News Windows Vista am 31. August 2006 fertig?

kennyalive schrieb:
... und dann wieder kräftig nachpatchen müssen
aber uns lehrt die erfahrung, dass es bei MS ja immer so ist :evillol:
Hi
und genau das ist das Problem. Mittlerweile sind sie ja nicht mal mehr in der
Lage die Patches zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Sicherheitslücken
zu veröffentlichen. https://www.computerbase.de/news/be...bleibt-beliebtes-dos-ziel-auf-port-445.14771/

Als User mit 2K-Server und 2K-Workstations ist man da leider ganz schön
aufgeschmissen (haben zwar nur ein kleines Netz, aber das haben wohl viele
in Deutschland). Die eigene Unfähigkeit von M$ wird dann mit dem Satz
einfach die Ports am Router oder Firewall schließen überdeckt.

Und da meint man nach vier Jahren gibts nicht mehr viel zu patchen.
Was meint ihr wenn der Code jedem zugänglich wäre, was da noch so alles
ans Tageslicht kommen würde. Mag ich jetzt nicht dran denken.

Sobald ein Produkt nicht mehr Patchbar ist gibts bei M$ nämlich das
Releas. Und dem Dau sagen sie dann, der Support ist abgelaufen.

Grundsätzlich wär ich mal für eine Namensänderung
Redmond sollte man umtaufen in Patchmond.

Es grüßt, ein User der leider immer noch auf den Dreck
aus Redmond angewiesen ist, aber hoffentlich nicht mehr lange.

Cu
 
Redmond ist ne Stadt.

Wieso hackt ihr eigendlich alle so auf Windows rum? Meckert lieber über die Hacker und Virenprogrammierer. Die sind an der ganzen Misere nämlich Schuld. Wenn niemand in das System einbrechen will, braucht man es auch nciht zu schützen.
 
die script kiddies machen es doch "um sicherheitslücken im betriebssystem aufzudecken"

ich muss mir eine träne verdrücken
 
@e-Laurin

Ja klar, schuld sind die bösen Einbrecher, die es ausnutzen, das Türen und Fenster weit offen stehen. Sie können einfach reinmarschieren und die Bude ausräumen. Wenn es die bösen Einbrecher nicht geben würde, dann könnte man die Fenster und Türen endlich offen lassen und müßte nicht ständig zusperren, verriegeln und sich verbarrikadieren.

Also, nochmal ganz langsam zum Mitschreiben: Microsoft programmiert extrem fehlerhafte Software. Microsoft allein ist schuld an der Misere, sonst niemand. Hacker und Virenprogrammierer nutzen die Schlamperei von Microsoft nur aus. Das kann man ihnen vorwerfen. Aber sie sind nicht die Ursache des Übels. Das andere Betriebssysteme keine derartigen Probleme haben, hat nichts mit der geringen Verbreitung zu tun. Das hätte mit der Geschwindigkeit der Verbreitung zu tun, wenn nicht ein entscheidenter Punkt anders wäre, als bei Windows. Es gibt keinen funktionierenden Verteiler. Wenn die automatische, vom User nicht bemerkte Weiterleitung, nicht funktioniert, dann hast du auch bei über 90% Marktanteil kein Virenproblem. Aus diesem Grund ist Mac OS X zu 100% frei von Viren, Wurm, Trojaner oder was auch immer.

Hier ein Prototyp von einem funktionierendem Mac Wurm (nicht öffnen!)

..|||||||.
..(o) (o).
...(___)..
....(_)... Güden tog!
....(_)...
...(_)...
..(_).... Isch bin en Hägga aus Lepzsch
..(_).....
..(_)..... un diss iss en selbstprögrammirder
...(_)....
....(_)... bösartscher Compjuderwurm..
.....(_)..
.....(_)..
....(_).... Da isch noch net sö viel weeß vom Compjuder
...(_)....
....(_)... iss des en manueller Wurm ..
....(_)....
...(_)....
...(_)....
....(_)... Also löschen se bidde
....(_)...
....(_).... alle Dadeien von de Festpladde
...(_)....
..(_).....
.(_)......
.(_)..... und schickese den Wurm
..(_).... an alle die se kennen.
...(_)....
...(_)....

Vielen Dank für Ihre Mitorbeed

--

Ich sagte doch nicht öffnen. Jetzt bin ich aber nicht
schuld wenn alle Daten weg sind ... ;-)
 
Magnus R schrieb:
..., wenn nicht ein entscheidenter Punkt anders wäre, als bei Windows. Es gibt keinen funktionierenden Verteiler. Wenn die automatische, vom User nicht bemerkte Weiterleitung, nicht funktioniert, ...
Ich muss einen Wurm nur auf deinem Rechner installiert bekommen und schon habe ich grundsätzlich auf jedem netzwerkfähigen Betriebssystem die Möglichkeit einer automatischen Weiterleitung, der Dienst ist dann der Wurm selbst, den ich installiert habe. Um einen Netzwerkfähigen Dienst zu installieren brauche ich auch keine Administratorrechte, da ich nur einen Dienst in den Userbereich installiere, der aufs Netzwerk zugreifen kann - ihm das verbieten ginge nur, indem ich allen im Userspace laufenden Programmen bzw. dem User an sich die Netzwerkfähigkeit streiche. Damit der Dienst durch die Firewall durchkommt muss er nun lediglich den Port eines freigeschalteten Programmes nutzen, bei Einsatz einer besonders "tollen" Software-Firewall vielleicht noch zusätzlich als eben jenes Programm ausgeben.

Da der Wurm sein eigener Verteiler ist, braucht es den Verteiler also nicht bereits auf dem System zu geben und gibt es auf einem Windows auch nicht.

Das eigentliche Problem ist die Installation des Wurms, dh. die Annahme des Wurms. ActiveX und ActiveScripting sind sagbar ungeeignete Wegbegleiter, aber es gibt ja auch noch Blaster, Sasser und Co., die damit nichts zu tun haben, sondern über den Remote-Dienst kommen, der nicht fehleranfälliger ist, als die Remote-Dienste anderer Systeme (weil der Funktionsaufbau sehr ähnlich ist, anders alös das beim Vergleich JavaScript gegen ActiveScripting ist), Fehler werden von Microsoft nur nicht immer so flott behoben wie bei anderen - wobei man auch mal anmerken darf, dass der Sicherheitspatch gegen die Lücke die Sasser ausnutzte bereits vier Wochen bevor Sasser das Internet betrat im Windows-Update stand. Ein Problem ist also, dass der Remote-Dienst bei einer Standardinstallation erstmal aktiviert ist und er ist auch nicht der einzige, es gibt eine ganze Reihe von Netzwerkdiensten die nach einer Windows-Standardinstallation laufen, obwohl sie kaum jemand braucht und von denen natürlich jeder, wie jede Software, Fehler hat, die in Sicherheitslücken und mitunter in einer unbemerkten Istallation eines Wurms resultieren können.

Man kann diese Dienste abschalten, das Problem ist lediglich, dass der durchschnittliche Homy das nicht tun wird, weil er nicht weiß was das ist - das Problem ist also dass der Anwender dazu verleitet, nicht gezwungen wird diese Dienste zu nutzen.
http://www.dingens.org/

MacOS X hat weniger voraktivierte Netzwerkdienste, ist dadurch für Homys erstmal potentiell sicherer, Gefahren gibt es aber natürlich dennoch. Auch wenn andere JavaScript-Clients ein solideres Konstrukt sind als ActiveScripting, so gibt es auch in diesen hin und wieder Lücken, die Installationen in den Userbereich des Kontos mit dessen Rechten der Browser läuft oder Schreibzugriff auf sämtliche Dateien in eben jenem Bereich erlauben. Kann allein durch den Aufruf einer Webseite ein Programm in den Userbereich installiert werden, was bei solchen Lücken eben der Fall ist, kann der gesamte Userbereich verunstaltet werden oder auch einfach der Rechner als Mailversender für Spam oder Propaganda mistbraucht werden. Weiter wäre es möglich den Wurm, der jetzt im Userbereich installiert ist, einfach ständig eine Webseite wiederholt aufrufen zu lassen, schleust man den Wurm in eine Werbeanzeige, die von Werbeverteilern dann auf mehrere gut besuchte Seiten gebracht wird, hat man so schnell tausend Wurm-User zusammen, die zwar nichts von ihrem Glück wissen, aber mal eben eine Webseite des Opfers überlasten, so dass sie für die regulären Surfer durch das Anfragenbombardement nicht mehr verfügbar ist - sopwas nennt sich Distributed Denial of Service und ist heutzutage ein ernstzunehmendes, wirtschaftliches Problem. Wenn man Werbung nicht infiltrieren kann, schreibt man einfach anonym als Gast in einem Forum von einer Verbindung mit einer nicht-festen IP oder über mehrere weltweit verteilte Proxys verschleierte IP einen Link zu einer Seite, auf der sich etwas befindet, das zum Diskussionsthema passt, auf der im Hintergrund der Wurm über eine Javascript-Lücke installiert wird.

Am problematischsten für den Anwender sind übrigens nicht die Würmer, die seinen gesamten Userbereich löschen, sondern die E-Mai-Versender oder Serverdienste durch Würmer, da solche Versender auch von der illegalen Kinderpornographiemafia dazu genutzt werden Kinderpornographie an den Kunden zu bringen und sich der nichts ahnende Anwender trotz seiner Unwissenheit strafbar machen kann.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
Zum Glück gibt es zwischen Theorie und Praxis noch viel Spielraum. Schön ist, daß in freier Wildbahn noch nie ein auf Äpfel lebensfähiges Ungeziefer gesichtet wurde. Ich schätze, das wird sich nicht so schnell ändern. Die Obstfirma hat nicht so ein schlechtes Image wie die Raubritter zu Redmond und sie ist klein. Für das Ego eines kleinen Schädlingserzeugers ist es wesentlich besser, einem großen Tier mit schlechtem Ruf ans Bein zu pinkeln, als jemanden mit positiven Image zu schaden. Der Schuß geht in der Regel nach hinten los.

Da die meisten Obst User vor Windows geflüchtet sind, dürfte die Motivation, ihrem Obsthändler und am Ende sich selbst zu schaden, maximal gering sein. Und die Obsthasser haben schon ein Problem damit, sich mit dem Obst näher auseinanderzusetzen. So gesehen, ist es das Beste für die Sicherheit eines Systems, maximal zufriedene Kunden zu haben, die aus irgendeinem Frustdenken, nicht einmal auf die Idee kommen, so einen Blödsinn zu machen.
 
DDoS- oder Verteilerwürmer haben wirtschaftliche Interessen, denen ist Zu- oder Abneigung zu einer Firma wirklich scheiß egal. ;) Und Leute die sowas wie Sasser schreiben, das null wirtschaftliches Interesse hat, wollen dem fahrlässigen Anwender eine scheuern, denen ist auch egal auf welchem System die fahrlässigen Anwender nun fahrlässig sind - solche Leute hassen DAUs, keine spezifischen Systeme. ;)
 
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