Wo logisches Denken sinnvoll einsetzen?

Nose

Lieutenant
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Hiho!
Ich denke gut und gerne logisch. Sei es SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) oder HTML/Java/JavaScript oder (leider nur) Visual Basic. Fällt mir alles überdurchschnittlich leicht. Z.b. war ich in SPS im Klassenschnitt ca dreimal so schnell mit ner Aufgabe fertig wie der Zweitschnellste in der Klasse. Auch mein Lehrer hat mir empfohlen etwas in die Richtung zu machen.
Ebenso läufts in VB. Ist zwar nur VB, aber die Denkstruktur erkennt man trotzdem! (At least I think so!?)

Na auf jeden Fall: Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf bei dem ich mein logisches Denkvermögen sinnvoll einsetzen kann.
Zur Zeit bin ich dabei mein Fachabi (Technik) zu machen. Hat jemand Ideen, Vorschläge oder sonstige Hinweise für mein weiteres Vorgehen?
Bzgl SPS hab ich mich ein wenig Informiert und da wurde mir abgeraten da zu wenig Zukunftssicher. Immerhin gibt es die Teile schon Seit 20 Jahren!

Und falls ich hier aufm völlig falschen Dampfer bin bitte ich um nen Hinweis! Ich hab mir dashier im Forum durchgeguckt und einen ähnlichen Thread gefunden der geschlossen wurde, allerdings war der von sehr indifferenter und allgemeiner Natur. Deshalb hab ich's kurzerhand gewagt nen Schließungskandidaten zu erstellen! :freaky:

So oder so:
Danke schomal!
Grüße,
Nose
 
Ich glaube nicht, daß Du hier einen Schließungskandidaten erstellt hast.

Was das logische Denken angeht: Natürlich ist das im technischen Bereich sehr wichtig, allerdings rate ich Dir davon ab, zu sehr nur danach zu suchen, wo Logik besonders wichtig zu sein scheint. Frage dich erst einmal selbst, welche Interessen Du hast (ist doch logisch, oder?). Logik braucht man in vielen Bereichen, nicht nur in der Technik. Auch in den Naturwissenschaften, im juristischen Bereich, in den Wirtschaftswissenschaften, ja selbst in der Philosophie ist Logik unabdingbar. ;)
 
Wenn er doch gerade sein Fachabi im Bereich Technik macht, sollte er sich mit dieser Quali doch auch in der Richtung bewerben und nicht spontan in Richtung BWL, oder noch merkwürdiger, Philosphie abdriften. Klar braucht man da auch Logik, aber da werden ihm die entsprechenden Wirtschaftsabiturienten wohl vorraus sein. Also an seiner Stelle würd ich schon schauen, ob ich was in Richtung Programmierung finden kann. Mindestens Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung. Aber da ist er wohl schon überqualifiziert. Vielleicht BWL- oder Technisches Studium an der FH?
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht ein Studium ? Wirtschaftsinformatik? informatik? e-Technik? ich mache grad selber eine ausbildung, und mit viel vorwissen wirst du dich da schnell langweilen
 
Hi,
du musst auch schauen in welchem Bereich du gut im "logischen" Denken bist.
Logik ist halt nicht gleich Logik.
Bist du gut in Mathematik und verstehst alles sofort oder kannst komplizierte Problemstellungen zb. beim Programmieren schnell erkennen, verstehen und lösen?
Informiere dich doch einfach mal über Informatik oder Ingenieur Studiengänge, da wird grundsätzlich Logisches Denken vorausgesetzt.

SPS ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik und der (Technischen-)Informatik. Ich weiss jetzt nich wer die Erzählt hat das SPS oder Steuerungstechnik "keine" Zukunft mehr hat, aber des stimmt überhaupt nicht.
 
Guten Abend.

Studier doch Physik. Es (das Studium) ist mit logischem Denken und Mathematik eng verbunden. Nach dem Studium hast du alle Möglichkeiten, dich in der Forschung auszutoben.



@ 6 nicht dein Ernst oder? Logisches Denken und die Bundeswehr? :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirtschaftsinformatik, informatik, oder mathematik wenn dir sowas spaß macht.

hab eine kollegen der findet mathe nur geil.(studiert auch mathe und physik)
ansonsten mit ausbildung: ein kollege macht glaub ich fachinformatiker in der sparkasenzentrale, aber jede große bank und versicherung braucht gute fachinwormatiker, vielleicht mal da bewerben
 
Evtl. ein Mathestudium? Da ist ein "erweitertes" logisches Denkvermögen nicht umbedingt nutzlos.
 
Leute, die schnell Zusammenhänge verstehen und durch bekannte Gesetzmäßigkeiten zur Lösung neuer Problemstellungen kommen können, sind überall Mangelware.

Unterschiede gibt es vor allem im Abstraktionsgrad, und auch in der Menge des Stoffs, den man Wissen und so vorher gelernt haben muss. Mathematik setzt auch eine Menge an Wissen und Techniken voraus, die man erstmal durch Fleiß erlangen muss. Außerdem ist es eine rein geistige Beschäftigung. Am Ende hat man etwas auf dem Papier, nichts zum Anfassen, zum Polieren und nichts zum in den Schrank stellen.

Versuch doch ein Studium an der FH in die ET/IT-Richtung. Hängt auch viel davon ab, wie diszipliniert du bist und in welchem Umfeld du arbeiten willst. Es gibt viel mehr Faktoren als nur "Logik". Der Begriff ist auch zu Abstrakt, da eigentlich alles "logisch" aufgebaut ist. Logik ist ja, wie schon erwähnt, nur das Erkennen und Benutzen von Gesetzmäßigkeiten. Da in unserer Gesellschaft bei näherer Betrachtung alles, manchmal auch dem Betrachter unbekannten, Gesetzmäßigkeiten folgt, gibt es keinen Bereich, in dem man mit "logischem Denken" falsch ist.

Eine weitere Sache ist auch, wie objektiv du dich einschätzt, und inwieweit deine Klasse hier als Maßstab herhalten kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Logisches Denken hilft bei vielen Studiengängen.

Sehr wichtig ist allerdings auch das Beherrschen der Interpunktion.
 
wiesel201 schrieb:
Ich glaube nicht, daß Du hier einen Schließungskandidaten erstellt hast.

Was das logische Denken angeht: Natürlich ist das im technischen Bereich sehr wichtig, allerdings rate ich Dir davon ab, zu sehr nur danach zu suchen, wo Logik besonders wichtig zu sein scheint. Frage dich erst einmal selbst, welche Interessen Du hast (ist doch logisch, oder?). Logik braucht man in vielen Bereichen, nicht nur in der Technik. Auch in den Naturwissenschaften, im juristischen Bereich, in den Wirtschaftswissenschaften, ja selbst in der Philosophie ist Logik unabdingbar. ;)
Ja, der Juristische Bereich wär auf jeden Fall auch von Interesse wenn man da nicht mit beiden Händen in der Scheiße wühlen müsste!
Interessen hab ich aber eben in vielen Bereichen! Wenns nach dem ginge könnte ich mir auch eine Koch- oder Schreinerlehre und sogar als Erzieher zu arbeiten vorstellen! :freaky: Fürs Programmieren hab ich mich hauptsächlich aus 2 Gründen entschieden: Es Macht mir ne Menge Spaß mich mit den Problemstellungen zu beschäftigen und Ideen und Gedanken in Programmiersprache zu übersetzen. Die Verdienstmöglichkeiten erscheinen mir ganz gut zu sein. Berufliche Weiterentwicklung ist hier sehr stark vom eigenen Sachverstand abhängig und man kann gut seine Eigenen Ideen einbringen. Mein Gedanke dazu: Wenn man z.b. die Aufgabe gestellt bekommt irgendetwas umzusetzen hat man 2 Möglichkeiten: Entweder ich setze es genau so um und liefer es ab. Oder ich setze es genau so um und bring sinnvolle Ideen mit ein. Ohne darüber Wissen zu besitzen glaube ich dass es sich z.b. beim Schreiner anders Verhält: Wenn er jetzt den Schrank besonders Intelligent aufbaut interessiert sich da niemand dafür. Er ist halt bestenfalls schneller mit seiner Arbeit fertig.

Wenn ich da nach Eurem Wissen oder Dafürhalten irgendwo falsch liege so lasst es mich bitte wissen!

abulafia schrieb:
Leute, die schnell Zusammenhänge verstehen und durch bekannte Gesetzmäßigkeiten zur Lösung neuer Problemstellungen kommen können, sind überall Mangelware.

Unterschiede gibt es vor allem im Abstraktionsgrad, und auch in der Menge des Stoffs, den man Wissen und so vorher gelernt haben muss. Mathematik setzt auch eine Menge an Wissen und Techniken voraus, die man erstmal durch Fleiß erlangen muss. Außerdem ist es eine rein geistige Beschäftigung. Am Ende hat man etwas auf dem Papier, nichts zum anfassen, polieren und in den Schrank zu stellen.
Also das mit Mathematik ist so ne Sache. An und für sich fällt mir das ziemlich leicht, aber ich muss dennoch ein gewisses Quantum an Fleiss aufbringen! Ein Freund von mir studiert Mathematik und da hab ich den Eindruck dass es schon mit ner Menge Fleiss verbunden ist. Da ist halt der für mich entscheidende Punkt: Programmieren fliegt mir quasi von selbst zu. Für Mathe hingegen muss ich richtig was tun (bzw halt die Hausaufgabe regelmäßig machen :rolleyes:). Wenngleich ich da auf jeden Fall ein Verständnis besitze.

Versuch doch ein Studium an der FH in die ET/IT-Richtung. Hängt auch viel davon ab, wie diszipliniert du bist und in welchem Umfeld du arbeiten willst. Es gibt viel mehr Faktoren als nur "Logik". Der Begriff ist auch zu Abstrakt, da da eigentlich alles "logisch" aufgebaut ist. Logik ist ja, wie schon erwähnt, nur das Erkennen und Benutzen von Gesetzmäßigkeiten. Da in unserer Gesellschaft bei näherer Betrachtung alles, manchmal auch dem Betrachter unbekannten, Gesetzmäßigkeiten folgt, gibt es keinen Bereich, in dem man mit "logischem Denken" falsch ist.
Das ist wahrscheinlich der Knackpunkt: die fehlende Disziplin. Die muss eben durch Freude an der Sache ersetzt werden. Was aber sowieso der Fall sein sollte. Wie auch immer: Ich wollte eigentlich ganz bewusst ein Studium vermeiden um mich nicht der Chance des Scheiterns auszusetzen. Die ist eben deutlich geringer wenn ich von Anfang an in nem Betrieb arbeiten kann da ich dort ne völlig andere Motivation habe/bekomme!
Dass der Begriff "Logik" sehr abstrakter Natur ist, ist mir durchaus bewusst. Das ist eben ein Problem: Wenn ich jetzt sagen könnte die Logik in Sprachen schließe ich ebenso für mich aus wie die Logik der Philosophie oder Physik, das einzige was läuft ist Mathematische Logik, dann hätte ichs deutlich einfacher. Aber das ist leider nicht der Fall und ich kann mir (im Endeffekt) eine sprachliche Ausrichtung (fast) ebenso gut vorstellen wie eine Naturwissenschaftliche oder gar Philosophische. Einzig dass mir der Typus der, ich nenn sie mal "Logiker" (im klassischen Sinne) sympathischer ist und ich mich deswegen in diese Richtung entwickeln möchte!

Eine weitere Sache ist auch, wie objektiv du dich einschätzt, und inwieweit deine Klasse hier als Maßstab herhalten kann.
Das sind 2 gute Fragen auf einmal:
1. Ich kann mich natürlich nur bedingt objektiv einschätzen. Als Anhaltspunkt dient mir da eigentlich nur das Feedback meiner Lehrer (zumindest dem Teil der Lehrer die selbst was von ihrem Fach verstehen :freak:) und der Vergleich mit Mitschülern. Zwar bin ich ~4 Jahre älter als der Rest von den Kadetten, aber ich glaube dass ein gewisser Vorsprung selbst dann bestehen bleibt wenn man diesen Faktor berücksichtigt! Zudem: Es macht mir einfach Spaß zu programmieren (Im gegensatz zu Mathe und Physik - Aber auch hier wieder ein Problem: Ich hab keine wirkliche Ahnung wie nah an der Studien- bzw Berufsrealität diese Schulfächer sich bewegen!). Der imho wichtigste Punkt um gute Leistungen bringen zu können. Auch wenn ich nicht überdurchschnittlich Talentiert bin.


BHKcerox schrieb:
Hi,
du musst auch schauen in welchem Bereich du gut im "logischen" Denken bist.
Logik ist halt nicht gleich Logik.
Bist du gut in Mathematik und verstehst alles sofort oder kannst komplizierte Problemstellungen zb. beim Programmieren schnell erkennen, verstehen und lösen?
Informiere dich doch einfach mal über Informatik oder Ingenieur Studiengänge, da wird grundsätzlich Logisches Denken vorausgesetzt.

SPS ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik und der (Technischen-)Informatik. Ich weiss jetzt nich wer die Erzählt hat das SPS oder Steuerungstechnik "keine" Zukunft mehr hat, aber des stimmt überhaupt nicht.
Technische Informatik? Das klingt ganz Interessant, ist mir bis dato noch nicht untergekommen. Werd mir mal Infos dazu beschaffen!
Dass SPS doch noch Zukunft hat freut mich. Vielleicht gibt es da ja eine geeignete Ausbildung dazu!?


und3r schrieb:
Nein, du hast das Falsch verstanden:
Ich will Logik(!) sinnvoll(!) einsetzen. Nicht sinnlos Idiotie betreiben! ;)
(Jaja, ich weiß, ganz so schlechtschlimm ist die BW nicht, aber trotzdem bekämen mich da keine 10 Pferde hin!)
EDIT---------------------
Javelinhh schrieb:
Logisches Denken hilft bei vielen Studiengängen.

Sehr wichtig ist allerdings auch das Beherrschen der Interpunktion.
ja ich weiß und die Rechtschreibung aber den beiden Dingen widersetze ich mich schon seit der 2ten Klasse vehement:p
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Doppelpost zusammengeführt, bitte "Ändern" - Button nutzen.)
Wer dreimal so schnell ist wie der zweitschnellste der Klasse wäre ja schön blöd, wenn er nicht studiert. Wenn deine Aussagen stimmen hast Du die freie Auswahl zwischen Mathematik, Informatik und sämtlichen naturwissenschaftlichen Fächern.
 
Wo siehst du den entscheidenden Vorteil des Studiums?
Ich hab wenig Interesse dran mich noch weitere 5 Jahre dem Berufsleben zu entziehen.
Ich glaube (also != wissen) dass man im Endeffekt nach 6 Jahren Berufsleben ohne Studium an etwa gleicher Stelle stehen kann wie nach den 5 Jahren Studium und einem Jahr Berufsleben.

Oder irre ich mich da?
 
Zuletzt bearbeitet: (Fullquote entfernt, bitte Regeln lesen.)
Du wirst halt unter Umständen bei manchen Jobs nur mit nem Studium genommen...so long
 
Hi,

logisches denken hat nicht um bedingt etwas mit Studium zu tun.
Es gibt sehr viele Menschen die nicht ihr Abitur bzw. Fachabitur haben trotzdem viel schlüssiger und Logischer reden und denken als, die die Abitur haben.


:o :)
 
Nose schrieb:
Ich glaube (also != wissen) dass man im Endeffekt nach 6 Jahren Berufsleben ohne Studium an etwa gleicher Stelle stehen kann wie nach den 5 Jahren Studium und einem Jahr Berufsleben.

Oder irre ich mich da?

Ein Studium ist nicht nur berufsbezogen. Du lernst z.B. auch wissenschaftliches Arbeiten. Auch wirst du die schiere Masse an Theorie, die du dort in dein Hirn presst, nicht mal in 1-2 Jahren Berufsleben aufholen, da du ja mit arbeiten beschäftig bist. ;)
Eine Ausbildung steht (in den allermeisten Fällen) von der reinen Informationsvermittlung her in keinem Verhältnis zu einem Studium.

Wie der Hase im Arbeitsleben läuft hast du schnell "aufgeholt". Weiterhin knallst du irgendwann an die Beförderungswand, wenn du kein Studium vorweisen kannst. Ab einer bestimmten Ebene sollte dann vllt auch ein Dr. her, kommt drauf an, wo du du hin willst.

@Bismark:
Trottel gibts in jeder Bildungsschicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt die Frage, was du willst: Einen Job, der viel Geld einbringt, oder einen, der Spaß macht. Im ersten Fall geh in die Industrie, in letzterem in die Forschung (je nach Interessengebiet). Und lass dich nicht davon abschrecken, dass man sich bei einem Mathestudium ein bisschen anstrengen muss. Dafür hast du danach einen absolut interessanten Beruf. Und mit einer Fähigkeit zum logischen Denken, wäre es eine Verschwendung, nicht zu studieren. :D
 
ok, scheints wohl doch auf studieren hinauszulaufen!
muss ich nurnoch schauen in welche richtung es gehen soll!
 
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