Winter-Vorbereitung für Auto

Domi83

Rear Admiral
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Feb. 2010
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Hallo Leute, ich habe da mal eine kleine Frage an Euch. Es betrifft im allgemeinen die Winterfestigkeit des Autos, wie Ihr euch so vorbereitet etc.

Ich werde mir für mein kleines altes Opel-Mobil erst mal Winterreifen kaufen, da ich keine mehr habe seit dem letzten Winter. Da ich mich aber vergangenen Winter schon mal trotz Winterreifen fest gefahren habe, wollte ich das im kommenden Winter vermeiden indem ich mir Schneeketten zum anfahren besorge! Aber man sagte mir es gibt so etwas wie "Krallen" die man schnell ab und an machen kann, an die Antriebs-Achse. Doch keiner weiß wie die genau heißen und was man da so sucht :D

Einer meiner Kollegen meinte dann wiederum "es geht nur ums Anfahren? Da gibt es ein Spray!" jetzt ist die Frage, was gibt es denn da für ein Spray was man auf die Reifen machen kann, und hilft das? :)

Jetzt kommt Ihr.. :D Was trefft Ihr denn noch so für Vorbereitungen neben "Frostschutz" etc.? Sollte man auch noch mal schauen, dass man die Feuchtigkeit im Innenraum aus dem Auto bekommt, um nicht von Innen kratzen zu müssen? :D

Mfg. Domi
 
Außer Winterreifen und Frostschutz mach ich eigentlich nix.
Wenn du die Räder wie ich selbst wechselst, danach zur Tanke und Reifendruck richtig einstellen.

Allerdings ist der Winter bei uns eher mild (Südwesten).
In Bayern, oder anderen schneereichen Regionen kann es wieder ganz anders aussehen.
 
Gibt's in Niedersachsen überhaupt Berge? :o
Also, ich denke, brandneue Winterreifen sollten ausreichen, wenn du nicht gerade einen Trip in die richtigen Berge planst. Und wenn man bergauf gefühlvoll im zweiten Gang anfährt, sollte man eigentlich jede halbwegs normale Steigung schaffen. Und für die richtig harten Nüsse gibt's diese Anfahrhilfen. Hab ich aber noch nie gehabt, die Dinger. Fährt man allerdings in den bergigen Süden, können Schneeketten evtl. Pflicht sein.

Außerdem den Frostschutz im Kühler und in der Scheibenwischanlage prüfen. Wer Probleme mit innen befrierenden Scheiben hat, der kann ja abends einen Entfeuchter reinstellen. Und ich behandle immer die Türgummis, damit mich nachher nicht das eigene Auto aussperrt. :D

Außerdem ist es besonders im Winter empfehlenswert immer einen gefüllten Reservekanister mitzuführen. Man weiß ja nie in welchem üblen Stau man steckenbleibt. :(

EDIT: Die Winterreifen sollten natürlich gut sein. Da gibt's auch einige Gurken.
 
Zuletzt bearbeitet:
In NDS gibt es Berge, jawoll !! Deister & Harz !! Nicht so hoch wie die Alpen, aber fast.

Zu den Anfahrhilfen: es gibt z.B. die Spike von Ottinger.

Statt des teuren Entfeuchters tut es auch Katzenstreu oder regelmäßig eine alte Zeitung unter der Fußmatte.
Bei älteren Autos lohnt es sich auch, mal eine Zeitung in die Reserveradmulde zu packen.
Dort bildet sich gerne Kondenswasser als Frühstadium von Rost.

Ansonsten das übliche wie Frostschutz etc...

Gruß Karsten
 
- Mitte Oktober ungefähr Winterreifen aufziehen
- ab dem Tag, wo der erste leichte Frost angesagt wird im Wetterbericht, liegt der 5 Liter Frostschutzkanister immer hinter'm Sitz
- Standheizung wird gewartet, ist extrem wichtig, bin kratzfaul ;)
- Frontscheibenheizung muss auch immer funktionieren
- Heizung im Auto wird auch jährlich gewartet

Schneeketten und so brauch ich nicht. Allrad im Winter ist einfach bequem :)
 
Gut, dann weiß ich ja schon mal bescheid. Und was die Berge angeht, davon bin ich hier im "Flachland" verschont. Ich wohne im Eck Hannover, Peine, Braunschweig, Gifhorn und Celle.. Also meines Erachtens ist hier kein Berg :D

Was mich allerdings stören könnte, ist der Schnee.. z.B. wenn ich am Wochenende wieder in die Discothek fahre und auf einmal im Schnee stecke trotz Winterreifen. Gibt es da ein paar nette Tricks? Also von den Schneeketten bin ich weg, weil der Aufwand zum anbauen zu groß ist laut Aussagen von Kumpels :)
 
Ich fahre einen Mazda 323F BJ2003 95PS. Bin aber auch schon einen Mazda 626 (Automatik) 136PS im Schnee gefahren.
Dieses Jahr wird ein Astra H Caravan 116PS dazukommen.
Poste dass extra, weil man meine Erfahrungen wahrscheinlich nicht auf jedes Auto übertragen kann.

Bei meinem 323F ist es so, dass man bei schwierigen Fahrbahnbedingungen (Schnee, viel Wasser, Eis) gut im zweiten! Gang anfahren kann.
Da habe ich dann auch keine durchdrehenden Räder, die Karre ist zwar beim Anfahren untertourig, dafür rutscht es nicht.
Beim 626 Automatik ist es schwerer. Da muss man mit minimalem Gas anfahren.
Sonst ist die Kiste weg. Schaltwagen ist im Schnee deutlich besser.
Da hat man alles in Sachen Gängen selbst in der Hand :)
 
Hi,

Türmatten besorgen ist erste Pflicht ;) Von den Standardgeschichten wie Winterreifen, Frostschutzmittel und Türschlossenteiser (am besten in jede genutzte Jacke ein kleines Döschen deponieren, so vergisst man es nicht. Und NIE Ins Auto packen, das kennt man ja, nach dem aufmachen eben in die Türseite und dot vergessen, beim nächsten mal ists weg ;)

In Berlin haben wir das letzte jahr einen brutalen Winter gehabt. Richtig Brutal. Ich habe mal in Wiesloch, bei Heidelberg gelebt, da war der Winter Kindergarten dagegen. Alles vereis und verschneit, und hinterm Haus, da wo es noch Parkplätze gab, war alles am Ende unbefahrbar. Da wurde vielleicht mal geräumt, aber das äußerte sich darin, dass links und Rechts dauernd riesige Schneehügel waren und sich nach und nach eine Fahrrinne ausbildete, die teils sogar bis zum Boden reichte und viel Kontakt bot. Nur alle Parkplätze waren unmöglich zu benutzen, da man einfach nicht an die Straßenseite kam. Oder wenn man es geschafft hat, man nicht über die Schwelle kam, um in der Rinne zu fahren. Trotz Winterreifen natürlich.

Einmal haben wir es mit der Hilfe mehrerer umliegender Passanten geschafft, das Auto auf die Straße zu bekommen. Versuche wie das Eis anrauen, ein Handtusch zwischenzulegen, mit dem Geologenhammer alles zu zertrümmern, damit es losgeht und auch die Schneehügelchen vor den Reifen entfernen, nichts.

Was dann geholfen hat war eine Fußmatte zu opfern und die unter die Räder zu klemmen. Damit hatte ich Grip und durch das Anschieben von 3 Leuten (die ja auch keine Bodenhaftung hatten) bin ich dann rausgekommen ;) Seitdem habe ich immer Reservefußmatten dabei, um die normalen nicht zu sehr einsauen zu müssen, indem ich drüberfahre ;)
 
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