Welches Mainboard für "Budget-NAS"?

xor1

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Hallo zusammen,

ich benötige ein günstiges kleines Mainboard inkl. CPU (stromsparend) für mein NAS. Ich möchte das NAS selbst bauen (unter Linux) und noch Dienste wie FTP, DNS und DHCP über das Gerät laufen lassen. Ein paar Komponenten habe ich noch zu Hause.

Ich denke an folgendes Mainboard:

Mitac PD14RI-D-N3050 mit Intel Celeron N3050 2 x max. 2.16Ghz

Dazu noch 8 GB DDR3 RAM , eine SSD und eine 2TB SATA Platte. Die 2TB Festplatte und die System SSD habe ich. Ebenso ein (Nicht-PC) Gehäuse, wo ich von der Bauform des Mainboards flexibel bin.

Das Netzteil soll ein gängiges 12V 5A Netzteil (somit max. 60 Watt) mit Sharplace DC-ATX-160W Spannungswandler sein.

Hier wäre ich also bei ca. 110 Euro für mein Selbstbau NAS, wenn ich die vorhandenen Komponten zu Hause nuzte und kann eben alles schön unter Linux selbt machen (Spaßfaktor). Maximal 60 Watt sollten für diese Komponenten ja locker reichen. Das Backup von diesem NAS wird dann in der Cloud landen (habe FTTH).

Lohnt sich denn der Aufpreis für z.B. das MSI Mainboard N3050I ECO oder kann ich für meinen Einsatz beherzt zu dem günstigen greifen? Die Specs sind ja nahezu identisch - wo liegt hier der Mehrpreis?

Ich habe leider von Hardware keine Ahnung und habe mich immerhin von dem Gedanken getrennt einen richtigen Server hinzustellen, da dieser für meinen Einsatzzweck overkill wäre und zu viel Strom verbrauchen würde.

Ich danke Euch im Voraus!
 
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Was machst du damit alles?
Fertig-NAS von Zyxel?
 
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Also ich möchte es natürlich als Netzwerkspeicher nutzen, damit ich nicht alles auf meiner Laptop und iMac SSD speichern muss. Eben ein typisches Datengrab, wo ich aber von allen Geräten im Haus per LAN Zugriff haben will (habe im Haus in jedem Raum eine LAN Dose). Dann sollen die drei Überwachungskameras ihre Aufzeichnungen per FTP draufschieben. Und weiterhin noch etwas DNS (mit Filter) und DHCP. Das ganze eben auch gern günstiger in Verbindung mit den vorhandenen Komponenten. Und damit es eben etwas Spaß macht, gern im Eigenbau.
 
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Günstiger als das von dir gepostete Board geht nicht. Vorteile hättest du durch den Nachfolger auch nicht.
 
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DNS + DHCP bekommst du mit pihole.
Den Rest erschlägst du mit OMV.
Spieltrieb bekommst du mit Selbstbau. Dann passt ja dein Vorschlag.

Viel Power hat die CPU allerdings nicht. Sollte aber reichen für deinen Anwendungsfall. Außerdem hat das Board nur 2xSATA und ist dann schon voll belegt.
Besser wäre in Richtung J3xxx, J4xxx. Der AMD 200GE ist nochmals deutlich stärker, verbraucht aber auch deutlich mehr.
 
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Also mir reichen 2TB, somal die wichtigen Daten davon ja in der Cloud gesichert sind. Selbst wenn ich doch mal auf 4TB aufstocken sollte, wird das ja mit einer SATA Platte abzudecken sein. Ich dachte übrigens wirklich an Pi-Hole, was ich aktuell auf einem Pi laufen habe.

Lohnt sich denn das „Upgrade“ auf die J3/J4 Generation (auch unter Betrachtung des Stromverbrauchs)?
 
Lohnt nicht.
 
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Die moderneren Atom SOCs bringen nur etwas, wenn du mehr Leistung oder die deutlich bessere Grafikeinheit benötigst.
 
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