Zählt "billig" mehr als ein sehr guter Abschluss?

Kommt drauf an, was man unter einem "guten" Teil versteht. ;) Gemeinhin meint man ja, wenn man von einem guten Teil oder Stück spricht (zumindest mal meiner Auffassung nach), mehr als die Hälfte. Das wären also in diesem Falle 5.200+ € brutto. Ich denke mit einem solchen Lohn wären die meisten hier zufrieden. :D Fürs erste zumindest. ;)
 
Ich habe mein Studium Ende März abgeschlossen und am 3.4.06 began bereits mein jetziger Job! Was ich studiert habe? Maschinenbau.
Das kann ich jedem eigentlich nur empfehlen: Aus meinem FH-Kreis ist praktisch jeder untergekommen - und das bei freier Jobwahl.

Insgesamt habe ich 27 Bewerbungen geschrieben und hatte zum Schluss faktisch 8 Auswahlmöglichkeiten.
Ich habe nicht den best-bezahlsten Job genommen, sondern den, der mir am meisten taugt.

Dennoch denke ich (vor allen, wenn man das hier so liest), dass ich mit meinen <40.000€ brutto ganz gut liege. Ausserdem geht's nach der Probezeit nochmals ein klein wenig hoch.

Achso...ein 13.tes Monatsgehalt gibt's bei uns auch nicht, sondern eine sog. Leistungsprämie, wobei die nicht so hoch ausfällt. Aber das ist nicht so tragisch...der Job ist cool und ich zufrieden! :)

/edit/
ja..diese sog. 'externen' (wie sie bei uns genannt werden , also leiharbeiter) sind irgendwie echt nicht zu beneiden. vor allen mit dem wissen, was die firma zahlt. das ist schon hart!
 
Hallo NBB,

ein Job der Spass macht und ein Einstiegsgehalt von ca. 40K Euro ist doch wirklich nicht schlecht. Glückwunsch.

Und bei den externen muss man auch ein bisschen unterscheiden. Ich falle auch in die Sparte und kann mich nicht beklagen.
Kenne aber auch einige Fälle bei denen ziemlich hart am Stundensatz gekürzt wurde.

MfG

Arnd
 
theorie und praxis liegen hier wohl ziemlich weit auseinander

theorie eines studenten: ich habe 6-10 semester studiert und will mehr verdienen als jemand der seine lehre gemacht hat und bereits seit 2-3 jahren arbeitet

praxis: einem unternehmen kann es egal sein ob jemand studiert hat wenn der angelehrnte mittlerweile ebenfalls die selben qualitfikationen hat die er für genau diese stelle braucht.
natürlich hat der angelehrnte dann noch vorteile wie z.b. bekanntes arbeitsklima, bekannte aufgaben, praxis etc.


@thread-ersteller

2500€ als einstiegsgehalt, dafür müssen andere (natürlich je nach branche) bis zu 10 jahre arbeiten.

Wissen ist ein Gut, gut bezahlt ist was anderes.

ciao
tele
 
televon schrieb:
theorie und praxis liegen hier wohl ziemlich weit auseinander

theorie eines studenten: ich habe 6-10 semester studiert und will mehr verdienen als jemand der seine lehre gemacht hat und bereits seit 2-3 jahren arbeitet

praxis: einem unternehmen kann es egal sein ob jemand studiert hat wenn der angelehrnte mittlerweile ebenfalls die selben qualitfikationen hat die er für genau diese stelle braucht.
natürlich hat der angelehrnte dann noch vorteile wie z.b. bekanntes arbeitsklima, bekannte aufgaben, praxis etc.


@thread-ersteller

2500€ als einstiegsgehalt, dafür müssen andere (natürlich je nach branche) bis zu 10 jahre arbeiten.

Wissen ist ein Gut, gut bezahlt ist was anderes.

ciao
tele


uhm.. ich weiss nicht was hier viele haben, ich habe vor 4 Jahren mit 22k brutto/Jahr angefangen, mittlerweile bekomme ich >22k Netto sogar ohne das ich studiert habe - bei den Vorstellungsgesprächen wurde ich aber auch dementsprechend gelöchert woher ich denn mein Wissen habe und wie ich auf solche öffentlich einsehbaren Referenzen gekommen bin. Ich habe auch schon viele Dipl. Ings. erlebt, viele von denen waren in dem Bereich wo ich auch tätig bin auf dem Niveau wo ich nach 2 Jahren Berufserfahrung war, nach dem 4. Jahr bleibt nur mehr eine kleine Menge übrig und man erzählt mir überall das ein Mangel an Fachkräften vorherrscht, die meisten interessieren sich anscheinend nicht mehr für tiefergehende technische Bereiche nach dem Studium...
Das Wissen das man sich im Studium aneignet sollte man nach dem Dipl. Ing. als sein eigenes ansehen und etwas daraus machen. Der Titel alleine berechtigt meiner Meinung nach nicht zu einem Job mit einem guten Gehalt.
Kenne da auch einige gute Beispiele bei der UNO, Sohn/Tochter von reichem Politiker wird auf Schule/Uni XY geschickt wo dann eine ruhige Kugel geschoben wird und anschließend gibt's ein Gehalt >3000E Netto für inkompetente Schnösel.

.. ach ja ich bin <25 Jahre.
 
PCB schrieb:
"Wie, Ich soll sie für 4.000 € einstellen. Der Inder macht es für die Hälfte!" - ""Na klar, nur brauchen die mind. die doppelte Zeit, bis die begriffen haben, was eigentlich gefordert ist!" -> Bevor die Sprüche kommen, hab ich selbst so erlebt, die indische Fa. hat durchgehend nur Schrott geliefert, der mit den Anforderungen nix zu tun hatte!

Unsere Zeit wird kommen und dann fordern wir alles "zurück", was uns die Arbeitgeber jetzt verweigern!;)

PCB

Tja, leider ist es nicht nur der Inder der so arbeitet. Ich habe des öfteren erlebt das mich Firmen abgelehnt haben wegen meiner Gehaltswünsche, mit der Begründung das sie jemanden gleichwertigen haben der für 500 Euro weniger arbeitet.......

Das witzige ist dann immer (Schon 4Mal passiert) wenn die den "billigen" Arbeiter eingestellt haben und nach 3 Monaten anrufen das sie nun doch bereit sein würden mein gefordertes Gehalt zu zahlen. Manchmal ist der billigste Arbeiter nicht der günstigste für die Firma.

Ich habe mehrere erlernte Berufe, in jedem Beruf Seminare belegt und Zusatzqualifikationen, ich weiß was ich WERT bin und das ist jetzt kein "Traumgehalt" sondern realistische Vorstellungen (Was ja die späteren Anrufe der Firmen beweisen) nur leider schauen die Firmen immer erst aufs Geld und nicht auf die Leistung die ein Arbeiter erbringt. Solange es Leute gibt die sich unter Preis verkaufen wird eine Firma hier immer versuchen den Preis zu drücken oder sich für den billigen zu entscheiden. Leider hat man nicht immer die Zeit zu warten bis das Unternehmen mit dem billigen Angestellten auf die Fresse fällt und einem bleibt ab und an nichts anderes übrig als selbst seinen Preis zu senken.......
 
Dope4you schrieb:
... ich weiß was ich WERT bin ...

...Leider hat man nicht immer die Zeit zu warten bis das Unternehmen mit dem billigen Angestellten auf die Fresse fällt und einem bleibt ab und an nichts anderes übrig als selbst seinen Preis zu senken.......

Um es mal anders zu sagen: Du bist das Wert was der Markt bereit ist zu zahlen. Und wenn du keine Zeit hast zu warten und du deinen Preis senken musst, bist du das Wert was du bekommst.

Es ist ein Irrtum zu glauben das man seinen Wert selber festlegen kann - das tun andere. Ist wie bei einer Auktion, der Artikel ist das Wert was man am Ende rausbekommt, nicht die Preisvorstellung des Verkäufers.

Man kann eine Zahl nennen, die ist aber dann verhandelbar.
 
Das ist jetzt wiederum ein Irrglaube deiner seits. ICH weiß was ich WERT bin, wieviel andere bereit sind für diese Leistung zu zahlen hat nichts, aber wirklich NICHTS mit meinem Wert zu tun. Das ist wie bei einer Auktion, wenn mein Mindestpreis nicht erreicht wird dann behalte ich die Sache einfach......

Ich hatte zwar nicht die Zeit zu warten, mir wurden jedoch 3 in Worten DREI andere Stellen mit meinem WUNSCHGEHALT angeboten (Bei den Anstellungen hat es sich um Saisontätigkeiten in der Gastronomie gehandelt--auch bei den Absagen wegen meinem Gehalt)
Ich habe von den Firmen die abgelehnt haben noch 2 Jahre lang das Angebot bekommen in der nächsten Saison die Küche zu leiten, ergo stimmte meine Werteinschätzung, nur die Leute wollten billig fahren und hatten dadurch ein Problem in der jeweiligen Saison bekommen.

Es gibt VIELE Angestellte die MEHR Wert sind als sie bekommen, nicht deren Gehalt ist ein Maßstab Ihres Wertes sondern deren Leistung die sie erbringen. Ich kenne 2-3 Qualifizierte Kräfte mit Studium die momentan für sehr wenig arbeiten, diese Leute sind mehr Wert als Ihr jetziges Gehalt. Kein anderer kann dienen WERT festlegen---man kann dir eine Angebot machen welches man ausschlägt oder sich evtl. UNTER Wert verkauft.

Und sei dir SICHER ich kenne meinen Wert und ich weiß was ich verlangen kann (ZU 90 % habe ich bereits vor Ablauf der Saison ein Angebot für die nächste Saison)
Die Leute die sich anbiedern wissen meist schon warum sie nicht mehr verlangen können.
 
Und was machst du, wenn der potentielle Arbeitgeber nicht bereit sind, diesen deinen Wert zu bezahlen?

Die einzigste logische Konsequenz wäre doch dann, nicht für dieses Geld zu arbeiten.
Ein Schritt weiter gedacht, würde dies längerfristig 'Arbeitslosengeld' bedeuten.
Und das würde doch dann noch weit weniger deinem Wert entsprechen...! :rolleyes:

Ist irgendwie 'ne Zwckmühle, da einen Konsens zu finden!
 
Dope4you schrieb:
...ICH weiß was ich WERT bin, wieviel andere bereit sind für diese Leistung zu zahlen hat nichts, aber wirklich NICHTS mit meinem Wert zu tun. ....

Boah, was für ein Quatsch. Dein Wert ist das, was du auf dem Arbeitsmarkt für dich bekommst, nicht mehr und nicht weniger.

Hier was zum lesen für dich:

Im aktuellen Sprachgebrauch wird „Hybris“ als ein bildungssprachlicher Ausdruck für Vermessenheit und Selbstüberhebung verwendet, die zu einem schlimmen Ende führen werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hybris
 
Wie bereits GESAGT ist meine Gehaltsvorstellung nicht unrealistisch und ich habe bisher immer einen Arbeitgeber gefunden der mir mein Gehalt gezahlt hat. Es ist abhängig WO und WANN ich mich bewerbe (Schweiz zahlt sehr gut, ebenso Irland England---Deutschland, Österreich und Südliche Länder zahlen schlecht)

Ich verlande mein Gehalt und von 8-10 Anbietern sind 5-7 bereit das zu investieren, erstens kann ich anhand von Zeugnissen/Referenzen vorweisen das ich dieses Geld wert bin andererseits kann ich auch auf andere Angebote zurück greifen.

Rein theoretisch könnte es natürlich passieren das nach 15-20 Jahren ich auf einmal nicht mehr das Gehalt kriege welches ich bisher IMMER erhalten habe, dann müßte ich wohl sicherlich umdenken.

Wenn also dies passieren WÜRDE dann WÜRDE dies sicher eine Zwickmühle sein welche mich dann zum Denken veranlassen sollte wenn es so kommen WÜRDE......

Wir reden hier über "normale" Gehälter in der Gastronomie- bereits als Sous Chef habe ich in der Schweiz um die 2700 Netto (Euro) plus freie Kost und Logis erhalten (6 Tage Woche-open End-Überstunden werden nicht gesondert gezahlt-Anstellung auf 6 Monate maximum),warum sollte ich dann jetzt als Küchenchef-bzw. Küchenleiter weniger verlangen?

Wenn ich jedoch in Deutschland arbeite weiß ich auch das ich in diesem Land weniger verlangen kann, weil einfach die Deutschen ALLES essen was man Ihnen vorsetzt-hier ist die Qualität der Gäste einfach so schlecht das auch Aushilfskräfte deren Futtertrog füllen können, ergo verdient man auch weniger.

Dafür wird für Aussendienstler in Deutschland mehr gezahlt (Leute die andere über den Tisch ziehen können sind in Deutschland gesucht :) )

Und wie gesagt ich habe MEHRERE Standbeine. Rein hypotetisch könnte es zwar passieren das ich mal Pech habe, doch darüber mach ich mir gedanken wenn es soweit ist.



<EDIT

Lieber Fu Manchu es ist schön wenn du deinen Wert durch ANDERE bestimmen läßt, ich jedoch habe soviel Selbstwertgefühl das ich nicht der Meinung bin das man daran zu messen ist welches Gehalt man bekommt. Laut deiner Aussage würde es ja heißen das eine Krankenschwester WENIGER WERT ist als ein ARZT oder ein ARZT weniger WERT ist als ein Manager.....damit würde ein Aushilfskellner bei dir nichts WERT sein weil er wenig bekommt?! Wau, tolle Einstellung wenn man seinen Wert auf das begrenz was andere zahlen. (Hier würde eine Nutte mit 50 Euro schlecht weg kommen :) ) Der WERT ist eine subjektive Sache die jeder für sich selbst bestimmt-manchmal überschätzen sich Personen in Ihrer Wertschätzung, das kann passieren, aber seinen Wert von jemand anders bestimmen lassen ist etwas fragwürdig. Sind die Angestellten einer Firma auf einmal 30% weniger Wert nur weil der Boss eine Gehaltskürzung beschlossen hat.....laut deiner Meinung JA

Bzw. könnte man dann ja laut deiner Wertvorstellung sagen das das Kind von Reichen welches 150 Euro Taschengeld bekommt mehr WERT ist als das Kind von Armen das nur 20 Euro Taschengeld bekommt.
 
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Dope4you schrieb:
...Ich verlande mein Gehalt und von 8-10 Anbietern sind 5-7 bereit das zu investieren, erstens kann ich anhand von Zeugnissen/Referenzen vorweisen das ich dieses Geld wert bin andererseits kann ich auch auf andere Angebote zurück greifen.....

Perfekt, das nenne ich auch "es wert sein". Ich drück dir die Daumen das du es bleibst, aber scheint ja so, als ob die viele Alleinstellungsmerkmale hast und um für die Firmen wertvoll zu sein. Da heißt es "ein Leben lang lernen und am Ball bleiben" :) -Daumenhoch-
 
EHHHHH jetzt komm ich erst drauf wie man deine WERT-Schätzung richtig deuten kann :)

Selber JOB unterschiedliches Gehalt weil unterschiedliches Geschlecht.....DU bist also der Meinung das FRAUEN weniger WERT sind als Männer? Muß ja so sein, weil für Frauen weniger bezahlt wird, ergo sind sie weniger WERT.....


Oder die 1 Euro Jobler, die sind ja deiner Meinung nach nichts WERT (Bzw. nur 1 Eur Wert).

Und hier ist der Unterschied unserer Denkweise. Ich sehe dies Menschen als WERTVOLL an auch wenn sie weniger verdienen und ich bin mir SICHER diese Menschen sind auch der Meinung das sie mehr WERT sind als 1 Euro. Diese Menschen müssen sich UNTER Wert verkaufen. Seinen eigenen Wert kann man nicht daran bestimmen was ein anderer zahlt sondern dieser Wert ergibt sich aus Erfahrung, Wissen und auch aus seiner Persönlichkeit--du sagst jedoch das diese Menschen nur 1 Euro Wert sind weil nur 1 Euro bezahlt wird?
 
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:) Du bist so süß.
Wert-Schätzung ist hier nicht das Thema :D

Thema: was ist meine Arbeit den Firmen wert!
 
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Sorry DU sagtest das man das WERT ist was die Firma zu zahlen bereit ist, oder hast du das schon wieder vergessen? Ob ich "süß" bin kann ich nicht beurteilen-für manche Männer sicher (Wobei ich diese Gefühle zum eigenen Geschlecht nicht erwiedere)

Wie stehst du jetzt zu dem geringeren Lohn für Frauen? Oder den 1 Euro Jobs? Sind die Frauen also weniger Wert als Männer?

Zum Nachdenken :

Der Wert eines Menschen
Anonymous
Ein wohlbekannter Professor begann seinen Vortrag indem er einen 50 Euro Geldschein aus seinem Portemonnaie entnahm, und ihn dem Publikum zeigte.

Er fragte: "Möchte irgendjemand von Euch diesen Geldschein?" Aus den Reihen der Zuschauer waren erhobene Hände zu sehen.

Dann sagte er: "Diese 50 Euro werde ich einem von Euch gleich geben; doch bevor ich das tue, erlaubt mir bitte noch etwas damit zu tun."

Dann zerknüllte er mit voller Kraft die Banknote zu einem kleinen schäbigen Papierknäuel; und erkundigte sich erneut: "Möchtet Ihr immer noch diesen Geldschein haben?" Erneut hoben viele aus dem Publikum die Hand.

"Okay, okay, einverstanden; aber was würde geschehen, wenn ich das täte?" Er warf den schon ziemlich lädierten kleinen zerknüllten Schein auf den Boden und sprang und trat mit beiden Füßen darauf, wieder und wieder, ihn auf dem Boden des Hörsaals zerreibend, bis daß er völlig verdreckt war.

Erneut, wollte er wissen: "Möchte jetzt irgendjemand immer noch diesen Geldschein haben?" Natürlich nahm die Anzahl erhobener Hände kein kleines Bißchen ab.

"Meine Freunde, Ihr habt gerade eine Lektion gelernt... Es spielt keine Rolle, was ich mit diesem Geldschein tue; Ihr wollt ihn immer noch, weil sein Wert sich nicht geändert hat. Er beträgt immer noch 50 Euro."

"In Eurem Leben werdet Ihr Euch oft zerknüllt, abgewiesen, mißbraucht, beschimpft und zertreten fühlen, von Menschen oder Ereignissen. Ihr werdet unter dem Eindruck stehen, daß Ihr ein wertloses kleines Stück Scheiße gewordet seid. Doch in Wahrheit hat sich Euer Wert keinen Millimeter geändert, in den Augen derjenigen, die Euch lieben! Der Wert eines Menschen hängt nicht von dem ab, was er tut oder nicht tut. Ihr könnt immer wieder von vorn anfangen, und Eure Ziele erreichen, weil Euer eigener innerer Wert immer unangetastet bleiben wird."

Deutsche Übersetzung aus dem Französischen: Farid Hajji.
 
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Dope4you schrieb:
Sorry DU sagtest das man das WERT ist was die Firma zu zahlen bereit ist, oder hast du das schon wieder vergessen? ...

Ach man, wir reden hier im Kontext des Threads, da geht es um Arbeitsleistung. Was du meinst ist natürlich auch richtig und den Wert eines Menschen kann man nicht beziffern.
Aber: wenn es um den Wert auf dem Arbeitsmarkt geht, dann gibt es sehr wohl ein Bewertungssystem, und das heißt Gehalt bzw. Lohn. Und bei diesem wollen wir in dieser Diskussion bitte bleiben.

Was du jetzt aufführst ist die philosophische Betrachung des Wertes eines Menschen, und in der Diskussion sind wir beide einer Meinung. Dein Wert und der Wert jedes einzelnen Menschen ist unermesslich und egal ob Frau oder Mann unbezahlbar und nicht in Ziffern darstellbar.

Aber hier, in diesem Thread, in diesem Forum (Bildung, Beruf ...) geht es um Arbeitsleistung, um Wirtschaft, darum, was ich für eine Firma leisten kann, darum, was eine Firma bereit ist mir zu bezahlen >> mein (Arbeits-)Marktwert.
Es hilft dann nicht vom Thema abzuschweifen, weil man sich in einem Begriff nicht einig ist. Also grenzen wir das ganze ein: Wert der Arbeit in der Wirtschaft. Und dieser Wert wird durch Bildung, Ausbildung, Erfahrung und Können bestimmt und durch das Gehalt determiniert.

Und wie du schon mitgeteilt hast ist dein Können/Ausbildung in deinem Arbeitsbereich sehr gut und die Firmen werden Dir Deinen Wert vergelten in Form eines Gehalts.
 
Dope4you hat schon recht, zumindest solange auch Angebote vorliegen, die den Vorstellungen entsprechen. Bei ihm scheint das der Fall zu sein, insofern stimmt auch seine Aussage.

Meinereiner arbeitet derzeit aus persönlichen Gründen unter Wert, in ein paar Jahren sieht das wieder ganz anders aus ;). Wobei ich mir meinem Wert in Groschen durchaus bewusst bin.
 
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kisser schrieb:
...Ich habe vor 5 Jahren als Ingenieur mit etwa 2800 angefangen und fuer weniger waere ich nicht arbeiten gegangen.

ein toller spruch "für weniger wäre ich nicht arbeiten gegangen!" was hättest du denn gemacht, wenn dir keiner deine 2800 gezahlt hätte? einen auf sozialschmarotzer? oh mann :freak:

baFh
 
@Enolam
Genau das ist meine Meinung, du weißt das du zur Zeit unter Wert arbeitest und die Firma dir nicht das Zahlt was du Wert bist (Hier geht es nicht um philosophische Sachen sondern um Eignung/Wissen und Erfahrung)
Ich persönlich kenne auch meinen Wert, das eine Firma ungern zahlt was man WERT ist liegt daran das eine Firma versucht das BESTE für SICH heraus zu kriegen-also wird sich die Vorstellung entweder annähern, ODER man geht getrennte Wege.


Und da geht es um WIRTSCHAFT (Wo ist meine Frage beim Lohn von Mann und Frau nicht wirtschaftsbezogen?) Es geht um die Inder die die Löhne drücken und damit die Löhne der Deutschen drücken--DAS war der Ausgangspunkt wo du mir unterstellt hast das ich meinen Wert nicht kenne sondern die Firma meinen Wert festlegt (Und dies ist definitiv Falsch-eine Firma will einen Posten zu möglichst günstigen Konitionen vergeben, erst wenn dies schief geht wird die Firma das bezahlen was eine Fachkraft verdient und eine solche kompetente Fachkraft einstellen)
 
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