Wie sieht es um den IT-Arbeitsmarkt derzeit aus?

Nun das doch wie gesagt in den USA noch viel viel stärker dass immer weniger Junior Positionen gerade im IT Bereich besetzt werden

Bei BMW weiss ich durch einen Ex Studikollegen der dort im Bereich AI recht weit oben tätig ist dass die immer mehr "einfache" Softwareentwicklung per KI durchführen und damit da immer weniger Nachwuchs brauchen - die sind allerdings auch extrem dicke mit NVidia diurekt in dem Bereich.

KI wird auch regelmäössiog als Kostenargument bei Aufträgen für externe Entwickler genutzt - einfach weil das in vielen Bereichen funktioniert - natürlich nicht mit den LLM Modellen wie ChatGPT und Co. die trainieren ja auch sehr viele eigene.


Dasas Dusrtchalnds Wirtschjaft tot ist eiklöärt nach Ansichtder Exprtzednu nicht die extreme Diskrepanz des Rückgangs bei den Einsteigerpositioneasn


Alle Arbeitsmarktexperten/Marktanbieter kommen nach Auswertunug der Daten zu dem Schluss nein der immer schlechtere Wirtschaftszustand Deustchlands ist keine ausreichende Erklärung.


Auch die stepstone Auswertungen kommen zu dem gleichen Schluss (https://www.handelsblatt.com/themen/deutschland) ganzer Artikel Paywall.

Berlin, Düsseldorf. Junge Talente auf Jobsuche haben es derzeit schwer. Der Anteil der Stellenanzeigen, die sich explizit an Berufseinsteiger richten, ist in Deutschland deutlich stärker zurückgegangen als der Gesamtmarkt – das zeigt eine exklusive Analyse der Jobplattform Stepstone. Ausgewertet wurden mehrere Millionen Inserate aus den Jahren 2020 bis 2025.
Demnach sank der Anteil ausgeschriebener Einsteigerjobs seit 2023 stark. Im ersten Quartal 2025 lag er 45 Prozent unter dem Durchschnitt der betrachteten fünf Jahre – und damit auf dem absoluten Tiefpunkt.
Ein Teil dieses Rückgangs lässt sich durch die wirtschaftliche Lage erklären. Unsicherheiten und gebremstes Wachstum machen Unternehmen vorsichtiger bei Neueinstellungen. Doch eine weitere Ursache wird sichtbar: Der rasche Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert die Nachfrage – vor allem bei Positionen auf Juniorlevel.



Im ganzen Artikel gibt es halöt dann A8uissagen der Unternehmen selber wie

„Früher arbeiteten zwei Junioren mit einem Senior – heute ersetzt die KI die Junioren“, sagte Harald Fortmann, Vizepräsident desBundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen"

Und im ganzen Artikel findet man viele bekannte Unternehmen die das auch ganz offen sagen dass sie Juniorstellen schon ersetzen.

Ausnahme im Bereich "Büro" ist der Bereich Jura - am anderen Ende mit stärksten wohl der Bereich Beratung - und der Rest dazwischen.
 
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Unser Sohn wird jetzt eingeschult, wahrscheinlich muss ich ihm später zu einem Handwerksberuf raten, ein Waschbecken schraubt dir keine KI an die Wand. :-)
Aber ich bin wirklich gespannt, wie es mit vielen Berufen in 20 Jahren aussehen wird, das bereitet schon Sorgen.
 
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Naja der "Optimus" Roboter aber schon :D

Irgendso ein chinesischer E-Auto Hersteller hat schon humanoide Roboter in seiner Fabrik - bisher für ganz kleine Aufgaben aber die werden immer besser.

China - wegen grosser Demographieprobleme - steckt ja extrem viel Geld in den Bereich - das schon cool was die schon alles haben.
 
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Warten wir ab, wenn sich der KI Hype wieder legt. Bisher sind es meist sehr viel Hoffnungen, die da mitschwingen.

M.E. sabotiert sich aber der KI Hype auch selbst - es gibt für jeden Anwendungsfall wieder eine speziell trainierte KI, die dann nur diesen einen Schritt super kann. (Zusammenfassen einer PDF, Mails automatisch formulieren, Excel Tabelle Formatieren) - Alles jeweils ne eigene KI - mit eigenen Prompts.

Auch bei der Softwareentwicklung entfallen jetzt die einfachen Task, dafür sitzen die Entwickler jetzt länger am Debugging des KI Codes dran, da dieser selten fehlerfrei ist. Auch Re-Factoring geht per KI nicht ... und der Nutzwert bei Legacy Systemen ist auch eher gering. Weil diese meist auch gern in der Doku hinterher hängen.

Ja, "das Management" macht da ggf ein paar Fehlentscheidungen. Immer spannend an der Stelle sind Aussagen wie "macht doch auch mal was mit KI" ... ohne Budget, ohne zusätzlich Zeit investieren zu dürfen, ohne Budget um Modelle in der eigenen Umgebung zu haben - damit man nicht alles Firmen-Internas in die Welt pustet.

Der Rückgang von Junior-Positionen in Deutschland hat eher was mit der deutlich schlechteren Wirtschaftlichen Situation und schlechten Ausblick zu tun. Wir ersticken in Bürokratie. Ohne positive Aussichten, stellt man kein Personal ein - welches man dann in der Zukunft braucht.

KI alleine kann den Wegfall nicht erklären - die KI verändert ja nur die Aufgaben die man macht. Die Firmen brauchen ja weiterhin dann Menschen für andere Tätigkeiten - wenn die wirtschaftlichen Aussichten gut wären.
 
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Naja die AI Software Tools die OpenAI z.B. bei so Programmierwettbewerben einsetzt die kann ja selber debuggen, compilieren, das Ergebnis auf die Anfoderung optimieren.

Niemand sagt doch dass die KI allein für den Effekt verantwortlich ist? Das sagt NIEMAND.

Sondern alle Arbeitsmarktbeobcheter sagen die wirtschaftlich schlechte Entwicklung reicht nicht als Erklärung warum die Einstiegesstellen in dem Ausmass wegbrechen. Die Untenehmenschefs/sprecher selber bestätigen doch auch dass sie mehr auf AI setzen statt so viele Einsteigerpositionen mit Menschen zu besetzen.

In grossen Konzernen sind Einsteigerjobs nunmal eher einfache Routineaufgaben. Und das ist halt wo AI langsam ok wird - vor allem wenn das von den Unternehmen selbst (nach-)trainierte Modelle sind - die also gar nicht so stark hallizunieren können, weil die einfach viel weniger Auswahlmöglichkeiten haben.

Wenn man eine AI Modell hat das Finanzsoftware entwickelt trainiert man der halt nicht Formeln aus der Astrohysik ein z.B. :D sondern halt nur das, was aus dem Fachbereich ist und sonst nichts, das muss auch nicht wissen ob Beethoven gern Butterbrot gegessen hat - das wird die Halluzinationsrate dann prinzipbedingt extremst senken.
 
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_killy_ schrieb:
Auch Re-Factoring geht per KI nicht
Oh ja, hab ich auch versucht. Muss man extrem kleinteilig runtergehen, damit nicht nur Bullshit bei raus Kommt. Und ich habe das mit einer ganzen Reihe von KIs mal angetestet, aber keine Chance. Die sind einfach dumm wie Bohnenstroh am Ende vom Tag...

Kommt mir echt immer öfters wie der Klischee-Inder vor. Wenn man nicht bis auf I Tüpfelchen alles definiert Kommt nur Bullshit bei raus. Und weil man eben teils Dinge noch nicht überblickt wenn man es definiert, kommt halt oft Bullshit bei raus und man kann es am Ende auch einfach selbst machen wenn man Erfahrung hat.
 
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@Uzer1510

Dass es KI gibt, die auf einer grünen Wiese Aufgaben meistern die zu 100% beschrieben sind und es hierfür auch schon vordefinierte Tests gibt .... dass glaube ich sofort.

Meine Aussage ist, dass die KI - beschränkt auf Deutschland - ein geringeren Anteil am Wegfall der Junior-Positionen zu tun hat. Dies ist wirklich ein wirtschaftlicher Abschwung - mit entsprechend weiterhin negativem Ausblick.
Klar möchte man dann "KI-einsetzen" ... weil flexibler. Aber selbst Juniors haben unterschiedliche Aufgaben bekommen, die nicht alle sich per KI ersetzen lassen .... oder der Senior muss halt mühsam alle Prompts runter tippen, so dass seine Arbeitszeit ja weiterhin blockiert ist.

@Skysnake

M.E. nach wird Indien bei der KI entsprechend das Land der Verlierer sein. Die simplen Aufgaben wie User anlegen, entsperren, Stammdatenpflege, simple Aufgaben, all dies wird die KI demnächst auf gleichen Niveau mit gleicher Fehleranfälligkeit können.
Bisher war die externe Werkbank in Indien halt immer nur billiger .... aber nie gut, nie zuverlässig, erst recht nicht schnell.
 
Wobei man sagen muss "you get what you Pay for".

Auch in Indien kannst du hochqualifizierte Arbeiter bekommen die nen guten Job machen. Nur halt nicht für zwei Euro fünfzig sondern für ähnlich hohe Kosten wie hier am Ende vom Tag.

Von daher ja KI wird die noch richtig kneifen weil es eben ein Heer an schlechten Leuten gibt die einfach nur irgendwas machen sollen. Gab neulich auch nen Bericht über die größten IT Dienstleister Indiens die wohl unisono aktuell ziemliche Probleme mit den Preisen haben die Sie bei Kunden aufrufen können eben wegen KI.

Für die IST es also schon ein echtes Problem. Selbst wenn die Effizienzsteigerungen noch nicht realisiert sind. Die Kunden glauben dran und pressen Sie daher etwas mehr aus.

Und genau das sehe ich auch in Deutschland eher als Problem. Noch ist nichts da an Vorteilen aber das Management glaubt ganz doll dran und agiert vorausschauend schon mal so als ob es so sei...
 
@Skysnake

Also der Preis ist kein wirklicher Indikator. Du kannst da leider sehr oft auch für mehr Geld dennoch wenig Leistung bekommen. Die Entwickler die ich bisher in der Auswahl hatte, haben wirklich immer ALLE Zertifikate ... egal was. Wirklich, würde ich Mondladung als Anforderung haben, dann bekomme ich in 2 Wochen diverse Profile wo sie ne Zertifizierung für eine Mondlandung haben. (ohne zu wissen, was der Mond ist)

Ja, in Indien gibt es auch gute IT Fachkräfte. Aber da muss man sehr sehr viel Zeit investieren diese zu finden. Meist geht dies dann am Ende auch nur über Hire ... und schauen was dann als Output kommt.

Am Ende muss sich bei der KI auch wieder die Wogen-glätten. Aktuell kann die KI ja wirklcih alles - außer Manager ersetzen ... der Realitätscheck fehlt da leider.
 
_killy_ schrieb:
@Uzer1510

Dass es KI gibt, die auf einer grünen Wiese Aufgaben meistern die zu 100% beschrieben sind und es hierfür auch schon vordefinierte Tests gibt .... dass glaube ich sofort.

Meine Aussage ist, dass die KI - beschränkt auf Deutschland - ein geringeren Anteil am Wegfall der Junior-Positionen zu tun hat. Dies ist wirklich ein wirtschaftlicher Abschwung - mit entsprechend weiterhin negativem Ausblick.
Klar möchte man dann "KI-einsetzen" ... weil flexibler. Aber selbst Juniors haben unterschiedliche Aufgaben bekommen, die nicht alle sich per KI ersetzen lassen .... oder der Senior muss halt mühsam alle Prompts runter tippen, so dass seine Arbeitszeit ja weiterhin blockiert ist.

@Skysnake

M.E. nach wird Indien bei der KI entsprechend das Land der Verlierer sein. Die simplen Aufgaben wie User anlegen, entsperren, Stammdatenpflege, simple Aufgaben, all dies wird die KI demnächst auf gleichen Niveau mit gleicher Fehleranfälligkeit können.
Bisher war die externe Werkbank in Indien halt immer nur billiger .... aber nie gut, nie zuverlässig, erst recht nicht schnell.
Naja die Unternehmer im Handelsblatt interview sagen in den Bereichen liefert KI grob auf Niveau von Einsteigern und zwar in wenigen Minuten wofür der Einsteiger viele Stunden gebraucht häben. Seltenst laufen Prompts 2, 3 oder 6 Stunden bis zum Ergebnis. Und kein Einsteiger wird Aufgaben die er bekommt immer nach 5 Minuten abliefern. Das ist ein absurder Vorteil.

Agents mit speziell trainierten Modellen dahinter können immer mehr Aufgaben abdecken - auch immer komplexere.

Also z.b schreibe Software X mache die lauffähig, lass durch einen anderen Agent deren korrekte Funktion mit vorgegebenen Testfällen ermitteln wenn Fehler verbessere Software lass testen.... etc - 10 Minuten später ist das fertig und getestet

Auch dt Konzerne haben den gleichen Zugang zu AI Tools wie auch US Konzerne selbst wenn die Server praktisch alle in den USA stehen dass die komplett sanders sind als ihre Wettbewerber weltweit halte ich für unwahrscheinlich - und die Konzerne ersetzen auch bei positivem Wirtschaftswachstum und guter Auftragslage zunehmend die Junior und Einstiegsjobs und stellen dafür eher mit mindestens 5 Jahren echte Erfahrung ein - was vor AI halt anders war.

Bereits bestehende Arbeitsverhältnisse und Jobaussichten für Menschen die schon länger dabei sind werden aber dafür eher sicherer.
 
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Skysnake schrieb:
Oh ja, hab ich auch versucht.
Mit wem oder was genau? Da gibt es gewaltige Unterschiede. Es gibt KI speziell für Coding bei Tabnine, Codeium/Windsurf, Zencoder. Hast Du mal Gemini probiert?
 
Noch sind es halt ja auch die eher supereinfachen Aufgaben - da wird sich schon noch einiges tun müssen - aber der Fortschriitt ist doch da.

Im letzen ct3003 Video das mit den einfachen Games war doch sicher deutlich mehr als ChatGPT vor 2 Jahren konnte. :D
 
nutrix schrieb:
Mit wem oder was genau? Da gibt es gewaltige Unterschiede. Es gibt KI speziell für Coding bei Tabnine, Codeium/Windsurf, Zencoder. Hast Du mal Gemini probiert?
Ja ich arbeite mit Gemini Pro usw. Ist absolut erbärmlich wie schlecht dir sind wenn man mehr als eine kleine Minifunktionalität erstellen sollen und sogar rein beim Refaktoring bzw korrigieren von Fehlern machen die noch und nachher Fehler...

Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich erbärmlich da ja an der Logik genau nichts geändert werden muss/darf und man einen perfekten Test hat. Aber nada. Die KI hat mir sogar schon mal gesagt das Sie aufgibt weil Sie Bash Skripte einfach nicht kann weil man dort halt sehr genau sein muss und gewisse Designpatterns aus anderen Hochsprachen halt nicht funktionieren.

Und das trotz Reasoning und WebSearch...
Ergänzung ()

Aber eine gute Sache möchte ich doch auch noch erwähnen Unit Tests bzw überhaupt Tests lassen sich tatsächlich deutlich schneller schreiben nach meinem Gefühl. Man muss zwar auch höllisch aufpassen, das ein Fehler auch tatsächlich erkannt wird, aber man bekommt ganz gute Grundgerüste die man erweitern kann.
 
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@Uzer1510

Hast du denn selbst mit KI Modellen in der Softwareentwicklung gearbeitet oder liest du nur Sachen darüber? Wir arbeiten ein rudimentär mit Copilot, Kleinigkeiten gehen mit KI, wirklich größere Würfe gerade bei bestehenden Anwendungen die schon ein paar Jahre im Einsatz sind, sind da noch nicht machbar.
 
Ja ich arbeite regelmässig mit KI Modellen allerdings speziell für (nur) den Einsatz trainierte ohne Interface mit natürlicher Sprache - also keine generischen LLMs.

Software dann im weiteren Sinne - das was man nicht mit klassicher Software einfach abdecken kann wie z.B. Prognosen für Sachverhalte für die es keine bekannte Reihenfolge gibt was zuerst sinnvoll wäre und was später.


z.B. das mache ich nicht aber gehört auch in den Bereich - AI machine learning basiertes autonomes Fahren auch da ersetzt AI sicher einen Riesen-Riesenberg an Programmieren die sonst versuchen würden die Objekterkennung Steuerung etc komplett regelbasiert zu bauen.

Da trainiert man halt heute "einfach" ein Netz das kann prinzipiell sogar ein einfacher Praktikant - das ersetzt dann das Erstellen regelbasierter Software.

Hehe für Bash scripte nutze ich tatsächlich Chat GPT ganz gerne - vor allem wenn man viele verschachtelte Quotes hat - die sind doch sonst finde ich supernervig :D

Oder wenn ich halt in bashes so Sachen haben will wie "vergleiche nur Strings die in der Sprache X phonetisch ähnlich sind" usw - halt da wo ich dann erst die Doku lesen muss was es da gibt., wiel ich sowas zu selten brauche.

Und was ich gern mache ist halt so in-Code Webseiten Design für meine privaten IOT ESP32 Projekte per ChatGPT, die ja meist im Code generiert werden. Ich bau die halt einfach mit den Funktionen und sag dann nur mach das mal modern und Fancy max String Grösse (wenn berechenbar) inkl Variablen X Bytes- das tut einfach echt gut :D
 
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Uzer1510 schrieb:
z.B. das mache ich nicht aber gehört auch in den Bereich - AI machine learning basiertes autonomes Fahren auch da ersetzt AI sicher einen Riesen-Riesenberg an Programmieren die sonst versuchen würden die Objekterkennung Steuerung etc komplett regelbasiert zu bauen.
Das hat doch seit zig Jahren keiner mehr versucht?

Klar, der Abstandsradar funktioniert mit ein paar definierten Regeln aber darüber hinaus war doch schon immer klar, dass es KI braucht.

Nagut, damals hat man's halt neuronale Netzwerke oder machine learning genannt, aber same difference.
 
_killy_ schrieb:
@Skysnake

Also der Preis ist kein wirklicher Indikator. Du kannst da leider sehr oft auch für mehr Geld dennoch wenig Leistung bekommen. Die Entwickler die ich bisher in der Auswahl hatte, haben wirklich immer ALLE Zertifikate ... egal was. Wirklich, würde ich Mondladung als Anforderung haben, dann bekomme ich in 2 Wochen diverse Profile wo sie ne Zertifizierung für eine Mondlandung haben. (ohne zu wissen, was der Mond ist)

Ja, in Indien gibt es auch gute IT Fachkräfte. Aber da muss man sehr sehr viel Zeit investieren diese zu finden. Meist geht dies dann am Ende auch nur über Hire ... und schauen was dann als Output kommt.

Am Ende muss sich bei der KI auch wieder die Wogen-glätten. Aktuell kann die KI ja wirklcih alles - außer Manager ersetzen ... der Realitätscheck fehlt da leider.
Zitatsprüfungen schaffen ist super einfach für Leute die nur Zettel wollen. Der Fragenpool ändert sich nur wenig und im Internet gibts alle Fragen + Antworten zum auswendig lernen.
Daher sind im Vakuum betrachtet so Zertis für mich leider auch nich so aussagekräftig.
Ich hab ein paar gemacht weil mich die Themen interessiert haben. Hab dann aber aufgehört und nicht um so einen Zettel zu haben noch weitere gemacht.
 
Ich melde mich hier nochmal mit einem kurzen Update. Seit einigen Wochen arbeite ich jetzt in einem ganz anderen Bereich und habe dort nur am Rande noch mit IT zutun, sondern eher im Helpdesk/Support für allgemeine technische Themen, die ich dann dispatche. Das ist alles erstmal eine Umstellung, gerade weil es finanziell ein ordentliches Downgrade bedeutete. Hier und da ist das natürlich schon durchaus eine Qualität, denn mir wurde in den Jahren als Entwickler eben auch eine Prozessorientierung vermittelt, dadurch sowas wie einen gewissen Blick für Optimierungen, auch wenn ich mich da erstmal nicht eindränge. Offenbar fällt vielen Quereinsteigern ansonsten auch recht schwer in strukturierter Weise zu arbeiten.

Von ehemaligen Kollegen oder Mitschülern höre ich gelegentlich, wie dieser Arbeitsmarkt implodiert sein muss und dass ich eben nicht alleine in der Veränderung bin. Einer, der später zur Hochschule ging, erzählte mir auch, dass gerade viele Inder, die wegen den IT-Jobs kamen, jetzt alle möglichen Tätigkeiten verrichten um über die Runden zu kommen, teilweise extrem qualifziertes Person in völlig fremden Sphären.

Meine Sicht hat sich jetzt deutlich verändert. Ich bin einfach nur dankbar, dass ich 10 Jahre in so einem Beruf arbeiten konnte, zu einer Zeit, als AI-Systeme noch keine Rolle spielten. Ich habe viele Programmiersprachen kennen lernen dürfen und mache meine kleinen Hobbyprojekte oder kleine Tools im Grunde nur noch mit AI-Assistenten, refaktorisiere dann zu meinem Gusto, bin damit ständig im Austausch über Practices. Vielleicht ist das auch ein winziger Teil davon, was wir künftig als Grundtugenden für den Arbeitsmarkt voraussetzen.
 
_killy_ schrieb:
Bisher war die externe Werkbank in Indien halt immer nur billiger .... aber nie gut, nie zuverlässig, erst recht nicht schnell.
es gibt noch andere, bspw. Südosteuropa als Werkbank der EU:
schwer ersetzbar, sehr gute Ausbildung und das gleiche europäische Mindset
 
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