Wie erreicht man höchste Qualität in der Bildbearbeitung?

WarezBay

Lt. Junior Grade
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Welche Qualität muss das Ausgangsmaterial besitzen, wenn man auf einem A4-Format großen Dokument, mit einem Bildbearbeitungsprogramm, etwas verändern will? :)

Also ganz gleich ob jetzt Foto, Text, etc.; das digital fertiggestellte Dokument darf, nach dem Druck, in der Qualität, dem Ausgangsmaterial nicht oder nur minimal unterliegen (davon ausgehend man lässt alles in einem Copy Shop bei entsprechend guten Druckern ausarbeiten).

Im Grunde gesehen kann man die Frage(n) auch so formulieren: Wie gut muss der Scanner sein? Wie viele DPI muss er haben? Gibt es noch andere Kriterien?

DANKE für eure Antworten :)
 
Wie gut war der Drucker der das A4 Dokument ausgedruckt hat, bei welcher Auflösung?
Ausdrucken und danach einscannen wird IMMER Qualität verlieren. Das ist eine analoge Kopie, und wie jede solche Kopie geht das auf die Qualität.
 
Moin,

bin zwar schon länger im Ruhestand, aber wir haben damals in der Druckvorstufe (Druckerei) mit 300 dpi gescannt, Photoshop etc. Farbmodus CMYK, aber genauso wichtig ist eine gut kalibrierte Produktionskette (Farbprofile), was Du auf Deinem Heimmonitor siehst, muss nicht das sein was in der Druckerei/Copyshop rauskommt.
Bei kritischen Dokumenten/Prospekten etc., wird in der Regel ein farbverbindlicher Proof gemacht.

Gruß
 
Die Qualität hängt in erster Linie weniger von der Technik als vom Anwender dieser Technik ab. Wenn du nicht weißt was du wie, weshalb machst (darauf deutet die Frage) bringt dir auch die perfekte Technik nichts. Wobei ein Crashkurs nicht in einen Post hier passt. Da sollte man sich schon vor Augen halten, dass es Ausbildungen für sowas gibt. Wobei man auch als Hobbyist sich damit auseinandersetzen kann, aber auch da braucht es eher Wochen bis Monate eh Verständnis da ist.

Das geht los beim scannen (Farbauflösung, Fabraum, Auflösung) bis hin zur Verarbeitung, Farbverwaltung, div. Druckverfahren etc. pp.
 
das kommt immer auf das end"ergebnis" an...

willst du ein hochglanzprospekt haben, ist für A4 minimum 300dpi nötig, CMYK "ISOcoatedv2", mit entsprechendem Papier.
abspeichern als unkomprimiertes tif oder pdf mit mindestens PDF-X3-ready, für dich zuhause als psd zum ändern. und falls du die Schrift scharf statt verpixelt willst, brauchst du ein layouttool wie indesign... ausgabeformat: randabfallendes pdf

willst du nur ein pizza-flyer auf zeitungspapier, reicht auch 150dpi, cmyk "ISOnewspaper", mit weissem "klopapier"
 
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chrigu schrieb:
das kommt immer auf das end"ergebnis" an...

willst du ein hochglanzprospekt haben, ist für A4 minimum 300dpi nötig, CMYK, mit entsprechendem Papier.
abspeichern als unkomprimiertes tif oder pdf mit mindestens PDF-X3-ready, für dich zuhause als psd zum ändern.

willst du nur ein pizza-flyer auf billig papier, reicht auch 150dpi, cmyk, mit weissem "klopapier"

Tut mir leid aber das ist alles falsch und murks was du da schreibst. Erstmal ist es völlig egal ob hochglanzprospekt oder ein pizza flyer gedruckt wird, es hängt nämlich vom druckverfahren und der rasterweite ab, wieviel dpi man benötigt und nicht von dem produkt selber. Rasterweite x 2,54 x 2 (qualitätsfaktor).

Desweiteren wird mit einem rgb workflow gearbeitet da dieser farbraum größer als der cmyk farbraum ist und erst bei der pdf erstellung wird das ganze umgewandelt. So lange wie es geht mit rgb daten arbeiten. Und auch auf pdf x3 würde unbedingt verzichten da hier geräteunabhängige farbräume erlaubt sind und du somit die kontrolle und die farbwiedergabe aus der hand gibst. PDF x1 ist hier die deutliche bessere und professionelle wahl.
 
man sieht, du bist nicht vom fach... rgb fürs papier..... ja ist klar...

und deswegen haben fast alle druckereien probleme mit kunden. weil sie rgb ins pdf murksen... und das dann "nicht so aussieht wie auf dem monitor"...

für zuhause... rgb in ordnung
für film.. rgb in ordnung

für druckereien: rgb NIET
 
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Hast du überhaupt gelesen was ich geschrieben habe? natürlich arbeitet man so lange wie möglich (PDF erstellung) mit einem rgb workflow, erst dann wird in das entsprechende ausgabeprofil umgewandelt. Lesen ist nicht deine stärke oder? oder soll ich mich selber zitieren?

Ich arbeite seit 5 jahren als mediengestalter und in der druckvorstufe. Mit 1 abgeschlossen und du willst mir was erzählen...

Gajel schrieb:
Desweiteren wird mit einem rgb workflow gearbeitet da dieser farbraum größer als der cmyk farbraum ist und erst bei der pdf erstellung wird das ganze umgewandelt.

sry aber ich kann dich nicht ernst nehmen. Du hast absolut keine ahnung und lesen kannst du auch nicht. Offensichtlicher kann man seine unwissenheit nicht preisgeben...
 
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mediengestalter.... viel theorie im kopf..

es geht hier um Druck... um einen copy-shop.... nichts anderes...

wessen farbraum nun grösser ist, um in einem copy-shop das ganze auf papier zu bringen... also bitte, bleib mal sachlich, sonst müssen wir noch die Lab-geschichte aufwärmen...

ernst nehmen musst du mich mich, erwarte aber das gleiche von mir...
 
Mach dich nicht noch lächerlicher. Du redest schon wieder wirres zeug ohne zusammenhang... du tust mir sogar fast schon leid wie du dich durch zusammenhanglose und falsche aussagen versuchst zu retten ;)
 
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wenn man keine argumente mehr hat, versucht man so vom thema abzulenken? hätte ich nicht von dir gedacht gajel... nun, egal, wenn du es nicht anders kannst...

fakt ist: er will das in einem copyshop drucken... mit .. ich zitiere "nach dem Druck, in der Qualität, dem Ausgangsmaterial nicht oder nur minimal unterliegen".... und ich schreibe gerne noch einmal, es kommt auf das gewünschte papier und druckart an. normal ist 300dpi, lieferung pdf-x3, cmyk...
klar ist, ein scanner hat rgb, also muss er es spätestens am monitor auch so umwandeln, damit er dasselbe am monitor wie auch auf dem papier sieht... ist beim photoshop nicht von der hand zu weisen, dass er direkt auf cmyk umstellt... wie eigentlich jeder in der druckbranche es tut...
 
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Kein mensch mit ahnung von der materie wandelt seine bilder in cmyk um. Das hat man vielleicht vor 20 jahren gemacht aber heute ist das ein todsünde in der branche. Da würde jeder drucker und mediengestalter die hände überm kopf zusammen schlagen. Für die vorschau einer ausgabebedingung wird mit einem softproof gearbeitet der das enstprechene ausgabeprofil am monitor simuliert. Die quellbilder werden IMMER in RGB belassen und erst bei der PDF erstellung, also aufbereitung der druckdaten, in das enstprechende ausgabeprofil umgewandelt.

Somit bleiben die quellbilder im größt möglichen farbraum bestehen, es gehen keine fabrinformationen verloren und man kann sie immer in das entsprechende ausgabeprofil was benötigt wird umwaneln. Das geht aber nicht wenn schon farbinformationen fehlen...


Ich empfehle dir folgende lektüre zu dem thema: http://www.cleverprinting.de/downloads/

Tut mir leid aber du hast wirklich keine ahnung oder zumind. einen sehr alten oder falschen wissensstand, was ja nicht schlimm ist. Aber man sollte es auch einsehen wenn es so ist und dazu lernen kann man immer.
 
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Hola,

jetzt habt ihr mich neugierig gemacht. Ich bin seit 15 Jahren aus dem Beruf raus, und jeder mittlerweile hochtechnisierte Beruf unterliegt einem immer schnelleren Wandel, also bin ich nicht mehr auf dem Laufendem.

In CMYK Scannen konnte ich schon vor 20 Jahren, die enthaltenen Möglichkeiten in der zugehörigen Scannersoftware haben schon damals jedes der meisten Programme erblassen lassen, jedoch waren diese Scanner auch in einem Preisbereich jenseits von Gut und Böse.

@Gajel: Arbeitest Du in einer Agentur oder in einer Druckerei? Angenommen, ich würde Dir als Kunde den Auftrag erteilen, mir Drucksachen zu erstellen. Einen kleinen Prospekt mit Standartfarben plus ein paar Sonder-/Schmuckfarben und Dir noch ein paar Bilder mit meinem Fimengebäude geben, die ich gerne in Sepia hätte.

Würdest Du jetzt Dein Quark/Indesign öffnen und den Text in RGB Farben anlegen, nebenbei sollst Du mir noch ein neues Logo erstellen, also öffnest Du Dein Freehand/Illustrator und zeichnest mir etwas Neues und legst die Zeichnung in RGB an, und benutzt Du zur Farbkorrektur in Photoshop den RGB Farbraum?

Fragen über Fragen, aber jetzt bin ich echt neugierig!
 
Ich arbeite in einer agentur mit druckerei.

Ich würde indesign öffnen und den text natürlich in 100 % K anlegen und selbstverständlich auf überdrucken setzen damit keine blitzer beim druck entstehen.

Wegen dem Logo würde ich mit dir sprechen ob es nicht evtl. sinn macht das logo in volltonfarben (HKS oder Pantone) anzulegen oder ob wir das doch in cmyk anlegen. Je nach dem aus wie vielen farben ein logo besteht, wieviel folgekosten (durck) und wieviel farbverbindlichkeit ein kunde möchte, können sich volltonfarben oder prozessfarben lohnen. RGB ist fehl am platz bei vektordaten.

Bei dem bild würde ich natürlich hoffen das es ein RGB profil hat, wovon fast immer auszugehen ist, da alle digital kameras RGB farbräume nutzen (sRGB, eciRGB oder adobeRGB). Es sei denn jemand hat gefuscht (z.B chrigu) und das bild bereits in cmyk ausgabeprofil geändert, dann müsste man hoffen das es genau das es genau das ausgabeprofil in dem wir auch deine drucksachen produzieren sonst haben wir unter umständen kleine bis große farbinformationen die fehlen und das bild wird gedruckt niemals seine 100% farbtreue erhalten oder sogar ausehen wie im zeitunsgdruck obwohl wir z.b ein hochglanzprospekt drucken.

Und genau aus diesem grund sollten bilder immer im größt möglichem farbraum vorliegen und das ist nun mal RGB. Denn farbinformationen runter rechnen/wegnehmen kann immer aber sie wieder hinzufügen geht nicht. Weg ist weg, für immer!

Stell dir vor du willst ein bild in der zeitung drucken und rechnest es auf das iso_newspaper ausgabeprofil runter, was einen sehr kleinen farbraum hat. Man weiß ja wie bilder in einer zeitung aussehen. Und jetzt 2 wochen später willst du das bild in einem hochglanz flyer abbilden und drucken. Das wars, es wird wie in der zeitung aussehen, sehr farbarm und trist da einfach viele farbinformationen fehlen.

Also lässt man das bild im rgb farbraum und rechnet es bei bedarf erst bei der druckdatenerstellung in das gewünschte ausgabeprofil immer um und kann immer wieder auf das rgb bild mit noch allen farbinformationen zugreifen. Eigentlich ganz simpel nur chrigu versteht es einfach nicht ;)
 
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dann, ganjel, erkläre mal dem fragesteller, wieso sein schönes rgb bild (flyer), das auf dem monitor so wunderschön leuchtend farbig im psd zu sehen ist (besonders neonfarben) auf den schon bereits bezahlten 1000 A4 blätter plötzlich nicht mehr so bunt leuchtend ausschaut, sondern eben, weil cmyk gedruckt nur der cmyk farbraum zählt... mit bezug auf seine frage ich zitiere "das digital fertiggestellte Dokument darf, nach dem Druck, in der Qualität, dem Ausgangsmaterial nicht oder nur minimal unterliegen"? auf diese antwort bin ich mal richtig gespannt.klar ist auch, dass die "anlieferung" der rohdaten natürlich rgb vorzuziehen sind... der fragesteller will aber den vergleich monitor/papier...
 
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chrigu schrieb:
dann, ganjel, erkläre mal dem fragesteller, wieso sein schönes rgb bild (flyer), das auf dem monitor so wunderschön leuchtend farbig im psd zu sehen ist (besonders neonfarben) auf den schon bereits bezahlten 1000 A4 blätter plötzlich nicht mehr so bunt leuchtend ausschaut..

Und wieder das problem mit dem lesen. Anscheinend muss ich mich wieder selber zitieren. Ich würde mir an deiner stelle ernsthaft gedanken machen.

Gajel schrieb:
Für die vorschau einer ausgabebedingung (druckverfahren) wird mit einem softproof gearbeitet der das enstprechende ausgabeprofil am monitor simuliert.

Und auf diese völlige gängige und professionellste arbeitsweise warst du so gespannt? Ich bitte dich. Weißt du was ein softproof ist und wie dieser funktioniert?
 
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Danke für Deine Antwort, ich sehe Du bist vom Fach, und ich muss nicht alles über Bord werfen, was ich selbst gelernt, angewandt und weitergegeben habe.

Beim Bildprocessing hat sich wohl eine Menge getan, ich stamme noch aus einer Arbeitswelt, wo die Digitalknipse reih um vom Cheffe ausgeliehen wurde, da neu und teuer. Aber wer kennt heute noch Bleisatz ;)

Gruß
 
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