Wieviel bringt den Ultrafastboot überhaupt?

JardelBenz

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Wieviel an Startgeschwindigkeit bringt denn Fastboot und Ultrafastboot in der Praxis überhaupt?

Ich habe gerade festgestellt, dass ich bei eingeschaltetem Ultrafastboot nicht mehr per Tastendruck ins Bios komme.
Habs dann dank google über die Problembehandlung hin bekommen.
Was aber natürlich umständlich ist.

Auch eine weitere Festplatte die noch eingebaut habe, wurde nicht erkannt.

Daher stelle ich mir die Frage, wieviel Zeitersparnis bringen mir die Funktionen Fastboot und Ultrafastboot in der Praxis denn überhaupt?

Habt ihr das an?
 
Mich stört es, dass man dann nicht mehr ins BIOS kommt, habs aus. Und das spart wenige Sekunden, lohnt also nicht wirklich.
 
(Ultra)FastBoot beschleunigt die Phase vom Drücken des Einschaltknopfs bis zum Zeitpunkt, wenn das Betriebssystem gestartet wird. Der eigentliche Windows-Start wird dadurch jedoch nicht beschleunigt! Bei Mainboards mit vielen Zusatzchips kann das schon mal 20, 30 Sekunden oder noch länger dauern und dann wirkt sich FastBoot schon ordentlich zeitverkürzend aus.

Ins BIOS/UEFI kommt man jederzeit, wenn man über die Startmenü-Option "Neustart" mit gedrückter Shift-Taste geht. Dort dann Problembehandlung -> Erweiterte Startoptionen auswählen (oder so ähnlich). Dann startet der Rechner durch und geht automatisch ins BIOS/UEFI.
 
Wenn Du 100x am Tag den Rechner neu startest, soarst Du jede Menge x)
 
Wann muss ich es denn ausschalten?

Sobald ich an der Hardware was ändere?
 
lohnt nur wenn du in den 5 sekunden die du dir so pro neustart sparen kannst auch was sinnvolles erledigen kannst. selbst eine glas wasser/limo/cola eingießen kostet mehr zeit.
also lohnt es meines erachtens nicht.
was sich mehr lohnt ist ein job in fußreichweite zu haben und nicht täglich 1h oder mehr im stau zu verbringen. ja da spart man zeit. aber nicht beim neustarten vom rechner.

starte mal einen alten win95 rechner neu. das war noch zeitverschwendung... da hast fast einen kaffee in kolumbien holen können bis der neu gestartet ist. die heutigen systeme sind eh vergleichsweise schnell gegenüber den alten.
 
Naja, man kommt natürlich noch ins BIOS. Aber man sollte sofort nach dem Einschalten auf der ENTF-Taste rumhacken, obwohl der Hinweis nie erscheint.

Manche Boards mögen das allerdings nicht besonders, hängen sich auf und booten noch einmal.
 
Nein, Du kommst nicht ins BIOS. Das ist doch gerade der Witz bei FastBoot, dass alles, was nicht unbedingt gebraucht wird, übersprungen wird. Dazu gehören unter anderem:

- Wartephase von mehreren Sekunden, in den auf DEL/F2/... Taste gewartet wird, falls der Benutzer ins BIOS möchte
- Erkennung von USB-Geräten wie Tastaturen und Mäusen. Ist ja unnötig und das macht anschließend das Betriebssystem beim Booten sowieso nochmals, wenn dann auch die Treiber dafür geladen werden.

Ins BIOS kommt man nur noch über die Option mit der Shift-Taste beim Win-Neustart, wie von mir bereits in Post #3 beschrieben.
 
@Faust2011
Eine Verknüpfung mit der Befehlszeile: shutdown -r -fw -t 0, die mit Adminrechten ausgeführt wird, reicht aus um ins UEFI zu kommen. Voraussetzung: Windows 10 ab 1607, das auf einem relativ aktuellen Rechner im EFI Mode läuft. Eine solche Verknüpfung liegt schon seit dem Anniversary Update in meinem Startmenü und wird über ihre Einstellungen immer mit Adminrechten ausgeführt. Schneller und einfacher gehts gar nicht mit dem Gang ins UEFI.
 
Danke für den Hinweis, @areiland. Die Option -fw macht genau das, d.h. den Sprung in die "Firmware", wie es bei Microsoft heißt. Wenn sich die ganzen Optionen von shutdown mal anzeigen lässt, dann kommt da doch unerwartet viel zum Vorschein :D (zumindest für ein Dos-/Win-Kommandozeilenprogramm - bei Unix/Linux hätte mich das nicht überrascht).
 
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