jimix schrieb:
Tja, ich find immer noch, dass es vielleicht intelligent wäre, wenn die Menschen endlich von dieser Jäger und Sammler Mentalität wegkämen. Zuerst jagen wir dem Geld hinterher, anschließend sammeln wir es in irgendeiner Form. Ist doch eigentlich total dämlich. Sieht man sich mal die anderen Lebensformen auf der Erde an, findet man so ein Verhalten eigentlich gar nicht, oder zumindest nur in sehr abgeschwächter Form.
Und dir ist bisher noch kein Unterschied zwischen dem Mensch und anderen Lebensformen aufgefallen? Ich meine so Sachen wie profesioneller Gebäudebau, Infrastruktur, Nutzen von Strom usw.?
Also, das Beste wärs eigentlich, wenn man immer soviel Geld verdiente, wie man gerade benötigt. Dann gäbs auch nicht die Diskussionen in was man jetzt investieren soll.
Oh ja, das wäre toll. Im ersten Monat 5 Millionen für ein Haus, im zweiten Monat 200.000 für ein Auto und so weiter. Eine richtig gute Idee von dir!
Ist doch eigentlich komplett egal, was es ist in das man das Geld steckt, sobald es keinen praktischen Nutzen für den Menschen hat, kann es an ideellem Wert verlieren und am Ende gar nichts wert sein.
So wie Gold? Als man nach Kriegen und starken Wirtschaftskrisen den teuren Schmuck der Oma gegen einen Sack Kartoffeln oder drei Brote tauschen musste?
Beispiel: In einem gekauften Haus kann ich noch immer wohnen. Was mach ich mit Geld/Gold/Aktien oder was auch immer, wenn plötzlich keiner mehr Verwendung dafür hätte?
Was mach ich, wenn ich mir kein Haus leisten kann? Weil ich es nicht in Schuss halten kann? Weil mir das Geld dazu fehlt?
Außerdem sind Häuser natürlich kein Garant dafür, dass man die Krise gut übersteht, denn a) kann man Häuser weder essen noch anziehen und b) gibt es genug Idioten die in solchen Fällen die tollen Werte Anderer für sich nutzen möchten, sprich plündern
ltkrass schrieb:
Am besten Geld abschaffen, dann gibts auch keine "Wirtschaftskrisen" mehr.
Ich würde mir keine Edelmetalle anschaffen, denn in einer "Hyper"-inflation (z.B.); wird die Nachfrage doch sehr gering sein, oder?
Genau, ohne Geld wäre alles viel besser. Klar gäbe es dann auch keine Wirtschaftskrise, weil es eben auch keine Wirtschaft wie wir sie kennen mehr geben würde. Klasse! Leben wie unsere Vorfahren in Afrika, super!
TECC schrieb:
Rohstoffe wird man immmer brauchen... wie kann man sonst Häuser, werkzeuge oder andere Dinge bauen/herstellen bzw. Produzieren.
Dann muss man aber die Rohstoffe vorrätig haben, die man dafür benötigt. Und nicht nur Optionen auf solche Rohstoffe kaufen, sondern wirklich physisch anschaffen. Aber wer tauscht in der Wirtschaftskrise schon zwei Stahlträger gegen eine Wagenladung Mehl?
Proti schrieb:
Wobei ich mich schon frage ob Edelmetalle allgemein wirklich das gelbe vom Ei sind um sich kurzfristig gegen eine Krise abzusichern, wenn man bedenkt dass diese in der Wirtschaftskrise fast alle - die einen mehr, die anderen weniger - einen Einbruch hatten.
Rohstoffe braucht man immer, aber braucht man diese auch für Goldketten und Konsorten wenn die Bevölkerung am Hungertuch nagt? Nicht wirklich.
Exakt so ist es.
Die Gold-Käufer-Fraktion sagt immer, das Gold sei für "danach". Ich persönlich würde mich aber lieber für ein Durchstehen der Krise rüsten als für ein "danach", denn daran hapert es bei nahezu allen. Oder wer hat eine Waffe (jagen, Selbstverteidigung) und wirklich nützliche Tauschgegenstände (gute warme Kleidung, Munition, Alkohol, Drogen, Tabak, Werkzeuge etc.) sowie massenweise lang haltbare Nahrung und Wasseraufbereitungstabletten inkl. Trinkwasserbrunnen?