Wie sähe ein moderner Weltkrieg heute aus?

C3rone schrieb:
Was ohne US Lieferungen in die Sowjetunion und nach Großbritannien passiert wäre, muss ich hoffentlich nicht schon wieder erklären. Aber man kann sich ja mal angucken, wie die Rote Armee in den Jahren 42 und 43 ausgerüstet war... und zwar nicht nur im Logistikbereich, sondern auch bei Flugzeugen und Panzern.


Naja mit dem T34 (schon ab 1941) waren die Russen schon sehr gut aufgestellt,(Nur an der Führung haperte es am Anfang noch) der hat uns auch ordentlich eingeheizt,(Auch wennse die Deutschen nicht aufhalten konnten wegen besserer Taktik) und den Panzer 3 und 4 zu Klump geschossen darauf erfolgte ja die Entwicklung des Panther (5) der später dann kam, und dem T34 nachempfunden wurde. Panzer hatten die USA biss dahin auch keine Nennenswerten der Sherman kam ja erst Feb 1942. Dieser glänzte auch nur wegen der hohen Stückzahl als durch Panzerung und feuerkraft. Die Russen Produzieren ja wie wild im Ural, weit weg von deutschen Truppen, die haben nur etwas zeit gebraucht, vor allem auch wegen den "säuberungen" bei der Armee. Wollt ich nur mal so anmerken, den ganz so hilflos waren die Russen dan nicht.

So zurück zum Thema.
 
drago-museweni schrieb:
Naja mit dem T34 (schon ab 1941) waren die Russen schon sehr gut aufgestellt,

Die ersten T-34 waren ein Witz und kamen oft ohne Sitzmöglichkeiten für die Besatzung etc. an die Front. Außerdem operierten sie einzeln bzw. im Verbund mit weit weniger schlagkräftigen Panzern - auch dies der extrem gespannten Nachschublage geschuldet.


(Nur an der Führung haperte es am Anfang noch)


Die Führung war im gesamten zweiten Weltkrieg ein Problem. Deutschland hatte als einziger Staat wirklich durchgehend extrem fähige Generäle, allerdings schränkte Hitler sie ab '42 immer mehr ein.


der hat uns auch ordentlich eingeheizt,(Auch wennse die Deutschen nicht aufhalten konnten wegen besserer Taktik) und den Panzer 3 und 4 zu Klump geschossen

Das trifft zumindest auf die frühen Panzer IV zu, ja. Mittelschwerer bis schwerer Kampfpanzer gegen leichten bis mittelschweren Infanterieuntestützungspanzer endet halt meistens nicht so toll für den Unterlegenen.


darauf erfolgte ja die Entwicklung des Panther (5) der später dann kam, und dem T34 nachempfunden wurde.

Der Panther ist schon ein eigenes Design, die abgeschrägten Wände kamen zu dieser Zeit überall auf der Welt. Aber sicherlich hat man auch geschaut, was den T-34 so stark machte.


Panzer hatten die USA biss dahin auch keine Nennenswerten der Sherman kam ja erst Feb 1942.

Die ganzen Kampfpanzer der USA waren den sowjetischen und deutschen unterlegen. Selbst der M26 hätte in Europe wenig Licht gesehen.

Nichtsdestotrotz waren viele Sherman in Diensten der Roten Armee und haben in einer extrem kritischen Phase geholfen.

Die Russen Produzieren ja wie wild im Ural, weit weg von deutschen Truppen, die haben nur etwas zeit gebraucht, vor allem auch wegen den "säuberungen" bei der Armee.

Vor allem deswegen, weil die Produktionsstätten vorher ausschließlich in der westlichen UdSSR (vor allem Ukraine) lagen und weit in den Osten verlagert wurden. Das hat die Produktion sowjetischer Militärgüter für mehrere Wochen quasi zum Erliegen gebracht.

Wollt ich nur mal so anmerken, den ganz so hilflos waren die Russen dan nicht.

Die Sowjets haben durchaus gutes Gerät in fast allen Bereichen entwickelt - siehe La-5/7, IS-2 und natürlich Artillerie aller Art.

Das ändert aber nichts daran, dass in der kritischsten Phase des Krieges quasi die gesamte Logistik der UdSSR mit Geräten aus den USA und Kanada betrieben wurde. :)
 
@C3rone Beim Panther muss ich wiedersprechen die Entwicklung erfolgte auf den T34 auch schön Nachzulesen in "Der Panzer-Kampfwagen Panther und seine Abarten" vom Motorbuch Verlag.

Tatsache ist daß man sich beim ersten Auftreten der russischen Kapfpanzer T34 im Juli 1941-dann allerdings mit Nachruck- mit der Entwicklung schwererer Kampfpanzer befaßte....Von deutscher Seite mußte nicht nur Hauptbewaffnung und die Panzerung sämtlicher Panzerkampfwagen sondern die gesamte Panzerabwehr der durch den T34 geschaffenen Lage angepasst werden....
Es verband ind vorblidlicher weise Feuerkraft, Beweglichkeit und Panzerschutz. Der T34 war in diesen Punkten allen Panzerfahrzeugen der westlichen Welt weit überlegen...
Umso nachrücklicher wurde von der tiefbeeindruckten deutschen Panzertruppe und Panzerabwehrtruppe sein Nachbau mit Nachdruck gefordert...

So üblich war das nicht mit den abgerschrägten Panzerungen siehe Panzer 1-4 und vor allem Tiger 1 sowie die englischen Cromwell, Mark II, Churchill Mk VII, oder der französische Renault FT 17, Somua S35 usw.

Da waren die Russen einer der ersten die das konzept der abgeschrägten Panzerung richtig umgesetzt haben.


So jetzt müsstma wieder was zu modernen Kriegen beitragen ned das der Thred noch zugemacht wird was sehr schade währe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowohl dem M4 Sherman als auch dem Panther gingen Materialversuche und Schusstests voraus, welche die schräge Panzerung favorisierten. Das war schon vor Barbarossa.

Der Panther war, wie von mir erwähnt, eine Reaktion auf den T-34 und hätte man den Daimler-Entwurf gebaut, wäre es wohl auch als Kopie durchgegangen. Der MAN-Entwurf weist aber deutliche Unterschiede auf - Turm weiter hinten als der T-34, kein Christies-Laufwerk wie beim T-34, Benziner statt Diesel und allgemein wuchtiger, die KWK 42 L/70 war der 76mm des T-34 auch ein ganzes Stück überlegen.

Da waren die Russen einer der ersten die das konzept der abgeschrägten Panzerung richtig umgesetzt haben.

Sie waren die ersten, die das in der Praxis sinnvoll umgesetzt haben, ja.


So jetzt müsstma wieder was zu modernen Kriegen beitragen ned das der Thred noch zugemacht wird was sehr schade währe.

Weil wir auf anständigem Niveau ein Seitenthema diskutieren? Das fände ich doch extrem schade und traue das den Mods auch nicht zu :)
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
Also irgendwie ist das eine sehr Komische diskussion hier... der eine hat keine ahnung von der Materie, der andere hat ziemlich viel ahnung ... macht aber andere fertig ... und der Dritte fängt dann auf einmal an von Panzern zu reden...

Der Titel des Threads war doch eigentlich, "Wie sähe ein moderner Weltkrieg heute aus"?...

Nun ja also Fakt ist auf jeden fall, dass Japan erst nach der zweiten Atombombe Kapituliert hat.

Die Atombombe auf Nagasaki wurde am 9. August 1945 von der "USA" abgeworfen.
Am 15. August 1945 Kapitulierte Japan.

Das sind Fakten, die unumstößlich sind und über die man sich erst einmal klar werden sollte, bevor man hier anfängt zu Disskutieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fakt ist auch, dass die Sowjetunion am 8. August 1945 Japan den Krieg erklärte und somit auch die besetzten Gebiete in China bedrohte. Davor hatten die Japaner vergeblich versucht über die Sowjetunion einen Friedensvertrag mit den Amerikanern auszuhandeln. Ich vermute das Japan nach diesem Ereignis auf jeden Fall inerhalb kürzester Zeit kapituliert hätte und zumindest die zweite Bombe auf Nagasaki unnnötig war.
Andererseits kann man auch die amerikanische Seite verstehen, die jegliche weiteren Verluste vermeiden wollten.
 
Auch wenn mein Fachwissen vielleicht nicht in allen Belangen nicht jedem hier gleichermaßen ausgebildet scheint:
Meiner bescheidenen gegenwärtigen Meinung nach wäre auch schon die erste Bombe damals vermeidbar gewesen, nur hatte eben keiner mehr Bock drauf und das ist das eben eigentlich traurige an der Geschichte, die wir leider so nicht mehr ändern können, indem wir sie uns schön reden. Einen solch bornierten Vertrag zu entwerfen, ihn selbst noch einmal zu toppen (Betreff: Nichteinhaltung des zugesagten Ultimatums) dass hat keine Ehre verdient.
 
Natürlich hätten beide Atombomben vermieden werden können.
Sie hätten vermieden können wenn Japan vorher Kapituliert hätte.
Sie hätten aber auch vermieden werden können wenn die USA sie gar nicht geworfen hätte.
Das Problem bei der Sache ist, das die Atombombe eine "neue" Bombe war welche die USA testen wollte. Das Ausmaß welches die Atombombe an zerstärung mit sich bringt war bis zu diesem Zeitpunkt unerforscht. (das wurde vorher aber glaube ich schon erwähnt).
Die USA hätte den Krieg auch auf einem anderen wege gewinnen können. Nur stell ich mir die Frage ... Wenn man eine neue Waffe entwickelt hat und man im Krieg steht würdest du diese waffe nicht ausprobieren und einsetzen? (ich weiß, dass das hart klingt... vorallem im bezug auf dessen was passiert ist).
Andererseits sterben heute noch menschen an den Folgen der Atombomben.

Es ist eine verzwickte lage ... wir können daran aber nichts mehr ändern. Wir können nur vermuten, was wäre wenn ... ?
 
Immer das gleiche geseierre von wegen das musst getestet werden. Das klingt jetzt hart, aber was musste denn da bitte getestet werden? Ob Menschen wirklich sterben? Deine Meinung ist die Meinung die sie wollen, denke ich, und nicht der Weg vom Frieden der auch wie du sagst möglich war und immer ist. Das Menschen anders sind im Einzelfall, nun gut das ist die Geschichte.
 
Das Menschen Sterben war klar. Nur welcher Umfang war nicht klar. Versetze dich in die Lage... du hättest bestimmt ganz Diplomatisch gehandelt und gesagt ... Ok ihr wollt nicht kapitulieren ... dann lassen wir euch halt in ruhe und ihr lasst uns in ruhe ... Schwachsinn..
Was hätten sie tun sollen? Die US Regierung schickt ganz bestimmt keine weiteren tasuend Soldaten in den Krieg wenn sie eine Waffe haben dessen auswirkungen noch nicht genau erforscht sind, die aber "warscheinlich" den Krieg an eienem Tag ihnen zum Sieg verhilft.
 
Aussortiert, auch wenn das was hier steht immer noch eigentlich meilenweit vom Thema entfernt ist. Bitte bekommt noch die Kurve, sonst muss ich schließen.
 
Hallo?
Schreibt mal etwas zum Thema. Wieso wird immer über den 2.Weltkrieg geredet, wenn im Titel das schöne Wort "modern" steht?
Ich habe zwar auch eine Meinung zu Japan etc, verkneife sie mir hier aber einfach mal.

Meine Meinung zum modernen Weltkrieg ist etwas von der Tagespolitik geprägt. Wer gerade mit wem Probleme hat.
Z.B.: Vor gut fünfzehn Jahren wäre die Frage nach den Gegnern leicht gewesen: USA gegen die UDSSR.
Später dann Länder wie Nordkorea. Bei den aktuellen Streitigkeiten zwischen der Türkei und Israel merkt jeder, wie schnell zwei ehemals gute politische Partner aneinander geraten können. Wenn nicht aufgepasst wird, eskaliert soetwas dann militärisch und zieht andere Länder aufgrund von Bündnissen mit hinein.
Vgl.: 1.Weltkrieg

Ich interessiere mich also weniger für die technischen Aspekte eines modernen Krieges, die man ja nicht wirklich genau genug diskutieren könnte. Den meisten von uns fehlt wohl der genaue Einblick in moderne Kriegstechnik bzw. die Möglichkeit, zu sagen, welche Waffensysteme in 5-10 Jahren en vogue sein könnten.

Daher mache ich mir Gedanken über die potentiellen Kriegsgegner und den Verlauf der Kampflinien über den Globus.
Ich denke, dass heutzutage kein wirklich weltweiter Krieg mehr möglich wäre, wie zu Zeiten des 2.Weltkriegs, da damals auch durch die Commonwealth-Abhängigkeiten Länder wie Australien mit in den Krieg ziehen "durften".

In Zeiten der Globalisierung sollte jedes halbwegs modern aufgestellte Land an seinen guten Handelsbeziehungen mit anderen Staaten interessiert sein und keine militärischen Aktionen mittragen, die das Land selbst nicht positiv
beeinflussen würden. Ein Szenario könnte ja sein, China durch Militär wirtschaftlich zu zerstören, um eine massive
Abhängigkeit der gesamten Welt von einem Land zu unterbinden - nur mal ins Blaue hinein und etwas Phantasie a la Crysis dazugepackt ;-)

Wenn dann die gesamte Welt gegen ein Land zu Felde ziehen würde, gäbe es logischerweise auch Unterstützer Chinas. Allerdings ist die Frage, wo dann wirklich die Frontverläufe wären und ob man die Kampfhandlungen nicht sehr schnell diplomatisch beenden wollen würde, wie es sich für moderne und zivilisierte Länder gehört. Denn man würde wohl schnell einsehen, dass Kriege den modernen westlichen
Ländern nicht wirklich etwas bringen. Denn sie sind wirtschaftlich starke Länder, die Fachkräfte und Export-
überschüsse benötigen. Beides Dinge, die im Zustand des Krieges schwer möglich wären und die Versorgung der eigenen Armeen mit Geld und Material sehr stark limitieren würde.
Kriege bringen heute doch nur den relativ armen Ländern etwas, die einen relativ geringen ökonomischen Schaden durch eine gelähmte Binnenwirtschaft hätten im Vergleich zum "Kriegsgewinn", eventuellen Reparationen und Plünderungen beim Gegner.
Etwas Anderes ist es, wenn man sich den kurzen Georgienkrieg anschaut, wo man ja politisch etwas beeinflussen wollte - mit Hilfe der Truppen. Solche Situationen sind meiner Meinung nach allerdings kein Krieg, sondern maximal ausgeweitete Konflikte, da sie schnell beendet werden. Auch aufgrund der vielleicht sehr krassen Disparitäten zwischen den Parteien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beides Dinge, die im Zustand des Krieges schwer möglich wären und die Versorgung der eigenen Armeen mit Geld und Material sehr stark limitieren würde.

Würde ich nicht meinen, denn Geld kann man etwa durch Abkopplung der eigenen Währung vom Weltmarkt "haben", sprich, man muss dafür sorgen, dass es im eigenen Land, wo damit gezahlt werden soll, Wert hat (Stichwort Reichsmark). Somit hat man auf dieser Seite mittelfristig keine großen interen Probleme (es wir halt international nicht mehr als zahlungsmittel aktzeptiert werden, aber das wird dann wohl ein eher geringeres Problem sein.

Was die Rohstoffe angeht, die muss man vor so einer Auseinandersetzung entweder schon großangelegt bevoratet haben (Tiefenrüstung), oder aber eigene möglichst verlässliche Quellen haben (also eigene Rohstoffvorkommen oder sicheren Zugang zu solchen).
Allerdings weiß ich nicht, ob es dermaßen leicht wäre China ohne unvertretbar hohe Verluste auf der eigenen Seite in die Knie zu zwingen, zumal dieses Land Raketen von großer Reichweite hat und sehr groß ist, was die Verlegung von Fabriken und sonstigen essentiellen Anlagen in unterirdische Gewölbe stark begünstigt und eine effektive Niederhaltung des Widerstandes nahezu unmöglichmacht, wenn man nicht exorbitant viele Ressourcen hiezu hat.
 
Moderner Weltkrieg heute?

- politische Eskalation
- Einsatz von Atomwaffen
- Invasion feindlicher Staaten

Der Film "USS Charleston – Die letzte Hoffnung der Menschheit" stellt ein Szenario eines modernen Weltkriegs wider und zeigt dessen Folgen.
 
Du kannst die Währung nicht abkoppelt. Das würde dazu führen, dass Du keine Waren mehr importieren könntest,
da niemand Dir für Deine Währung mehr etwas geben würde. Deshalb sind die meisten Nationalwährungen ja auch
am Dollar oder dem Euro angelehnt.

An diesen U-Bootfilm habe ich übrigens auch gedacht beim Schreiben. Allerdings hoffe ich doch sehr, dass gerade heute niemand mehr so blind wäre, Nuklearwaffen einzusetzen, da man sich selbst genauso schaden würde, wie dem Feind. Selbst die verfeindeten Länder Indien und Pakistan haben keine Atomwaffen eingesetzt bisher. Das läßt mich hoffen.
 
Das würde dazu führen, dass Du keine Waren mehr importieren könntest,
da niemand Dir für Deine Währung mehr etwas geben würde.

Devisenreserven. ;)
Außerdem kann man auch mit Sachwerten bezahlen bzw. diese verkaufen und mit den Devisen anderes Zeug kaufen.
 
Allerdings ein wahres Wort.
 
chancaine schrieb:
Allerdings hoffe ich doch sehr, dass gerade heute niemand mehr so blind wäre, Nuklearwaffen einzusetzen, da man sich selbst genauso schaden würde, wie dem Feind.

Ich wüßte nicht, wie China jemandem schaden könnte. ;)
Ein amerikanischer Erstschlag würde den Großteil des chinesischen Militärs und der Bevölkerungszentren verdampfen.
Zu einem vernichtenden Zweitschlag wäre China kaum in der Lage, da kaum SSBNs und nur relativ wenig ICBMs, die auch die Ostküste erreichen können.

Im Gegensatz dazu befinden sich die meisten US Atomsprengköpfe relativ sicher an Bord von SSBNs und können daher jeden potentiellen "Freund" Chinas in Schach halten. ;)
 
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