YellowKey: Bitlocker backdoor gefunden

Burfi

Commander
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@Tornhoof Hast du den verlinkten Artikel gelesen?
 
Andere Theorie: Das ist so gewollt, da ansonsten kein PC-Repair durch Dritte funktioniert...
 
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Der Artikel ist eine ziemlich bescheidene Zusammenfassung diverser Schwachstellen ohne saubere Referenzen. Fokussiert sich mehr auf die Fehde zwischen dem researcher und MS. Man könnte auch puff-piece dazu sagen.

Der interessante Knackpunkt der in https://github.com/Nightmare-Eclipse/YellowKey
aufgeführt ist, oder auch hier
https://winfuture.de/news,158701.html

Ist dass das ganze nur in WinRE vorhanden ist und der normale Windows Code den Code zwar beinhaltet, aber nicht ausführbar ist und er daher davon ausgeht dass es Absicht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eh es geht nur auf Win11 (+ Server Varianten davon), der Teil der relevant ist, ist aber WinRE.
 
Wer Microsoft traut, ist von allen guten Geistern verlassen.
 
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Von dem was aktuell bekannt/nachweisbar ist, dürfte ein manuelles BitLocker-Passwort erst mal schützen.

Aber es steht ja die Aussage im Raum, dass auch jenes umgangen werden kann.
Da muss man mal die nächste Zeit abwarten ob und was sich tut - bzw. ob sich diese Behauptung bestätigt.
 
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Burfi schrieb:
Haarsträubend daran: Es löscht sogar die files nach dem exploit auf dem USB Stick.
Mit dem FStX-Ordner wird ein laufendes Windows-Feature-Upgrade simuliert, wobei temporär Bitlocker angehalten wird.
Windows löscht nach Abschluss solche temporären Dateien von selbst. Das ist völlig normal und nichts haarsträubendes daran.

Absicht würde ich MS da auch nicht vorwerfen, einfach nur Schlamperei.

Das eigentliche Einfallstor ist wiedermal WinRE selbst.
Wer mehr Sicherheit haben will, deaktiviert die Wiederherstellungsumgebung (reagentc /disable).
Für die Reparatur und Wiederherstellung kann notfalls auch eine aktuelle Windows 11 ISO oder Reparaturdatenträger verwendet werden.
Neben den Bitlocker-PIN sollten auch die UEFI-Einstellungen per Passwort geschützt werden. So kann ohne Passwort nicht von USB/DVD gebootet werden bzw. das Bootmenü aufgerufen werden.

Immerhin blockiert bereit der Windows Defender bereits den Exploit:

1778838659119.png
 
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incurable schrieb:
Wer Microsoft traut, ist von allen guten Geistern verlassen.
Was ist das für ein dummes wie pauschal falsches Statement? Genau das kannst Du auch allen Herstellern wie Softwareproduzenten oder vielen anderen unterstellen.

Natürlich mußt Du immer, egal was Du verwendet, zum Teil vertrauen, und sei es die Funktionalität und den Nutzen, den es bringt. Wenn Du gar kein Vertrauen hast, darfst Du - so gesehen - gar nichts benutzen.
 
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Ist Snowden echt schon wieder so lange her das seine Enthüllungen vergessen sind? US Unternehmen sind per Gesetz dazu verpflichtet mit Geheimdiensten zusammen zu arbeiten. Von einer absichtlichen Backdoors MUSS man also immer ausgehen. Da dran ist nichts überraschend.

Gegen den Gelegenheitsdieb eines Laptops sollte Bitlocker trotzdem effektiv sein .... zumindest bis die Lücke öffentlich bekannt wird. Und da liegt das Problem.
 
Cebo schrieb:
US Unternehmen sind per Gesetz dazu verpflichtet mit Geheimdiensten zusammen zu arbeiten.
Was nicht heisst, dass Hintertüren in Verschlüsselungen eingebaut werden müssen. Das wird häufig von Verschwörungstheoretikern in den Snowden-Berichten hineininterpretiert.
 
nutrix schrieb:
Was ist das für ein dummes wie pauschal falsches Statement? Genau das kannst Du auch allen Herstellern wie Softwareproduzenten oder vielen anderen unterstellen.
Über den Zeitpunkt der Unterstellungen sind wir bei Microsoft, siehe Nachricht, offensichtlich längst hinweg.

nutrix schrieb:
Natürlich mußt Du immer, egal was Du verwendet, zum Teil vertrauen, und sei es die Funktionalität und den Nutzen, den es bringt. Wenn Du gar kein Vertrauen hast, darfst Du - so gesehen - gar nichts benutzen.
Vogelscheuchen gehören aufs Feld.
 
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