News Wikimedia Foundation: Die Wikipedia verliert Leser an KI-Portale und -Chatbots

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Alesis schrieb:
Das ist also alles, was dir zu den ganzen menschenverachtenden Aussagen einfällt.
Soll ich hier aufzählen was Grüne über Sex mit Kindern (Stichwort : Pädophilie) ausgesagt haben,oder Linke übers "Reiche" erschießen ?
Oder das die CDU/CSU die meisten ehemaligen SS Mitglieder in Ihre Reihen aufgenommen hat ?

Du wirst in JEDER Partei Mitglieder mit Aussagen finden welche gewisse Grenzen überschreiten.
 
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Swarley schrieb:
Kann man ja mal machen.
Grass war 17 damals, deswegen auch manipulierbarer. Aber dennoch unterm Strich eine Weile lang Teil einer zutiefst verbrecherischen Organisation und nicht "nur Flakhelfer", da gibt's wenig schönzureden. Menschen bleiben jedoch oft nicht ihr Leben lang dieselbe Person, ändern Einstellungen, Meinungen und manchmal ihr gesamtes Weltbild.

Was ich aber primär sagen wollte: Es geht Krah nicht ums Differenzieren. Das ist denke ich klar geworden und der wichtige, aufs Thema bezogene Teil meines Beitrags.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Nein. Das ist falsch. Die Linke mag populistisch sein und gelegentlich an Realitätsverweigerung leiden, aber sie ist nicht menschenverachtend.
Sie bekämpfen Gegner ihrer Ideologie genau so extrem... und was heisst menschenverachtend... nur weil man sich nicht alles gefallen lässt oder akzeptiert?
 
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Wer nach @Alesis Zitatensammlung noch mit "aBEr DiE aNDeREn" kommt hat echt ein schwieriges Politikverständnis. Um es nett und neutral zu formulieren.

Da hat Die Linke Leute an der Grenze erschossen, es wird die Pädophilie der Grünen aus den 70ern und 80ern ausgegraben, die Alt Nazis in der CDU von noch früher. Oder man ist nicht menschenverachtend wenn man man oben genannte Zitate von sich gibt. Weil man nicht nicht alles gefallen lässt Aber was die AFD die letzten 5 Jahre von sich gibt wird mal eben weg relativiert

Hmmmmmkay.
 
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Kommt es mir nur so vor, oder geht es hier inzwischen arg off topic zu?
 
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@Ford_Prefekt
Urteil:
Schuld darf man gerne individuell beurteilen, wenn man Sie in seiner wichtigen Rolle im Gespräch korrekt einordnet. Und zwar in ein Urteil welches juristisch die organisatorische Schuld der SS in den Nürnberger Prozessen festgestellte.

Opfer:
Krah ist nicht DAS Opfer. Wenn ein SPD-Politiker diese Aussage so losgelöst äußern würde bzw. diese Relativierung tätigen würde wäre das ebenfalls skandalös.

Provokation der AfD:
Die Provokationen der AfD sind nicht als Aufklärung sondern als kalkulierte Tabuüberschreitung zu bezeichnen.

68er und Sex vs. Aussagen der AfD:
Das relativieren nationalistischer verbrechen ist jedoch kein Akt der Freiheit (Rede über Sex)…

Schuldkult und Knoten in den Hirnen:
Diese Bewertung ist keine Analyse sondern Entwertung moralischer Verantwortung.

Dazu noch was Ergänzendes. Wenn sich Menschen direkt angegriffen oder Schuldig fühlen für die NS-Verbrechen habe ich ehrlich gesagt wenig Mitleid (bzw. sie könnten und müssten dem entgegnen!). Denn sie haben die Messlatte unserer kollektiven historischen Verantwortung nicht begriffen.

Wir leben in einem Land, in dem zusammengefasst „eines“ der schlimmsten
Verbrechen der Menschheitsgeschichte zu verantworten ist.
Wir als Bundesrepublik haben uns deshalb zur Verantwortung gemacht vor uns ein Mantra zu tragen:
Nie wieder!

Das ist kein Knoten, sondern eine eine Verantwortung die uns stark macht. Ein Bewusstsein was einen kann.
Es trägt. Moralisch, rechtlich, politisch und auch gesellschaftlich.

Dafür sollten wir einstehen. Und ich empfinde dabei keine Schuld. Sondern Verantwortung.
Und kann nur daran appellieren das mehr und mehr Mitmenschen das (wieder) anerkennen.
 
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Mal zurück zum Thema abseits von dem ganzen Links/Rechts-Anschuldigungen.

Wer glaubt, das Wikipedia wirklich überflüssig ist? Eine echte, frei oder auch kostenpflichtig zugängliche Alternative sehe ich nicht. Für wichtige Themen gibt es die zweifelsohne, aber alles lokale und regionale wäre dann mehr oder minder ersatzlos weg.

Eine Suche nach der Einwohnerzahl meiner nächsten größeren Stadt ergab mit Google (Suchtext: Einwohner Hohenstein-Ernstthal) :
Hohenstein-Ernstthal hat laut der Stadt Rheinberg rund 17.000 Einwohner. Diese Zahl bezieht sich auf die sächsische Stadt, da es auch eine Gemeinde namens Hohenstein (ohne -Ernstthal) in Baden-Württemberg gibt.

Sächsische Stadt Hohenstein-Ernstthal: Rund 17.000 Einwohner (Quelle: Stadt Rheinberg).
Die Stadt hat übrigens ca. 14.000 Einwohner derzeit. Eine einfachste Aufgabe, wo die KI scheitert ... kann die wirklich Artikel über lokale Geschichte, Tierarten, oder Menschen zusammenfassen? Offline herunterladen kann man die KI auch nicht, bei Wiki würde das zumindest für den Text gehen.


Oder um mal den Vergleich mit der PC-Technik zu bringen. Ohne Computerbase, Hardwareluxx und andere Seiten bastelt die KI dann halt Artikel mit den nVidia-Balken der Werbung der Multi-Frame-Generation und DlSS zusammen. Dann hat die RTX 5060 mit 8 GB eben auch 300 % der Leistung einer RTX 3060 oder RX 9060 ....
 
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Knergy schrieb:
Wer glaubt, das Wikipedia wirklich überflüssig ist? Eine echte, frei oder auch kostenpflichtig zugängliche Alternative sehe ich nicht. Für wichtige Themen gibt es die zweifelsohne, aber alles lokale und regionale wäre dann mehr oder minder ersatzlos weg.
Ich sehe Wiki auch als eine der weit besseren Errungenschaften der letzten 20 Jahre.

KI ist für manche Sachen brauchbar. So lässt sich die Tochter manchmal Rechenwege von der KI erklären. Für vieles, wie zb Recherche absolut ungeeignet.
 
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Knergy schrieb:
Die Stadt hat übrigens ca. 14.000 Einwohner derzeit. Eine einfachste Aufgabe, wo die KI scheitert ... kann die wirklich Artikel über lokale Geschichte, Tierarten, oder Menschen zusammenfassen? Offline herunterladen kann man die KI auch nicht, bei Wiki würde das zumindest für den Text gehen.
Na anstaendige KI benutzen? Muss man halt 30-60 Sekunden auf die Antwort warten.

1760863037946.png


Zusammengefasst aus 29 Webseiten.
Gerade fuer Zahlen, Statistik und technische Fragen ist Grok echt gut. Aber selbst da gibt es noch immer Halluzinationen. Aber wenigstens kann man diese super einfach querchecken.
z.b. hat es mir schon Command Options fuer Linux Befehle erfunden. Ein Blick in die Manpage zeigt, die Option gibts ja garnicht. 🤦

Ganze Artikel schreiben wuerde ich keiner AI zutrauen. Stell dir das mal vor, jede einzelne Information im Artikel muesste man manuell ueberpruefen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sierra1505
"Urteil
:
Schuld darf man gerne individuell beurteilen, wenn man Sie in seiner wichtigen Rolle im Gespräch korrekt einordnet. Und zwar in ein Urteil welches juristisch die organisatorische Schuld der SS in den Nürnberger Prozessen festgestellte."
Hat er nicht bezweifelt aber auch die Worte der Nürnberger Prozesse sind für uns nicht das, was der Koran für den Gläubigen Moslem darstellt.

"Opfer:
Krah ist nicht DAS Opfer. Wenn ein SPD-Politiker diese Aussage so losgelöst äußern würde bzw. diese Relativierung tätigen würde wäre das ebenfalls skandalös."

Richtig und genau das ist das Problem, ein Thema differenziert zu betrachten und dafür nur mit Dreck beworfen zu werfen ist eben nicht rational oder gerecht, das ist philosophisch betrachtet mittelalterliche Denke, Prä-Aufklärung.

"Provokation der AfD:
Die Provokationen der AfD sind nicht als Aufklärung sondern als kalkulierte Tabuüberschreitung zu bezeichnen."

Richtig, das sagte ich und das ist gut so, weil dieses Tabu nunmal abgeschafft gehört.

"68er und Sex vs. Aussagen der AfD:
Das relativieren nationalistischer verbrechen ist jedoch kein Akt der Freiheit (Rede über Sex)…"

Niemand relativiert. Es geht nur darum, dass man Dinge nüchtern ansprechen darf ohne gleich eins auf die Rübe zu bekommen.

"Schuldkult und Knoten in den Hirnen:
Diese Bewertung ist keine Analyse sondern Entwertung moralischer Verantwortung."

Ich hab mir das ja nicht aus dem Hut gezogen, dass ist womit man sich trotz der Denkverbote in der Politikwissenschaft und auch in der Philosophie sowie Psychologie auseinandersetzt, gerade auch durch die Impulse von außerhalb. Europa giert danach das wir endlich Verantwortung übernehmen aber wir sträuben uns, weil Verantwortung nunmal mit neuer Schuld einhergeht aber alles Handeln ist dem moralischen Imperativ untergeordnet. Oder um es anders auszudrücken, wenn morgen Nazis Frankreich übernehmen wären wir nicht dazu in der Lage sie wie einst die Allierten zu bekämpfen/diese Verantwortung anzunehmen.

Mal ein Auszug aus dieser Welt:
Deutschland versteht die Welt nicht. Nun haben wir Deutsche schon seit Jahrzehnten Abbitte geleistet und unsere Schuld eingestanden. Nun verweigern wir Deutschen uns schon dem sündigen, dreckigen Krieg und treten immer und überall brav, notfalls auch mit dem Scheckheft, für Frieden und Verständigung ein. Aber unsere Nachbarn mögen uns trotzdem nicht. Sie fordern Rüstung, die Übernahme von Verantwortung, nötigenfalls militärisch. Dabei ist das Militärische doch unsere historische Schuld.

Die Deutschen sind nie erwachsen geworden, können mit dieser Komplexität nicht umgehen. Jahrzehntelang wurde ein pawlowscher Reflex geübt, alles abzulehnen, was in irgendeiner Form den Nazis und deren Verbrechen ähnelt. Dieser Reflex hat sich verselbstständigt zu einer Ablehnung aller möglichen Schuld. Da jedoch in Deutschland alle Verantwortung – Israel, Europa, Frieden – mit Schuld begründet wird, kann er folglich auch keine Verantwortung übernehmen. Verantwortung ohne Schuld ist unmöglich.

Wer Verantwortung übernimmt, macht Fehler. Wer zum Guten interveniert, wird trotzdem hässliche Dinge tun müssen – wie die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Deutschland kann diese Ambivalenz, diese Zumutung, nicht aushalten. Die Vermeidung von Schuld ist das, worauf Land und Volk konditioniert sind. ... Deutschland täte sich also einen Gefallen, erwachsen zu werden und den Schuldkomplex zu überwinden. Das bedeutet nicht, die Verantwortung an den vergangenen Taten des Landes zu leugnen oder die Lehren aus der Geschichte wegzuwerfen, sondern sie anzunehmen. Es bedeutet, dass Deutschland sich auch wie ein normales Land verhält und nationale Interessen formuliert, statt sich auf moralische Imperative zu versteifen. Denn nur dann kann Deutschland eine Zukunft haben, die aus mehr als Abwehrreflexen der Vergangenheit und möglicher Schuld besteht. Nur dann kann Deutschland auch in der Wahrnehmung des Auslandes aus den Schatten seiner Vergangenheit herauswachsen.

Ein Anfang wäre getan, würden in der Schule und der weiteren Bildungsorganisation Ereignisse jenseits der Verbrechen der Nazis und der historische Schuld zu lehren. Insbesondere auch mit Blick auf die weltpolitische Lage und Ursachen des Aufstiegs der Nazis und des Krieges. Denn abseits der historischen Schuld bietet die (Vor-)geschichte der Weltkriege viele Lehren für die Gegenwart. Zudem könnte ein umfassenderer Blick peinliche bis schandhafte Vergleiche etwa von Impfgegnern mit der Judenverfolgung vorbeugen, die auch ein Resultat der sich immer weiter auf Stichworte und Schuld verkürzenden Erinnerungspolitik sind. Es geht nicht darum, die Geschichte, die Verantwortung und die Schuld der Täter auszulöschen. Es geht darum, dass Deutschland über diese Schuld hinauswachsen und eine Wiederholung der einstigen Fehler an anderer Stelle vermeiden kann. Und es geht darum, dass Deutschland lernen kann, vergangene Fehler zu verzeihen, um nicht in ihnen und ihrer wechselseitigen Bestrafung gefangen zu sein.

"Wir als Bundesrepublik haben uns deshalb zur Verantwortung gemacht vor uns ein Mantra zu tragen:
Nie wieder!"
Das ist kein Knoten, sondern eine eine Verantwortung die uns stark macht. Ein Bewusstsein was einen kann.
Es trägt. Moralisch, rechtlich, politisch und auch gesellschaftlich.

Der derzeitige Umgang damit macht uns eben nicht stark, sondern das Gegenteil.
 
1776 schrieb:
Stimmt, nur eine komplette Partei hat das jahrelang schon durchgezogen. Und das waren die Linken, die an der Grenze Leute erschossen haben.
Achso, weil in der DDR auf Flüchtige geschossen wurde ist es das gute Recht der AfD das auch heute machen zu dürfen ohne als extrem zu gelten?
Kommt dir das nicht selber ziemlich dumm vor?

1776 schrieb:
Geschichte lernen hilft!
Aus der Geschichte lernen würde noch viel mehr helfen.
 
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Osmanthus schrieb:
welchen Wert hat eine "vergiftete" Wissensansammlung?

Das bezieht sich doch eher auf KI. Die sammelt alle möglichen Daten und vermengt sie "perfekt" zueinander. Wie groß ist denn wohl der Anteil "vergifteter" Wikiseiten? Weil irgendwo etwas nicht gut ist, gleich alles wegwerfen?

Und die nächste Alternative ist dann unbeeinflussbar? Oder rührt die dann auch "linke" Inhalte mit rein? Ja, gerade bei speziellen Themen hängt oft alles an einem Autor. Aber bei Wiki könnte man dem zumindest noch wiedersprechen. Das ist ja auch der Vorteil daran, denn eine geschickt präsentierte Webseite zu kritisieren ist praktisch unmöglich. KI würde das aber auch mit als vertrauenswürdige Quelle auswählen. Während inhaltlich richtige, aber schlecht geschriebene Themen wohl nicht so gut dabei wegkommen.
 
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mibbio schrieb:
Wikimedia stellt doch sämtliche Wikipedia-Inhalte als regelmäßige Datenbank-Dumps zum Download bereit.
Wiki tut das.
Andere Quellen nicht.
Und wenn der Crawler halt eh schon
Randnotiz schrieb:
Im Kontext vermag ich zu behaupten, beides kann ko-exisitieren, wobei man noch immer versucht, das Auto mit Äpfeln und Zucker zu füttern.
Wieso versucht? BioEthanol geht ziemlich gut ab wenn der Motor darauf ausgelegt ist ;)
 
@mae Diesen Crawler mit den 16.000 Zugriffen hättet ihr mit der Methode sehr einfach blockieren können. Genauso Wikipedia. Es gibt auch weitere Möglichkeiten wie Turnstile.

Einfach nur öffentlich rumzuheulen wie schlimm doch alles geworden ist bringt gar nichts. Wikipedia muss umgehend handeln oder es ist Geschichte.
 
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