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Windows Defender und die Funktionen

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BlackNinja2019

Gast
Hallo, hab ne Frage zu der Kernisolierung.
Ist das sinnvoll oder nicht die Funktion zu aktivieren?
Standard mäßig ist die deaktiviert.
Wird das von jeder CPU unterstützt?
 
Okay also Sinnvoll, hab es aktiviert.
Warum muss man Neustart machen, damit es aktiv wird?
 
Änderungen den Kernel betreffend enden immer mit einem Neustart. Selbst bei Linux (jedenfalls auch dort zumindest oft).
 
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Änderungen an einem laufenden Betriebssystem müßen naturgemäß immer neu geladen (=gestartet) werden.
 
Ich hatte mal gelesen das es bei Win 10 nicht mehr nötig ist.
Aber die Änderungen werden ja nur durch einen Neustart wirksam oder nicht?
 
Wenn dein OS das so sagt, dann wird es so sein. Manche Eingriffe können erst durch bzw. mit einem Neustart durchgeführt werden, da in den betreffenden laufenden Prozess nicht so tief eingegriffen werden kann. Beim Kernel sowieso.

Der Kernel reagiert aber bei jedem OS sehr strikt und das ist aus Sicht der Sicherheit auch gut so.
 
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BlackNinja2019 schrieb:
Hallo, hab ne Frage zu der Kernisolierung.
Ist das sinnvoll oder nicht die Funktion zu aktivieren?
Im Prinzip wird dabei Virtualisierungstechnik benutzt, um den Kernel gegen Schadcode zu schützen der schon beim booten aktiv wird.
Hintergrund: Der Kernel selbst bringt ja viele Schutzmechanismen mit. Die müssen aber halt erst etabliert werden und das ist insbesondere in frühen Boot-Phasen noch nicht der Fall.
Um da gegen Angriffe z.B. durch bösartige Gerätetreiber etc. zu schützen soll die Kernisolierung helfen.

BlackNinja2019 schrieb:
Warum muss man Neustart machen, damit es aktiv wird?
Gute Frage. Vermutlich wird das routinemäßig bei Kernel-Aktualisierung so gehandhabt. Im Grunde genommen hast Du ja sonst von der Kernisolation nicht viel, weil die ja insbesondere für den Bootvorgang interessant ist.

onesworld schrieb:
Selbst bei Linux (jedenfalls auch dort zumindest oft).
Ja. Es gibt zwar Live-Patching usw. aber üblich und am saubersten ist auch da ein Neustart.

Das man unter Linux weniger Neustarts braucht ist eh ein Mythos. Ja. Der wird auch durch gewisse Dinge unterfüttert (z.B. kennt Linux kein exclusive-lock bei Dateien; Windows-Neustarts stellen also oftmals sicher, das bestimmte Dateien garantiert schreibbar sind).

Aber wenn Du jetzt z.B. in Deinem Linux-System eine Lib aktualisierst, dann ist solange die Lib noch in Verwendung ist eine alte Kopie im Speicher. Richtig sauber neu kriegst Du das nur, indem alle Programme beendet werden die die betreffende Lib verwenden. Um das zu erreichen wäre auch hier der einfachste Weg das Linux-System neu zu starten. Also zumindest für Desktop-Anwender.

Auf Rechner, die man nicht unbedingt neu starten will (z.B. Server) kann man auch nachgucken, ob die Libs im Speicher mit denen identisch sind die auf der Platte liegen und so kann man durch gezielte Programm-Neustarts das Problem eliminieren.
Aber wie gesagt. Für den gemeinen Linux-Anwender zuhause wäre auch hier ein Neustart die bessere/sicherere Option.
 
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