Windows 11 Education Herunterfahren führt zu neustart trotz aktuellem Update

aemonblackfyre

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Hallo,

ich habe ein paar PCs bei denen 23H2 installiert ist und die mit dem Januar Patch das Problem entwickelt haben, dass sie statt wie befohlen herunterzufahren neustarten. Der Patch für dieses Problem KB5077797 ist installiert, das Problem dauert aber noch immer an. Auch wenn der Patch und das Januar Update deinstalliert werden bleibt das Problem bestehen.

Wenn man herunterfährt werden 2 Ereignisse von Kernel-Power ins Log geschrieben:
1. Der Kernelenergie-Manager hat einen Übergang zum Herunterfahren initiiert.

Aktion: Power Action Shutdown Off
Ereigniscode: 0x0
Ursache: Kernel API
2. Das System wurde für ein System initiierte Neustart von Active vorbereitet.
das 2. Event wird 2 sekunden nach dem ersten angelegt und ist die einzige Spur die ich bisher finden konnte.

Da die Probleme nur bei 23H2 auftreten habe ich schon versucht ein Upgrade auf 24H2 laufen zu lassen (über die ISO und Setup.exe /auto upgrade [...] /dynamicupdate disable). Das führt aber nur dazu dass eine 2. Bootoption erzeugt wird. Wenn man diese auswählt startet der PC einfach neu und man darf wieder auswählen welche der Windows 11 Installationen man booten möchte. Die andere bleibt einfach bei 23H2.

Ich vermute, dass durch diese Probleme beim sauberen Herunterfahren die Installation auf 24H2 nicht korrekt durchläuft.

Hat hier jemand eine Idee was los sein könnte bzw. wie man dem Problem auf die Schliche kommt?
 
Da die Edu-Version nicht für den privaten Anwender zugelassen ist, wende dich an deine IT-Abteilung.
 
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Ich konnte dieses Verhalten zuletzt bei einem betroffenen Laptop beenden, indem ich in den Energieoptionen den Schnellstart deaktiviert habe.
 
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Siehe #2.
Kein Support für Versionen die nur für Firmen/Organisationen freigegeben sind.
 
Windows 11 und Schnellstart sind einfach ein Grauß.
Einfach per GPO deaktivieren und es läuft.
Einen wirklichen Nachteil hat man davon auch nicht.
 
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yxcvb schrieb:
Da die Edu-Version nicht für den privaten Anwender zugelassen ist, wende dich an deine IT-Abteilung.
So ein Bullshit, die kommerzielle Nutzung ist illegal.
Nutzung ist legal, solange die Schule die Lizenz vergibt.
Lizenz gilt nur während der Zugehörigkeit zur Bildungseinrichtung, aber die Schule muss die Lizenz aktiv Wiederrufen.
Selbes gilt übrigens für Lehrer.
 
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aemonblackfyre schrieb:
Da die Probleme nur bei 23H2 auftreten habe ich schon versucht ein Upgrade auf 24H2 laufen zu lassen (über die ISO und Setup.exe /auto upgrade [...] /dynamicupdate disable).
Das Setup erst mal ohne Parameter starten. Falls diese Rechner nicht Win-11-kompatibel sind, setup.exe /product server eingeben.
 
aemonblackfyre schrieb:

AAS schrieb:
die kommerzielle Nutzung ist illegal.
Nutzung ist legal, solange die Schule die Lizenz vergibt.
Da hast Du Recht, @AAS. Die Frage ist aber, wenn es um mehrere Rechner geht, ob da nicht vielleicht doch besser die entsprechende IT-Fachabteilung besser dran geht.
 
@TorenAltair Evtl. ist er ja der IT-Verantwortliche vor Ort? :)
 
Oder wie an vielen Schulen ist ein Lehrer der IT-Verantwortliche, der nur nicht schnell genug weglaufen konnte. An einer Schule war das der Direktor (die haben ja sonst nix zu tun) bzw. der aktuelle Praktikant der ein Handy bedienen kann.
 
@AAS Wer weiß. Da wir aber nicht wissen, ob die in einer Domäne hängen oder mit Intune verknüpft sind, sind, ohne das genaue Bild zu kennen, die Tipps ggf. schädlich und wenn es um Edu-Versionen geht, führt die Annahme, dass damit produktiv gearbeitet werden soll, bei mir dazu, durch falsche, gut gemeinte, Tipps nicht das Rechnerenvironment ggf. zu (zer-)stören.
 
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TorenAltair schrieb:
Oder wie an vielen Schulen ist ein Lehrer der IT-Verantwortliche, der nur nicht schnell genug weglaufen konnte. An einer Schule war das der Direktor (die haben ja sonst nix zu tun) bzw. der aktuelle Praktikant der ein Handy bedienen kann.
Hahaha hat was, bei uns im Kt. Bern sind es 2 Stellenprozent die man kriegt als Lehrer. Meine Partnerin ist Lehrerin und ich habe im Berner Oberland für 2 Jahre 15 Schulhäuser betreut.
Ich persönlich hatte mit den ICT-Verantwortlichen vor Ort immer einen guten Austausch. Schule+IT kriegt man realtiv gut hin, man braucht nur die richtigen Partner.
Sogar welche, die aktiv Weiterbildungen in dem Bereich gemacht haben (CAS-Digitale Bildung, Lernsoftware Design usw.) und wir reden hier über die Schweizer Alpen am Arsch der Welt.

TorenAltair schrieb:
@AAS Wer weiß. Da wir aber nicht wissen, ob die in einer Domäne hängen oder mit Intune verknüpft sind, sind, ohne das genaue Bild zu kennen, die Tipps ggf. schädlich und wenn es um Edu-Versionen geht, führt die Annahme, dass damit produktiv gearbeitet werden soll, bei mir dazu, durch falsche, gut gemeinte, Tipps nicht das Rechnerenvironment ggf. zu (zer-)stören.
Intune schätze ich nein, dann hätte er ein InPlace-Upgrade per Intunes gemacht.
Und Fehler bei InPlace Upgrade kann man easy mit Redemption Scripts bereinigen.
Meine Devise ist da halt auch ein bisschen, kein Backup, kein Mitleid. 😅
 
Navigator schrieb:
Ich konnte dieses Verhalten zuletzt bei einem betroffenen Laptop beenden, indem ich in den Energieoptionen den Schnellstart deaktiviert habe.
ist bereits deaktiviert. ich würde tatsächlich mal testen ob es hilft das wieder zu aktivieren wobei ich noch nie davon gehört habe das Schnellstart mal einen positiven Effekt hätte

AndyMutz schrieb:
wozu die ganzen parameter?
normal sollte ein in-place upgrade auch so funktionieren, wenn man einfach nur die setup.exe startet.

-andy-
Ist einfach so gescriptet damit kein Input vom User nötig ist. Das Upgrade läuft im Hintergrund und beim nächsten Start bekommt man nur "Updates werden installiert" angezeigt und hat bei der Anmeldung nicht erstmal EULA und Datenschutzkram zu bestätigen.

TorenAltair schrieb:
@AAS Wer weiß. Da wir aber nicht wissen, ob die in einer Domäne hängen oder mit Intune verknüpft sind, sind, ohne das genaue Bild zu kennen, die Tipps ggf. schädlich und wenn es um Edu-Versionen geht, führt die Annahme, dass damit produktiv gearbeitet werden soll, bei mir dazu, durch falsche, gut gemeinte, Tipps nicht das Rechnerenvironment ggf. zu (zer-)stören.
ja produktive nutzung aber gibt diem öglichkeit alles zu testen. Mehr kaputt gehen kann es eigentlich nicht. Entweder man kann es fixen oder es wird neu aufgesetzt.
 
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