Zentraler Datenspeicher im Heimnetz

masteryoda0805

Cadet 4th Year
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Nov. 2004
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Hallo,

Da die 1TB große Festplatte, welche ich in meinem "popcourn hour" multimedia-NAS verbaut habe fast voll ist und ich gerne einen zentralen Datenspeicher in meinem Heimnetz haben möchte stehe ich jetzt vor vielen Fragen.

Mir ist vor allem wichtig, dass der zentrale Datenspeicher, sei es ein NAS oder ein "self-made" itx-homeserver sehr leise sein sollte, da sich das erwähnte Heimnetz eigentlich auf mein Zimmer in der WG beschränkt.

Da die Übertragungsgeschwindigkeiten bei meinem popcourn hour nur in etwa 4MB/s betrugen möchte ich bei dieser Anschaffung schon in den Bereich kommen bei dem sich mein Gigabit Netzwerk lohnt, also 20MB/s aufwärts.

In diesen zentralen Datenspeicher habe ich vor 2 Western Digital Caviar Green 2000GB zu verbauen, vorerst einmal.

Ich benötige eigentlich keine besonderen features, wie z.B. RAID da es sich um Multimedia-Daten handeln die keine großartige Sicherung benötigen. Sicherlich möchte ich USB Ports haben um gegebenfalls exteren Festplatten anschließen zu können. Gbit ist auch ein MUSS.

Vom Preis her (dieser jedoch ohne die 2 Festplatten) hatte ich so um die 300€ im Sinn. Es kann natürlich darunter liegen, aber viel mehr sollte es nicht sein.

Ich bin für alle Ideen offen. Bisher sind mir jedoch nur entweder ein NAS in den Sinn gekommen bzw. ein mini-itx homeserver "selfmade".



Bitte um Beratung

LG
 
Hallo!

Ich habe mir vor kurzem einen Selfmade Homeserver gebaut. Habe dazu ein Micro ATX Mainboard von ASUS verwendet + 2 GB RAM. Kleinstes Netzteil was geht mit 300 Watt. Habe dafür inklusive Festplatten (zwei mal 500 GB für RAID 1) ca. 190 € ausgegeben. Der Vorteil im vergleich zu einem NAS Gehäuse ist der, dass du hier bis zu 6 SATA II Festplatten einbauen kannst.

Auch vom Speed her ist es Top. Bei mir limitiert die Festplatte und ich erreiche ca. 85- 100 MB/s.

Ein NAS-Gehäuse, welches dir solche Möglichkeiten bietet kostet mindestens 300 €!

MFG,
Deus512
 
Mehr gibt es ja auch nicht wirklich, entweder ein NAS kaufen oder halt selber nen kleinen Server bauen.

Wenn du wirklich nur eine möglichkeit suchst daten Zental abzulegen sonst nicht dann ist ein Nas das rcihtige. Wenn du aber etwas mehr haben willst, dann bau dir nen kleien Server zusammen.

Oder entsorg deien popcorn und bau dir enn kleinen HTPC zusammen der gleichzeitig als Server dient.

Atom/ion, Intel I3 oder Amd e350
 
In deinem Fall würde ich wohl eher zum Eigenbau tendieren, weil du dort wahrscheinlich günstiger bei weg kommst und auch mehr Vielfalt für später mit einbauen kannst.

Die "billigen" NAS schaffen meistens nur einen schwachen Satz an Datenübertragung.
 
warum immer gleich neubau.
in der regel reicht es - wenn es nur datenspeicher sein soll - ne vorhandene altgurke mit plattenplatz bestücken (ext u.o int) - freigabe einrichten (kann man ja unter windows ntfs schön den zugriff eingrenzen) - das ding per wlan stick (oder kabel) an den router hängen oder auch per kabel an den switch - schon hat man das zentrale datengrab .
obige altgurke kann man dann auch schön per remote steuern
vorraussetzung klaro basic pc und netzwerk ahnung.

kommt natürlich auf die jeweilige vorhandene architektur - die persönlichen wünsche und den geldbeutel an.
machbar ist vieles was fast nix kostet.

shine on
 
für meinen Homeserver habe ich mir dieses Mainboard gekauft: http://geizhals.at/a495831.html Dazu noch die billigste single core CPU um 29 €.

Natürlich gibt es billigere Boards, aber der Vorteil hierbei ist, dass dieses Board alle Grafikanschlüsse besitzt, also HDMI, DVI und VGA. Du wirst dich jetzt vielleicht fragen warum ich HDMI im Server brauchen sollte. Der Punkt für mich an dieser Stelle war, dass ich etwas zukunftssicheres kaufen wollte. Auch in 4 Jahren kannst du den Server noch an einen Monitor anstecken, obwohl es dann wahrscheinlich keinen VGA-Eingang mehr geben wird.

Natürlich wird dann, im Normalbetrieb so wie bei mir, nicht einmal ein Monitor dranstecken. Einzig das Stromkabel und das Netzwerkkabel.

Bei mir steht der Server irgendwo im Keller. Wenn ich darauf arbeiten will, verbinde ich mich einfach per RDP zum PC hin und kann dabei alles administrieren.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hört sich ja alles schön und gut an, aber ich habe bei mir das Problem, dass der Server im "Wohnzimmer" stehen würde und dann sollte auf jedenfall ein passendes Gehäuse drinnen sein und minimalste Lautstärke.

wenn man das in deine Kalkulation mit einrechnet, dann wird sich wahrscheinlich nicht viel unter 300€ ausgehen.

Zur Idee eine Altgurke zu verwenden, kann ich nur sagen, dass ich nur einzelne alte HW Teile besitze, also CPU+Mainboard+Graka aber ohne Netzweil und Gehäuse.

Außerdem ist der Stromverbrauch bei alten PC's um vieles höher, als wenn ich z.B. einen Atom verwende. Da der PC dann ja 24/7 laufen wird rechnet sich dass dann schon in sagen wir einmal 2 Jahren Laufzeit
 
klick

ich würds vllt mit sowas probieren. ne SSD muss ja nich zwangsweise rein, dafuer nen tower mitberechnet. dann kannst das teil auch als mediaplayer an einem TV anschließen und direkt damit guggen und daten streamen/freigeben.

auch stromtechnisch ne gute lösung
 
Finde ich eine sehr gute Idee, vorallem die Verwendung einer picu-psu.

Ich hätt aber auch gerne ein wirklich schönes case und ich hoffe, dass das mit dem µATX kein problem gibt, wegen der Größe.

Es gibt einige Cases die sehen ähnlich einem Reciever aus, so etwas hätte ich gerne.
 
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