Darüber kann man streiten.
Generell empfiehlt es sich, /home auf eine extra Partition zu packen, sodass man seine Daten behält, wenn man das System mal neu aufsetzt (/home bei der Installation einfach nicht formatieren, nur mounten).
Je nachdem wie man das System (auch in Zukunft) benutzt, richtet man die Partitionen ein.
Wenn später ein zweites Linux auf die Platte kommt, sollte man eine extra /boot-Partition haben, wo dann die zwei (oder mehr) Kernel drin liegen.
Bei einem Kernel langen 32-100 MB insgesamt aus. Bei mehreren Kernel kan /boot auch schon mal an die 500 MB kratzen.
Dann sollte man noch eine Swap-Partition einrichten, falls der RAM mal nicht ausreicht. Wer den Ruhezustandsmodus nicht benutzt und >= 2 GB RAM hat, kommt imho auch gut ohne Swap aus. Kompiliert man viel und umfangreiche Programme (OpenOffice, KDE, etc.), sollte man mindestens 2 GB Swap haben. Bei "normal" genutzten Systemen (Multimedia, Surfen, Schreiben, etc.) mit <= 1,5 GB RAM reichen etwa 512 MB - 1 GB Swap aus.
/ sollte mindestens 2 GB haben (bei Minimalsystemen). Besser sind 8+ GB. Installiert man jeden möglichen Kram, sollten es 10 - 20 GB sein.
Der Rest geht in /home.
So sieht's bei mir aus (in Klammern sind Schätzwerte, bin auf "Arbeit" ^^):
32 MB /boot (10 MB genutzt)
512 MB Swap
8 GB / (~2,5 GB genutzt)
Rest /home
Etwa dasselbe würde ich auch bei deiner kleinen Platte empfehlen. Vielleicht sollte man da / kleiner machen (4 GB?) und eben nicht jeden Schrumps installieren. So bleibt mehr für /home übrig.
Dateisysteme:
Ext3 wenn man auf Nummer sicher gehen will. ReiserFS 3 wenn man Geschwindigkeit haben will. Und wenn du Lust zum experimentieren hast, kannst du auch mal "Exoten" wie XFS und die "noch-Exoten" Ext4 und ReiserFS 4 ausprobieren.