Wie Windows partiton mounten?

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angiebs

Gast
Hi,

ich möchte gern mit suse auf eine windows partition zugreifen. Und zwar nicht nur lesen sondern auch schreiben. Ich hab versucht smb4k zu installieren, aber das funktioniert nicht. Es erscheint immer die fehlermeldung "nicht auf quelle" vorhanden. Wie krieg ich denn das zum Laufen? Gibt es noch andere Möglichkeiten?

Gruß angiebs


PS: bitte habt nachsicht mit mir wegen der vielen dummen fragen :pcangry:
 
du kannst smbmount verwenden:
sudo smbmount //rechnername/freigabe /wo/es/hin/soll
oder du kannst auch direkt mount verweden:
sudo mount //rechnername/freigabe /wo/es/hin/soll
 
Seh ich das richtig, dass du im LAN mounten willst?

Oder auf einem Rechner?
 
Sind es denn FAT o. NTFS Partitionen? Sind Deine Laufwerke eingebunden in fstab?
 
wenn es lokale platten sind, dann ist smb4k das völlig falsche programm. das kümmert sich, wie der name schon sagt um smb-freigaben...

was ist dein problem, wenn sie eingebunden sind? oder sind sie es nicht, obwohl sie in der fstab drinstehen?
 
Ich würde gern auf diese windows partition auf dukumente zugreifen und dann änderungen auch speichern können
 
da du ja suse benutzt kannst du das (relativ) bequem im YaST machen, ich hab jetzt grad keine Anleitung da, aber vielleicht hilft es dir wenn du mal danach googelst

du musst auf jeden fall im ordner media für jedes laufwerk einen Ordner erstellen und dann die Eintragungen in /etc/fstab unternimmt dann das YaST Programm

falls du gar nicht mehr weiterkommst kann ich morgen nochmal nachschauen wie das ging
 
wäre toll wenn du mal nachschauen könntest. Ich habe schon x mal bei google gesucht und nix gefunden...
 
*autsch*

Wie wäre es mit ntfs3g, Suse sollte es standardmäßig mit bei haben.
Da brauchst nur eingeben ntfs3g --help schon wird dir die Syntax erklärt.

ntfs3g kann auf NTFS über FUSE schreiben/lesen/abändern ...

Wäre genau das Programm was du suchst.

just my 5ct.
 
ja, soweit bin ich bisher auch gekommen, aber wenn ich in der konsole das eingebe funktioniert das nicht
 
Hast du schon mal mit Root-Rechten über
Code:
fstab -l
dir die Partitionstabelle anzeigen lassen?

Bei mir sieht das dann so aus:

nergal:/home/nergal# fdisk -l

Disk /dev/sda: 160.0 GB, 160041885696 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 19457 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 * 1 9732 78172258+ 7 HPFS/NTFS
/dev/sda2 9733 19457 78116062+ f W95 Ext'd (LBA)
/dev/sda5 9733 18565 70951041 7 HPFS/NTFS
/dev/sda6 18566 19457 7164958+ b W95 FAT32

Disk /dev/sdb: 160.0 GB, 160041885696 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 19457 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sdb1 1 10838 87056203+ 7 HPFS/NTFS
/dev/sdb2 13448 13568 971932+ 82 Linux swap / Solaris
/dev/sdb3 13569 19457 47303392+ 83 Linux
/dev/sdb4 10839 13447 20956792+ 7 HPFS/NTFS

Die Partitionen mit HPFS/NTFS habe ich dann mit ntfs-3g gemountet.

So sieht meine /etc/fstab aus:

# /etc/fstab: static file system information.
#
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
proc /proc proc defaults 0 0
/dev/sdb3 / ext3 defaults,errors=remount-ro 0 1
/dev/sdb2 none swap sw 0 0
/dev/hda /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto 0 0
/dev/hdb /media/cdrom1 udf,iso9660 user,noauto 0 0
/dev/sda5 /mnt/Spiele ntfs defaults 0 0
/dev/sdb4 /mnt/Hybrid ntfs-3g defaults 0 0
/dev/sdb1 /mnt/Daten ntfs defaults 0 0
#/dev/sdf1 /mnt/usb vfat user,rw,noauto 0 0

Gerät /dev/sdb4 habe ich mit ntfs-3g gemountet und in die fstab eingetragen, das ich nach jedem Neustart nicht jedesmal neu mounten muss.

Wichtig ist auch, das du deinen Benutzer der Gruppe "fuse" zufügst, dann dürftest du NTFS-Partitionen mounten, lesen und beschreiben dürfen.

Bei Windows-Systempartitionen wäre ich allerdings vorsichtig, ich habe zwar noch nirgends gelesen, das es mit ntfs-3g irgendwelche Probleme gegeben hätte, allerdings ist das Programm noch recht jung. Deswegen habe ich die Partition "Hybrid" erstellt, auf die ich meine Dateien ablege, die ich unter Linux und Windows benötige (z.b. Thunderbird Profil).

Gruß Zedar
 
Wie schon gesagt, du brauchst den ntfs-3g Treiber für den Schreibzugriff. Der muss erst installiert werden!
Den gibt es in der Version 1.0 (openSUSE Version: 1.328-2.2 Fr 04 Mai 2007 11:49:43) und der ist inzwischen stable.
http://www.ntfs-3g.org/

Dazu muss du dir eine Installationsquelle für YaST hinzufügen.
Folgendes als root in einer Konsole eingeben:
Code:
zypper sa http://software.opensuse.org/download/filesystems/openSUSE_10.2/

Dann mit "YaST / Software / Software installieren" folgende Pakete installieren:
Code:
fuse
ntfs-3g

Dein Windows solltest du zwei mal hoch und runterfahren, damit die NTFS Partition in einem korrekten Zustand - clean - hinterlassen wird und chkdsk nichts zu meckern hat. Ansonsten wird der force Parameter benötigt.
Defragmentieren ist nicht mehr unbedingt erforderlich, dennoch auch aus Performancegründen zu empfehlen.

Dann kannst du als root die NTFS Partitionen von Windows mounten:

Vorher Mount-Verzeichnisse anlegen:
Code:
mkdir /mnt/Windows/C
mkdir /mnt/Windows/D

Mit ntfs-3g mounten:
Code:
#        Device    Mountpunkt       Parameter
ntfs-3g /dev/hda1 /mnt/Windows/C -o rw,gid=users,force
Wenn nicht clean, dann kann man vorher auch unter Linux mit ntfsfix einen konsistenten Zustand der NTFS Partition wiederherstellen:
Code:
ntfsfix /dev/hda1
Den Device Eintrag musst du natürlich jeweils deinen Gegebenheiten entsprechend anpassen.

fstab Eintrag:
Code:
#Device       Mountpunkt        Filesystem   Parameter
/dev/hda1    /mnt/Windows/C     ntfs-3g      user,users,gid=users,force    0 0

UnMounten:
Code:
umount /mnt/Windows/C
oder
umount /dev/hda1

gruss, limoni
 
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