Windows 7 vs. Ubuntu 11.10

Die Adobe (CS5) Programme sollten allerdings alle reibungslos laufen, da ich diese auch zur Arbeit nutze. Und Office will ich auch behalten. (Dieses Libre-Zeugs ist nicht wirklich das Wahre)

Dann würde ich bei Windows bleiben. Wenn du die Programme zum Arbeiten brauchst, dann hast du mit Sicherheit nicht die Lust da mit Wine rumzufrickeln. Du kannst sie natürlich auch ein einer virtuellen Maschine betreiben (mit dem Seamless Mode integrieren sie sich dann sogar relativ gut in den Linux Desktop), aber mit Wine würde ich das sein lassen.
 
Ich möchte einfach eine solche Oberfläche haben, in der sich das Mailprogramm und viele andere Programme perfekt integrieren.

@Rocketdock-Verwendung: Rocketdock ist nicht das Gleiche, bei Ubuntu kann man auch länger auf die Symbole klicken und dann auf Beenden, etc. klicken.
 
Hi,

für solche Sachen nimmt man auch einfach die Taskleiste von Windows 7. Zusätzliche Programme packt man dann in die Rocketdock. Aber wenn du nicht willst dann eben nicht... ist dein Bier. Ich find es einfach totalen Nonsens wegen einer Taskleiste das Betriebssystem zu wechseln und etliche Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen von denen bereits jetzt im Vorfeld feststeht, dass sie auftauchen werden.

Aber mach was du möchstest. Ich bin kein Missionar und ich kriege keine Prozente von Microsoft, wenn du also denkst du wirst mit Ubuntu glücklicher dann mach das doch einfach. Gibt ja hier im Thread genug Anleitungen und Tipps.

VG,
Mad
 
AVILAN schrieb:
Die Adobe (CS5) Programme sollten allerdings alle reibungslos laufen, da ich diese auch zur Arbeit nutze. Und Office will ich auch behalten. (Dieses Libre-Zeugs ist nicht wirklich das Wahre)

Vergiss es. Du kriegst die CS5-Geschichten nicht sauber zum laufen. Bleib bei Windows, in deinem Falle ist eine Migration auf Linux einfach keine Option.
 
Daaron schrieb:
Konzeptionell ist Linux aber WEEEEEEIT weg von Windows.... Es ist schon wie Äpfel und Birne. Beides ist Obst, sogar Fallobst, aber das wars auch schon. Linux bietet viel mehr Freiheiten, erfordert dafür aber auch etwas mehr Expertise, um diese ausnutzen zu können.

Natürlich gibt es Dinge, die jeweils anders aussehen, bedient werden, sich verhalten. Und natürlich gibt auch und gerade technisch mehr oder weniger große Unterschiede zwischen den Systemen. Aber aus Endanwender-Sicht liegen alle drei Systeme nicht so weit auseinander, dass sie sich nicht vergleichen lassen würden. Desktop-Metapher, Maus-Steuerung, Dateiverwaltung, Programm-Ausführung. Ist alles total ähnlich und wenn nicht total borniert ist, lassen sich die spezifischen Unterschiede schnell erlernen.

Das entscheidende sind und bleiben die Anwendungen.


Daaron schrieb:
11.10 IST eine Gnome3-Distribution... Du musst nur über den Unity-Tellerrand gucken. 3.0 ist in den Standard-Repos, 3.2 gibts über ppa.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass Ubuntu mehrere DE zur Auswahl bietet. Die mehr oder minder gut supportet werden. Hauptaugenmerk ist nun mal Unity. Und vermutlich zunehmend weniger der Desktop.

Wird 12.04 auf Vanilla-Gnome setzen? Sind nicht ohnehin Änderungen notwendig, um Unity zu unterstützen?
 
AVILAN, was du willst, ist ein Windows mit Ubuntus Unity als Oberfläche. Das gibts nicht. Windows ist Windows uns Linux ist Linux, daran kann man nichts drehen. Wenn du eine Lamborghini-Karosserie auf einen Hummer H3 stopfst, dann wird das, was dabei rauskommt, nicht benutzbar sein... Genauso ist Unity nur in Verbindung mit dem Ubuntu drunter und all den Programmen, die drauf laufen, sinnvoll benutzbar.
 
soares schrieb:
Natürlich gibt es Dinge, die jeweils anders aussehen, bedient werden, sich verhalten. Und natürlich gibt auch und gerade technisch mehr oder weniger große Unterschiede zwischen den Systemen. Aber aus Endanwender-Sicht liegen alle drei Systeme nicht so weit auseinander, dass sie sich nicht vergleichen lassen würden. Desktop-Metapher, Maus-Steuerung, Dateiverwaltung, Programm-Ausführung. Ist alles total ähnlich und wenn nicht total borniert ist, lassen sich die spezifischen Unterschiede schnell erlernen.
Dann wirf doch einen Blick auf Unity auf einem Tablet, schon bist du eher bei Win8 als bei Win7.
Und die Desktop-Metapher hast du nun schon seit Win 3.1 in quasi unveränderter Form, ist auch wie ich finde die beste Lösung um Anwendungen und Shortcuts zu sortieren. Der ganze neumodische Mumpitz mit Linsen, Kacheln und permanentem Fullscreen ist fürs Klo. Auto-Fullscreen und Multi-Desktop mit 1 App pro Desktop war das erste, was ich bei Gnome3 wieder geschlachtet hab, dafür gabs dann per Cairo-Dock ne Win7-artige Taskleiste.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass Ubuntu mehrere DE zur Auswahl bietet. Die mehr oder minder gut supportet werden. Hauptaugenmerk ist nun mal Unity. Und vermutlich zunehmend weniger der Desktop.

Wird 12.04 auf Vanilla-Gnome setzen? Sind nicht ohnehin Änderungen notwendig, um Unity zu unterstützen?
12.04 wird doch sicher genauso wieder primär auf Unity setzen, würd ich jetzt mal stark vermuten. Für Unitiy sind aber keine Änderungen an der Gnome Shell nötig, Unity baut auf der Shell auf, nicht anders herum. Ein kurzes apt-get install gnome-shell, und fertig ist ein Gnome3. (ok, tweak-tools, skins, plugins fehlen noch... ein hoch aufs webupd8-repo)
 
@AVILAN
Muss hier Photon zustimmen, den mit dem was du willst, wirst du nicht glücklich werden.

@Daaron
Oh man, du scheinst hier die Gnome-Shell mit Gnome3 durcheinander zu bringen!
Natürlich nimmt Canonical Änderungen an Gnome3 vor um Unity ans laufen zu bekommen. Das ist doch auch der Grund, weshalb andere Distributionen Unity derzeit nicht anbieten und solange sich dies nicht änder auch nicht anbieten werden! Jemand hats probiert auf OpenSuse zu portieren und hat aufgegeben, weil er sonst Änderungen an anderen Paketen vornehmen müsste, welche dann mit den anderen Programmen Probleme bereiten. Bei Fedora wurde darüber diskutiert, auf den versuch bei OpenSuse verwiesen und erkannt das es derzeit sinnlos ist.
 
Das ist schade. Aber das mit dem Dualboot-System ist ein guter Tipp. Werd ich mal testen, aber ich fürchte ohne die Adobe Produkte kann ich am PC nicht richtig arbeiten. Ich benutze das eig. täglich, wenn auch nur für ein paar Minuten. GIbt es keine Version für Linux, ich meine, immerhin ist auch eine Mac-Version auf dem Markt. Hier auf der Arbeit arbeite ich ausschließlich mit Macintosh und abgestürzt ist mir das noch nie. (Kommt mir sogar von der Performance her schneller vor, als auf dem Windows-PC)
 
Du kannst versuchen, die ganzen Adobe-Geschichten über wine zu installieren. Zumindest Photoshop sollte laufen.
 
Daaron schrieb:
Dann wirf doch einen Blick auf Unity auf einem Tablet, schon bist du eher bei Win8 als bei Win7.

Ich verwende kein Tablet und werde kein Tablet verwenden. Dass sich der Consumer-Markt in diese Richtung bewegt, ist mir bewusst. Ich muss nicht jeden Trend mitmachen.

Deswegen auch der ev. Umschwung hin zu einer Gnome-Distro. Gnome-Shell ist mit Plugins mittlerweile ziemlich gut anpassbar. Unity hat da eine weniger gute Infrastruktur. Ich bin gespannt, ob man mittelfristig bei Compiz bleiben wird.


Daaron schrieb:
Und die Desktop-Metapher hast du nun schon seit Win 3.1 in quasi unveränderter Form,

Eben. Und das bei allen Systemen. Die Bedienkonzepte ändern sich gerade ein wenig. Aber alle in die gleiche Richtung.


Daaron schrieb:
ist auch wie ich finde die beste Lösung um Anwendungen und Shortcuts zu sortieren.

Wenn man sich mit dem System nicht auskennt, dann geben hierarchische Strukturen Orientierung. Ansonsten bieten andere Ansätze bessere Ergonomie. Ich verwende schon seit vielen Jahren einen solchen Ansatz (erst Quicksilver, dann Gnome-Do, aktuell Synapse), von daher bin ich weder überrascht von dem Umschwung, nach sonderlich beeindruckt.


Daaron schrieb:
Der ganze neumodische Mumpitz mit Linsen, Kacheln und permanentem Fullscreen ist fürs Klo. Auto-Fullscreen und Multi-Desktop mit 1 App pro Desktop war das erste, was ich bei Gnome3 wieder geschlachtet hab, dafür gabs dann per Cairo-Dock ne Win7-artige Taskleiste.

Das ist ja das schöne in der Linux-Welt. Es gibt viele Alternativen und man kann sich das System seinen Anforderungen gemäß anpassen (oder aussuchen).

Aber wir schweifen ab. Der TE benötigt weiterhin Windows für seine Anwendungen. End of story.
 
AVILAN schrieb:
Ist es eigentlich immernoch so, das wenn man eine Festplatte anschließt oder einen USB-Stick, das die Verknüpfung dann (wie beim Mac) auf dem Desktop landet?

Ja meines Wissens nach schon...
 
Wenn man mit Spielen und Wine hantiert, muss man dann mit dem Terminal arbeiten? Oder gehts inzwischen auch ohne, also mit Rechtsklick "öffnen mit Wine" oder sowas.

Früher musste man ja immer so Codezeilen eingeben im Terminal... :rolleyes:
 
Heutzutage kann man zwar viel über Benutzeroberflächen machen, aber jeder der Linux ernsthaft benutzen will darf keine Angst vor der Befehlszeile haben. Es ist einfach viel schneller, übersichtlicher und flexibler das ganze im Terminal zu machen.

Klar kann man wine-Programme auch ausm Filemanager raus starten, allerdings wirst du für das ganze Rumgefrickel das Terminal benutzen müssen. Außerdem siehst du sonst keine Fehlermeldungen und hast dann überhaupt keinen Plan worin dein Problem besteht.

Wenn ich all das so lese, dann kann ich dir wirklich nur empfehlen Windows zu behalten. Was du willst ist ein Windows, das aber ein Linux ist. Tut mir leid, aber Linux ist wirklich nichts für dich.

Wenn du mir das nicht glaubst, installier dir die Linuxdistribution deiner Wahl in VMWare oder VirtualBox und probiere da herum. Du musst es ja nicht gleich als Zweit-OS installieren, nur um es auszuprobieren.
 
AVILAN schrieb:
Wenn man mit Spielen und Wine hantiert, muss man dann mit dem Terminal arbeiten? Oder gehts inzwischen auch ohne, also mit Rechtsklick "öffnen mit Wine" oder sowas.

Früher musste man ja immer so Codezeilen eingeben im Terminal... :rolleyes:

Kurz, ja per Klick öffnen geht und ist Standard. Falls allerdings etwas nicht startet, dann sieht man Fehlermeldungen nicht, dann muss man per Konsole starten, was aber einfach ist. Das sieht dann so aus: "wine /pfad/zur/exe".
 
Wenn man bei Youtube Videos über wine-emulierte Spiele anguckt, dann sind die immer im Fenstermodus. Ist Vollbild nicht möglich?
 
Bisschen mehr suchen wäre nicht schlecht, natürlich geht der Vollbildmodus.
 
hab mich auch schon lage von windows losgeeist,
genau genommen seit ich überwiegend an ner konsole zocke zu 100%.

einfach weil es stabiler ist, keine virenprobleme und dinge gibt die unnötig ausbremsen, keine bluescreens , bessere anpassungsmöglichkeiten -> und möglichkeiten selbst einzugreifen die es in der form bei windows nicht gibt....

soviel dazu,
benutze aber Xubuntu.
-> das heißt, ein anderen fenstermanager.
der ist im prinzip noch recourcen schonender als die neuartige völlig verhunzte und windowsartige und bevormundende gnome-geschichte :D
obwohl ich gnome zu 2er zeiten sehr mochte.
 
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