Windows XP & Fedora auf einer Platte?

M

Mike18

Gast
Ich wollte mal Fedora ausprobieren und die Live DVD bietet auch eine Installation an. Nun wollte ich wissen ob ich das einfach auf meine Partition wo Win XP drauf ist, installieren kann?!
Wenn nicht, wie kann ich eine weitere Partition anlegen? (Hab nur eine^^):D
 
Ich kenne Fedora nicht, aber oft wird bei der Installation auch angeboten eine bestehende Partition zu verkleinern. Darin kann dann Linux installiert werden. Auf die XP-Partition installieren ist afaik nicht möglich bzw imo auch nicht sinnvoll.

Schau dir doch einfach mal die Installation an.

mfg
 
wenn die fedora installation dass nicht anbietet kannst du auch mit tools wie Partition-Magic und so im Win die Partition verkleinern...den freien platz dann einfach unpartitioniert lassen...wird dann auf jeden fall in der installation angelegt und formatiert...
 
Die Fedora Installation bietet dir an, entweder:

- den gesamten Speicherplatz für Fedora zu beanspruchen ( was natürlich nicht sinvoll ist, außer du willst Windows nicht mehr nutzen :P )

oder

den Plattenplatz manuell zu bestimmen ( das wird dann mit dem Tool gparted ausgeführt )
Am besten ist es immer, den Speicherplatz manuell zu bestimmen, da man dann die totale Kontrolle darüber hat, was passiert!

Also wähle am besten die manuelle Partitionierung und verkleiner dein Windows Laufwerk ( vorheriges Defragmentieren unter Windows bitte nicht vergessen, sonst kann es leichter zum Datenverlust kommen! ).
Danach erstellste erstmal eine Swap-Partition mit Filesystem swap ( das ist die Partition für die Auslagerungsdatei ). Die sollte mindestens so groß sein, wie dein Ram, am besten doppelt so groß! Danach nimmste mindestens 10 GB Speicher ( je nachdem wie viele und was für Programme installiert werden und die Groß deine gesamte HDD ist ;) )und erstellst eine Root Partition ( diese bestimmste per '/' als Mountpoint; ohne die ' ! ) und nimmst als FIlesystem am besten ext3! Den restlichen Platz verwendest du dann für die /home Partition, also die Partition wo alle deine persönlcihen Daten ( Musik, Bilder, EInstellungen ) gespeichert werden.

Eine eigene Partition für den /home bereich hat den Vorteil, wenn du Fedora mal neuinstallieren musst, das du dann deine ganzen Einstellungen behalten kannst, da das System ja im Wurzelverzeichniss, also auf / liegt, und der /home Bereich unberührt bleibt. :)

Danach einfach die Installation weiterführen und alles sollte problemlos vollendet werden :)

mfg liquidstyle
 
Zuletzt bearbeitet: (/home <= mit in Partitionierung eingefügt!)
Nicht ext3. Das ist recht langsam, gerade bei Verzeichnissen mit vielen Dateien. XFS finde ich wesentlich besser.
 
Sofern das stimmt, nehm XFS ;)

Ich habe mit XFS noch keine Erfahrung gem8, und irgendwelche Sachen einfach blind empfehlen ist auch net so mein Ding, ;)
 
XFS hat aber öfters Probleme mit GRUB.
Desweiteren ist ext3 erprobter, insgesamt zuverlässiger und mit den richtigen Einstellungen auch schnell genug. Anders gesagt: mit ext3 kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Ich will XFS nicht schlechtreden, aber der Umgang damit kann manchmal etwas schwierig sein. Deshalb sollten gerade Einsteiger lieber zu ext3 greifen.
Persönlich merke ich auch relativ wenig Unterschied in der Geschwindigkeit zwischen JFS, XFS, reiserfs(3) und ext3. Kommt allerdings darauf an was man eigentlich für Dateien dort speichern will. Die manpages liefern dazu sehr gute Hinweise. So ist das ext3-Filesystem auf meiner exteren HDD auf große Dateien optimiert (z.B. größere Inodes).
 
Zuletzt bearbeitet:
reiserfs ist bei vielen kleinen Dateien merklich schneller als ext3.
Das spüre ich deutlich bei Installationen auf meinem wirklich alten P200/128MB mit alter 8GB Platte.
Die Bootzeit eines Default installierten openSUSE 10.3 unterscheidet sich um ca. 15% zugunsten reiserfs.
Bei der alten Kiste sind das dann statt 3min05sek mit ext3 dann nur noch 2min40sek mit reiserfs.

Hab mich gerade geärgert, dass ich bei der letzten Neuinstallation den default ext3 nicht auf reiserfs geändert habe. Und nochmal Installieren spar ich mir dann aber doch. Die Kiste ist ja nur zum Testen.

Aber es ist ein spürbarer Unterschied, für denjenigen, bei dem es darauf ankommt.
Ist aber halt auch vom Anwendungszweck abhängig. Bei Videoschnitt mit grossen Dateien wird man es nicht merken.

gruss, limoni
 
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