Wieviele VM's mit 6 Cores und 12 oder 16 Threads möglich?

D0Zi

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#1
Hallo,

angenommen ich habe eine CPU mit 6 Cores und 12 Threads, wieviele VM's könnte ich dann damit gleichzeitig laufen lassen, wenn folgendes der Fall ist:
-Einige VM's mit Linux bekommen 2GB Ram zugewiesen

Zusätzlich gibt es einige Windows Client- (1x XP, 1x Win7, 1x Win10) und Server-VM's (Eval), welche aber nicht alle gleichzeitig mit den obigen VM's laufen werden, sondern max. 2 dieser VM's laufen zur selben Zeit zu den obigen mit Linux.
Für alle Windows Client/Server VM's plane ich 2GB Ram, max. 4GB Ram, ein.

Mir geht es also darum 2 Windows VM's gleichzeitig laufen zu haben während "x"-VM's mit Linux laufen.
Die "x" suche ich quasi, also wieviel das max. sein könnten, wenn obige Konfiguration, für die Linux-VM's (2GB Ram), berücksichtigt wird.
Laufen da dann nur 5, 10 oder gar 20 Linux-VM's?

Es läuft nichts speicherhungriges, sodass ich mich vorher schon über die Systemvoraussetzungen des Linux-Systems informiert und die empfohlenen Anforderungen an RAM oben berücksichtigt habe.
Für jeden Win-Server können es gerne 4GB Ram sein.

Wieviel Ram es also insgesamt geben muss, ist erstmal zeitrangig, das Mainboard kann bis 128GB Ram.

PS: Es könnte auch eine CPU mit 6 Cores und 16 Threads werden, welche erst noch erscheint. Da ist ja noch einiges im Kommen.
 
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#2
Wenn du möchtest laufen auch mehr als 20 VMs, alles ne frage der Ressourcenverbrauchs der VMs.
Hatte auch schon auf nem mobilen i3 (Dualcore) mehrere Windowsserver am laufen.
 
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#3
Das kann man überhaupt nicht pauschal beantworten. Da weder klar ist welche Dienste auf den Linux Systemen laufen bzw. wofür die VMs genutzt werden noch welches Linux überhaupt eingesetzt wird, ist hier keine Aussage möglich.

50x ARCH Linux ohne Dienste funktioniert vermutlich ohne Probleme, solange dein Storage nicht zu langsam ist.
 

smart-

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#5
Wie mein Vorredner schon sagte ist das Abwägungssache, also was genau auf den einzelnen VMs überhaupt läuft und welche Ressourcen benötigt werden.
Bei deinem Rechenbeispiel begrenzt zunächst nur mal die verfügbare Hardware.
Einige VMs dürften kein Problem sein, aber ich würde es auch nicht übertreiben. Grundsätzlich solltest du auf jeden Fall genug Ressourcen für den Hypervisor übrig lassen und evtl. etwas Puffer für spätere Anpassungen. Ich würde das nicht übertreiben.
Allerdings kommt mir deine Rechnung hier eh komisch vor, da du letztlich erst mal schauen müsstest was genau gemacht wird und wie viele Ressourcen genau verwendet werden. Dein pauschales Rechenbeispiel bringt nicht wirklich was. Einfach viele VMs aufsetzen lässt irgendwie vermuten du hast da kein Konzept.
 

Shandriano

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#6
Wie alle schon sagten man kann dies nicht wirklich Pauschal sagen wie viele VM´s du laufen lassen kannst das hängt von vielen Faktoren ab. Und wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest mit dem Ram dann Tendiere eher zu Vollausbaustufe soll heißen 128 GB Ram Bestückung und ruhe. Alles andere was limitieren würde währen eh die Laufwerke ect.
 

alxa

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#7
Die Threads alleine sind es nicht unbedingt.
Wenn die VMs nicht nur idlen, dürfte der CPU Cache (Grösse und Struktur) entscheidend sein.
Threads vom selber Core müssen sich den Cache teilen, wenn da Zeug aus unterschiedlichen VMs drauf läuft, swappt der Cache viel hin und her, was Rechenzeit kostet.

nimm für sowas dann tendenziell eher Xeons oder Ryzen CPUs, da deren dezentralere Cachestruktur besser für sowas ausgelegt sind, als die Consumer intel Core Linie, deren Cache auf Single OS/Gaming optimiert ist.
Und i.d.R bekommt man bei mehr Cores auch ganz generell mehr Cache.

Von der puren Rechenleistung bräuchtest du einen AMD Threadripper zwar nicht unbedingt, aber der nochmal grössere Cache dieser CPU könnte was bringen.
 

tryitz

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#8
Hi,

ich habe auf mein Homelab einen Intel Xeon E3-1231v3. Habe 12 VMs gleichzeitig laufen. Darunter einen DC, DHCP, Print, WLAN Controller, Emsisoft Management, SCCM zum testen usw laufen. Meine 32 GB ram sind nahezuvoll. :D

CPU hat noch viel Luft nach oben. Als Hypervisor nutze ich Hyper-V
 
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patrick888

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#9
Die wichtigste Information fehlt, und zwar die, welche Virtualisierung du einsetzen magst.

Vmware, OpenVZ, LXC, KVM, HyperV, VirtualBox, um mal ein paar zu nennen, alles bringt völlig unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich, auch und insbesondere was die Reservierung von Ressourcen angeht.

Bei OpenVZ kannst du die Ressourcen des Systems "beliebig" überbuchen, solange dann nicht plötzliche alle VMs anfangen die Ressourcen auch voll zu nutzen ;) Lösungen wie Proxmox bieten dir dann dennoch die Option KVM VMs zu erstellen in denen du dann bspw. Windows Systeme mit reservierten Ressourcen nutzen kannst und vereinen so dann Vorteile beider Welten.

Letztlich hängt die Wahl der Hardware auch maßgeblich davon welche Virtualisierungslösung du einsetzen magst, aka mit welcher du das nötige Know-How zum Betrieb besitzt.
 

D0Zi

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#10
Danke an alle, die was "vernünftiges" beigetragen haben.;)

Gut, dann fasse ich wohl mal einen Xeon ins Auge.:)
Als Virtualisierungslösung dachte ich an VMWare Workstation Pro.
 

tryitz

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#11
Noch kurz zur Info.

Deine Storage muss je mehr VMs du hast auch mitspielen. Die Performance hängt vom IOPS ab, die dir dein Storage bietet. Würde dir für die VMs daher SSD empfehlen.
 

t-6

Admiral
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#12
Als Virtualisierungslösung dachte ich an VMWare Workstation Pro.
Was soll denn überhaupt der Einsatzzweck der VMs sein? Wenn es nur um Labor-Zeug geht das nicht durchgänig laufen muss - ok. Wenn die VMs aber durchgängig Dienste anbieten sollen die von mehreren Leuten im Netzwerk benötigt werden, dann nimm eben ESXi wenn du bei VMWare bleiben willst und stell die Kiste als echten Server ab.
 

D0Zi

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#13
Dient tatsächlich nur als Labor-Zeug und läuft nicht durchgängig.
 
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