Würdet ihr eurem Kind erlauben Radrennprofi zu werden?

paukenschlag7

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Ich führ da jetzt kein Buch drüber, aber gefühlt erwischt es alle paar Monate nen neuen Radrennfahrer.
Das kann man doch so nicht einfach akzeptieren, finde ich. Da muss irgendwas geändert werden.
Es ist nicht akzeptabel, dass da ständig Leute draufgehen.

Also wenn ich ein Kind hätte, was schnell auf dem Rad ist, dann würde ich mir schon Gedanken machen, ob ich einer Karriere im Radsport zustimmen würde. Ich denke da würde ich eher ein Veto einlegen, oder wie seht ihr das?

Allein wenn man sich anschaut wie schnell die unterwegs sind und dann noch in nem ganzen Haufen. Da braucht nur einer zu stürzen und dann reißt er alle anderen mit. Und dann gehts da manchmal noch den Berg runter. Da will man gar nicht zuschauen.

Ich finde der Sport muss verändert werden. Entweder Speedlimits oder besseren Körperschutz oder beides!
 
Ich bin Vater von 3 Jungs und würde nie im Leben auf die Idee kommen, denen einen legalen Beruf zu verbieten.

An die Variationen von Verletzungen gewöhnt man sich ja schon zum Glück, wenn die Kids aufwachsen. Da sind die Rad-Unfälle dann doch weniger spektakulär.
 
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paukenschlag7 schrieb:
Entweder Speedlimits oder besseren Körperschutz oder beides!
Die sollen das online im Home Office zu Hause auf dem Hometrainer machen, dann stürzen auch weniger. Aber Speedlimits in einem Rennen, ich bitte dich...:D
 
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paukenschlag7 schrieb:
Also wenn ich ein Kind hätte, was schnell auf dem Rad ist, dann würde ich mir schon Gedanken machen, ob ich einer Karriere im Radsport zustimmen würde. Ich denke da würde ich eher ein Veto einlegen, oder wie seht ihr das?
Alles Konjunktiv aber ultimative Forderungen stellen....!?
Komm wieder wenn du (mal) Kinder hast, die Radrennfahrer/in werden wollen und gut is!
 
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Ich hab mir so mit 18 rum einen rechten Winkel in das Hinterrad meines Triathlonrennrads gefahren. Aus Fehlern lernt man ganz gut.

Btw. ist Handball der gefährlichste Sport. Verbiete das auch gleich. Also falls hätte, hätte, Fahrradkette dann mal Tatsache ist. Mit Kindern denkst du anders. Glaubs.
 
Kinder verbieten, dann passiert denen auch nichts.
 
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Dann verbiete deinen imaginären Kindern bitte auch jeglichen anderen Hochleistungssport, denn der kann in jeder Disziplin gefährlich sein.

Aber vor allem, lasse es nie Landwirt werden: Mehr Tote durch Kühe als durch Weiße Haie ;)
 
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Aber was ist wenn dann was passiert? Dann fühlt ihr euch sicher schuldig.

Es gibt so viele Fälle wo junge Extremsportler einfach so ums Leben kommen. Ich frage mich ob deren Eltern
es jetzt nicht bereuen, nicht eingeschritten zu sein.
 
paukenschlag7 schrieb:
Dann fühlt ihr euch sicher schuldig.
Sicher nicht, warum sollte ich auch? Ich würde mich schuldig fühlen, würde ich aus falschem, übertriebenen Verantwortungs- und Schuldempfinden den freien Willen meiner Kinder unterdrücken.

Es ist ja absolut nichts dagegen einzuwenden, auf die Gafahren und Risiken hinzuweisen. Aber sobald man das getan hat: nicht mehr dein Problem. Und sollten deine Kinder stürzen, hilft kein "hab's dir ja gesagt!", sondern dass du mit Verständnis und Akzeptanz deren Wunden versorgt.

Aber ansich schon sehr "interessante" Frage.
 
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Ich denke, die Profiradsportler können schon einigermaßen genau einschätzen, wie gefährlich eine Strecke ist, und teilen sich ihre Kraft auch so ein, dass sie bergab weniger treten und dafür bergauf mehr

Und was deine fiktiven Kinder betrifft... je nach motorischen Fähigkeiten, fahren diese ja auch erst einmal mit Stüzträdern... so war es zumindest bei mir

Was man erwägen könnte: Mindestgewicht der Räder, Anforderungen an Schutzhelme usw.
 
Ich habe kein Mitleid wenn Extremsportler verunglücken. Niemand kann behaupten, dass es “sicher” sei wenn man mit 80km/h auf einem Rad unterwegs ist oder 350km/h im Auto oder ohne Sicherung in einer Felswand hängt.
Man kann die Risiken minimieren, aber das ist alles offensichtlich gefährlich.
 
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Ups, gerade die KI gefragt ... Diese Überlegungen gibt es alle schon

Alternativ fahren halt alle nacheinander in einer Halle im Kreis
Ergänzung ()

Axxid schrieb:
Ich habe kein Mitleid wenn Extremsportler verunglücken. Niemand kann behaupten, dass es “sicher” sei wenn man mit 80km/h auf einem Rad unterwegs
Das ist es ja auch nicht ... aber würdest du die TDF komplett verbieten wollen ... wenngleich sie doch auch ein Aushängeschild für Frankreich ist?
 
Als würde man Profi werden müssen, Formen von Doping sind ja bereits im ambitioniertem Hobbybereich etabliert.

Und Wer "Profi" werden will, braucht ersteinmal einen Beruf/vermögende Sponsoren um den ganzen Bumms zu finanzieren oder muss bei der Bundeswehr als Sportsoldat anheuern. Der Fahrradsport wird im professionellen Bereich so schlecht vergütet, dass da praktisch alle Sportler massiv drauf zahlen. Schlecht vergütet darf der Beruf dann auch nicht werden, es muss für Material, Reise, Trainer, Trainingslager, Wettkämpfe reichen und den damit verbundenen 2..4Monate Verdienstausfall.

n/a schrieb:
Alternativ fahren halt alle nacheinander in einer Halle im Kreis
Im Velodrome wird in Wettkämpfen 50km/h und mehr erreicht. Wer sich da legt kommt tut sich (erheblich) weh und selbst die Profis legen sich da gelegentlich.
 
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n/a schrieb:
Alternativ fahren halt alle nacheinander in einer Halle im Kreis
So wie beim Bahnradrennen? :freak:
Auch brandgefährlich, weil affige Geschwindigkeiten auf engstem Raum erreicht werden.
 
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paukenschlag7 schrieb:
Es ist nicht akzeptabel, dass da ständig Leute draufgehen.
Dein Ansatz in allen Ehren, was Radfahrer normalerweise am ehesten verletzt bis umbringt sind Unfälle mit Kfz. Auch Profis haben da trotz Rennen, etwaigen Dopings und extremer körperlicher Belastung damit ein Problem:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_..._with_a_cycling-related_death#2021_to_present

Insofern, vorsichte Fahrweise von Kfz Lenker·innen anmahnen und den örtlichen Politikern schreiben, dass Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen VIEL häufiger werden müssen.
 
Piktogramm schrieb:
Insofern, vorsichte Fahrweise von Kfz Lenker anmahnen und den örtlichen Politikern schreiben, dass Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen VIEL häufiger werden müssen.
Ich kenne mich jetzt nur periphär mit Radrennen aus, aber sind die Straßen da nicht normal gesperrt?
Spaß beiseite, ich denke, der TE möchte seinen imaginären Kindern nicht das Radfahren verbieten.
 
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