Wieviel Tiefbass

geht net das aktivmodul steht schon auf 40 tiefer kannes nicht trennen
 
hier mal ne messung vom hochtöner
 
Zuletzt bearbeitet:
die messung war frei ..
 
Dann ist der aber nicht besonders breitbandig, die Resonanzfrequenz liegt zu hoch, bei 2kHz (außer der Impedanzschrieb sagt etwas anderes).
Du solltest wenigstens eine Oktave oberhalb trennen, was dann 4kHz ergäbe.
Was wieder weitere Probleme mit sich bringt: bei so hohen Trennfrequenzen sind Laufzeitverzerrungen vorprogrammiert (außer im "sweet spot", der sehr klein ist). Die gibts aber auch schon bei Deinen angedachten 3kHz.
Meine Empfehlung: trenne bei 3kHz, aber dann mit wenigstens 18dB/Oktave (3. Ordnung).

Gruß
Morgoth
 
Mal eine andere Frage:

Hast du die Frequenzweichen vor oder nach der Endstufe?
Davor sin 18dB/Okt. kein Problem, aber danach wird es schwierig das ordentlich hinzu bekommen...

Noch eine Frage:

Mit was misst du diese Frequenzverläufe?
 
Morgoth schrieb:
Im Hochtonbereich ist das kein Problem, 18dB/Oktave sind 3 Bauteile und noch bezahlbar, eventuell noch 2 Widerstände als Spannungsteiler. Gibt auch genügend Simulationsprogramme dafür.

Gruß
Morgoth

Wie machst du denn das?
Ich hätte das jetzt per Frequenzweiche über OP-Verstärkung (alson Aktivfilter) gemacht und ein OP der 100W oder mehr aushält ist nicht ohne...
 
Wie Anhang.

Die beiden Widerstände bilden einen Spannungsteiler, so dass am Hochtöner die gleiche Spannung wie am Parallelwiderstand anliegt.

Zusätzlich wird durch den Parallelwiederstand der Impedanzgang des Hochtöners geglättet, was dem vorgeschalteten Hochpass zugute kommt.

Gruß
Morgoth
 

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Morgoth schrieb:
Wie Anhang.

Die beiden Widerstände bilden einen Spannungsteiler, so dass am Hochtöner die gleiche Spannung wie am Parallelwiderstand anliegt.

Zusätzlich wird durch den Parallelwiederstand der Impedanzgang des Hochtöners geglättet, was dem vorgeschalteten Hochpass zugute kommt.

Gruß
Morgoth

Gibst mir auch mal deine Bauteilwerte?
 
Den TP muss man simulieren, aber den Spannungsteiler kann man auch per Hand ausrechnen:

Code:
UL/Ue=R2*RL/(R1*(R2+RL)+R2*RL)
UL: Spannung am Hochtöner
Ue: Spannung vor dem Teiler
R1: Serienwiderstand
R2: Parallelwiderstand
RL: Gleichstromwiderstand des Hochtöners (nicht der DIN-Widerstand!)

Ein bisschen rumprobieren muss man aber trotzdem.

Ein kleines Beispiel:
Hochtöner soll um 6dB abgesenkt werden, RL ist 6 Ohm, der soll erhalten bleiben.

6dB bedeutet Halbierung der Spannung, also ist UL/Ue=0,5.
Das macht die Sache einfach, es ergeben sich R2 zu 6 Ohm und R1 zu 3 Ohm.

Die Widerstände sollten 5W aushalten, bei höheren Belsatungen 10W.

Dies ist aber wirklich nur ein einfaches Beispiel, komplexere Aufgaben würde ich nur im Simulator machen, dafür sind mir die Tasten meines Taschenrechners zu Schade ;).

Gruß
Morgoth
 
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CaptainIglo schrieb:
Mal eine andere Frage:

Hast du die Frequenzweichen vor oder nach der Endstufe?
Davor sin 18dB/Okt. kein Problem, aber danach wird es schwierig das ordentlich hinzu bekommen...
noch hab ich gar keine weiche die muß ich noch basteln :rolleyes:

CaptainIglo schrieb:
Mit was misst du diese Frequenzverläufe?
dieses System
http://www.hifisound.de/software/dlsa/dlsapro.html

mit diesem Mikrofon
http://www.lautsprechershop.de/pdf/clio/mic0102.pdf
 
Morgoth schrieb:
Den TP muss man simulieren, aber den Spannungsteiler kann man auch per Hand ausrechnen:

Den Spannungsteiler hät ich grad auch noch her gekriegt ;).

Die anderen Werte hätte ich gerne. Hab das Ding nämlich mal mit geschätzen Werten simuliert und kam dabei bei weitem nicht auf 18dB/Okt.

@jafp23:

Hast du getrennte Kanäle für die Hochtöner? Weil dann ist die Weiche kein Problem.
 
Ähm, so etwas simuliere ich immer, weil ich zu faul bin. Aber eigentlich sollten die 3 Bauteile immer einen Hochpass 3. Ordnung ergeben, nur kann es passieren, dass der instabil wird und anfängt zu schwingen.

Ich hab mal einen simuliert, die Werte sind nur geraten, deshalb so ne seltsam tiefe Grenzfrequenz. Hängt an.

Hab nicht viel Zeit dazu, muss Fussball schauen :D

Gruß
Morgoth
 

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Hab nochmal mit "besseren" Werten simuliert und da kam Ich auf 70dB/Okt.!
Also super Weiche, wer ich mir merken :D.
 

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Ich hab meine Simulation verbessert, da war nen Fehler drin, jetzt passts. Da sieht man die 18dB/Oktave sehr schön.

Ist im Post weiter oben angehängt.

Edit:
CaptainIglo schrieb:
Ich hätte das jetzt per Frequenzweiche über OP-Verstärkung (alson Aktivfilter) gemacht

Analoge Aktivfilter sind zwar besser als ihre passiven Varianten, kranken aber genauso an Phasenverschiebungen.

Besser sind Digitalfilter, allen voran FIR-Filter. Also, DSP drauf, den richtig programmieren und gut is. Beschäftige Dich mal damit, das ist die Zukunft.

Gruß
Morgoth
 
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