rundstecker abknipsen und stattdessen einen XT60 Stecker ran löten: https://www.ebay.de/itm/377067219668
Der sollte 30A Nennleistung und bis zu 60A Spitze können ohne Probleme.

Vom Netzteil zum anderen Ende wird sich schon irgendwas kabelartiges finden lassen. Alles aus Kupfer und 2,5mm² sollte für den Einsatz passen, z.B. falls du einen Rest an Lautsprecherkabel rumliegen hast.
 
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DJMadMax schrieb:
Die gewählte Materialstärke an der Buchse (...) Von daher wäre ich hier erst einmal entspannt, was das anbelangt.
Ob nach/vor dem Steckverbinder 1m² Kupferverbindung folgt, ist völlig egal, die Steckverbindung selbst ist auf 3-5A limitiert. Und dort fängt es dann an zu brennen. Denk an die Geforce Karten, die abgefackelt sind. Dort ist auch 'nur' der Steckverbinder Überlastet.
 
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Leicke ist doch ein Klassiker für 12 V Netzteil. Bspw.

https://www.leicke.eu/de/products/NT03018

Technische Details:
• Netzteil mit 156 Watt Ausgangsleistung für Anwendungen wie NAS, Mainboards, LED-Beleuchtung, IT-Zubehör etc.
• Eingang: 110-240 V~ 50-60 Hz
• Ausgang: 12 V, 13 A
• Steckermaße: 5,5 * 2,5 mm

Habe schon einige PicoPSU mit verschiedenen Leicke NTs betrieben und das was hier gefragt ist, ist ja im Prinzip technisch ähnlich.

Abgefackelt war mir noch keines und eines betreibt gerade das NAS1 bei 30-33°C Umgebungstemperatur.
 
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Jou, an meiner PicoPSU fürs Server rennt auch ein Leicke, allerdings reichen mir 90 Watt (oder waren es 120 W?) dicke.
 
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Nur, um das wegen der Strombelastbarkeit noch mal klarzustellen. Ein Laborkabel mit 4mm Banansteckern ist auf 16A Strombelastbarkeit ausgelegt. Die normal gefundenen 2,5mm Stecker werden stets mit ~5A angegeben. Aus China gibt es Netzteile mit einem solchen Stecker, die auch gern mal über 10A können sollen. Aber als Dauerstrom halte ich das für eine Lüge. Und einen Spitzenwert für 5sek Max anzugeben halte ich für Verbrauchertäuschung. Diese Täuschung hier kann sogar Lebensgefährlich werden (Brandgefahr nicht unterschätzen!). Fazit: Ween du einen Hersteller aus Europa findest, den man zur Not dafür zur Verantwortung ziehen könnte, und dieser hat einen 20A 2,5mm Klinkenstecker im Angebot, dann schlage zu. Ansonsten eher nein zu 20A oder 300W über diesen Stecker. In dem Fall würde ich evtl gleich den ganzen Stecker ersetzen durch eine adäquate Dimensionierung.
 
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Ich persönlich würde auch ein Honeywell oder ähnliches Netzteil nehmen, dieses sogar in das "Gehäuse" (Die "schatzkiste") mit einbauen und draussen eine Kaltgerätebuchse montieren an der ich (wenn das Gerät zum Einsatz kommen soll) einfach ein Kaltgerätekabel anstecke. Der genannte XT60 kommt mir aus dem Modellbau sehr bekannt vor aber ist halt schwer in ein Gehäuse zu integrieren.
 
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Samurai76 schrieb:
Hersteller aus Europa findest
LEICKE GmbH
Dohnanyistr. 28
04103 Leipzig
Tel: 0049 341 - 218 259 - 00
Fax: 0049 341 - 219 618 - 40

Leicke bietet, wie oben verlinkt, Netzteile mit 13 A bei 12 V über einen 5,5 × 2,5 mm Hohlstecker an.

Samurai76 schrieb:
20A 2,5mm Klinkenstecker im Angeb
Ein 2,5-mm-Klinkenstecker ist zudem nicht mit dem hier diskutierten 5,5 × 2,5 mm Hohlstecker gleichzusetzen.

Und 20 A waren meines Wissens auch nie Thema. Das entspräche bei 12 V bereits 240 W und liegt damit deutlich über dem ursprünglich angefragten Leistungsbereich.

Den grundsätzlichen Tenor deiner Argumentation teile ich durchaus: Ab einer gewissen Leistung werden solche Steckverbinder zum limitierenden Faktor. Allerdings hilft es der Argumentation nicht, wenn man einerseits deutlich höhere Ströme als diskutiert ansetzt und andererseits einen wesentlich kleineren Steckertyp als Vergleich heranzieht.


Grundsätzlch zum Thema, man kann auch passende 4-Pol Holstecker statt des 2 Pol Holsteckers anklemmen. Die können auhc mehr Leistung. Also bspw wenn man nicht basteln will einen passendes Kabel mit JST Stecker (weiß) und auf der anderen Seite 4 Pol Holstecker oder was ganz anderes. Da findet man auch leistungsstärkere NTs.
 
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Samurai76 schrieb:
Ob nach/vor dem Steckverbinder 1m² Kupferverbindung folgt, ist völlig egal, die Steckverbindung selbst ist auf 3-5A limitiert.
Grundsätzlich richtig (du meinst Kubikmenter, nicht Quadratmeter). Die Buchse des Netzteils ist aber aus massivem, gut bemessenen Metall gefertigt und was ich soweit an Lötarbeit erkennen kann, ist das auch großzügig ausgeführt. Die Zuleitung zwischen Buchse und Platine ist ebenfalls gut dimensioniert und zweifach ausgeführt (2x Masse, 2x Strom). Das ist für mein Vorhaben vollkommen ausreichend.

Die 3-5A wären also primär "Stecker-seitig" vom vorgeschalteten Netzteil aus zu beachten.

Samurai76 schrieb:
Ansonsten eher nein zu 20A oder 300W über diesen Stecker. In dem Fall würde ich evtl gleich den ganzen Stecker ersetzen durch eine adäquate Dimensionierung.
Nein, auch nicht als Dauerlast, richtig. Das wäre mir auch zu kriminell. Ich hab da schon ordentlich Erfahrung in dem Bereich (insbesondere bei 12V Spannung) und kann das gut abschätzen, wann man Kabelquerschnitte definitiv aufstocken und Übergangswiderstände mittels besserer Steckkontakte minimieren sollte. Ich weiß aber sämtliche Hinweise - auch den zum Steckertausch - selbstverständlich zu schätzen und bedanke mich dafür :)

RexCorvus schrieb:
Ich persönlich würde auch ein Honeywell oder ähnliches Netzteil nehmen, dieses sogar in das "Gehäuse" (Die "schatzkiste") mit einbauen und draussen eine Kaltgerätebuchse montieren an der ich (wenn das Gerät zum Einsatz kommen soll) einfach ein Kaltgerätekabel anstecke.
So oder so wäre der Plan, das Netzteil mit ins Gehäuse zu packen, ggf. mittels Kühlkanal (Lüfter rausblasend bzw. gegenüberliegende Lüfter für Zirkulationsluft).

EDIT:
Grundsätzlich nochmal wegen der Stecker-Buchsen-Diskussion: das ist gar kein Thema, hier kann jederzeit eine ordentliche Steckverbindung meinerseits hergestellt werden. Es ging ja primär um ein fähiges, kompaktes Netzteil und wie mir scheint, ist Leicke oder Honeywell meine Lösung, sofern ich nicht in Richtung FlexATX oder TFX gehe.

Was den Leistungsbedarf allgemein betrifft: ich denke, mit den erwähnten, maximal ~200 Watt (18 Ampere) liege ich schon längst im maximalen Lastbereich für Leistungsspitzen, aber keinesfalls im Dauerstrombereich.

Wenn überhaupt eine dedizierte Grafikkarte (alles retro) zum Einsatz kommen sollte, dann definitiv eine, die mit dem Mainboardstrom alleine zurechtkommt und auch CPU-seitig wird es hier kein hoch übertaktetes Mehrkernmonster werden.

Die verbaute Hardware wird mit Sicherheit älter als 25 Jahre sein.
 
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