Wie erstellt ihr Volumen auf einem Laufwerk mit Veracrypt/Truecrypt?

Snoopy69

Commodore
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Volumen auf einem Laufwerk kann man auf verschiedene Weise erstellen...

#1 - Laufwerk ist werksneu bzw. genullt
#2 - werksneues/genulltes Laufwerk wurde von WIN initialisiert (neben der gesamten Laufwerksgröße erscheint eine Art "Partition" von 16MB Größe in Vercrypt/Truecrypt)
#3 - werksneues/genulltes Laufwerk wurde von WIN initialisiert und partitioniert

Bei #1 hatte ich mal versehentlich auf "OK" gedrückt (ob Laufwerk initialisiert werden soll). TC-Volumen war erstmal unbrauchbar, konnte es aber mit Aufwand (und Zeit) wiederherstellen

Bei #2 und #3 sollte eigentlich nichts passieren. Welche der 3 Varianten nutzt ihr und warum? Containerdateien lasse ich mal außen vor
 
Gar kein Volumen sondern in einer Datei, eine Festplatte würde ich aus sicherheitsgründen nicht komplett verschlüsseln, wenn mal was mit Truecrypt nicht stimmt ist dann ggf. maximal nur der eine Ordner/Datei weg betroffen defekt. Liebe Grüße.
 
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Wenn ich Veracrypt einsetze dann nur Container.
Weil soviel was derart "geschuetzt" werden muesste hab ich an Daten nicht. Der Container mit dem Allerwichtigsten ist hier ungefaehr 1 Gbyte gross.

Wenn noetig unter Windows halt Bitlocker, Linux eben LUKS, FileFault am Mac.
 
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Ich habe so ein externes USB-Laufwerk, das als Backup-Speicher fungiert. Dort setze ich VC ein - und habe eine Container-Datei (... wie von @wagga beschrieben), mit einer 3-fach verschränkten Verschlüsselung... Aber später ärgere ich mich immer, weil die Container-Datei-Kapazität zu klein gewählt wurde. :(

Ich denke, so etwas wie https://cryptomator.org/de/ wäre da schon einfacher/besser
 
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BFF schrieb:
Wenn ich Veracrypt einsetze dann nur Container.
Weil soviel was derart "geschuetzt" werden muesste hab ich an Daten nicht. Der Container mit dem Allerwichtigsten ist hier ungefaehr 1 Gbyte gross.

Wenn noetig unter Windows halt Bitlocker, Linux eben LUKS, FileFault am Mac.
Ich habe nur Gesundheitsdaten (Atteste, Gutachten, Schreiben von Ärzten und Krankenkasse) und Rechnungen in 2 Dateien ansonsten ist alles unverschlüsselt.
Das mit zu kleinen Dateien das Problem hatte ich auch schon 2 mal. Ich habe dann eine neue Datei erstellt mit dem gleichen Passwort dann von Laufwerk 1 zu 2 kopiert (Datei) und die zu kleine Datei wenn die 2. funktionierte gelöscht. Liebe Grüße.
 
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Ich nutze nur Container, leider kommt es ziemlich regelmäßig vor, dass komplett verschlüsselte Laufwerke kaputt gehen und selbst mit Headerbackup mühsam Dateien rekonstruiert werden müssen.

Das ist imho nur dann sinnvoll, wenn man eine plausible deniability benötigt.

Hier scheint mir die Nische sehr klein zu sein zwischen "Daten so geheim und wichtig, dass so was notwendig ist" und "daten so so geheim und wichtig, dass Profis alle Register ziehen und der potentielle Geheimnisträger dann singt wie ein Kirchenchor"
 
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Probier es doch aus. @Snoopy69
Das am besten unter einem Linux weil da meckert das OS nicht wenn mal einen frischen Datenträger anploppt.

calippo schrieb:
Hier scheint mir die Nische sehr klein zu sein zwischen "Daten so geheim und wichtig,

Und wenn dann die Datenträger vollverschlüsselt sind nach Automount mit Entsperren fragen. 🎃👻

Ich fahr hier einen einzigen Container mit dem Wichtigsten. Easy mehrfach zu sichern, auch in Clouds.
 
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