speefak
Cadet 1st Year
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Hallo zusammen,
ich habe mir eine eigene KI-Umgebung aufgebaut und die KI-Systeme in ein isoliertes Netz (IsoLAN_KI) verbannt, dessen Zugriffe über eine OPNsense-Firewall geregelt werden. Die KI-Dienste laufen auf einem Server im Keller, in dem aktuell noch keine leistungsfähige GPU steckt (nur eine Quadro P2000 mit 5 GB VRAM – ich bin noch unschlüssig, ob später eine RTX 2000 Ada oder ein NVIDIA DGX Spark rein soll).
Deshalb läuft der Ollama-Server aktuell auf einem Desktop-System, und in der IsoLAN_KI-Firewall ist nur der Ollama-Port ins private Netz freigegeben. Das funktioniert soweit gut: Der Desktop (i7-12700, 32 GB RAM, RTX 2060 8 GB VRAM) liefert mit dem Modell Qwen3-30B-A3B-Instruct-2507 trotz bescheidener Hardware noch brauchbare Ergebnisse bei Antwortzeit und -qualität.
Das eigentliche Problem
Die letzte Woche habe ich mich mit LLM-Tooling beschäftigt, um Open WebUI/LLMs Zugriff auf ein Linux-System zu geben (Code testen, Scripts ausführen etc.). Dabei bin ich auf viele, teils widersprüchliche Ansätze gestoßen und bin mir über die Zusammenhänge nicht im Klaren.
Grundfrage: Was brauche ich genau, damit ein LLM ein Linux-System vollständig wie ein User per Terminal steuern kann (inkl. sudo-Rechten)?
Zwei Ansätze, die mir begegnet sind:
2.1 Wo installiere ich den Tool-Server am besten?Wenn der Tool-Server keinen Zugriff auf seinen eigenen Host haben soll, könnte man ihn (um eine VM zu sparen) auch auf dem Ollama-Server selbst installieren. Er müsste dann aber trotzdem per SSH auf den Testserver zugreifen – womit man wieder bei "exec via SSH" landet. Hat der Tool-Server in diesem Szenario überhaupt noch einen Vorteil gegenüber einer einfachen SSH-Terminalverbindung?
2.2 Tool- und Testserver als ein SystemStatt eines reinen Terminals installiere ich den kompletten Tool-Server direkt auf dem Testserver. Problem: In Open WebUI kann ich nur einen Tool-Server angeben – bei mehreren Testservern mit jeweils eigenem Tool-Server ist das unpraktisch.
Mein Ziel ist es, in Open WebUI z. B. ein Script hochzuladen und im Chat zu sagen: "Verbinde dich auf Testserver 1 und teste das Script, zeige mir die Ausgabe hier im Chat."
Eine KI schlug mir vor, einen eigenen Tool-Server aufzusetzen, auf dem konfigurierbar ist, welche Tools zur Verfügung stehen – u. a. auch, auf dem Proxmox-Host anhand eines Templates einen neuen Testserver zu erstellen. Das wäre natürlich ideal, weil man dann nur noch das Testserver-Template braucht und der Rest (erstellen, testen, löschen) von der KI selbst erledigt wird.
Perspektivisch sollen außerdem vollständige Agenten (z. B. OpenClaw, Hermes, CodeHmr) im isolierten KI-Netz laufen und – analog zu Open WebUI, über einen Tool-Server oder direkt – eine Proxmox-VM erstellen, nutzen, Code darauf ausführen und anschließend wieder löschen können.
Zentrale Fragen:
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand die Zusammenhänge erklären könnte und eine Empfehlung hat, wie ich das für mein Szenario am sinnvollsten aufsetze.
Danke schon mal!
ich habe mir eine eigene KI-Umgebung aufgebaut und die KI-Systeme in ein isoliertes Netz (IsoLAN_KI) verbannt, dessen Zugriffe über eine OPNsense-Firewall geregelt werden. Die KI-Dienste laufen auf einem Server im Keller, in dem aktuell noch keine leistungsfähige GPU steckt (nur eine Quadro P2000 mit 5 GB VRAM – ich bin noch unschlüssig, ob später eine RTX 2000 Ada oder ein NVIDIA DGX Spark rein soll).
Deshalb läuft der Ollama-Server aktuell auf einem Desktop-System, und in der IsoLAN_KI-Firewall ist nur der Ollama-Port ins private Netz freigegeben. Das funktioniert soweit gut: Der Desktop (i7-12700, 32 GB RAM, RTX 2060 8 GB VRAM) liefert mit dem Modell Qwen3-30B-A3B-Instruct-2507 trotz bescheidener Hardware noch brauchbare Ergebnisse bei Antwortzeit und -qualität.
Das eigentliche Problem
Die letzte Woche habe ich mich mit LLM-Tooling beschäftigt, um Open WebUI/LLMs Zugriff auf ein Linux-System zu geben (Code testen, Scripts ausführen etc.). Dabei bin ich auf viele, teils widersprüchliche Ansätze gestoßen und bin mir über die Zusammenhänge nicht im Klaren.
Grundfrage: Was brauche ich genau, damit ein LLM ein Linux-System vollständig wie ein User per Terminal steuern kann (inkl. sudo-Rechten)?
Zwei Ansätze, die mir begegnet sind:
- Open Terminal auf einem Testserver, das man in Open WebUI unter "Services → Terminal" einträgt. Open WebUI hätte darüber vollen Zugriff auf den Testserver.
- Tool-Server installieren, der dem LLM mehr und effizienter aufrufbare Tools bereitstellt, statt alles per exec über SSH laufen zu lassen.
2.1 Wo installiere ich den Tool-Server am besten?Wenn der Tool-Server keinen Zugriff auf seinen eigenen Host haben soll, könnte man ihn (um eine VM zu sparen) auch auf dem Ollama-Server selbst installieren. Er müsste dann aber trotzdem per SSH auf den Testserver zugreifen – womit man wieder bei "exec via SSH" landet. Hat der Tool-Server in diesem Szenario überhaupt noch einen Vorteil gegenüber einer einfachen SSH-Terminalverbindung?
2.2 Tool- und Testserver als ein SystemStatt eines reinen Terminals installiere ich den kompletten Tool-Server direkt auf dem Testserver. Problem: In Open WebUI kann ich nur einen Tool-Server angeben – bei mehreren Testservern mit jeweils eigenem Tool-Server ist das unpraktisch.
Mein Ziel ist es, in Open WebUI z. B. ein Script hochzuladen und im Chat zu sagen: "Verbinde dich auf Testserver 1 und teste das Script, zeige mir die Ausgabe hier im Chat."
Eine KI schlug mir vor, einen eigenen Tool-Server aufzusetzen, auf dem konfigurierbar ist, welche Tools zur Verfügung stehen – u. a. auch, auf dem Proxmox-Host anhand eines Templates einen neuen Testserver zu erstellen. Das wäre natürlich ideal, weil man dann nur noch das Testserver-Template braucht und der Rest (erstellen, testen, löschen) von der KI selbst erledigt wird.
Perspektivisch sollen außerdem vollständige Agenten (z. B. OpenClaw, Hermes, CodeHmr) im isolierten KI-Netz laufen und – analog zu Open WebUI, über einen Tool-Server oder direkt – eine Proxmox-VM erstellen, nutzen, Code darauf ausführen und anschließend wieder löschen können.
Zentrale Fragen:
- Was brauche ich wofür genau (Terminal-Service, Tool-Server, SSH-Gateway)?
- Wo sollte der Tool-Server am besten laufen – eigene VM oder zusammen mit dem Ollama-Server? Auf dem Ollama-Server hätte man den Vorteil, dass alles auf einem System liegt. Hat der Tool-Server aber Zugriff auf seinen eigenen Host, hat er damit auch Zugriff auf den Ollama-Server – das darf nicht sein.
- Kann man dem Tool-Server jeglichen Zugriff auf seinen eigenen Host verwehren und nur die Tools (inkl. "neuen Testserver anfordern") dort hinterlegen? Wie steuert der Tool-Server dann aber den Testserver – läuft das nicht am Ende doch wieder über SSH? Und welchen Vorteil hätte der Tool-Server dann noch gegenüber einem einfachen SSH-/Terminal-Server?
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand die Zusammenhänge erklären könnte und eine Empfehlung hat, wie ich das für mein Szenario am sinnvollsten aufsetze.
Danke schon mal!