Es gab vor ein paar Jahren einen Bericht (oder Video? schon etwas länger her...) wo im Test heraus kam, dass es bereits ausreicht ein Windows XP einfach nur mit dem Internet zu verbinden (Netzwerkkabel rein reicht, es wurde nichteinmal der Browser geöffnet) und das System hatte nach wenigen Stunden etliche Viren und Trojaner drauf weil bereits die automatische online-Updatesuche von Win XP ein Einfallstor war.
Von dem her würde ich dringend davon abraten ein derart altes und unsicheres System ans Netz anzubinden.
Offline ist hingegen garkein Problem, ich habe selbst so einen Windows XP-Retro Spielerechner hier stehen. In den 90ern / frühen 2000ern hatte ja auch noch nicht jeder Internet, daher sind eigentlich alle Spiele aus der Zeit problemlos offline spielbar.
Ich habe es so gemacht, dass ich die ganze Software (Treiber und Spiele-Installationsdateien) einfach über einen alten USB2 Stick von meinem Hauptsystem auf den XP-Rechner übertragen habe. (Oder eben direkt über CD installiert, wenn ich die alten Spiele noch hatte.)
So lies sich der alte Rechner problemlos komplett ohne Internetzugang einrichten. Die Windows XP Aktivierung geht auch problemlos per Telefon, dann muss man am alten PC nur einen Code eingeben.
Govo1995 schrieb:
Dein Risiko. 🤷♂️ Vom leichten Diebstahl aller darauf befindlicher Daten mal abgesehen, wird dein System im worst-case eben in einem Botnet für Angriffe oder andere kriminelle Aktivitäten genutzt.
Dann steht im Zweifel eben mal die Polizei vor der Tür und musst dafür geradestehen welchen Schaden mit deinen mutwillig nicht abgesicherten Systemen angerichtet wurde.
Da gab es ja schon Fälle wo irgendwelche Omis zig tausend Euro Schadensersatz zahlen mussten, weil über das nicht passwortgeschützte WLAN filesharing über deren IP betrieben wurde und die Besitzer in der Beweislast waren den wahren Schuldigen zweifelsfrei zu benennen. Das dürfte (meiner Laieneinschätzung nach) bei uralten und leicht hackbaren Betriebssystemen juristisch ähnlich sein.