Win7 CPU Last -> 100% HW-Interrupt

Ricky Roma

Cadet 3rd Year
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Okt. 2008
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Hallo,

zunächst meine
<<< System-Zusammenfassung >>>
> Mainboard : MSI K9N Neo-F (MS-7369)
> Chipsatz : nVidia nForce 520
> Prozessor : AMD Athlon 64 @ 2500 MHz
> Physikalischer Speicher : 4096 MB (2 x 2048 DDR2-SDRAM )
> Grafikkarte : ATI Radeon HD 3800 Series
> Festplatte : Maxtor (82 GB)
> Festplatte : ST3250310AS (250 GB)
> Festplatte : WD (500 GB)
> DVD-Rom Laufwerk : HL-DT-ST DVDRAM GH20NS15 ATA Device
> Monitortyp : Samsung SyncMaster - 19 inchs
> Netzwerkkarte : RTL8168/8111 PCIe Gigabit Ethernet Adapter
> Betriebssystem : Windows 7 Professional Professional 6.01.7600 (x64)

Nun passiert es mir manchmal, dass der die Prozessorlast gen 100% geht und dann manchmal auch das ganze System einfriert, nix geht mehr. Der Processexplorer von Sysinternals zeigt Hardware-Interrupts als Grund an.

Sofern ich einen Zusammenhang beobachten konnte, tritt das Verhalten auf bei:
a) hoher Downloadrate >=700 kb/s
b) Kopieren von Datei(en) von externer Festplatte auf USB-Stick (erst einmal probiert)

Oder wie eben, als ich einfach den Datei speichern Dialog im FF auf hatte und noch nichtmal den Ordner ausgewählt hatte. Nebenbei habe ich Musik von der externen Festplatte gehört, der DL hatte aber sicher noch nicht gestartet.

Wie kann ich weiter vorgehen? Gibt es Tools um den Fehler zu finden?
Oder habt Ihr schon einen weiteren Verdacht?
Ich habe aktuelle Treiber.

Ich kann meine Downloads drosseln, aber das mit dem Datei kopieren oder dem Freeze eben macht mir zu schaffen, wenn ich noch nebenbei arbeite.

Ich merke sicherheitshalber noch zusätzlich an, dass ich meine externe Festplatte partitioniert habe (2 Partitionen) und auf der einen ein Truecrypt Container liegt. Also wenn ich den Container einbinde, sind insgesamt drei Festplatten zusätzlich dran. Ist das zu viel? Meist ist dies aber kein Problem und unter Vista hatte ich mal das Verhalten, dass er die nicht anerkennen wollte, aber dann lief es problemlos.
 
Pauschal sage ich mal das die Festplatte den geist aufgibt und nichtmehr mit dem schreiben/lesen nachkommt was zum freeze führt, oder es liegt am Controller auf dem Mainboard.

Lass erstmal nen Diskcheck rennen und schau was der ergibt.
 
AUf welcher Festplatte ist dein System? Wie sind die Festplatten angeschlossen? IDE eventuell? Vielleicht läuft eine der Platten (Die auf die du Downloadest?) im PIO-Modus.
 
Mein System läuft auf der "ST3250310AS (250 GB)" (SATA), dann ist noch eine "Maxtor (82 GB)" (IDE, nur Backup) und die externe, von der ich Musik höre, ist die "WD (500 GB)" (USB).
 
Wenn Du extrem hohe CPU-LAst beim Schreiben auf dei Platte hast, könnte es daran liegen, dass diese statt im DMA-Modus im PIO-Modus läuft.
Wenn aus welchen Gründen auch immer (defektes Kabel etc.) es zu Schreibfehlern kommt, wird Windows den Übertragungsmodues solange zurücksetzen, bis letztendlich der PIO-Modus eingestellt ist. Hierbei gehen die Schreib- und Lesezugriffe über die CPU und nicht direkt über den Speicher. Schau einfach mal in die Ereignisanzeige und die Hardwareanzeige, ob beim Controller bzw. den Platten DMA aktivert ist....
 
Festplatte wurde ja schon genannt. Evtl würde ich auch mal den RAM checken, ob da alles in Ordnung ist.. Kann sein dass er vom Zwischenspeichern im Ram nen Fehlerhaft block erwischt, der dir dann alles zusammenhaut ^^
(hatte ich mal.. das lags aber eher an der zu niedrigen spannung der Northbridge dass er die Vollbestückung noch ned vertragen hat.. xD)
 
Ok, ich weiß nicht, was DMA und PIO sind, werd ich gleich mal nachschlagen. Kann man das in Windows umstellen?

Womit checke ich am besten den RAM?
 
PIO? Das ist noch so ein alter Hut von damals, der immer wieder in den Forums rumgeistert, vergiss das wieder schnell.
 
Hohe Interruptlast bei SATA hatte ich hier auch schon, sowohl bei einer Festplatte als auch bei einem Brenner. Beide Male lag es am Kabel. Fabrikneu, aus derselben Charge. Die Platte (HD501LJ) hat es überlebt, wenn auch mit etlichen defekten Sektoren, darunter 5 "hängenden". Nach Neuverkabelung und Formatierung der Platte (komplett, d.h. keine Schnellformatierung) ist die Platte noch etliche Monate gelaufen, ohne dass irgendwelche verdächtigen Ereignisse in den den S.M.A.R.T. - Daten aufliefen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kann ich überprüfen, woher genau die Interrupt Last herkommt?

Womit checke ich die Festplatten? Siehe Link oben, ist das Programm gut?

Eben hatte ich noch mal Freeze. Hab einfach nur bei AIMP2 auf Pause gedrückt und...

Das sagt der Process Explorer:

Code:
Process	PID	CPU	Description	Company Name
Interrupts	n/a	44.26	Hardware Interrupts	
DPCs	n/a	40.27	Deferred Procedure Calls	
procexp64.exe	2012	6.99	Sysinternals Process Explorer	Sysinternals - www.sysinternals.com
System Idle Process	0	5.79		
firefox.exe	652	4.10	Firefox	Mozilla Corporation
csrss.exe	528	2.65	Client-Server-Laufzeitprozess	Microsoft Corporation
FSHDLL32.EXE	1756	1.45	F-Secure DLL Hosting Plugin	F-Secure Corporation
svchost.exe	984	0.48	Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
explorer.exe	2144	0.48	Windows-Explorer	Microsoft Corporation
System	4	0.24		
SearchIndexer.exe	3780	0.24	Microsoft Windows Search-Indexerstellung	Microsoft Corporation
fsgk32.exe	1636	0.24	Gatekeeper Handler II	F-Secure Corporation
dwm.exe	2188	0.24	Desktopfenster-Manager	Microsoft Corporation
XtrCtrl.exe	3060		Hercules Xtra Controller Main Application	Guillemot Corporation S.A.
wmpnetwk.exe	3252		Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst	Microsoft Corporation
winlogon.exe	708		Windows-Anmeldeanwendung	Microsoft Corporation
wininit.exe	496		Windows-Startanwendung	Microsoft Corporation
TrueCrypt.exe	3776		TrueCrypt	TrueCrypt Foundation
taskhost.exe	2248		Hostprozess für Windows-Aufgaben	Microsoft Corporation
svchost.exe	808		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	736		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	308		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	1188		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	948		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	248		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	1492		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	1628		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	2744		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
svchost.exe	944		Hostprozess für Windows-Dienste	Microsoft Corporation
sqlwriter.exe	1860		SQL Server VSS Writer - 64 Bit	Microsoft Corporation
sqlservr.exe	1728		SQL Server Windows NT	Microsoft Corporation
spoolsv.exe	1464		Spoolersubsystem-Anwendung	Microsoft Corporation
smss.exe	292		Windows-Sitzungs-Manager	Microsoft Corporation
services.exe	552		Anwendung für Dienste und Controller	Microsoft Corporation
NMSAccessU.exe	1816			
lsm.exe	576		Lokaler Sitzungs-Manager-Dienst	Microsoft Corporation
lsass.exe	568		Local Security Authority Process	Microsoft Corporation
***** Notifier Plus.exe	2612		***** Notifier Plus	Baptiste Girod
fssm32.exe	2640		F-Secure Scanner Manager	F-Secure Corporation
fsorsp.exe	2432		F-Secure ORSP Service	F-Secure Corporation
FSMA32.EXE	1676		F-Secure Management Agent	F-Secure Corporation
FSM32.EXE	3320		F-Secure Settings and Statistics	F-Secure Corporation
FSHDLL64.EXE	2056		F-Secure DLL Hosting Plugin	F-Secure Corporation
fsgk32st.exe	1600		F-Secure Anti-Virus Scanning Service	F-Secure Corporation
fsdfwd.exe	2652		F-Secure Internet Shield daemon	F-Secure Corporation
fsav32.exe	3064		FSAV Handler	F-Secure Corporation
Everything.exe	3304		Everything	
Dropbox.exe	3104		Dropbox	
csrss.exe	428		Client-Server-Laufzeitprozess	Microsoft Corporation
audiodg.exe	640		Windows Graphisolierung für Audiogeräte 	Microsoft Corporation
atiesrxx.exe	860		AMD External Events Service Module	AMD
atieclxx.exe	1148		AMD External Events Client Module	AMD
 
44.26% Hardware Interrupts (!)
Du kannst hier zwar nicht im einzelnen nachschauen, welche Hardware für wieviel Prozent Last verantwortlich ist, aber ich gehe jede Wette ein, dass gerade der SATA - Controller Amok lief.

Und das ist ein Hinweis darauf, dass auf dem Datenkabel jede Menge Bits umfallen.

Jetzt nicht mehr viel testen, denn das kann die Platte weiter schädigen. Auf einer Systemplatte schnell auch Systemdateien.
Erst mal ein SATA-Kabel möglichst anderer Bauart und aus einer anderen Charge einsetzen. Eines aus derselben Tüte könnte z.B. genauso schlecht sitzen.

Anschließend kann man mit einem einschlägigen Tool den S.M.A.R.T. - Status auslesen. Hoffentlich sind nicht allzuviele Sektoren "reallocated" oder gar "pending". Hier verwende ich zum Auslesen das passende Modul von SpeedFan.
 
Zuletzt bearbeitet:
nap schrieb:
PIO? Das ist noch so ein alter Hut von damals, der immer wieder in den Forums rumgeistert, vergiss das wieder schnell.

Ist es nicht, Kollege hatte erst vor kurzem wieso auch immer genau dieses Problem bei seiner Seagate Sata. Wäre auch nicht drauf gekommen das es daran liegt, hätte er es nicht schon damals zu IDE zeiten erlebt.
 
was sagen mir diese S.M.A.R.T. Werte den jetzt?

zwischenablage2.png
 
Die S.M.A.R.T. - Daten sehen erst mal unauffällig aus, speziell die Werte zu beschädigten oder "hängenden" Sektoren. Letztere konnten nicht korrekt gelesen werden und werden dann beim nächsten Schreibvorgang von der Platte intern durch für diese Fälle vorgesehene Reservesektoren ersetzt.

Manche S.M.A.R.T. - Werte werden übrigens von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich eingesetzt, sodass man ggf. das passende Hersteller-Tool zum Plattentesten einsetzen muss. Wobei iWindows 7 und die Seatools für Windows wohl noch nicht zusammenpassen.
 

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