Wo kriege ich solche USB-SATA-Boards günstig?

Naddel_81 schrieb:
wenn also der endverbraucher ohne hintergrundwissen zu der materie (und das dürften die meisten sein bei diesem sehr speziellen problem)
Ja leider, die Hersteller und die "Fachpresse" halten sich bei dem Thema ja offenbar immer noch sehr bedeckt.
Naddel_81 schrieb:
eine neue 4TB platte aus dem PC ins externe gehause stecken will (oder andersrum), dann meldet die platte sich als RAW, weil die partitionstabelle nicht korrekt gelesen werden kann, richtig?
Genau, ist zumindest das normale Verhalten unter Windows.
Naddel_81 schrieb:
damit ist ja der meiste schaden schon behoben.
Behoben ist damit erstmal nichts, wenn man dann der Aufforderung zum Formatieren nachkommt, ist der Schaden erst wirklich da.
Naddel_81 schrieb:
denn wenn jetzt keine testdisk oder andere rettungsversuche unternommen werden, sondern die platte einfach wieder in ihren ursprungsort geschoben wird, gibt es ja auch keinen datenverlust.
Sofern nicht auf die HDD geschrieben wurde, JA. Aber leider ist ja bei viele die erste Reaktion wenn es Probleme mit einer USB Platte gibt, diese erst mal intern einzubauen und leider wird das auch in Foren oft als erste Maßnahme empfohlen.

Wirklich ein Problem wird es, wenn man auf die HDD schreibt, also sie z.B. formatiert, sie nicht in ihr altes Gehäuse zurückbaut oder das USB-Gehäuse echt eine Schaden hat und man hat kein anderes zur Verfügung bzw. weiß jetzt nichts davon und kann auch nicht mehr prüfen, ob nun die 4k Sektoremulation mit der Platte in dem Gehäuse aktiv war.
 
Ich muss es nochmal klar sagen: Ich habe meine WD40EZRX aus dem PC genommen (Backup vorhanden), ganz regulär mit einer NTFS-Partition und mit knapp 2 von 4 TB gefüllt.
Diese hab ich an solch einem Adapter angeschlossen. Die wurde klaglos vom Rechner erkannt! Das Kopieren ging ebenso problemlos, vordergründig. Erst als im Bereich jenseits der 2TB geschrieben wurde, waren die Daten beschädigt. Das zeigt sich dadurch, dass Dateien haufenweise angezeigt werden aber "leer" sind oder alte Daten plötzlich verschwinden. Eine sehr unschöne Konstellation.
ERST NACHDEM DIE PLATTE IN DEN FALSCHEN ADRESSRAUM GESPEICHERT HATTE UND ANSCHLIEßEND NEU EINGEBUNDEN WURDE, LAG SIE IM RAW-FORMAT VOR!

Dabei muss ich erwähnen, dass mein Adapter schon älter ist und noch USB2.0 hat. Tendenziell werden nicht so viele Bastler TB-große Festplatten an dem langsamen Port nutzen und USB3.0-Lösungen besorgen, die zumindest das Adressierungs-Problem mittlerweile beherzigen. Das trifft bei deinem Adapter augenscheinlich aber nicht zu, Naddel_81
 
Zuletzt bearbeitet:
Es war aber nicht die Platte beschädigt, sondern die Datenstrukturen drauf. Ebenso ist klar, dass man es erst merkt, wenn die Platte abgemeldet / -zogen und neu angemeldet wird, denn Windows cacht ja eben die wichtigen Metadaten und daher fällt es eben nicht sofort auf, wenn die ersten Fehladressierungen passieren.
 
also ich merke mir unbedingt: finger weg von HDD-wechseleien in den PC und in externe gehäuse. IMMER ein backup haben und an alte adapter (wie meinen) niemals platten größer als 2TB.

aber schon mal gut zu wissen, dass zumindest in dem HDD-wechsel-dich-Fall ja zumindest ein "MFT kann nicht gelesen werden. HDD=RAW"-Fehler kommt und man hier hellhörig werden sollte. Das ist ja schon ein erster Wink mit dem Zaunpfahl, damit man nicht auf die Idee kommt dort wild rum zu formatieren o.ä.
Dachte schon, dass das alleinige Anschließen an einem Controller die Datenstruktur beschädigen kann. Aber so bin ich erst mal erleichtert. Werde den Adapter nur für alte IDE/Sata-Platten bei uns in der Schule nutzen und die haben teilweise nicht mal 250GB und sind bis zu 12 Jahre alt. Da sollte es also in den nächsten Jahren keine Probleme geben. Und für die Zukunft kauf ich mir dann den hier:
http://www.amazon.de/Inateck-Dockin...-USB-3-0-zu-IDE-SATA-Konverter/dp/B00JEVDRNS?

Was meint ihr?
 
@Holt: Einwand oben abgeändert.

Das war aus vorigen Beiträgen eben nicht klar herauszulesen, dass auch eine nicht unterstützte große Festplatte scheinbar erkannt wird, wenn sie z.B. schon in einem PC genutzt und formatiert sowie ggf. beschrieben wurde. Dabei ist es gerade bei solchen Adaptern wie auf der ersten Seite wichtig zu wissen, da sie weniger für fabrikneue Platten gedacht sind, sondern für Basteleien an bestehenden Systemen bzw. zur Einbindung von Altlasten (deshalb auch die IDE-Ports).

Edit: Ich war zu langsam..

Was den neuen Adapter angeht, einfach mal die Zeit nehmen und z.B. mit h2testw und einer leeren 4TB checken. Wenn sie neu ist, hat man damit gleich den ersten Oberflächenscan absolviert.

Edit2: Ich sehe gerade, Holt war hier schon sehr ausführlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naddel_81 schrieb:
also ich merke mir unbedingt: finger weg von HDD-wechseleien in den PC und in externe gehäuse. IMMER ein backup haben und an alte adapter (wie meinen) niemals platten größer als 2TB.
Genau man muss immer Backups haben von allen Daten die man nicht verlieren will, das ist mal sowieso klar! Umbauten von HDDs erhöhen das Risiko zusätzlich und bei HDDs mit mehr als 2TB kann selbst bei internem Anschluss schon eine Neuinstallation des OS zum Problem werden, wenn man ein älteres System hat und dann eine zu alten Treiber von der Treiber-CD oder Homepage des PC oder Mainboardherstellers installierst, denn der Intel RST Treiber unterstützt erst seid der Version 10.1 überhaupt HDD mit mehr als 2TB. Bei allen Systemen vor SandyBridge ist das Risiko hoch eine ältere Version auf der Treiber CD oder Homepage vom Boardhersteller zu finden.

Naddel_81 schrieb:
aber schon mal gut zu wissen, dass zumindest in dem HDD-wechsel-dich-Fall ja zumindest ein "MFT kann nicht gelesen werden. HDD=RAW"-Fehler kommt und man hier hellhörig werden sollte. Das ist ja schon ein erster Wink mit dem Zaunpfahl, damit man nicht auf die Idee kommt dort wild rum zu formatieren o.ä.
Das kann auch zu spät sein, wie man in diesem Tread ja gerade sieht, obwohl da natürlich unklar ist, was der TE ggf. schon gemacht hat.
Naddel_81 schrieb:
Dachte schon, dass das alleinige Anschließen an einem Controller die Datenstruktur beschädigen kann.
Da man nie weiß was die FW in dem Controller genau macht, kann auch das nicht ausgeschlossen werden.
Heen schrieb:
Das war aus vorigen Beiträgen eben nicht klar herauszulesen, dass auch eine nicht unterstützte große Festplatte scheinbar erkannt wird, wenn sie z.B. schon in einem PC genutzt und formatiert sowie ggf. beschrieben wurde.
Genau und das gleiche Problem hat man, wenn man bei intern angeschlossenen Platten über 2TB wenn man einen zu alten Treiber hat. Eine frische Platte wird mit der falschen Kapazität erkannt und man sollte gewarnt sein, dass da was nicht stimmt. Nur leider kommen dann viele mit den 3rd Party Partitionierungstools an, die meist auch gebootet werden und damit ihr eigenes (meist Linux) System mit eigenen Treiber haben, die solche HDDs schon unterstützen. Analog ist es mit den USB Platten die dann intern an SATA oder in einem Gehäuse welche diese Kapazität unterstütz und keine 4k Emulation hat, angeschlossen und initialisiert werden.

Nach der Partitionierung liest Windows die Kapazität aus der Partitionierungsinformationen und zeigt sie korrekt an und wenn der MFT oder zumindest ein Teil von ihm unterhalb der 2TiB Grenze liegt, klappt es auch eine Zeitlang und dann passiert die Katastrophe, wenn jenseits der 2TiB Grenze geschrieben wird und die Daten aufgrund der Fehladressierung eben am Anfang der Platte landen und dort die Partitionierungsdaten sowie wichtige Metadaten des Filesystems überschreiben, nur hat Windows die ja im RAM gecacht und man merkt es eben nicht sofort, sondern erst wenn die Platte erneut angeschlossen wird oder nach einem Neustart von Windows.
Heen schrieb:
sehe gerade, Holt war hier schon sehr ausführlich.
Naddel_81 hält mich gerade auf mehreren Threads auf Trapp :D
 
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