Wieso ist Deutschland so stark von Exporten abhängig?

Sorry, wenn ich das jetzt sage, aber du hast schon ganz schön so ne rosarote Brille auf oder? Bitte mach ein paar Absätze, es ist sonst echt schwer, das alles zu entwirren.
 
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Problem_solved schrieb:
Alles bis jetzt genannte ist natürlich nur meine Persönliche Meinung.
Dann stell es nicht so dar, als hätte dieser selbstverherrlichende Kommentar irgendwas mit der Realität zu tun.

Deutschland ist ganz sicher nicht an der Spitze globaler Politik, Wirtschaft oder Beliebtheit.

PS: braucht schreibt man mit t.
 
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OdinHades schrieb:
Die Löhne in Deutschland werden seit Jahren auf einem fast schon schmerzhaft niedrigen Niveau gehalten und das, so meine Unterstellung, ganz bewusst, um eben international mithalten und dadurch diesen enormen Exportüberschuss überhaupt erst ermöglichen zu können. Dadurch fehlt es bei sehr vielen Leuten an Kaufkraft, das hemmt den Konsum und damit auch den Bedarf nach Importen.
Und trotzdem sind die Löhne weit überdurchschnittlich. Trotzdem leistet sich kein anderes Land so ein soziales Netzwerk und füttert selbst Schmarotzer, die keinen Bock haben, arbeiten zu gehen durch, während sie in anderen Ländern diese Option gar nicht hätten. Trotzdem gibt Deutschland jeden 3. Euro seines BIP für Sozialleistungen aus. Trotzdem ist, auch wenn sicher nicht alles perfekt ist, Deutschland heute nachwievor das Land mit den meisten Erfindungen und Innovationen, ein Land, ohne das die Europäische Union nicht möglich wäre, ein Land ohne das Europa im wirtschaftlichen Wettbewerb mit China und den USA untergehen würde, ein Land mit wenig Rohstoffen, das trotzdem die 4. größte Wirtschaftsnation der Welt ist, obwohl es erst auf Platz 17 kommt, wenn es um die Größe/Einwohnerzahl ginge.
Ein Land das dies alles geschafft hat, obwohl es vor 70 Jahren noch völlig am Boden und nahezu komplett zerstört und danach über 28 Jahre geteilt war, in Teilen durch den Sozialismus zu Boden gewirtschaftet wurde und durch Reparationszahlungen ausgeblutet wurde. Ein Land, dass nicht durch Steuer-und Finanzflucht reich geworden ist, wie die Schweiz etwa, sondern eines, aus dem die Steuern eher noch herausgetragen werden. usw.
 
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@Smartin
Das sind alles keine Gründe, Leute mit Hungerlöhnen abzuspeisen und diesen unterhalb der Inflationsrate ansteigen zu lassen.

Arbeit muss sich lohnen, egal ob beim Manager oder bei der Kassiererin. Deutschland hat sich einen Niedriglohnsektor herangezüchtet, der jeder Beschreibung spottet. Dass es immer noch Leute gibt, die in Vollzeit arbeiten und dann mit Hartz 4 aufstocken müssen, ist ein Armutszeugnis. Da ist es auch schnurzwumpe, was wir in der Vergangenheit alles tolles erreicht oder nicht erreicht haben. Davon können die Leute heute sich auch nichts kaufen.
 
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@OdinHades

Der Großteil der Bevölkerung wird nicht mit Hungerlöhnen abgespeist.

Wer schlecht verdient, der ist leicht ersetzbar. Das ist aber nicht das Problem der Gesellschaft.

Die Leute, die in Vollzeit arbeiten und aufstocken müssen, haben offensichtlich irgendetwas falsch gemacht. Z. B. in einem völlig übersättigten Markt Friseur werden.

Die Leute "kaufen" sich heute aus den Errungenschaften der Vergangenheit z. B. ein hervorragendes Straßen- und Stromnetz sowie einwandfreie Wasserversorgung.
 
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Buttkiss schrieb:
Allerdings werden die Fahrzeuge hauptsächlich bereits vor Ort hergestellt.
Von deutschen Firmen.
Es muss auch nicht zwingend unbedingt VW, Daimler oder sonstwer dort direkt herstellen (was sie aber tun)
Die Kette geht nämlich weiter: Die Bauteile stammen von unterschiedlichen Zulieferern.
Und viele von den kleinen Zulieferern sind Weltmarktführer.
Viele von denen bauen Maschinen für VW, Daimler und all die anderen. Wenn quasi ein Werkzeugmacher/-Einsteller erst bei Opel gearbeitet hat und dann hier her kommt, kennt er die Maschine, weil er an fast der gleichen auch im Opelwerk gearbeitet hat.
Oder schau dir mal die Bedienungseinheiten der Pressen, CNC-Maschinen oder Produktionsanlagen an: sind häufig gelb und es steht irgendwo Siemens drauf.(edit: selbst wenn die Maschine von Elwema ist, ist die Bedieneinheit von Siemens)
Und wenn ich hier einen Rittal-Schrank aufmache, dann guckt mich zu 90% eine Siemens S7 an.
Daimler hat von dem Werk hier 3 Klone: einen in polen und 2 in China - der Inhalt der Werke ist der Gleiche!
Also auch dort hat man Messmaschinen von Zoller, Rittal Schränke mit S7 und Hubanlagen von Siemens.
Achja und die Bohrer/Fräser sind von Gühring und Mapal.

floTTes schrieb:
In der Eisen- und Stahlindustrie (IGM) verdienen unsere Arbeiter viel zu wenig.
Ein (frisch) Ausgelernter "Stahlarbeiter"(Lohngruppe 7) bekommt laut Tariftabelle (2019) 16,56€/h.
Mit ein paar Jahren Berufserfahrung sind's 17,78€.
-Alles ohne Schicht- & Überstundenzuschläge-
Ist das zu wenig?
 
cruse schrieb:
Mit ein paar Jahren Berufserfahrung sind's 17,78€.
-Alles ohne Schicht- & Überstundenzuschläge-
Ist das zu wenig?
Ist wahrscheinlich Ansichtssache. Aber ich würde dafür nicht mal aufstehen.
Liegt laut Statista auch ein gutes Stück unter dem Durchschnitt. Und da spreche ich von den 17,78 Euro, nicht vom Einstiegsgehalt. Letzteres ist ein schlechter Witz.

https://de.statista.com/statistik/d...ge/deutschland-arbeitsverguetung-stundenlohn/

Also ja, ich behaupte, das ist zu wenig. Kann man irgendwie von leben, aber nicht besonders gut und sowas wie Familienplanung sollte man am besten auch gleich vergessen. Ist ja auch ganz praktisch, da hat man mehr Zeit zum Arbeiten.
 
Dann solltest du dir mal lieber nicht die durchschnittlichen Ostlöhne so anschauen. ;)

Zudem ist es stark abhängig wo man wohnt.
Je näher an einer Stadt, desto höher fällt er aus.
Desto höher sind aber auch die Fixkosten.
Daher lohnt es nicht sich über Stundenlöhne zu unterhalten, sondern eher über Reallöhne.
Mit meinem Lohn bin ich hier reich, in München wäre ich arm.
Ich zahle z.b. 300€ Miete rund, mein Arbeitskollege 30km weg in der Landeshauptstadt zahlt weit über 1000€ Miete. (man könnte jetzt hier noch die m²-Kosten vergleichen, das sparen wir uns an der Stelle mal)
Diese 700€ mehr hättest du(oder besser ER) durch deinen höheren Stundenlohn, aber am Ende hast du genau so viel zu Verfügung wie ich z.B.

Daher muss man z.b. gar nicht an der Preissschraube des Arbeitgebers drehen, sondern man kann auch "billigen" Wohnraum zur Verfügung stellen. Der z.b. an den Stunden- oder Arbeitslohn gebunden ist und man bei Überschreitung ausziehen muss oder einen Aufschlag zahlt.
Das kann der Staat machen oder aber auch der Arbeitgeber, so wie es im späten 19. JH / Anfang 20. noch häufig praktiziert wurde.

edit: der statista link ist leider hinter einer paywall
hab mal alternativen rausgesucht:
https://www.finanz-tools.de/arbeit/stundenlohn-vergleich-nach-beruf (quelle statista)
https://www.handelsblatt.com/untern...chnittseinkommen-in-deutschland/26628226.html (quelle bundesamt)
 
Das mit der Miete ist echt so ne Geschichte. Muss mal mein Profil aktualisieren, bin nicht mehr in Berlin, wo ich noch eine günstige Wohnung hatte (Altvertrag, lol, kriegste ja heute auch nicht mehr). Wurde dann vom Gericht zum Umzug in den Frankfurter Speckgürtel gezwungen, Sorgerechtskram mit meinem Sohn, bla, lange Geschichte. Während ich versuche, diese seltendämliche Entscheidung zu kippen und hier irgendwie wieder wegzukommen, zahle ich hier locker flockig 900 Flocken für eine nicht besonders große 3-Zimmer-Wohnung. Hat nicht mal einen Balkon. Hätt ich freiwillig nie gemacht, so'n Blödsinn. Stellt mich zwar finanziell vor keine Herausforderungen, aber woanders krieg ich davon ein ganzes Haus und kann mir noch ein Eis kaufen. Ärgert mich maßlos. Ganz abgesehen davon, dass die Gegend mich ankotzt.
Wie jemand mit oder knapp über Mindestlohn hier existieren kann, wird für mich auf ewig ein Rätsel bleiben.

Also ja, was gegen die sowieso schon übertriebenen und immer weiter steigenden Mieten zu tun, fände ich auch mal gut. ^^
 
OdinHades schrieb:
Das sind alles keine Gründe, Leute mit Hungerlöhnen abzuspeisen und diesen unterhalb der Inflationsrate ansteigen zu lassen.
Das ist einfach Unsinn. Müssen die Leute bei uns hungern? Nee, also erzähl nicht so einen Quark. Leute in Bangladesch, die trotz Vollzeit 50 cent am Tag verdienen und bestenfalls eine Mahlzeit am Tag bekommen, hungern. Aber nicht der übersättigte Deutsche, der den Arsch nicht hoch bekommt.
Und Lohnsteigerung unterhalb der Inflationsrate. Was für ein Gebrabbel. Wir hatten viele Jahre eine Miniinflation von teilweise unter 1 %. Wir hatten teilweise Deflation. Jetzt haben wir seit einem halben Jahr mal wieder eine steigende Inflation, weil Leute jetzt die Quittung für das bekommen, was sie gewollt und gewählt haben und jetzt wird gleich gejammert und geheult, dass die Leute ihre "Hungerlöhne" nicht aufgestockt bekommen. Willkommen in der realen Welt. Was passiert wohl, wenn die Gehälter sagen wir mal auf 25 Eur Mindestlohn aufgestockt würden? Die Preise steigen im gleichen Maße an. Für den "unten" ändert sich also gar nichts. Nur für den in der Mitte und "oben" wird alles unbezahlbar, weil er nicht nach Papa/Mama- Staat schreien und einen "ihm zustehenden Zuschuss verlangen kann. Und der ganz oben merkt es nicht mal.
Am Arsch ist wie immer der Mittelstand.
OdinHades schrieb:
Arbeit muss sich lohnen, egal ob beim Manager oder bei der Kassiererin.
Da gebe ich Dir recht. Also Weg mit der Sozialhilfe und finanzielle Unterstützung nur noch für wirklich bedürftige (echte Krankheit oder Menschen mit Handicap). Verbesserung des Bildungssystems und schaffen gleicher Voraussetzungen.
Dann lohnt sich arbeiten auch. V.a. lass doch einfach mal Dein Feindbild Manager raus. Wieviele Leute sind Manager in diesem Staat?
OdinHades schrieb:
Dass es immer noch Leute gibt, die in Vollzeit arbeiten und dann mit Hartz 4 aufstocken müssen, ist ein Armutszeugnis.
Genauso ein Unsinn. Wer muss bitte trotz Vollzeitarbeit aufstocken?
Das sind Minijobber, Teilzeitkräfte, Alleinerziehende wo sich der Erzeuger vor seiner Verantwortung drückt.
Unter normalen Umständen muss keiner mit Vollzeitarbeit aufstocken
OdinHades schrieb:
Aber ich würde dafür nicht mal aufstehen.
Ja das ist das Problem. Solange der Wohlfahrtsstaat die Hängematte ausbreitet, und Nichtarbeitende fast besser dran sind, als arbeitende, wird sich das auch nicht ändern.
 
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Smartin schrieb:
Also Weg mit der Sozialhilfe und finanzielle Unterstützung nur noch für wirklich bedürftige (echte Krankheit oder Menschen mit Handicap).

Wie begegnen wir dabei der Tatsache, dass nicht genug Arbeit für alle da ist?

Smartin schrieb:
Wer muss bitte trotz Vollzeitarbeit aufstocken?
So ziemlich jeder, der den Mindestlohn erhält und nicht gerade im letzten Kaff in Meck-Pomm wohnt, wo die Miete quasi nichts kostet. Bei 160 Stunden kommst du da auf 1.500 brutto. Viel Spaß dabei, davon zu leben. Ich könnte damit nicht mal meine Miete bezahlen und ich wohne in einer Mietwohnung, nicht in einer Villa.
Jetzt kann man sagen, wer Mindestlohn bekommt, hat halt selbst verkackt, selber schuld und bla. Aber als ich das letzte Mal geschaut hab, war die Menschenwürde noch immer unantastbar. Daraus folgt meiner bescheidenen Ansicht nach, dass jeder von seiner Arbeit gut leben und nicht nur überleben können sollte. Aber vielleicht hat sich das ja mittlerweile geändert.

Fun Fact: nicht mal die 12 Euro von Scholz reichen aus, um die rund zwei Millionen Arbeitnehmer mit Mindestlohn alle von Hartz 4 zu befreien.

Die Heulerei vom Mittelstand kann ich nicht mehr hören. Und ich gehör glaub ich selbst dazu. Wenn ich ein bisschen weniger hab, brech ich mir keinen Zacken aus der Krone. Spar ich halt n Hunderter weniger im Monat, was soll's. Ich spar sowieso nur, weil ich mein Geld überhaupt nicht mehr ausgeben kann und vom Millionär bin ich noch weit entfernt. Aber egal, langsam drifte ich zu sehr vom Thema ab.

Vielleicht liegt es an meiner Erziehung, aber ich schaue immer zuerst auf die Leute ganz unten. Alle anderen können sich hinten anstellen. Mich eingeschlossen.
 
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OdinHades schrieb:
Wie begegnen wir dabei der Tatsache, dass nicht genug Arbeit für alle da ist?
Damit dass das Unsinn ist. Vielleicht ist nicht für jeden der Traumjob da, aber Arbeit ist genug da. In vielen Regionen in Deutschland wird gerade der Ruhemontag eingeführt (u.a. Bawü und Bayern), weil Gastro kein Personal findet. Wenn ich sehe wie lang manche Ausschreibung dauert, bis man mal Bewerber hat.
Ein Kumpel von mir ist im öffentlichen Dienst und betreut die Bewerbungen und Bewerber. Auf eine ausgeschriebene IT Stelle gab es 3! Bewerbungen. Zwei kamen nicht zum Vorstellungsgespräch (von denen einer nicht mal abgesagt hat) und den dritten konnte man total vergessen.
Wir haben mittlerweile einen Fachkräftemangel in vielen Bereich, der zu Beeinträchtigung der Wirtschaft führt. Versuche doch mal einen Handwerker zu bekommen? Einen Arzttermin? Von der öffentlichen Verwaltung mal gar nicht zu sprechen. Und das wird alles noch deutlich schlimmer, weil demnächst die BoomerJahrgänge in Rente gehen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 30% des Personals in Rente geht. Und die pfeifen vielerorts jetzt schon auf dem letzten Loch.
Es mag nicht genug Jobs für Unqualifizierte geben. Das mag sein. Aber selbst die BVG und die Bahn suchen händeringend Straßenbahnfahrer, Busfahrer, Bahnpersonal etc. Also erzähle keine Märchen.

OdinHades schrieb:
So ziemlich jeder, der den Mindestlohn erhält und nicht gerade im letzten Kaff in Meck-Pomm wohnt, wo die Miete quasi nichts kostet. Bei 160 Stunden kommst du da auf 1.500 brutto. Viel Spaß dabei, davon zu leben. Ich könnte damit nicht mal meine Miete bezahlen und ich wohne in einer Mietwohnung, nicht in einer Villa.

OdinHades schrieb:
Jetzt kann man sagen, wer Mindestlohn bekommt, hat halt selbst verkackt, selber schuld und bla. Aber als ich das letzte Mal geschaut hab, war die Menschenwürde noch immer unantastbar.
Dann sollten die Leute halt was für ihre Ausbildung tun und einen vernünftigen Job lernen.
OdinHades schrieb:
Fun Fact: nicht mal die 12 Euro von Scholz reichen aus, um die rund zwei Millionen Arbeitnehmer mit Mindestlohn alle von Hartz 4 zu befreien.
Du hast immer noch nicht begriffen, dass ein Mindestlohn nichts ändert, oder, im Gegenteil das Ganze einfach nur teurer macht und den Mittelstand und diejenigen, die Keine Gehaltserhöhung bekommen haben weiter in den Strudel nach unten reißt. Der viel gefeierte Mindestlohn ist reine Augenwischerei. Er führt nur zu steigenden Preisen, und dazu, dass sich Arbeit noch weniger lohnt. Denn derjenige, der vorher 2500 Eur Brutto mit einer Ausbildung verdient, verdient das auch bei einem Mindestlohn. Nur die finanzielle Lücke zwischen dem Unqualifizierten und dem Qualifizierten wird kleiner, und der Qualifizierte hat weniger in der Tasche, weil er die höheren Preise bedienen muss. Die Leute, die die Ganze Zeit den Laden am Laufen halten, sind also noch mehr am Arsch und können sich ernsthaft fragen, ob die soziale Hängematte nicht der bessere Weg ist. (insbesondere wenn dann noch so ein Unsinn wie das Bedingungslose GE von 1200Eur kommt).
OdinHades schrieb:
Die Heulerei vom Mittelstand kann ich nicht mehr hören.
Da ist nichts mit Heulerei. Das sind die Leute, die das Rückgrat der Gesellschaft sind. Die das finanzieren und seit Jahren die Gebeutelten sind. Das sind die Leute, die im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen sollten und nicht der Gedanke, wie man Diejenigen, die nichts beitragen, ohne Gegenleistung noch mehr unterstützen kann.
OdinHades schrieb:
Vielleicht liegt es an meiner Erziehung, aber ich schaue immer zuerst auf die Leute ganz unten.
Ich helfe auch Leuten, die Hilfe brauchen. D.h. aber nicht, dass sich Leute auf dieser Hilfe ausruhen und ein schönes Leben machen sollen. Faulheit löst keine Hilfsbedürftigkeit bei mir aus. Hilfe bekommt der, der sich den Popo aufreißt und nicht, der auf die Gesellschaft scheißt, die ihn durchfüttert.
 
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Ich weiß nicht inwiefern die Frage zu Exportweltmeister etwas mit Mindestlohn und BGE zu tun hat....

Um aber mal auf die Frage zurückzukommen.

Im Ausland wird meiner Meinung nach vor allem die Arbeitsmoral geschätzt. Ich durfte in meinem Arbeitsleben schon mit Arbeitern aus verschiedensten Nationen zusammenarbeiten. Es ist einfach nirgends so wie in DE. Mir persönlich sind deutsche Zulieferer um Welten lieber als Ausländische. Wenn da halt nicht immer der Einkauf mit der Preiskeule um die Ecke käme.

Und da brauche ich noch nicht mal Europa zu verlassen. Franzosen, Italiener, Spanier.... die kannste teilweiese alle in einen Sack stecken was die Arbeitsmoral angeht. Termine werden da eher als Empfehlungen wahrgenommen, Fristen als Wünsche und Anfragen kann man shconmal bewusst 2 Wochen ignorieren.
Wenn ich dann noch die diversen Geschichten aus dem Einkauf dazu nehme wundert mich echt nichts mehr.

Ja, manchmal schimpft und lacht man über die deutsche Bürokratie und die Unflexibilität. Erst letzte Woche wieder erlebt wie sich eine asiatische Kollegin über unsere Fixierung auf den vorher festgelegten Terminplan belustigt hat, und warum wir da den nnicht so flexibel sein können den einfach komplett umzudrehen.
So eine "Komm ich heut nicht komm ich Morgen"-Mentalität trifft man häufiger im Ausland an.
Grad bei komplexen Projekten kann ich mir vorstellen, dass die Deutschen hier nach wie vor ein hohes Ansehen in der Welt genießen. Wenngleich sich das ggf. die letzten Jahre auch etwas verschlechtert haben könnte. Auch wir haben unsere schwarzen Schafe was das angeht.
 
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