Welches Studium wäre besser hinblick auf die zukunft

Aber gibt es wirklich einen großen Unterschied ob ich nun Info an der IU oder Fernuni Hagen mache? Achten da Arbeitgeber drauf? Lernt man an der IU „einfacher“?
 
Nimm doch normale Informatik dann bist Du breit aufgestellt und schau dass die Bachelor und/oder Masterarbeit aus dem Bereich Security kommt dann haste beides doch ganz gut abgedeckt.

Ich finde das den besten Weg mit der Bachelor und/oder Masterarbeit kann man zeigen dass man in dem Unterfachbereich "fit" ist - und wenn es da nichts ist hat man mit dem allgemeinerem Studium sicher viel mehr Möglichkeiten egal für was in dem "übergeordneten" Fachbereich interessant zu sein.

Naja das mit dem Renomee der Hochschule ist aber in D jetzt nicht ganz so wichtig weil es in dem bereich einfach wenig gibt - klar ein MIT Abschluss etc der ist scher extra was wert evtl auch ETF oder KIT aber sonst sind die meisten Unis in D eher ja nicht unbedingt ganz ganz vorne global auf der IT Top Uni Liste xD

Meine Meinung ist einfach die Grundlage so breit wie es geht - weil jetzt findest Du evtl Cybersecurity interessant aber in 10 Jahren? vielleicht gibt es da die ersten Quantensysteme und was ganz anderes ist dann halt superinteressant.

IT ist ja deshalb so spannend weil es doch sehr sehr viele Möglichkeiten gibt, das zu machen was einen irgendwann dann interessiert - das gibt es in wenigen Berufen in der Bandbreite.
 
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Zum Thema KI: AI coding may not be helping as much as you think

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Was willst du mit deiner zukünftigen Arbeit verändern? Überlege dir das mal und vielleicht findest du Antworten.
 
naja andererseits die KI Modelle die die grossen AI Unternehmen intern bereits nutzen sehen doch sehr vielversprechend aus gerade was Coding angeht.

Bei den AtCoder World Tour Finals 2025 die schon weltweit mit zu den anspruchsvollen Programmierwettbewerben gehören hat AI den zweiten Platz gemacht - vor 11 menschlichen Top Progammieren.

Die kann auch selber debuugen und compilieren - die arbeitet komplett ohne menschlichen Eingriff.

Natürlich wird das nicht von heute auf morghen passieren aber AI wird schon immer mehr übernehmen.

Sobald die ihr eigenes Ergebnis an vorgegeben Testcases überprüfen kann und den Code dann verbessern das wird für vieles doch dann reichen.

Das Problem ist halt dass man vopn aussen nur den veröffentlichen Stand der AI sieht und nicht was gerade hinter den Kulissen für die Veröffentlichung morgen schon werkelt - vor allem im Bereich der Spezial AI
 
Aber genau das ist doch das Problem. Du hast oft keine vollständige Abdeckung was Input und Output betrifft.
 
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Ich würde dir empfehlen nicht jetzt schon an "das große Geld" zu denken und stattdessen dich auf deine wirklichen Interessen zu fokussieren. Ich würde dir empfehlen, hohe Ansprüche an dich selbst zu stellen und immer versuchen, einfach nur gut in dem zu sein, was du machst, ganz egal, was du auch machst. Lauf bitte nicht irgendwelchen Karriereleitersprossenerklimmungsstrategien hinterher, sondern lass deine Karriere am Ende die natürliche Konsequenz deiner guten Arbeit werden. Und betrachte die KI nicht als Hindernis, sondern als Chance, als Instrument, als Werkzeug.

Du liebst programmieren? Du hast da richtig Bock drauf? Du liebst die operative Tätigkeit?Dann ab ins Informatikstudium.
 
Uzer1510 schrieb:
Bei den AtCoder World Tour Finals 2025 die schon weltweit mit zu den anspruchsvollen Programmierwettbewerben gehören hat AI den zweiten Platz gemacht - vor 11 menschlichen Top Progammieren.
Das ist auch schön, aber eine komplette Problembeschreibung zu erstellen (und ein Testsystem gegen das man testen kann bzw. die Lösung prüfen kann) ist doch die Hauptaufgabe eines Software Entwicklers. Und das wird AI nicht so schnell ersetzen können, denn das bedeutet in der Regel Kundenkontakt bzw. Diskussionen was das Ergebnis eigentlich sein soll.
 
Hier ging es doch ums Programmieren - der Comic ist ja auch coding / debugging.

Nun beim dem AtCoder wird das Problem sprachlich beschrieben und der Rest macht dann der Programmierer - egal ob menschlich oder AI. Der Schritt des Softwarearchitekten/Developers und des Coders übernimmt hier die AI.

Eben wenn ein Kunde sagt das Programm soll XY können - mach mal.

Mit den öffentlich zugänglichen Modellen fuinktioniert das sicher noch nicht sonderlich gut, denke aber mit den Modellen die intern schon laufen und bei so Wettbewerben genutzt werden wohl schon sehr viel besser.
 
@Uzer1510 Was ich meine ist, dass diese Bewerbe ein automatisches Testsystem haben, in das man seine Lösung gibt und (minimales) Feedback bekommt was falsch ist. Das hilft einer AI enorm. Auch wenn jede Abgabe mit +5 Minuten bestraft wird, ist das für eine AI mMn äußerst wichtig um gut abzuschneiden.

Entwickelt man jetzt Lösungen für Kunden, gibt es in der Regel kein Testsystem das einem sagt ob es passt oder nicht. Die letztlich passende Lösung einem Kunden zu entlocken ist eine Hauptaufgabe von Software Entwicklern und das kann eine AI einfach noch nicht wirklich. PS: Mit Kunden mein ich hier nicht nur Endkunden, sondern jeden der einen Task hat - Kollege, Chef, Product Owner, etc.

Zu wissen wie das Endergebnis sein soll, ist mMn 70% der Arbeit.
 
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Der weiss doch vorher was er mit der Software machen will?

Der sagt doch ich will Software A zum auswerten von Daten aus den Quellen B,C,D um damit X zu machen
oder der sagt ich will eine Software die eine Maschine so steuert dass man damit X machen kann
oder die Software soll meine Steuer berechnen oder Personal verwalten und eine z.B. SAP Anbindung haben etc.

Und daraus egeben sich natürlich auch dann Testcases. z.B. ob die Personalverwaltung funktioniert, die Steuer richtig berechnet wurde oder die Maschine das macht was sie soll.
 
Yogi666 schrieb:
IU ist eine Titelmühle.
Kostet dich eine Menge Geld und verschafft dir einen Titel.
Wenn es gewünscht ist solides Fachwissen aufzubauen sieh dich woanders um. Da lernst du halt nicht viel aber bekommst einen Titel für einen Berg Geld.

Darf man nach deiner Quelle fragen für diese Behauptung? Hast du selber Erfahrung mit der IU gemacht?

Ich habe selber zuerst an einer staatlichen FH studiert, bin dann aber ins Fernstudium zur IU gegangen und konnte nur gute Erfahrungen machen. Die IU ist eine staatlich annerkannte Fachhochschule. Der Abschluss ist ein richtiger Bachelor. Die Studiengänge sind alle akkredetiert. Inhaltlich gibt es keine Unterschiede im Studium zwischen einer staatlichen FH und der privaten FH. Siehe dazu auch das Modulhandbuch. Es gibt aber halt ein anderen Studienverlauf und ggf. andere Wahlmodule. Das ist aber bei jeder FH anders, da die Studiengänge von der FH selbst festgelegt werden.

Auch praktische Übungen / Projekte (Labors, Praktikas, Tutoriums) gibt es an einer Fernhochschule. In meinen Fall (Studiengang Elektrotechnik) muss man allerdings die Laborgeräte (Oszi, Multimeter, FPGA Board, Microcontroller Set usw.) selber kaufen. Das ist halt ein Nachteil gegenüber einer FH wo man das Studium vor Ort machen kann, da man dort Zugang zum Labor bekommt.

Die Skripte bei der IU sind alle sehr hochwertig und umfangreich. Es gibt bei der IU wohl ein Standard, weshalb alle Skripte gleich aufgebaut sind. Ist ehrlich gesagt ein sehr großer Vorteil, denn bei einer staatlichen FH kann jeder Dozent sein eigenes Skript verwenden mit unterschiedlicher Qualität. Das Problem ist hierbei nicht der Inhalt sondern vor allem das Format. Ich hatte z.B. an einer staatlichen FH ein "Skript", welches eine PowerPoint Präsentation war, es gab kein Inhaltsverzeichnis, die Folien waren komplett mit Text gefüllt (= schlecht zum Lesen), das Skript entspricht nicht wirklich den Anforderungen einer wissenschatlichen Arbeit.

Dass man die Kosten bei der IU selber tragen muss ist natürlich ein Nachteil. Allerdings muss man hier fairerweise sagen, dass auch ein einer staatlichen FH die Mitarbeiter nicht umsont arbeiten. Auch hier fallen Kosten an, auch wenn es nach der derzeitgen deutschen Regelung für deutsche Studenten die Kosten nicht sichtbar sind, da diese vom Steuerzahler (zumindest für das erste Bachelor und Masterstudium) übernommen werden. Man muss bislang nur die Verwaltungsgebühren zahlen. Das kann sich aber jederzeit ändern, denn z.B. die AfD hat angekündigt, diese Praxis abschaffen zu wollen. Übrigens kann man die Kosten für die IU bei der Steuererklärung angeben. Ich habe auf diese Weise bis zu 1000 Euro wieder zurückbekommen.

Ich möchte jetzt aber nicht wieder eine Diskussion starten was die Qualität der privaten FHs und staatlichen FHs betrifft. Aber einfach behaupten, dass die IU eine "Titelmühle" sei und dass man die Abschlüsse einfach erkaufen kann, ist aber schlichtweg Quatsch.

Im Allgemeinen empfehle ich neben dem Studium viel Praxis zu machen. Sei es in freiwilligen freizeitlichen Projekten oder als Werkstudent. Denn das ist in der Regel viel wertvoller als der Abschluss. Zumindest mir hat es sehr geholfen und war meine Einstiegstür, denn ich selbst bin ehrlich gesagt kein Musterstudent der nur 1er oder 2er schreibt.
 
4nu6i5 schrieb:
Aber gibt es wirklich einen großen Unterschied ob ich nun Info an der IU oder Fernuni Hagen mache? Achten da Arbeitgeber drauf? Lernt man an der IU „einfacher“?
Also IU ist selbst bei uns in der Schweiz eine Hochschule mit Pay2Win-Ruf, quasi für diejenigen, die sich die Kaleidos-FH nicht leisten können/wollen, während die FU Hagen sehr solide ist. Generell würde ich nur auf de IU gehen, wenn das seitens Einstufung in die höhere Tarifklasse unbedingt nötig ist und du mit wenig Aufwand durchkommen willst.


xXCoderXx schrieb:
Dass man die Kosten bei der IU selber tragen muss ist natürlich ein Nachteil. Allerdings muss man hier fairerweise sagen, dass auch ein einer staatlichen FH die Mitarbeiter nicht umsont arbeiten. Auch hier fallen Kosten an, auch wenn es nach der derzeitgen deutschen Regelung für deutsche Studenten die Kosten nicht sichtbar sind, da diese vom Steuerzahler (zumindest für das erste Bachelor und Masterstudium) übernommen werden.
Das ist doch nur in bescheuerten Bundesländer wie BW oder an einigen Provinzunis. Mir wollte die Uni Konstanz 2.Studiengebühr auferlegen, obwohl ich meinen Master (nach Bachelor in BW) in der Schweiz gemacht habe. Erst nach Rücksprache mit dem Kultusministerium wurde mir bestätigt, dass ich nicht darunter falle da Schweiz zwar de facto ("freiwillig") Bologna anwendet, de jure aber nicht Teil ist und ich somit Strenggenommen keine Master in DE/EU absolviert habe. Warum sollte jemand, der 20 Semester irgendwelchen Blödsinn studiert und nicht zum Schluss kommt weiterhin "kostenfrei" studieren, während jemand, der sich weiterbilden möchte, dann zwischen 750-1500€ pro Semester zusätzlich zahlen muss...?
Der Staat profitiert direkt und indirekt auch davon.
Gut, dass ich aus Gaudi meinen zweiten Bachelor an der HS Hof mache, wo mich keiner mit irgendwelchen Milchmädchengebühren nervt (selbst, wenn ich keine EU-Bürgerschaft hätte).

xXCoderXx schrieb:
Ich möchte jetzt aber nicht wieder eine Diskussion starten was die Qualität der privaten FHs und staatlichen FHs betrifft. Aber einfach behaupten, dass die IU eine "Titelmühle" sei und dass man die Abschlüsse einfach erkaufen kann, ist aber schlichtweg Quatsch.
Erkaufen kannst du in Deutschland kaum einen Titel, aber wenn man einige Prüfungen nahezu beliebig oft wiederholen kann, hat das schon einen faden Beigeschmack.
 
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