Alphamenpower61
Lt. Junior Grade
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- Juni 2003
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- 274
Hier eine aktuelle Meldung von der Netcologne News.
Miserable Arbeitsmarktentwicklung verschärft Problem
Rürup: Höhere Löhne gegen Rentenloch
Berlin (AFP) - Angesichts der Engpässe bei der Rentenkasse hat sich Regierungsberater Bert Rürup für höhere Löhne ausgesprochen. "Um die akuten Finanzprobleme der Rentenkasse in den Griff zu bekommen, brauchen wir mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Hilfreich wäre aber auch, daß die Löhne künftig stärker steigen als im vergangenen Jahr", sagte der Chef des Sachverständigenrates der Zeitung "Die Welt". Allerdings müßten sich Lohnerhöhungen "im Rahmen des beschäftigungsfreundlichen Verteilungsspielraumes" bewegen, fügte Rürup hinzu.
Nach seiner Auffassung haben die aktuellen Probleme der Rentenkasse "nichts mit der Bevölkerungsentwicklung zu tun, sondern mit der miserablen Arbeitsmarktentwicklung". Immer weniger Menschen zahlen in das System ein". Hinzu komme, dass die Rentenversicherung "faktisch keine Finanzreserven mehr hat".
Arbeitgeberchef Dieter Hundt fürchtet schon für 2007 höhere Rentenbeiträge. Er forderte die Parteien zu mehr Ehrlichkeit auf. Es sei enttäuschend, "daß die Politik den Bürgern nicht offen und ehrlich sagt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Rentenversicherung dauerhaft zu finanzieren." Der Arbeitgeberchef verlangte, das gesetzliche Rentenalter schrittweise heraufzusetzen und das Rentenniveau so zu senken, dass es "tatsächlich wirksam" sei.
(27.7.2005)
© Copyright: NetCologne
************************************************************************
Und hier sehe die Aussage von H. Hundt auf seiten unserer lieben Arbeitgeber.
Soziale Verantwortung : Null
Sollen wir solange arbeiten, bis das wir in den Sargdeckel fallen ohne je Rente zu bekommen ?
Hat Herr Hundt überhaupt einmal überlegt, was er mit einem 65 jährigen Arbeitnehmer bezüglich Produktivität erwartet ? und ob er diesen überhaupt bis 67 Jahre arbeiten lassen will, bei dem heutigen Leistungsdruck, Stress etc ?
Oder will er 50% seiner Arbeitsstellen in altersgerechte Arbeitsplätze umwandeln ?
Dann muß er nämlich noch 30% mehr Personal einstellen, die die restliche Arbeit machen.
Vermutlich nicht, der alte Arbeitnehmer wird vorher in die Arbeitslosigkeit geschickt, der Rest ist dann Schicksal des Arbeitnehmers. Hauptsache die Industrie hat damit nichts mehr zu tun.
Damit könnte man die Lohnnebenkosten/Rentenbeiträge auf 10 % drücken.
Anstatt Menschen in Lohn und Brot zu bringen um damit zur Stabilisierung der Sozialsysteme beizutragen, werden die heutigen Arbeitnehmer von der Wirtschaft fallen gelassen wie eine "heiße Kartoffel"
Die Wirtschaft gefährdet unsere Zukunft, unsere Rente und arbeitet mit solchen o.g. Aussagen systematisch darauf hin.
Dies ist das beste Beispiel was wir von der Wirtschaft größtenteils zu halten haben.
Unser Arbeitgeber vergessen, daß Sie die sozialsysteme Mißbraucht haben, Leute in vorzeitigen Ruhestand schicken um Ihre Kosten zu senken. Sicher ist dies rechtlich legal, aber moralisch verwerflich.
Und dafür sollen dann die heutigen Arbeitnehmer büßen ?
Vielleicht sollten einmal Maßnahmen ergriffen und zwar nicht gegen die Arbeitnehmer !
*********************************************************************
Der allgemeine Satz, wir zeugen zuwenig Kinder, die in die Rentenkasse einzahlen bzw. für Rentner aufkommen ist nur teilweise richtig.
Wir haben z. Zt. incl. der ehem. Sozialhilfeempfänger 7 Millionen Menschen ! die in die Rentenkasse einzahlen würden, insofern sie nur könnten.
Damit wären auch unsere Sozialsysteme finanzierbar.
Wir haben ein Beschäftigungsproblem wie Lafontaine kürzlich sagte und kein Demografieproblem.
Wenn wir es jetzt nicht einmal schaffen für mehr Beschäftigung zu sorgen, welche Zukunft haben dann unsere Kinder ?
Finden diese überhaupt einen Job ?
In 20 Jahren wird die Produktion noch weiter automatisiert sein, es werden noch weniger Menschen benötigt als heute.
In einem Interview mit Gysi wurde die "Wertschöpfungsabgabe" angesprochen.
Hier einige Artikel dazu:
http://openpr.de/news/39842-wertschoepfungsabgabe-statt-beitragssenkung.html
und
http://www.pds-rlp.de/htm/hauptleiste/02_partei/ag_sozialpolitik/infobriefe/infobrief_7.html
und
http://www.monagenda.de/lexikon/PDS (hier das Parteiprogramm mit Hinweis zur Wertschöpfungsabgabe)
Ich sehe dies als einzige Möglichkeit unsere Sozialsysteme zu retten, die Arbeitgeber wieder entsprechend am Sozialsystem daran zu beteiligen.
Es muß aufhören, daß sich unsere Arbeitgeber vom Sozialsystem abkoppeln zu Lasten der Arbeitnehmer, zu Lasten Ihrer Zukunft, Ihrer Rente, Ihrer Gesundheit. (siehe oben)
Wie seht Ihr das ?
Was würde uns alternativ retten ?
Miserable Arbeitsmarktentwicklung verschärft Problem
Rürup: Höhere Löhne gegen Rentenloch
Berlin (AFP) - Angesichts der Engpässe bei der Rentenkasse hat sich Regierungsberater Bert Rürup für höhere Löhne ausgesprochen. "Um die akuten Finanzprobleme der Rentenkasse in den Griff zu bekommen, brauchen wir mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Hilfreich wäre aber auch, daß die Löhne künftig stärker steigen als im vergangenen Jahr", sagte der Chef des Sachverständigenrates der Zeitung "Die Welt". Allerdings müßten sich Lohnerhöhungen "im Rahmen des beschäftigungsfreundlichen Verteilungsspielraumes" bewegen, fügte Rürup hinzu.
Nach seiner Auffassung haben die aktuellen Probleme der Rentenkasse "nichts mit der Bevölkerungsentwicklung zu tun, sondern mit der miserablen Arbeitsmarktentwicklung". Immer weniger Menschen zahlen in das System ein". Hinzu komme, dass die Rentenversicherung "faktisch keine Finanzreserven mehr hat".
Arbeitgeberchef Dieter Hundt fürchtet schon für 2007 höhere Rentenbeiträge. Er forderte die Parteien zu mehr Ehrlichkeit auf. Es sei enttäuschend, "daß die Politik den Bürgern nicht offen und ehrlich sagt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Rentenversicherung dauerhaft zu finanzieren." Der Arbeitgeberchef verlangte, das gesetzliche Rentenalter schrittweise heraufzusetzen und das Rentenniveau so zu senken, dass es "tatsächlich wirksam" sei.
(27.7.2005)
© Copyright: NetCologne
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Und hier sehe die Aussage von H. Hundt auf seiten unserer lieben Arbeitgeber.
Soziale Verantwortung : Null
Sollen wir solange arbeiten, bis das wir in den Sargdeckel fallen ohne je Rente zu bekommen ?
Hat Herr Hundt überhaupt einmal überlegt, was er mit einem 65 jährigen Arbeitnehmer bezüglich Produktivität erwartet ? und ob er diesen überhaupt bis 67 Jahre arbeiten lassen will, bei dem heutigen Leistungsdruck, Stress etc ?
Oder will er 50% seiner Arbeitsstellen in altersgerechte Arbeitsplätze umwandeln ?
Dann muß er nämlich noch 30% mehr Personal einstellen, die die restliche Arbeit machen.
Vermutlich nicht, der alte Arbeitnehmer wird vorher in die Arbeitslosigkeit geschickt, der Rest ist dann Schicksal des Arbeitnehmers. Hauptsache die Industrie hat damit nichts mehr zu tun.
Damit könnte man die Lohnnebenkosten/Rentenbeiträge auf 10 % drücken.
Anstatt Menschen in Lohn und Brot zu bringen um damit zur Stabilisierung der Sozialsysteme beizutragen, werden die heutigen Arbeitnehmer von der Wirtschaft fallen gelassen wie eine "heiße Kartoffel"
Die Wirtschaft gefährdet unsere Zukunft, unsere Rente und arbeitet mit solchen o.g. Aussagen systematisch darauf hin.
Dies ist das beste Beispiel was wir von der Wirtschaft größtenteils zu halten haben.
Unser Arbeitgeber vergessen, daß Sie die sozialsysteme Mißbraucht haben, Leute in vorzeitigen Ruhestand schicken um Ihre Kosten zu senken. Sicher ist dies rechtlich legal, aber moralisch verwerflich.
Und dafür sollen dann die heutigen Arbeitnehmer büßen ?
Vielleicht sollten einmal Maßnahmen ergriffen und zwar nicht gegen die Arbeitnehmer !
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Der allgemeine Satz, wir zeugen zuwenig Kinder, die in die Rentenkasse einzahlen bzw. für Rentner aufkommen ist nur teilweise richtig.
Wir haben z. Zt. incl. der ehem. Sozialhilfeempfänger 7 Millionen Menschen ! die in die Rentenkasse einzahlen würden, insofern sie nur könnten.
Damit wären auch unsere Sozialsysteme finanzierbar.
Wir haben ein Beschäftigungsproblem wie Lafontaine kürzlich sagte und kein Demografieproblem.
Wenn wir es jetzt nicht einmal schaffen für mehr Beschäftigung zu sorgen, welche Zukunft haben dann unsere Kinder ?
Finden diese überhaupt einen Job ?
In 20 Jahren wird die Produktion noch weiter automatisiert sein, es werden noch weniger Menschen benötigt als heute.
In einem Interview mit Gysi wurde die "Wertschöpfungsabgabe" angesprochen.
Hier einige Artikel dazu:
http://openpr.de/news/39842-wertschoepfungsabgabe-statt-beitragssenkung.html
und
http://www.pds-rlp.de/htm/hauptleiste/02_partei/ag_sozialpolitik/infobriefe/infobrief_7.html
und
http://www.monagenda.de/lexikon/PDS (hier das Parteiprogramm mit Hinweis zur Wertschöpfungsabgabe)
Ich sehe dies als einzige Möglichkeit unsere Sozialsysteme zu retten, die Arbeitgeber wieder entsprechend am Sozialsystem daran zu beteiligen.
Es muß aufhören, daß sich unsere Arbeitgeber vom Sozialsystem abkoppeln zu Lasten der Arbeitnehmer, zu Lasten Ihrer Zukunft, Ihrer Rente, Ihrer Gesundheit. (siehe oben)
Wie seht Ihr das ?
Was würde uns alternativ retten ?
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