Zählt "billig" mehr als ein sehr guter Abschluss?

Dope4you schrieb:
Wenn ich jedoch in Deutschland arbeite weiß ich auch das ich in diesem Land weniger verlangen kann, weil einfach die Deutschen ALLES essen was man Ihnen vorsetzt-hier ist die Qualität der Gäste einfach so schlecht das auch Aushilfskräfte deren Futtertrog füllen können

aber sonst alles noch frisch bei dir? :freak:

baFh
 
Dope4you schrieb:
... Es geht um die Inder die die Löhne drücken und damit die Löhne der Deutschen drücken--...

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis (Wert) der Arbeit. Und du kannst so wertvoll sein wie du es für dich empfindest, aber wenn viele Inder kommen die z.B. genau so gut ausgebildet sind wie du, dann sinken die Preise, dann sinkt der Wert deiner Arbeit (und zwar der Wert, den ein Unternehmer in deiner Arbeit sieht, weil andere das gleiche für weniger machen). Ob du für dich selber einen anderen Wert feststellst ist völlig egal, da sich das nicht auf deinem Konto niederschlägt und dich nicht satt macht. Du kannst dich auf den höchsten Wolkenkratzer eines Unternehmens stellen und deinen Wert in die Welt hinausschreien. Erst wenn du das auch ausgezahlt bekommst, bist du es auf dem Arbeitsmarkt wert.
 
Dope4you schrieb:
...<EDIT

Lieber Fu Manchu es ist schön wenn du deinen Wert durch ANDERE bestimmen läßt, ich jedoch habe soviel Selbstwertgefühl das ich nicht der Meinung bin das man daran zu messen ist welches Gehalt man bekommt. Laut deiner Aussage würde es ja heißen das eine Krankenschwester WENIGER WERT ist als ein ARZT oder ein ARZT weniger WERT ist als ein Manager.....damit würde ein Aushilfskellner bei dir nichts WERT sein weil er wenig bekommt?! Wau, tolle Einstellung wenn man seinen Wert auf das begrenz was andere zahlen. (Hier würde eine Nutte mit 50 Euro schlecht weg kommen :) ) Der WERT ist eine subjektive Sache die jeder für sich selbst bestimmt-manchmal überschätzen sich Personen in Ihrer Wertschätzung, das kann passieren, aber seinen Wert von jemand anders bestimmen lassen ist etwas fragwürdig. Sind die Angestellten einer Firma auf einmal 30% weniger Wert nur weil der Boss eine Gehaltskürzung beschlossen hat.....laut deiner Meinung JA....

Erst mal eines vorweg: im nachhinein seine Texte zu editieren zeugt nicht von fairem Diskussionsgeist.

Und erneut möcht ich dich darauf aufmerksam machen, das ich nicht über den Wert eines Menschen rede, sondern über den Wert seiner Arbeit auf dem freien Arbeitsmarkt in Form des ihm ausgezahlten Gehaltes.
Die Leistung eines Arztes ist deshalb teurer auf dem Markt, weil die Ausbildung länger dauert, einen besseren (und somit selteneren) Schulabschluss erfodert und die Verantwortung höher ist. Und es gibt weniger Ärzte als Schwerstern, also ein weiteres Verteuerungsmerkmal.

Und Stichwort Wert des Menschen: Der Begriff "Nutte" ist abwertent und diskrimierend. Wenn, dann heißt es Prostituierte. Soviel zu deinem Wertverständnis des Menschen bzw. der Frauen in bestimmten sozialen Gruppen.
 
baFh schrieb:
aber sonst alles noch frisch bei dir? :freak:

baFh

Wo würdest du dem widersprechen? Ich arbeite jetzt schon lange in der Gastronomie und deren Zulieferern. Der Deutsche Gast liest die Karte von rechts nach links---billig ist GUT (Warum glaubst du ist der Fleischskandal in Deutschland aufgetreten?) Der Deutsche Verbraucher tankt für sein Auto das Super Optimum Benzin und geht dannach zum Dönerbrater und holt sich für 1,50 Euro den Döner (Selbst ein Schulkind kann errechnen das alleine die Betriebsmillel und der Warenwert über dme Preis liegen müßten) Ich kann dir Sachen aus den Lokalen sagen die nur in D so möglich sind, weil in fast jedem anderen Land die Menschen mehr auf Ihre Nahrung wert legen.

Und wenn der Gast nur das Schnitzel aus Pressfleisch für 5 Euro mit Beilagen kauft, dann kannst du dir auch kein Personal leisten.......


@FU Manchu

Ich habe den Text editiert weil Doppeltposts gegen die Forumregeln sind (Und da sind einige Mod. sehr pingelig)

Du machst einen Denkfehler, in deiner Welt würde also der Betrieb dem Angestellten das zahlen was er Wert ist, ergo würde der Betrieb nicht versuchen Geld zu sparen sondern immer einen Fairen Lohn zahlen-dann brauchst du keine Gewerkschaften oder Streiks, weil ja jeder fair bezahlt wird, nämlich das wasseine Arbeit Wert ist. Mag sein das dies die Betriebe tun die du kennst, ich habe leider die Erfahrung gemacht das ein Betrieb nur soviel zahlt wie NÖTIG ist und dem Betrieb egal ist ob das dem Wert des Arbeiters entspricht, aber dies ist ja dann wohl die Ausnahme und die Mehrzahl der Betriebe zahlt den Wert eines Arbeiters und nicht das was am wirtschaftlichsten ist.

EDIT (Nachträglich):

Der Preis einer Sache ist nicht deren Wert-der Preis kann über oder unter dem Wert sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da du scheibar Preis und Wert gleichsetzt sollte das für dich interessant sein:

Der Wert (der reale Tauschwert) aller Waren (die Arbeit eingeschlossen) ist durch ihre Produktionskosten bestimmt, in andren Worten, durch die Arbeitszeit, die zu ihrer Hervorbringung erheischt wird. Der Preis ist dieser ihr Tauschwert in Geld ausgedrückt. Die Ersetzung des Metallgeldes (und des von ihm seine Denomination erhaltenden Papier- oder Kreditgeldes) durch Arbeitsgeld, das seine Denomination von der Arbeitszeit selbst erhielte, würde also den realen Wert (Tauschwert) der Waren und ihren nominellen Wert, Preis, Geldwert gleichsetzen. Gleichsetzung des realen Werts und des nominellen Werts, des Werts und des Preises. Dies würde aber nur erreicht unter der Voraussetzung, daß Wert und Preis nur nominell verschieden sind. Solches ist aber keineswegs der Fall. Der durch die Arbeitszeit bestimmte Wert der Waren ist nur ihr Durchschnittswert.

Gesamter Text: http://www.muenster.org/argos/zhongguo/?p=7
 
Oder etwa hier, da du ja bereits SELBST Wikipedia zitiert hast:

Unter Wert versteht man im Unterschied zum Preis, der das Ergebnis einer konkreten Tauschaktion zwischen zwei konkreten Marktteilnehmer ist, die aggregierte Preisvorstellung einer Gruppe von Marktteilnehmern. Daher kann man den Wert auch als objektivierten Preis verstehen. Zwischen dem (subjektiven Einflüssen unterliegenden) Preis und Wert sind Abweichungen möglich und üblich: BGH-Urteil vom 25. Oktober 1967, AZ. VIII ZR 215/66: "Der Preis einer Sache muß ihrem Wert nicht entsprechen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung
 
Wenn du Aussagen aufstellst die nicht der Wahrheit entsprechen und ich dann Quellen bringe die dies aufzeigen (Wovon eine der Quellen bereits von dir für eine abfällige Bewertung meiner Person genutzt wurde) sehe ich in der Form kein "klüger" oder "dümmer". Es ist einfach eine Definition von "Preis" und "Wert" und wenn hier unterschiedliche Meinungen auftreten sollte man zum weiteren Austausch von Meinungen die Definition so festlegen das beide von dem selben reden.
Ich sehe deine teilweisen ins lächerlich gezogenen kurzen Antworten hoffentlich so wie du sie verwendest, wobei hier eigentlich keine große Deutung möglich ist.
 
Ich halte trotzdem nichts davon Wert und Preis unterschiedlich zu definieren.

Was bringt es mir den Wert eines Produktes oder eine Dienstleistung auf hundert Fantastilliarden festzusetzen und am Ende einen Preis von 100,- Euro erlange. Dann ist letztendlich der Wert der Sache auch nur 100,- Euro, unabhängig davon ob ich persönlich annehme der Wert sei höher.

Ich sehe Wert=Preis, weil ein subjektiver Wert nicht bezifferbar ist und ein objektiver Wert von jemanden beziffert wird und somit zum Preis wird (ob man verkauft oder nicht ist dann auch egal).
 
Dope4you schrieb:
Oder etwa hier, da du ja bereits SELBST Wikipedia zitiert hast:
...

http://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

Ach herrlich, fast hättest du uns alle rumgekriegt: Deine Quelle bezieht sich auf den § 194 Baugesetzbuch (BauGB) und der gesamte Text dahinter beschäftigt sich mit Gebäuden und landwirtschaftlichen Flächen. Netter Versuch, wirklich, aber diese Wertermittlung wird sich evtl nicht auf anderen Gebiete (industrielle Produkte und Dienstleistungen) übertragen lassen, weil BGH Urteile keine Allgemeingültigkeit besitzen und in einem anderen Fall (der auch einen Wert-/Preisansatz bestimmt) ganz anders ausfallen können.

Edit: jetzt frage ich mich, ob du die Wiki-Quelle wissentlich in deinem Sinne verkürzt hast, um sie als Argument für dich zu nutzen.

Edit 2: hier ist ein Link, der zur Diskussion passt (obwohl auch hier landwirtschaftliche Beispiele vorkommen ;)), wobei ich auf die schnelle nicht sicher bin, ob der Link gegen oder für mich arbeitet :D. Ich lese mich erst noch ein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitswertlehre
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oh Mann, wenn jemand verbohrt ist dann hilft es wohl nichts.

Also das war ein Beispile von Definition von Wert und Preis, wo diese Definition verwendet wird ist vorerst egal, aber da du ein Beispiel brauchst wo genau die beiden Begriffe OHNE Zusammenhang gebraucht werden (Ja Teilweise kann ein Zusammenhang auch Menschen verwirren) hier ein Paar neue Links:

Auszug wikipedia (Hättest du einfach unter Wert geschaut könnte ich mir die Arbeit sparen, hier hätte Information dann einen gewissen Wert, obwohl es keinen Preis hat..)

Wert und Preis Im alltäglichen Sprachgebrauch wird unter dem Wert auch der Geldbetrag verstanden, den man beim Verkauf einer Sache erzielen kann. (Wert eines Autos, einer Briefmarke, eines PC usw.). Nicht zu verwechseln ist der Wert mit dem Preis. Wert und Preis können sehr verschieden sein. siehe:Markt, Angebot und Nachfrage, klassisches Wertparadox

http://de.wikipedia.org/wiki/Wert


Ich habe jetzt dein Beispiel nicht gelesen, da du ja selbst nicht sagen konntest was darin stand, wobei ich es seltsam finde etwas zu verlinken was man sich dann erst später durchliest?!

EDIT

Zu deiner Aussage das du nichts davon hältst Wert und Preis zu trennen, kann man eigentlich nicht viel sagen. Wenn jemand an seiner Meinung festhält (auch wenn das Gegenteil angeführt ist) dann muß man Ihm dies zugestehen.

Das du jedoch hier sagst das die Kirche Werte besitzt die jedoch nicht in Geld umzuwandeln sind ist dann wiederum interessant:

https://www.computerbase.de/forum/threads/2-euro-helfen.237601/

Hier hätte die Sache einen Wert, jedoch würde dieser Wert NICHT gleichgesetzt mit dem Geldwert. Sprich es würde ein unterschied bestehen zwischen Wert und Geldwert (Preis).

Ausserdem bist du noch nicht auf den Umstand eingegangen warum wir Gewerkschaften brauchen wenn ja der Arbeitgeber das zahlt was man Wert ist. Oder versucht der Arbeitnehmer DOCH eine Leistung zu bekommen für weniger Geld als sie Wert ist um mehr Gewinn zu erzielen, dann würde der Wert der Arbeit mehr sein als der dafür gezahlte Preis......also würden die beiden Begriffe nicht das gleiche bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum wir Gewergschaften brauchen ist eine völlig andere Diskussion, darüber kannst du gerne einen Thread aufmachen, aber wir wollen On-Topic bleiben, die Admins sind da ja hinterher. Bleibe also bitte beim Thema. ;)

Aber um noch mal auf deine Abschweifungen zu kommen. Für die Werte der Kirche gäbe es durchaus Interessenten, welche die Preise bezahlen würden - aber die Kirche kann es sich nicht erlauben diese Objekte zu verkaufen. Auch stimmen Wert und Preis überein, wenn man sie verkaufen würde. Man darf aber aus moralischen Gründen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schreibe grad meine Diplomarbeit (Maschinenbau) und bin im Februar fertig. Bin gespannt was ich als Dipl.-Ing (FH) als Einstiegsgehalt bekomme :-)
 
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