Welthunger - Uns kanns ja egal sein! Uns gehts gut!

Damit hast du das große Problem der Menschheit seit sie existiert in einem Satz zusammengefasst.
 
Du schreibst uns kanns ja egal sein etc, das schließt dich mit ein. Was tust du gegen die Missstände der Welt? Ist kein Angriff nur eine Frage.

Wenn man das Gefühl hat es geht einem soo gut wäre eine Möglichkeit , bei sich vor der Haustür anzufangen. Sei es Alten, Kranken ,Obdachlosen oder Behinderten helfen. Jeden Tag die Augen offen halten da gibt es einige Situationen wo man helfen kann.

Wenn dann noch Energie, Zeit und Muse da ist den radius erweitern.
Geld spenden ist nett aber auch sehr bequem und nicht immer ist sicher was damit geschieht.


Mfg
 
Keiner von euch(uns) will doch tatsächlich, dass es allen Menschen auf der Welt "gut" geht. Wo sollte auch der ganze Müll hin?
 
Jeder von UNS will auf alle Fälle erst mal das es ihm gut geht. Um die anderen kann man sich eventuell dann kümmern. Wir können(Zumindest mancher) uns darum kümmern, dass es den Menschen der Welt besser geht, gut ist viel zu subjektiv. Dem einen wäre schon ein trockener Schlafplatz wichtig, wärend der Andere ohne Wirlpool durchdreht.
 
Antwort auf Titel:

Ja. Der Mensch ist ein egoistisches Wesen (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber Altruismus ist aber fragwürdig). Und ich denke auch, dass wir nur deswegen noch existent sind.

Es ist die Natur des Menschen. Nicht mehr nicht weniger.
Jeder, der was anderes behauptet macht sich was vor.
 
Man könnte auch behaupten:
Ohne altruistische Individuen wären die ganzen egoistischen Trottel schon längst ausgestorben. ;)
Der Altruismus liegt genauso "in der Natur" (komme irgendwie nie mit dieser Bezeichnung zurecht) und ist nachgewiesen wie der Egoismus.
 
Wintermute schrieb:
Der Altruismus liegt genauso "in der Natur" (komme irgendwie nie mit dieser Bezeichnung zurecht) und ist nachgewiesen wie der Egoismus.

Immer diese Auswärtsbegriffe!:freak: . Da hab ich erst mal bei Wiki nachsehen müssen.

Irgendwie scheint es zu stimmen, dass jeder Spieler einen Gegenüber benötigt um vorwärts zu kommen, sich zu entwickeln.

Das hieße aber im Umkehrschluss, der Welthunger ansich ist für die menschliche Entwicklung notwendig um den Egoisten und den Altruisten die Möglichkeit einer ganz eigenen Problemlösung zu geben.

Fragt sich nur welcher von beiden effektiver in der Problemlösung ist.
den einen interessierts faktisch nicht und der andere könnte letztlich nur ein Selbstdarsteller sein.
 
würden nur 1/3 aller ausgaben für das militär in "entwicklung" gesteckt, würde es keinen hunger mehr geben...

ich finde vorallem schlimm das hierzulande (allgemein im westen) lebensmittel tonnenweise vernichtet werden. es ist sogar gesetzlich verboten diese lebensmittel bedürftigen zukommen zu lassen. sie MÜSSEN vernichtet werden - ich finde sowas traurig
 
SSJ schrieb:
Antwort auf Titel:

Ja. Der Mensch ist ein egoistisches Wesen (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber Altruismus ist aber fragwürdig). Und ich denke auch, dass wir nur deswegen noch existent sind.

Es ist die Natur des Menschen. Nicht mehr nicht weniger.
Jeder, der was anderes behauptet macht sich was vor.

Ich glaube so kann man nur argumentieren wenn man nichts verändern WILL. Durch die Vernetztung der Welt, durch Kameras an fest jeder Straßenecke bekommt fast jeder mit wie es anderen Menschen geht und dennoch guckt man blind zu.

Stattdessen werden aber Milliarden in Rüstung gesteckt, anstatt Probleme, wie den vermeindlichen Klimawandel oder den Welthunger anzupacken, ganz einfach aus dem Grund, dass sich dadurch was in unserer Gesellschaft ändern würde und man nicht genau weiß wie drastisch diese änderungen sein würden. Dann doch lieber andere krepieren lassen, als selber vllt 100€ weniger auf dem konto und nur einen VW Golf in der Garage als einen BMW x1.

LG Stadtlohner
 
Den Welthunger bekämpfen?
Keine Nahrung mehr nach Afrika schicken!

Schuld ist die Überbevölkerung, von dafür völlig ungeigneten Landstrichen, die sich NUR durch Hilfsprojekte entwickelt hat.
Feed the World ist ja schön und gut... aber nur, wenn die Pille gleich mitgefüttert wird, wie bei uns!
 
genau marius - nur traut sich keiner an das thema geburtenraten ernsthaft dran...

dabei ist das in vielen ländern, so traurig es klingt, der einzige weg
 
Dabei habe ich keine Ahnung, was daran so schlimm sein soll.
Bei uns ist völlig freiwillig(?) die Geburtenrate so niedrig, daß die Bevölkerung ohne massive Zuwanderung sinken würde.

Alle durchzufüttern probieren ist keine Lösung, im Gegenteil es verhungern offensichtlich zu wenige.
Gäbe es viel weniger, müsste keiner verhungern.

Jahrzehntelang wurde in eine Kiste mit Karnickeln nur Futter reingekippt, jetzt geht die Kiste über...
 
Bei uns ist völlig freiwillig(?) die Geburtenrate so niedrig, daß die Bevölkerung ohne massive Zuwanderung sinken würde.

ich denke das hat bei uns andere Gründe

-Karriere (immer mehr Frauen verzichten ja bewusst auf Kinder)
-Finanziell
-Gesellschaftlich

Allerdings stimmt deine andere Aussage, auch wenn sie hart klingt wirklich. Wir sollten vielmehr Aufbauhilfe leisten (damit meine ich den betroffenen Ländern zeigen wie sie sich selbst versorgen können) anstatt, wie du sagst immer mehr Futter in den Trog zu schmeißen. Manchmal hilft einen Brunnen zu graben langfristig mehr als tonnenweise Lebensmittel, welche nur kurzzeitig den Bedarf decken können, in das Land zu pumpen.

Das ist in zweierlei Hinsicht kontraproduktiv (gibt aber uns Europäern das Gefühl etwas geholfen zu haben)

1) Ziehen wir die Länder in eine Abhängigkeit
2) Verlieren die betroffenen Länder ihre Eigenständigkeit
 
Deine Punkte 1 und 2:
Dann wären wir auf dem Stand von der Kolonialzeit.
Was nicht das Schlechteste wäre.
Wir haben die Leute aus der Steinzeit geholt, 2000 Jahre Staatenbildung übersprungen und entließen sie dann in die Unabhängigkeit, freiwillig oder unfreiwillig.
Die Geschichte ist bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
welthunger und co:
schuld ist ein verselbständigter prozeß der fixierung auf ein fortlaufend steigendes ROE (return on equity). aus diesem grund sind die sozialsysteme nicht (oder kaum) mehr finanzierbar, zeitgemäße gesundheits- und bildungsdienstleistungen nur einem kleinen kreis zugänglich, reallöhne auf dem absteigenden ast, wirtschafts- bzw. aufbauhilfe unverschämt teuer und zugleich eine schulden-/ bzw. abhängigkeitsfalle für diejenigen die sie in anspruch nehmen.

es gibt nur einen weg, den teufelskreis zu durchbrechen:
eine bewusstseinsveränderung in der gesellschaft und damit implizit eine null-toleranz gegenüber vertretern des neoliberalen zeitgeistes
 
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