News „WoA" soll „Wintel“ Martkanteile abnehmen

KainerM schrieb:
Der einzige Vorteil der ARM prozessoren ist dass sie im Leerlauf so gut wie keinen Strom brauchen
Das glaube ich kaum, was wäre die architektonisch Begründung dafür?
 
@Bigfoot29
Es geht hier nicht darum, ein Produkt zu verlachen. Es geht darum zu kucken wie die Zielgruppe für derartige Systeme aussähe und das sind nicht die Power-User wie wir sie sind das ist richtig. Das sind die Leute die nicht allzuviel Leistung benötigen. Die, die wie Madman1209 ja auch richtig sagt, den Großteil ihrer Zeit mit Surfen verbringen und die nicht viel mehr interessiert.

Das sind aber meiner Meinung nach eben auch die, die wenn sie schon Geld in die Hand nehmen und einen Rechner kaufen nicht gewillt sind irgendwelche Abstriche bei den einfachsten Funktionen zu machen. Die legen dann eben lieber mal nen Hunderter mehr hin, damit sie sich nicht sorgen müssen, ob die Leistung reicht. (Und mehr als 100€ ist der Unterschied ARM vs x86 Low-End bestimmt nicht. Akku, Display, Gehäuse, HDD/SSD sind immer noch nötig)
Und wenn die Argumentation dann schon so ansetzt, dass so simple Funktionen wie Movie-Maker schon dann zu "nicht für ARM gedacht" fallen. Dann ist das einfach für die klassischen "Ich will einen Rechner mit X-Ghz Käufer" nicht in Ordnung.

Und zu deiner spöttischen Reaktion von wegen. Internet ist auf einem Netbook flüssiger als auf einem Tablet:

Du kannst rumlachen wie du willst. Opera auf Honeycomb(Der Standard Browser lahmt ja noch mehr) und Opera auf dem Netbook -> Das Netbook ist bei mir erheblich flüssiger. Das fängt dabei an, dass ich dem Netbook bei schnellem Scrollen nicht zuschauen muss, wie es langsam die Grafik für die restliche Seite aufbaut und geht dann über alle möglichen animierten Elemente seien sie javascript oder flash(das ja zum Glück beim Opera aufm Tablet standardmäßig deaktiviert ist) weiter.
Vielleicht solltest du mal dem Firefox auf deinem Netbook(sofern du überhaupt eins hast und nicht einfach ohne eigene Erfahrung über den Atom maulst) mal den Laufpass geben. Wenn du mal sehen willst, wie schnell ein Browser wirklich sein kann, dann installier halt einfach mal den IE9. Mit dem macht surfen zwar keinen Spaß, aber schnell ist er :D .

Und Sorry, aber die Argumentation von wegen. "ARM ist schuld wenn die Software Mist ist." Ist sinnlos. Billige Software für den Endanweder war schon immer Mist und das wird in Zukunft nicht besser werden. Die Hardware muss dann aber potent genug sein, um das wieder abfangen zu können.
 
Kommt drauf an, was "Leerlauf" bedeutet. Spricht man hier von "aktivem Standby" (System ist an und wartet auf bestimmte Aktivitäten), dann läuft dies über entsprechende weitere Prozessoren - z.B. ARMv7 als Mikrocontroller der das System am laufen hält.

Das ist auch der größte Vorteil von ARM. Die Integration von mehreren dedizierten Prozessoren funktioniert wesentlich einfacher. Alleine von ARM hat man heute zwei verschiedene, in Zukunft vielleicht drei (M-Microcontroller, A7 und A15).
 
dgschrei:

Als Ubuntu-User (ja, noch isses Ubuntu... wobei mir der Unity und aktuelle GNOME-Dreck auf die Nerven geht) für mein Netzbuch NC10 ist das Feuerfüchslein die Standard-Variante. Und ja, da ruckelt es trotz 2 GB RAM (Riegel ist getauscht) merklich ab einer gewissen Seitenkomplexität.

Der E-350, der in einem Desktop-System bei einer Bekannten arbeitet, ist da um Welten komfortabler, auch wenn selbst dort die Ladezeiten der Anwendungen astronomisch sind.

Es wird bei den ARM-CPUs auch ein vermutlich wesentlich anderes Anwendungsgebiet geben. Einen guten Ausblick geben hier die Transformer-Tablets oder das Motorola Atrix in Verbindung mit ihren Dockingstations. Mobil, wo möglich, stationär wo nötig.

Was die Software betrifft: Da gebe ich dir in keinem Falle Recht. Auch und mitunter gerade OpenSource-Tools erreichen eine Ausgefeiltheit, die kommerzielle Tools nie erreichen. Warum? Weil es Leute gibt, die sich die Software für ihre Nische (niedrige CPU/GPU/RAM-Verfügbarkeit o.ä.) zusammenbiegen und die Änderungen allen zur Verfügung stellen. Dass das nicht alle OSS-Anwendungen betrifft dürfte klar sein. Aber das Gleiche gilt für CSS. Beispiel gefällig? IBMs Collaboration Suite "Lotus Notes". *schüttel*
Meine Aussage behalte ich dennoch bei. Selbst das OS (Ubuntu) cached Thumbnails. (Zumindest hab ich bei mir regelmässig beim Plattenputz die Thumbnail-Ordner ausgemistet. Allerdings bin ich, was Bildbearbeitung angeht, nicht mehr auf dem Laufenden.)
Desweiteren gilt weiterhin, dass man nicht eine komplette Architektur an ein paar miesen Anwendungen messen kann. I.d.R. hängen da viele Faktoren zusammen. Wie viel RAM hat die Büchse? Wo liegen die Daten? Zugriffszeiten? OS-Implementation/Optimierung auf die CPU/FPU (letzteres ist bei Linux beispielsweise derzeit nur rudimentär vorhanden, weil zu ARM-CPUs erst recht spät Systeme mit FPU gestoßen sind), Anbindung Arbeitsspeicher und Grafikchips (auf einem Neo Freerunner GTA02 (Smart"phone") ist die GPU beispielsweise zusammen mit der restlichen Peripherie (WLAN, USB,..., und der uSD-Karte) an EINEN ca. 15MBit schnellen Interconnect zur CPU angeschlossen. - Wahnsinn. *schnarch*
Anders als in der Wintel-Welt spielt nicht nur die CPU und die GPU eine Rolle. Dafür sind die Plattformen viel zu konfigurierbar.
Da werden wir in den nächsten Jahren durchaus noch den ein oder anderen Leistungsschub sehen.

Was aber auch wahr ist: Auf ein aktuelles Tablet habe ich selbst keinen Zugriff. (Halte ich noch für verfrüht. Die Geräte müssen meiner Meinung nach noch 1-2 Jahre reifen.) Für die Tablets kann ich nur sprechen, indem ich das HP Touchpad und I-Pads der Arbeitskollegen als Referenz hernehme. Und da ruckelte eigentlich nie was.

Regards, Bigfoot29
 
Zuletzt bearbeitet:
Einem alten Retro-Fuzzi wie mir lacht das Herz...was haben wir als Amiganer gegen Intellisten damals gewettert und wünschten sie in die Hölle. Endlich ist die Rache unser...wenn auch nicht mit Motorola, sondern mit ARM, die damals ja in Acorn Archimedes ihren Einstand hatten.

P.S.: Wieso bin ich erwachsen geworden und kann mich darüber nicht freuen, wie ich es damals getan hätte? Ach ja, ich bin erwachsen geworden...gibt kein Schwarz/Weiss...nur viele Schattierungen in GRAU!
 
Sontin schrieb:
Von welchen Bobcat-Produkten sprechen wir hier, die
5 Watt
10 Watt oder
18 Watt Reihe?

Und welcher dieser Bobcat-Produkte ist ohne Chipsatz in der Lage zu laufen?

E-350 Netbooks (11,6 Zoll) kommen heute unter Vollast bei mittlerer Helligkeit des Displays mit 20 Watt aus. Damit sind Akkus im Bereicht von 50Wh im normalen Betrieb für Laufzeiten von ~8 Stunden ausreichend. Macht mit 28nm Chips mindestens 12 Stunden bei gleicher Kapazität oder mit 30Wh Stunden ähnliches. Das ist rund ein Arbeitstag und genügt den meisten Anforderungen.

Die Gegenfrage wäre direkt, welcher ARM SoC es denn bisher in Notebooks geschafft hat und da zählen wir das AC-100 welches ein totaler Flop war besser nicht mit. Bis dafür überhaupt geeignete ARM A15 SoCs verfügbar sind gibt es Bobcat ebenfalls in 28nm mit integrierter Southbridge - und damit als vollwertigen SoC.

Gleiches gilt im übrigen für Intel denn auch der Atom wird zu einem echten SoC. Das Intel mittelfristig aufgrund der besseren Fertigung und den erheblich größeren Ressourcen effizientere Produkte als AMD anbieten wird steht dabei außer Frage. Langfristig bis inklusive des Tablett Bereichs auch als ARM SoCs von TSMC.


Da aktuelle x86 Produkte mehr als doppelt soviel Strom in der langsamsten Ausführungen ohne wirkliche Mehrleistung benötigen, ist es überhaupt nicht möglich mit x86 entweder deutlich schneller zu bleiben und dabei einem gleichbleibenen Stromverbrauch aufzuweisen

In der Betrachtung fehlt das bei den kommenden A15 (und weiter) SoCs überproportional mehr Transistoren aufgewendet werden. Sämtliche Subsysteme und Interconnects müssen mit skaliert werden, genauso wie das Feature Set - egal ob CPU (mit FPU) oder GPU.

Bei den x86 Varianten stehen dagegen praktisch nur Optimierungen im Bereich der Effizienz und der IPC auf dem Plan. Alles andere ist vorhanden.


Dazu kommt, dass mit nVidia's Ninja Core sowie ARM's LITTLE.big Technologien erschaffen werden, die Low-Power und High-Performance vereinen. Etwas, was x86 noch komplett fehlt.

Klar, Nvidia hats erschaffen. Mach dich bitte nicht lächerlich. Entsprechende Technik setzt TI in der Omap Reihe bereits seit Ewigkeiten ein.
Jetzt einen vollständigen, ISA kompatiblen, zusätzlichen Kern einzusetzen macht nur aus einem Grund Sinn und den habe ich oben schon genannt: A15 und weiter werden im Vergleich zu A9 deutlich komplexer und das wirkt sich auf die Laufzeit von Standby Produkten wie Smartphones negativ aus.



Leider ist der Preis für den SoC nur die halbe Niete. Da fehlen weiterhin die Kosten für die größere Batterie, das Systemboard, die Stromversorgung auf dem Board sowie die Windows-Lizenz für x86.

Nur der Akku, alles andere sind Cent Beträge die am Ende keine zwei Euro ergeben.

Windows 8 für ARM wird also verschenkt ? Nicht wirklich. An Android wollen wir auf einem Net/Notebook besser nicht denken. Bleiben noch Betriebssysteme wie Ubuntu und da zieht jeder mit Verstand auf absehbare Zeit ebenfalls eine x86 Lösung vor.

Tegra 3 ist 80mm^2 groß als kompletter SoC. Bobcat ist 80mm^2 ohne Southbridge. Der Unterschied im Preis wird also weiter ansteigen, da Bobcat flächenmäßig mehr Funktionen ins Die bringen muss.

Tegra 3 ist kein Produkt das im Notebook Bereich konkurrieren kann. Genaugenommen sind die 80mm² für T3 im Vergleich zu Bobcat sogar bereits zu viel denn dieser würde (40nm) mit Southbridge unter 100mm² liegen.
Addier zu T3 einen breiteren Speichercontroller sowie eine leistungsfähigere GPU auf angemessenen Tech Level und das Ergebnis fällt schon größer aus. Was Nvidia bei der T2 und T3 GPU abgeliefert hat ist armselig und da geht es primär nicht um Spiele sondern DirectCompute und OpenCL.
Deshalb vermarktet man dann T3 als Spiele SoC da ja alle vier A9 Kerne mit Physikberechnung ausgelastet werden können. Peinlich.

Käufer dieser Leistungsklassen interessiert die Kompatibilität nicht, wenn das Gerät deutlich dünner, leichter und doppelt so lange läuft. Das zeigt der Android und iOS-Markt. Wer generell auf den vorhandenen Softwarestack zurückgreifen muss, kauft sich auch kein Low-End-x86 Gerät, mit dem er sowieso 95% der Software nicht benutzen kann.

95% ? Guten Morgen. Ein paar simple Beispiele für Alltag auf x86: Wiso Steuer, Homebanking Software, Verwaltung und Tools für Handy/Smartphone/Digitalkamera. Das läuft auf jeder Gurke von x86 PC und wird bitte wann für jedes Produkt von jedem Hersteller für ARM/Win8 verfügbar sein ?
Die Realität ist das bisher nicht einmal ein Gedanke an die Unterstützung von ARM bei den Entwicklern verschwendet wird. Ohne ausreichende große Hardwarebasis macht das keiner denn das kostet Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
YforU schrieb:
E-350 Netbooks (11,6 Zoll) kommen heute unter Vollast bei mittlerer Helligkeit des Displays mit 20 Watt aus. Damit sind Akkus im Bereicht von 50Wh im normalen Betrieb für Laufzeiten von ~8 Stunden ausreichend. Macht mit 28nm Chips mindestens 12 Stunden bei gleicher Kapazität oder mit 30Wh Stunden ähnliches. Das ist rund ein Arbeitstag und genügt den meisten Anforderungen.

Hä? 20 Watt/h auf 50Watt/h macht 8h Laufzeit? :freak:
Um bei 50 Whr eine Laufzeit von 8h zu erreichen, darf im Mittel nicht mehr als 6 Watt verbraucht werden. Wie das ein E-350 Netbook mit einer TDP von 18 Watt ohne alles schaffen soll, ist mir gerade nicht klar...

Die Gegenfrage wäre direkt, welcher ARM SoC es denn bisher in Notebooks geschafft hat und da zählen wir das AC-100 welches ein totaler Flop war besser nicht mit. Bis dafür überhaupt geeignete ARM A15 SoCs verfügbar sind gibt es Bobcat ebenfalls in 28nm mit integrierter Southbridge - und damit als vollwertigen SoC.

Das Asus Transformer. Und das Prime wird in Test ausdrücklich nochmal "besser als x86-Netbooks" hingestellt.

Gleiches gilt im übrigen für Intel denn auch der Atom wird zu einem echten SoC. Das Intel mittelfristig aufgrund der besseren Fertigung und den erheblich größeren Ressourcen effizientere Produkte als AMD anbieten wird steht dabei außer Frage. Langfristig bis inklusive des Tablett Bereichs auch als ARM SoCs von TSMC.

Kann getrost angezweifelt werden. Der 32nm Atom-SoC verbraucht immer noch deutlich mehr gegenüber den 40/45nm ARM-SoCs.

In der Betrachtung fehlt das bei den kommenden A15 (und weiter) SoCs überproportional mehr Transistoren aufgewendet werden. Sämtliche Subsysteme und Interconnects müssen mit skaliert werden, genauso wie das Feature Set - egal ob CPU (mit FPU) oder GPU.

Bei den x86 Varianten stehen dagegen praktisch nur Optimierungen im Bereich der Effizienz und der IPC auf dem Plan. Alles andere ist vorhanden.

Hä? Subsysteme und Interconnects sind vorhanden. Bis auf nVidia verbauen heute schon die Firmen ein doppelt unterteiltes 64bit Speicherinterface. USB sowie sATA gibt es ebenfalls. Da muss nichts investiert werden. Hingegen fehlt es x86 an einem wirklichen SoC.

Klar, Nvidia hats erschaffen. Mach dich bitte nicht lächerlich. Entsprechende Technik setzt TI in der Omap Reihe bereits seit Ewigkeiten ein.
Jetzt einen vollständigen, ISA kompatiblen, zusätzlichen Kern einzusetzen macht nur aus einem Grund Sinn und den habe ich oben schon genannt: A15 und weiter werden im Vergleich zu A9 deutlich komplexer und das wirkt sich auf die Laufzeit von Standby Produkten wie Smartphones negativ aus.

Problematisch an solchen Diskussionen ist, dass Leute eben nicht die Gründe für gewisse technische Umsetzungen verstehen. nVidia verbaut- wie eigentlich jede andere Firma in diesem Bereich - zusätzliche ARM-Mikrocontroller. Bei Tegra ist es ARMv7. TI macht das selbe und bald eben mit den M-Prozessoren. Das hat nur wenig mit nVidia's Ninja Core noch LITTLE.Big zu tun.
Deiner Argumention folgend wäre selbst ein A9 heute schon negativ für Smartphones und Tablets. Komisch, ist A8/9 der Standard...

Nur der Akku, alles andere sind Cent Beträge die am Ende keine zwei Euro ergeben.

Windows 8 für ARM wird also verschenkt ? Nicht wirklich. An Android wollen wir auf einem Net/Notebook besser nicht denken. Bleiben noch Betriebssysteme wie Ubuntu und da zieht jeder mit Verstand auf absehbare Zeit ebenfalls eine x86 Lösung vor.

Windows für ARM muss natürlich verschenkt werden. Die Hardware ist nämlich die selbe wie für Android und CO und niemand wird daher 50-100€ wegen einer Lizenz bezahlen wollen. Das macht Android-Tablets entweder für den Endkunden billiger oder WoA für OEMs teurer und somit verringert es die Marge. Genauso auch alle sonstigen Kosten.
Und das man Android auf einem Netbook vergessen sollte - deine Unwissenheit ist immer wieder erstaunlich. :evillol:

Tegra 3 ist kein Produkt das im Notebook Bereich konkurrieren kann. Genaugenommen sind die 80mm² für T3 im Vergleich zu Bobcat sogar bereits zu viel denn dieser würde (40nm) mit Southbridge unter 100mm² liegen.
Addier zu T3 einen breiteren Speichercontroller sowie eine leistungsfähigere GPU auf angemessenen Tech Level und das Ergebnis fällt schon größer aus. Was Nvidia bei der T2 und T3 GPU abgeliefert hat ist armselig und da geht es primär nicht um Spiele sondern DirectCompute und OpenCL.
Deshalb vermarktet man dann T3 als Spiele SoC da ja alle vier A9 Kerne mit Physikberechnung ausgelastet werden können. Peinlich.

Genau. Weil das läuft auch alles so dermaßen schnell auf einem 2 Watt x86-SoC wie Atom oder Brazos... hoppla, es gibt ja garkeinen 2 Watt Brazos-SoC. :rolleyes:
Und ich will gerne mal sehen, wie ein Bobcat mit Physik-, Compute- und Grafikberechnungen noch 30 FPS liefert. Das würde das Ding wohl nichtmal mit einer "erweiterten" Minesweeper Variante schaffen. Komische Ansicht die du hier vertritt.

95% ? Guten Morgen. Ein paar simple Beispiele für Alltag auf x86: Wiso Steuer, Homebanking Software, Verwaltung und Tools für Handy/Smartphone/Digitalkamera. Das läuft auf jeder Gurke von x86 PC und wird bitte wann für jedes Produkt von jedem Hersteller für ARM/Win8 verfügbar sein ?
Die Realität ist das bisher nicht einmal ein Gedanke an die Unterstützung von ARM bei den Entwicklern verschwendet wird. Ohne ausreichende große Hardwarebasis macht das keiner denn das kostet Geld.

Also jetzt möchte ich hier eine Statistik aller Netbookuser mit einem 10-12" Gerät sehen, die auf ihrem Netbook die Steuererklärung machen. Homebanking?! Das macht ich über den Webbrowser. Und Verwaltung und Tools für Handy/Smartphone/Digitalkamera? Was soll das sein?!

Wirklich, du scheinst hier echt mit absurden Argumenten und Beispielen eine Plattform zu verteidigen. Steuererklärung, my ass. :freak:
 
95% ? Guten Morgen. Ein paar simple Beispiele für Alltag auf x86: Wiso Steuer, Homebanking Software, Verwaltung und Tools für Handy/Smartphone/Digitalkamera. Das läuft auf jeder Gurke von x86 PC und wird bitte wann für jedes Produkt von jedem Hersteller für ARM/Win8 verfügbar sein ?

Wiso Steuer 2012 basiert auf dem .NET Framework, was wohl für viele Anwendungen dieser Art unter Windows gilt, da die Entwicklung mit .NET viel effizienter ist.

Software dieser Art wird deswegen ohne irgendwelche Anpassungen unter Win8 und Arm laufen - entsprechende Leistung der ARM Prozessoren vorausgesetzt.
 
Nun, bei mir hing mein Netzbuch an meinem 22-Zöller. Und ich habe damit meine Rechnungen aus meiner Selbstständigkeit verschickt, die Finanzen verwaltet und die Steuererklärung drauf gemacht. -> Lexware Quicksteuer Deluxe.

So sehr ich auch die ARM-Netbooks verteidige, es gibt nunmal Software, die nicht auf anderen Plattformen als WinTel läuft. (Oder mit Wine-Derrivaten als Hilfskrücke. Alle anderen, echten Emulationsansätze aka Bochs oder Qemu sind geschwindigkeitstechnisch jedenfalls nicht vertretbar.)

Regards, Bigfoot29

Nachtrag: Calluna: Aua... Du sprichst wirklich bei .NET von einer EFFIZIENTEREN Entwicklungsmöglichkeit? Portabilität scheint dir ja nicht am Herzen zu liegen. .NET ist eine Einbahnstraße. Das läuft so weder unter Mac noch unter irgend welchen anderen Betriebssystemen. Und die effizienteste Sprache ist der Kram mitnichten. Weiterer Lapsus: Aktuell mit .NET kompilierte Software wird NICHT automatisch unter WoA laufen. Das hat selbst Microsoft schon zugegeben. Das wird nur mit zukünftigen Releases von .NET-Frameworks so sein. Ergo ist alle aktuell auf dem Markt befindliche Software NICHT WoA-tauglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
An .Net gibt's nichts zu meckern. Das stellt die Zukunft der Programmierung unter Windows dar. Dafür fliegt dann endlich die veraltete WinAPI raus. Zudem kann Windows .Net-Programme besser überwachen.

Ursprünglich habe ich gedacht, dass Windows 8 nur noch Managed Code zulassen wird, aber diesen Schritt will Microsoft wohl erst später gehen.
 
calluna schrieb:
Wiso Steuer 2012 basiert auf dem .NET Framework, was wohl für viele Anwendungen dieser Art unter Windows gilt, da die Entwicklung mit .NET viel effizienter ist.

Software dieser Art wird deswegen ohne irgendwelche Anpassungen unter Win8 und Arm laufen - entsprechende Leistung der ARM Prozessoren vorausgesetzt.

Nein, wenn Software unter Windows 8 für ARM und x86 (sowie X86 64) lauffähig sein soll muss WinRT genutzt werden. Der Nachteil ist das WinRT weder unter Windows 7, Vista oder XP zur Verfügung steht (und auch nicht nachgeliefert wird).
Damit werden zwei Entwicklungszweige nötig sobald native Windows 8 Anwendungen zur Verfügung gestellt werden sollen (die eben auch unter Win 8 für ARM genutzt werden können). Da aber .Net auch unter Windows 8 x86 zur Verfügung steht ist der zusätzliche Aufwand für einen WinRT Zweig auch auf lange Sicht nur in den seltensten Fällen zu rechtfertigen.
Ergänzung ()

Sontin schrieb:
Hä? 20 Watt/h auf 50Watt/h macht 8h Laufzeit? :freak:
Um bei 50 Whr eine Laufzeit von 8h zu erreichen, darf im Mittel nicht mehr als 6 Watt verbraucht werden. Wie das ein E-350 Netbook mit einer TDP von 18 Watt ohne alles schaffen soll, ist mir gerade nicht klar...

Der Unterschied zwischen Volllast und einem typischen Mix aus Vollast, Teillast und Leerlauf im Zusammenspiel mit Energiesparfunktionen wie dynamische Anpassung der Taktfrequenzen und Powergating ist dir bekannt ?

Das Asus Transformer. Und das Prime wird in Test ausdrücklich nochmal "besser als x86-Netbooks" hingestellt.

Nicht mal ein iPad kann in der Praxis mit dem Funktionsumfang eines X121e / Win7 auch nur annähernd mithalten und dabei bietet iOS im Vergleich zu Android einen hervorragende Unterstützung durch Drittanbieter (Hardware und Software).
Bei der Usability ist im direkten Vergleich sowieso nichts mit Android oder iOS zu holen denn die UIs sind nun mal auf die Bedienung per Touchscreen zugeschnitten. Daran kann kein Tastaturdock etwas ändern.


Kann getrost angezweifelt werden. Der 32nm Atom-SoC verbraucht immer noch deutlich mehr gegenüber den 40/45nm ARM-SoCs.

Wie oft soll ich denn noch schreiben das A9 oberhalb von Tabletts uninteressant ist. Um vernünftige Vergleiche ziehen zu können muss man sich erst einmal auf halbwegs vergleichbaren Niveau befinden und das ist frühestens mit A15 in Ansätzen gegeben.

Hä? Subsysteme und Interconnects sind vorhanden. Bis auf nVidia verbauen heute schon die Firmen ein doppelt unterteiltes 64bit Speicherinterface. USB sowie sATA gibt es ebenfalls. Da muss nichts investiert werden. Hingegen fehlt es x86 an einem wirklichen SoC.

Stupide A9 durch A15 Kerne zu ersetzen ist nicht ausreichend -> mehr Rechenleistung erfordert intern mehr Bandbreite, effizientere Speichercontroller, besseres Prefetching etc. Betrifft im übrigen gleichfalls externe Komponenten wie Nand und RAM.

Problematisch an solchen Diskussionen ist, dass Leute eben nicht die Gründe für gewisse technische Umsetzungen verstehen. nVidia verbaut- wie eigentlich jede andere Firma in diesem Bereich - zusätzliche ARM-Mikrocontroller. Bei Tegra ist es ARMv7. TI macht das selbe und bald eben mit den M-Prozessoren. Das hat nur wenig mit nVidia's Ninja Core noch LITTLE.Big zu tun.
Deiner Argumention folgend wäre selbst ein A9 heute schon negativ für Smartphones und Tablets. Komisch, ist A8/9 der Standard...

Der Sprung von A9 zu A15 ist wesentlich größer als A8 zu A9. Beide (A8/A9) sind Designs die vollkommen auf ultramobile, kompakte Geräte abzielen. Ab A15 ändert sich das.


Also jetzt möchte ich hier eine Statistik aller Netbookuser mit einem 10-12" Gerät sehen, die auf ihrem Netbook die Steuererklärung machen. Homebanking?! Das macht ich über den Webbrowser. Und Verwaltung und Tools für Handy/Smartphone/Digitalkamera? Was soll das sein?!

Netbooks sind heute eigentlich Subnotebooks mit weniger CPU Leistung, also knapp 12 Zoll und nicht mehr bis 10 Zoll wie von Intel ursprünglich kategorisiert. Nach deiner Ansicht sind Subnotebooks also nicht ernsthaft, geschweige denn produktiv zu gebrauchen, interessant aber vollkommen abseits der Realität.
Da du anscheinend nicht in der IT arbeitest scheinen dir die elementarsten Anforderungen typischer Nutzer kaum bekannt zu sein -> die vorhandene und etablierte Software sowie Hardware muss laufen. Ansonsten ist das Produkt im besten Fall als Zweit, eher nur als Drittgerät zum Konsum von Inhalten brauchbar.
 
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