Ok, deine Rechnung geht auf, wenn mit 480 Mbit/s tatsächlich 503.316.480 Bits/s gemeint sind. Ich habe mal die Spezifikationen zu USB2.0 durchgeschaut. Leider konnte ich nirgendswo finden, was das M bei Mbit/s bedeuteten soll. Da wir es nicht wissen, kann sowohl deine als auch meine Rechnung korrekt sein. Wenn man mal Google bemüht, ist überall von 480.000.000 Bits/s die Rede, was natürlich nicht unbedingt richtig sein muss.@Madnex
480.000.000 Bit/s / 8 = 60.000.000 Byte/s / 1000^2 = 60 MB/s und daraus schließen, dass die 60 MB/s eine dezimale Einheit ist? Hahaha, selten sowas Dummes gelesen.
Als erstes hast du durch 1000^2 geteilt (kommt 480.000.000 raus), anschließend multiplizierst du wieder mit 1000^2.
So muss das aussehen:
480 MBits/s = 503.316.480 Bits/s
503.316.480 Bits/s / 8 = 62.914.560 Bytes/s
62.914.560 Bytes/s = 60 MBytes/s
Oder kurz: 480 MBits/s / 8 = 60 MBytes/s
Merkst etwas?
Einfacher ist es bei Schnittstellen, bei denen man die Bit-Breite und die Taktfreqeunz des Datenbusses kennt, sodass man von vorne und nicht von hinten rechnen kann. Wie zum Beispiel beim PCI-Bus (siehe weiter oben) oder bei der Bandbreitenangabe zum RAM. Oder willst du jetzt etwa sagen, dass 1 KHz nun auch 1024 Hz entsprechen?
Ich möchte mich nicht darauf versteifen, dass das Mbit bei USB nun 1.000.000 anstatt 1.048.576 Bits bedeutet. Ich möchte nur damit aufzeigen (unabhänigig davon, ob man es für falsch oder richtig hält), dass nicht nur bei den Fesplatten die dezimale Rechenweise verwendet wird. Bei Bandbreitenangaben wird es in der Regel ebenso praktiziert.
Falls du vorhast diese Diskussion fortzuführen, bitte ich dich doch auf der Sachebene zu bleiben und nicht persönlich zu werden. Danke.
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