Welches Linux empfiehlt ihr f. Windows Umsteiger?, 4GB Ram DDR2 oder 3, aeltere CPU

Steve_

Ensign
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Hi, Moin,

ich persoenlich nutze schon seit 2006 Linux, aber ich hatte bis auf eine Ausnahme immer potente Rechner und nutze persoenlich GNOME, was ja nun gar nicht Windows like ist.

Was fuer eine Desktopoberflaeche empfielt ihr f. Windows-Umsteiger, zudem alterer Windows 7 oder 10 Rechner mit 4GB RAM DDR2 oder 3 und einer aelteren CPU?

SSD vorhanden, falls nicht, Einbau immer moeglich, aber vllt. auch zwecks Geldmangel noch eine HDD verbaut.

Was ist da aktuell in 2025 zu empfehlen?

Doch ein Debian Unterbau? Oder etwas anderes?

Ich persoenlich dachte da an ein Debian mit Cinnamon, aber ist das schnell genug? (Schnell ist relativ, insbesondere bei den Menschen, denen ich sowas installiere, aber ich finde der PC kann schon flott arbeiten)

Browser: Chrome oder Firefox mit Adblocker, GMX im Browser oder Thunderbird, Office: OO oder LO.

Synaptic Paketverwaltung waere gut denke ich.

"Onlinekonten" wie Google Drive sollten grafisch eingerichtet werden koennen.

Quasi eher Windows 10 like, Startmenue unten links usw.

Habe mir Windux angeschaut. Ist schon gut, weiss aber nicht wie ressourcenfressend das ist. Based on Ubuntu (und da ist ja Snap, das sollte nicht sein)

Ich hoffe das reicht erst mal an Info. Wuerde mich ueber Feedback freuen.

Gruss, Steve
 
Linux Mint Debian Edition wäre da meine erste Anlaufstelle. Cinnamon DE und stabile Debian Basis.

Aber:
Es wäre wichtig zu wissen welche Hardware genau verbaut ist, der Support z.B. für die Bulldozer Gen ist nicht so gut im Kernel.

Arbeitsspeicher ist auch weniger ein Thema von Kernel/DE als der verwendeten Programme. Browser/Webseiten können je nach Ausbau des JavaScript Einsatzes ziemlich heftig für alte CPUs und wenig RAM sein.
 
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Der Performanz Unterschied zwischen den entsprechenden Distributionen ist relativ überschaubar im normalen Betrieb.
Ohne Linux Erfahrung des Benutzers halt sowas wie Ubuntu oder Linux Mint in den Stable Versionen, das reduziert den Wartungsaufwand dann doch erheblich (für dich).
Ich denke du wirst nicht drumherum kommen, mal ein paar Live USBs auszuprobieren um zu sehen wie die Geschwindigkeit ist und der Benutzer mit zurecht kommt.
 
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Steve_ schrieb:
Rechner und nutze persoenlich GNOME, was ja nun gar nicht Windows like ist.
Was verstehst du unter Windows Like?

Welche distribution ist aus performance Sicht egal. Die Desktopumgebung ist wichtig.
Mate, xfce und lxde sind sehr Ressourcen schonend.

Start menu unten links kann jede DE die mir spontan einfällt
 
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Ich würde mich ja eher davon verabschieden "möglichst windows-like" zu sein, sondern eher auf Stabilität gehen. Linux kann mitunter immernoch nervig und frickelig werden, wenn die Distribution von einem zu kleinen Team gewartet wird.

Linux Mint ist nicht soooo weit weg von Windows, jedenfalls von der Gesamtbedienung. Und das Projekt ist groß genug um auch für Laien auf einem aktuellen Stand zu bleiben. Vielleicht als LMDE, das basiert auf Debian und nicht auf Ubuntu - da ist der Unterbau nochmal ein bisschen schlanker und performanter.

Wenn Look-and-feel wichtiger als Stabilität ist, empfehle ich wubuntu. Das Team ist sehr klein, aber noch näher an Windows kommt glaube nur Windows.
 
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Der Desktop Cinnamon ist sehr Windows-like.
Von daher Linux Mint 22.2 Cinnamon (Ubuntu-Basis) oder LMDE 7 Cinnamon (Debian-Basis)
 
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Steve_ schrieb:
Rechner mit 4GB RAM DDR2 oder 3 und einer aelteren CPU?
Schwierig zu sagen, wenn keine genaueren Angaben gemacht werden. Ist es ein Single Core, ist der Rechner reif für die Tonne. Ist es ein Octacore, ist das eine andere Sache. 🤷‍♂️
 
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Das kann noch nicht sagen, werde aber diesen Thread hier nutzen, um dann die Hardware Info zu Posten.

Was bedeutet Linux Mint auf Ubuntu, dass auch SNAP da sein Unwesen treibt?

LMDE 7 hatte ich jetzt zuletzt auf einem DELL 5400 installiert, der ja nun potent genug ist dafür. Was soll ich sagen, Klick auf Programme im Startmenü und nichts tat sich, keine Reaktion. Das ist ja schon mal ein toller Anfang.
 
Um wieviele rechner geht es denn eigentlich? Wirkt als ob du ein ganzesn Altenheim umstellen willst :schluck:Ein günstiger Windows 11 Laptop wär ja vielleicht auch etwas. Wäre womöglich auch stromsparender und leiser.

Vom "schicken Windows 7 oder 10" zu XFCE ist schon ein Umstieg. Mein go to sparsames Linux ist ja MX Linux. Bestimmt bekommst du noch eine Reihe weiterer Distros genannt :evillol:

Alternativ wär hier meine Frage mal so in die Runde, wie handhabt man denn da eigentlich (privat) so das Thema Updates?
 
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Als Live-System hab ich recht lange Xubuntu verwendet. Das läuft dank xfce wirklich auf jeder Gurke, und das meiste vom User-Interface empfand ich damals als angenehmer zu Windows (muss erwähnen das es noch Windows 7 war;)).
 
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Versuchs doch erstmal mit Linux Mint Cinnamon; wenn es zu lahm sein sollte: Mint Xfce; wenn immer noch zu lahm: Debian LXDE, dann Crunchbang++, dann TinyCore.

Wie groß ist das Laufwerk? Wenn es klein ist, vermeide die Installation von flatpaks.
Ergänzung ()

seyfhor schrieb:
Frage mal so in die Runde, wie handhabt man denn da eigentlich (privat) so das Thema Updates?
mit unattended-upgrades. Das richtet einen systemd-service ein, von dem der User nichts mitbekommt, und das System ist immer auf dem neuesten Stand. Kanns du per config so einstellen, wie du es haben willst.
Ergänzung ()

Steve_ schrieb:
Was bedeutet Linux Mint auf Ubuntu, dass auch SNAP da sein Unwesen treibt?
Linux Mint hat nicht nur keine Snaps, sondern unterbindet aktiv die Möglichkeit, Snaps zu installieren. (was man natürlich umgehen kann, denn manche Apps sind als Snaps ziemlich sinnig, manche gibt es sogar nur als Snaps.)
 
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Steve_ schrieb:
Quasi eher Windows 10 like, Startmenue unten links usw.

Based on Ubuntu
Dann ist Kubuntu LTS die nahe liegendste und vor allen Dingen stressfreieste Lösung für einen Einsteiger!

Steve_ schrieb:
(und da ist ja Snap, das sollte nicht sein)
Und warum jetzt genau? Ist ja nicht so, dass es nicht funktionieren würde.
Deinem Umsteiger wird das eh herzlich egal sein.

Mehr Sorgen würde ich mir um den RAM machen, oder dann konsequenter Weise eine Distro nehmen die nicht allzu hungrig ist was die Ressourcen anbetrifft. Ggf. mal mit einer Minimalinstallation von Lubuntu testen.
 
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Ich würde auch zu xfce raten! Es ist sehr genügsam und ich nutze es seit Jahrzehnten mit ubuntu, Debian, fedora und kurz auch arch
 
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gimmix schrieb:
Versuchs doch erstmal mit Linux Mint Cinnamon;
Habe ich vor einiger Zeit bei 2 Kolleginnen mit alten (nicht W11 kompatiblen) Notebooks installiert.
Hab denen die Unterschiede erklärt (Keine Laufwerksbuchstaben usw.) und die kommen beide super zurecht.
Die machen nur das übliche. E-Mails, Office (Libre), Surfen, Youtube, Bank, Steuer (Wiso online), Videos schauen...
Beide sind super zufrieden und haben Null Probleme.
 
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Q4OS ( Debian based ) mit Trinity Deskop ( irgendwann mal von KDE3 abgeleitet )
Leider habe die mit der Version 5.8 den 32-Bit Zweig eingestellt ( Support bis 2028 ).

Die Version 6.1--64bit (Trinity-Desktop) nimmt sich dann auch schon 768MB wenn der Desktop gestartet ist.
 
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Ich habe seit vielen Jahren auf solchen älteren Kisten (ebenfalls mit 4GB RAM) immer Linux Mint Mate installiert. Mit einigen anderen Distributionen traten immer irgendwelche Unzulänglichkeiten auf. Mit Mint Mate war hingegen alles problemlos und lief hinreichend passabel.

Insofern auch von meiner Seite eine Empfehlung für Mint. Ob dann mit Mate oder XFCE etc., dürfte tendenziell zweitrangig sein. Automatische Updates hatte ich auch mal aktiviert, und auch die schienen problemlos zu laufen.
Ergänzung ()

Lotsenbruder schrieb:
Das habe ich schon für diverse Rentner (80 plus) eingerichtet.
Hast du Rentnern Linux Mint auch schon mal mit irgendeiner Art von Fernwartung eingerichtet?
 
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