Windows Defender – ein neuer Internet-Explorer-Moment?

Hat Microsoft seine Monopolstellung mit dem Defender ausgenutzt?

  • Ja, der Fall erinnert stark an die Integration des Internet Explorers

    Stimmen: 12 19,0%
  • Nein, beim Virenschutz sollten andere Regeln gelten

    Stimmen: 51 81,0%

  • Umfrageteilnehmer
    63
andi_sco schrieb:
mit vorinstallierten Windows: McAfee ist da vorinstalliert
Das machen die doch schon seit gefühlten 15 Jahren…
 
halbtuer2 schrieb:
Gibt es nicht Distro's die auch Geld kosten?
Ja die gibts, aber das sind Distributionen, die dann mit gewissen Supportleistungen etc. vebunden sind und sich eher an Nutzer richten, die aus dem professionellen Umfeld stammen.

Auch von denen gibts in der Regel kostenfreie Versionen, die sich in ihrem eigenen Funktionsumfang nicht von der kostenpflichtigen Version unterscheiden. Die kostenpflichtigen Versionen können demgegenüber gleich noch kostenpflichtige Programme mitbringen, deren Lizenzen schon enthalten sind.

Der Unterschied beim Zugriff auf Alternativen z.B. beim Browser liegt darin, dass man unter Linux gar keinen Browser benötigt, um den gewünschten Browser installieren zu können. Denn hier macht man das über die fest integrierte Paketverwaltung, die die Auswahl bereitstellt und dann den Download und die Installation des Browsers erledigt.

Ausserdem ist der vorinstallierte Browser bzw. seine Webengine bei Windows auch dafür zuständig, alle webbasierten Inhalte darzustellen. Wenn also ein Programm seine Ausgaben mit Webtechniken formatiert und darstellt, dann nutzt es zwangsläufig die Engine des vorinstallierten Webbrowsers. Das war mit dem IE nicht anders.
 
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Leider gibt es beim Hardwarekauf mit Win 11 diverse Antivirenprogramme von Drittanbietern immer schon beim Starten und Einrichten des Systems mit dazu, bevor man weiß, dass der Microsoft-Defender an Bord ist, und viele nutzen diese dann auch.
 
halbtuer2 schrieb:
Gibt es nicht Distro's die auch Geld kosten?
Jein, wobei das quasi aussschliesslich an Enterprise-Kunden gerichtet ist.
Man zahlt auch nicht für die Distro, sondern für den Support.
Ändert aber nix, denn welches Problem damit auch immer auftritt, das ist dann ein Problem mit den Distros eines Unternehmen, bspw. RedHat oder Tuxedo. Kein Linux-weites Problem.
halbtuer2 schrieb:
Und irgendwie, nein, daß lass ich so nicht stehen. Hier wird Linux immer als das Allheilmittel gegen das böse Windows dargestellt, jetzt kommt Jemand und behauptet, daß ein Linux- User weiß, daß es andere Alternativen gibt?
Ich verstehe die Frage nicht. Gleichzeitig unterstütze ich die Prämisse nicht.
Linux ist kein Heilmittel, nur ein Betriebssystem.

Wer mit Windows glücklich ist soll dabei bleiben, wer sich mehr Freiheit wünscht sollte sich Linux ansehen.
Wie gesagt verstehe ich den Zusammenhang aber nicht. Selbst wenn jemand Linux als "Allheilmittel" sieht, was hat das damit zu tun ob er von anderen Browswrn weiss oO?
Vielleicht steh ich auf dem Schlauch :).

Vielleicht wurde ich auch missverstanden. Meine Aussage oben war eigentlich nur: Wer Linux nutzt weiss tendenziell(sic) auch, dass es verschiedene Browser gibt.
Einfach weil das Wissen, was ein Browser ist inzwischen doch recht verbreitet ist und Menschen die Linux installieren tendenziell eher Interesse an IT haben. Fast zwangsläufig, sonst hätten sie von Linux nie gehört.

Das soll kein Elitedenken sein im Sinne von "Linuxxler haben Ahnung und Windows User sind Daus". Nein, es gibt viele schlaue ITler die auch auf Windows arbeiten.
Aber wer keine Ahnung hat, kein I teresse und doch am PC arbeiten oder was machen muss, wird zu 99% bei Windows landen.
Ergo, die paar die nicht wissen was ein Browser ist und dass es mehrere gibt, findet man eher bei Windows, obwohl die meisten Windows User es natürlich wissen.

So meine, gar nicht mal so wichtige, Überlegung 😁.
 
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Schinken42 schrieb:
Man zahlt auch nicht für die Distro, sondern für den Support.
Das stimmt so nicht ganz.
Nehmen wir beispielsweise mal Redhat Enterprise Linux (RHEL). Das kannst Du nicht einfach runter laden und beliebig nutzen wie eine Linux-Distribution wie Debian, Arch und wie sie alle heißen.

Du brauchst eine Subskription dafür die Du käuflich erwerben musst. Damit kriegst Du dann auch Support.
Aber es ist eben nicht so, wie Du sagst: Das Du die Distribution so kriegst und nur für Support zahlst.

Genau deshalb gibts ja auch Klone von RHEL wie z.B. Rocky Linux.
 
@andy_m4 😮‍💨.
Stimmt, ich hätte auch noch genauer werden können, hab ich mir gespart da es schon genug Text und weit genug vom eigentlichen Thema entfernt war.
Ausserdem ändert es nichts an irgendeiner meiner Aussagen.
Also, warum war das jetzt wichtig?
Ich mein, ja, du hast Recht. Wenns nur das war, bitte.
 
Schinken42 schrieb:
Also, warum war das jetzt wichtig?
Über die Wichtigkeit kann man streiten. Ich sehe es jetzt auch nicht als krass wichtig an.
Nur wenn etwas falsch ist, ist es doch ok das richtig zu stellen.
Insbesondere wenn es eine Antwort auf eine Frage war und nicht nur einfach etwas, was nebenbei so lapidar daher gesagt wurde.
 
@andy_m4 Bitte, wenns dir beswer geht.
 
Schinken42 schrieb:
Bitte, wenns dir beswer geht.
Weils Dir anscheinend so wichtig ist, hau ich noch einen raus. :-)

Er sagt ja sinngemäß, das Linux oft so über den Klee gelobt wird.

Und ja. Wenn man mal hier durch die Foren so quer liest, dann kann man hier und da den Eindruck durchaus gewinnen.
Und ja, der ein oder andere Linux-Nutzer kommt dabei so ein wenig elitär rüber.

So. Geht es Dir jetzt besser? Oder hab ich noch irgendwelche Aspekte vergessen? ;-)
 

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