WINXP von RAMDISK booten

Hellraiser

Lt. Junior Grade
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Nabend, ich habe vor Windows XP von einer ramdisk zu booten. Ich glaub der neueste Kernel 2.6.11-mm kann onthefly ohne reboot einen neuen kernel laden bzw andere Betriebsysteme laden. Wäre doch dann auch möglich mit viel RAM Windows XP zu laden. Sicher wird es nicht auf Anhieb und problemlos funktionieren, aber wäre doch interessant es auszuprobieren. Gibts hier im Forum schon jemanden der das getestet hat ? Ich würde es ebenfalls mal probieren wenn ich genug RAM dafür habe.
 
sorry, ich versteh nicht viel davon, kann mir aber beim besten willen nicht vorstellen, wie das gehen soll. wenn du deinen rechner anschaltest, dann ist dein ram leer, also muss man von der festplatte booten. bei einem reboot wird der ram gelöscht, also muss man von der festplatte booten, wie soll das also gehen?
und wenn das so einfach gehen würde, gäbe es dann so eine option nicht schon längst?
der ruhezustand modus von win xp macht ähnliches, der schreibt den kompletten ram inhalt auf die festplatte und schaltet danach den rechner aus. beim booten werden die daten zurück in den ram geschaufelt und man arbeitet genau dort weiter, wo man aufgehört hat (also auch mit bereits geöffneten programmen)

mfg
IRID1UM
 
Mit XP dürfte das ein sehr schwieriges Unterfangen werden, da die Ramdisk ja ein Betriebssystem benötigt.

Ein Lösungsansatz wäre Vmware unter Linux zu installieren, darin das XP installieren. Als nächstes schiebst du dann die Virtuelle Platte in eine Ramdisk und Startest dann VMWare. Sofern dein Rechner genügend RAM hat und das Image nicht zur Hälfte im Swap landet sollte das XP für den Umstand, das es in einem Emulator läuft recht fix reagieren.

Mit Windows 9x ist die Sache Kinderleicht zu bewerkstelligen, da es sich hierbei ja nur um einen MS-DOS-Aufsatz handelt. In der Autoexec.bat einfach die Ramdisk Laden und dann den Windows-Ordner hineinkopieren.

Eventuell führt aber auch ein Weg über Barts PE Builder...
 
Nun einfach wird das sicherlich nicht, aber versuchen werde ich es 100pro, wenn ich genug RAM hab.

Man hat mit grub (boot loader für Linux) die Möglichkeit WinXP von Festplatte zu booten, indem man den WinXP Bootsektor-Daten austrickst (durch Mapping-Befehle). Irgendwie sollte es dann auch möglich sein, vor dem Mappen die Daten in den RAM zu kopieren.

Durchs Mappen wird das RAMdrive das C: Laufwerk, so dass Pfadprobleme nicht auftreten werden.

Die Umständlichkeit tritt da auf, wenn es um Speichern von neuen Einstellungen geht. Bei jedem Herunterfahren müsste dann erst die gesamte RAMDisk Partition gespeichert werden.

Ich finde jedoch, nichts ist unmöglich. Wäre eigentlich schön ein Betriebsystem zu haben, das keine swapfile hat, Systemzugriffe werden auch bei hoher Festplattenaktivität sehr rasant sein, da alle Systemdateien im Speicher sind.

Windows 98 (welches sowieso schneller arbeitet) ist ohne weiteren Support von MS und mit seine hohen Instabilität sehr schwach, es wird nunmal nicht weiterentwickelt und daher bekommt man fortlaufend Probleme mit aktueller Software, welche dieses veraltete OS nicht mehr unterstützt.

VMware ist auch nur virtuell, nicht direkt emuliert aber halt eingebettet und läuft extrem langsam.
 
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