Wlan in der WG vor filesharing sichern?

Die Fritzbox legt ja eine Log-Datei an, in der steht, wann wer gerade Online ist/war. Diese kannst du ja alle 14 Tage sichern. Feste IPs helfen da auch noch.
Wer zu der Zeit online war, zu der der Verstoß gemeldet wurde, bekommt die Rechnung präsentiert. Falls mehrere Personen Online waren, wirds dementsprechend aufgeteilt.
Um Torrents oder das Aufspüren dieser zu verhindern, empfehle ich einen kleinen Server, der per LAN an der Box hängt und sein WLAN teilt. Darauf dann noch das Programm Peerblock installiert und mit entsprechenden Filterlisten versehen. So können die Torrents theoretisch nicht aufgespürt werden, da auf die Seiten nicht zugegriffen werden kann.
Das wäre allerdings schon eine Zensur des Anschlusses, das du denen verklickern müsstest.
 
Problem ist, dass ich nicht möchte, dass WG-Mitbewohner bei kino.to oder ähnlichen Seiten Filme angucken oder per torrent runterladen. Wobei torrents nicht so dass Problem sind, kino.to und Konsorten müssen aber unschädlich gemacht werden.

Anders herum wird ein Schuh draus.

XShocker22
 
Abgesehen davon dass die Fritz keine domains sperren kann, wäre es schon schwachfug zu versuchen "nur" bestimmte torrent-seiten zu sperren. Du müsstest täglich recherchieren, was es für neue mögliche Quellen gibt.
Ports zu sperren fände ich sinnvoller, wenn du auch ausgehend(!) alle Ports außer http, imap, pop usw. sperrst, bist du auf der deutlich sichereren Seite. Habs noch nie selber versucht, aber zumindest bei älteren Fritzboxen könnte das möglich sein. Dort kann man (umständlich, aber möglich) Konfigurationsdateien verändern (via ftp und telnet) und wenn du eine Weile nach Ar7.cfg googelst, könntest du vielleicht was finden.
Viel Glück, auch wenn du selbst dann keine von den vielen legalen torrents mehr saugen kannst ;-)
 
deinen anschluss nicht zu teilen ist die einzige möglichkeit.
alles andere kann man umgehen und man brauch schon ahnung um kleine hürden einzubauen, die fehlt dir ja komplett und kann dir hier auch nicht mit ein wenig bla bla vermittelt werden
 
Kann man bei diesen Blacklists auch nicht Kriterien aufstellen?
Zum Beispiel, wenn der Link die Endung einer Torrent-Datei hat?
 
Die FritzBox kann das aber du musst deren Firmware verändern!
Das geht mit Freetz!

http://trac.freetz.org/wiki/freetz

Probiert hab ich das allerdings selber noch nicht.
Oder du schaltest einfach dein Wlan von der box ab. Und packst nen wlan rounter drann der filtern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigenen Anschluss oder die Mitbewohner als Vertragspartner in den Vertrag mit aufnehmen... im Zweifelsfall sind sie dann mithaftbar...
 
Klingt vielleicht blöd, aber schon mit reden probiert bevor man direkt zur Sperre greift?! o.O

Ansonsten halt Proxy Pflicht + Blacklist für alle WG Benutzer :-)
 
Leider ist das Thema ja nach wie vor aktuell. Nach einiger Recherche, hab ich so eine sorglosbox gefunden, die man an seinen bisherigen Router anschließen kann und die dann den gesamten Verkehr über andere Server leitet und man als WG Anschlussinhaber nicht mehr ermittelt werden kann. Habt ihr das schon gesehen?
 
Gabs nicht vor nen paar Wochen ein Urteil des BGH, dass in einer WG der Anschlussimhaber nicht für seine Mitbewohner haftet?
 
Auch wenn ich nicht in einer WG sondern allein lebe aber ich habe als einziger im Haus einen Internetanschluss weil die Leitungen so alt sind das der Techniker von meinem Anbieter erst eine komplett neue Anlage samt Leitungen installieren musste. Ich hatte WLAN fürn Laptop laufen und eines Tages eine Abmahnung im Briefkasten wegen Filesharing über Torrent, obwohl die nur die Router IP hatten und nichts was auf meinen PC oder Laptop hinwies. Als ich dann in den Routerlogs nachschaute fehlten die Logs für den besagten Zeitraum. Ich war darauf beim Anwalt aber der konnte nichts anders Machen als auf einen Vergleich zugehen und dann 2-3Monate später gabs vom Routerhersteller eine offizielle Pressemittteilung das aufgrund eines Firemwarefehlers mehrere Routermodelle (unter anderm genau mein Modell) für jeder man offen zugänglich waren da sich das Passwort im Klartext auslesen lies, trotz dieser Tatsache das der Router trotz Passwort für fremde Zugänglich ist und für den besagten Zeitraum die Routerlogs gelöscht wurden blieb ich auf den Kosten sitzen da ich Anschlussinhaber bin.
Ich würde also dringend empfehlen wenn du unbedingt WLAN laufen lässt es bei nicht Benutzung abstellen und auf keinen Fall mit jemand dem du nicht 100% vertraust teilen.
 
Wie ich bereits in dem damaligen Post schrieb, gehe ich davon aus, dass die Uni prüft welcher Nutzer sich über das VPN eingewählt hat und nicht von welcher IP aus dies erfolgte. Ob dies wirklich so ist, sollte man aber bei seiner Uni in Erfahrung bringen.
 
Im Zweifel setzt man eben einen Proxyserver auf, über den der Verkehr der ganzen WG geht und der alle IP Adressen der Mitbewohner und die Webseiten und Downloads/Uploads mitloggt. Der Proxy kann dann auch gleich der Virenschutz und die Firewall für die WG sein. Oder man vertraut den Mitbewohnern :-)
 
R3ddy schrieb:
Wie ich bereits in dem damaligen Post schrieb, gehe ich davon aus, dass die Uni prüft welcher Nutzer sich über das VPN eingewählt hat und nicht von welcher IP aus dies erfolgte. Ob dies wirklich so ist, sollte man aber bei seiner Uni in Erfahrung bringen.

Dann bekommt die Uni ärger oder die Person, die den VPN-Zugang zur Verfügung gestellt hat.
 
Falls ein Mitbewohner eine Urheberrechtsverletzung über die VPN-Verbindung begeht, wird sich der Urheber zunächst an die Uni wenden. Diese wird Prüfen, welcher Nutzer für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich ist und dies dem Urheber mitteilen. Daraufhin wird der Urheber seine Rechte gegenüber denjenigen gelten machen. Da der Mitbewohner über seinen Uni-Account die VPN-Verbindung hergestellt haben muss, wird er also derjenige sein, der den Ärger bekommt. Der Anschlussinhaber sollte also nicht zur Rechenschaft gezogen werden. (Voraussetzung ist, dass die Uni den Übeltäter anhand der Nutzerkennung ermittelt und nicht anhand der IP, von der die VPN-Verbindung aufgebaut wurde. - Davon gehe ich aber aus.)
 
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